VIOZ Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ) In Zusammenarbeit mit Altersheimen, Spitälern, Gefängnissen etc. der Verkehrspolizei.

Die Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ, gegr. 1995) ist mit über 36 Mitgliedsorganisationen der grösste kantonale Islamische Dachverband in der Schweiz. Die VIOZ Mitgliedsorganisationen betreiben über 90% aller Moscheen und Islamischen Zentren im Kanton Zürich. Daher ist die VIOZ langjähriger Ansprechpartner des Kantons Zürich, der Stadt Zürich und anderer Städte und Gemeinden, wie auch diverser staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen. Die VIOZ setzt sich für die Interessen der Muslime sowie ihrer Mitgliedsorganisationen im Geiste gesellschaftlichen Konsenses ein. Zudem steht VIOZ im stetigen Kontakt mit staatlichen, kirchlichen und gesellschaftlichen Institutionen und ist Mitgestalter des Interreligiösen Dialogs im Kanton Zürich. VIOZ und ihre Mitglieder sind nicht nur Ansprechpartner, sondern setzen sich konkret für wichtige Aufgaben für Muslime ein und ergreifen Massnahmen gegen Islamophobie. Hierzu gehören u.a.:

Schaffung von Rahmenbedingungen für muslimische Schüler und Schülerinnen, die es ihnen erlauben ihre Religion zu praktizieren. In jahrelanger Zusammenarbeit mit den entsprechenden kantonalen Direktionen können muslimische Schüler und Schülerinnen heute im Einvernehmen ihre Religion praktizieren. Dies betrifft insbesondere die Berücksichtigung muslimischer Feiertage oder beispielsweise das bekenntnisorientierte tragen des Hijab. VIOZ hat Probleme im schulischen Alltag durch Beratung lösen können, bevor diese eskalierten oder zum Rechtsstreit führten und so nicht nur den Kindern, sondern auch den Eltern helfen können. Betreuung von Muslimen im Bereich der ‘Seelsorge’
Mit den Imanen der VIOZ Mitgliedorganisationen wurde eine in der Schweiz einmalige muslimische Betreuung von rat- und hilfesuchenden Mitmenschen geschaffen. wurden Regelungen ausgehandelt, die es muslimischen Betreuern erlauben sich um Muslime in Not zu kümmern und diese zu besuchen. Mit einem Netzwerk von dutzenden Berteuern und Betreuerinnen profitieren Muslime auch bei Notfällen von der Zusammenarbeit der VIOZ mit den sogenannten Blaulicht-Organisationen wie bspw. Schaffung von Grabstätten für Muslime
Durch den Dialog mit den kantonalen Behörden ist es VIOZ gelungen, dass heute bereits knapp 40% der Muslime im Kanton Zürich ein muslimisches Grab nutzen können. Bekämpfung islamophober Anfeindungen
VIOZ geht aktiv gegen islamophobe Aktionen Einzelner oder von Gruppen vor, da die Diskriminierung und Unterdrückung einer religiösen Minderheit nicht toleriert werden dürfen. Ob narzisstische Tweets oder diskriminierende Zeitungsartikel, VIOZ toleriert unsachliche Anfeindungen nicht und reagiert auf eine jeweils entsprechend sinnvolle Weise. Hierzu führt sie nicht nur Gerichtsverfahren sondern bezieht auch die Zürcher Staatsanwaltschaft ein oder, insbesondere bei medialen Konflikten, den Schweizerischen Presserat. Ziel ist es nicht dies medial auszutragen, sondern Islamophobie und Diskriminierung Einhalt zu gebieten und Muslimen zu helfen, die darunter leiden und ihnen zu ihrem Recht zu verhelfen.

Von interreligiösen Fragestellungen bis hin zum Umgang mit antimuslimischem Rassismus: Vergangene Woche fanden zwei Vort...
15/09/2026

Von interreligiösen Fragestellungen bis hin zum Umgang mit antimuslimischem Rassismus: Vergangene Woche fanden zwei Vorträge zu gesellschaftlich relevanten Themen statt.

Am Dienstag hielt Abduselam Halilovic in Zusammenarbeit mit dem Zürcher Institut für Interreligiösen Dialog ZIID einen Vortrag zum Thema Islam, Tod und säkulare Gesellschaft, Muslimische Bestattungspraktiken im Schweizer Kontext.

Oumaier Kedidi sprach am vergangenen Freitag auf Einladung vom Jugendkreis des DIGO - Dachverband islamischer Gemeinden der Ostschweiz und FL (DIGO-Jugendkreis) über den Umgang mit antimuslimischem Rassismus.

Wir danken den Organisatorinnen und Organisatoren sowie allen Teilnehmenden für den wertvollen Austausch und die spannenden Diskussionen.

VIOZ-Vorstandsmitglied Abduselam Halilovic beim SRF-Tagesgespräch Am 9. September 2026 war Abduselam Halilovic, Vorstand...
09/09/2026

VIOZ-Vorstandsmitglied Abduselam Halilovic beim SRF-Tagesgespräch

Am 9. September 2026 war Abduselam Halilovic, Vorstandsmitglied der Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ) und Präsident der Interreligiösen Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz (IRAS COTIS), zu Gast beim Tagesgespräch des SRF (SRF Schweizer Radio und Fernsehen).

Im Interview ging es um den Interreligiösen Dialog und wie die Debatte um das Kopftuchverbot im Kanton Zürich diesen beeinflusst.

Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit sowie die Möglichkeit, unser Anliegen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und verständlich zu vermitteln.

Den Link zum Audiobeitrag findet ihr in den Kommentaren.

𝐒𝐞𝐢𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐀𝐛𝐬𝐭𝐢𝐦𝐦𝐮𝐧𝐠 𝐢𝐦 𝐙ü𝐫𝐜𝐡𝐞𝐫 𝐊𝐚𝐧𝐭𝐨𝐧𝐬𝐫𝐚𝐭 𝐞𝐫𝐫𝐞𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐬 𝐳𝐚𝐡𝐥𝐫𝐞𝐢𝐜𝐡𝐞 𝐅𝐫𝐚𝐠𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐒𝐨𝐫𝐠𝐞𝐧 𝐳𝐮𝐫 𝐊𝐨𝐩𝐟𝐭𝐮𝐜𝐡-𝐌𝐨𝐭𝐢𝐨𝐧.Viele Menschen ...
08/09/2026

𝐒𝐞𝐢𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐀𝐛𝐬𝐭𝐢𝐦𝐦𝐮𝐧𝐠 𝐢𝐦 𝐙ü𝐫𝐜𝐡𝐞𝐫 𝐊𝐚𝐧𝐭𝐨𝐧𝐬𝐫𝐚𝐭 𝐞𝐫𝐫𝐞𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐬 𝐳𝐚𝐡𝐥𝐫𝐞𝐢𝐜𝐡𝐞 𝐅𝐫𝐚𝐠𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐒𝐨𝐫𝐠𝐞𝐧 𝐳𝐮𝐫 𝐊𝐨𝐩𝐟𝐭𝐮𝐜𝐡-𝐌𝐨𝐭𝐢𝐨𝐧.

Viele Menschen möchten wissen, was der Entscheid vom 31. August konkret bedeutet, welche Schritte nun folgen und wie die aktuelle Rechtslage einzuordnen ist. Gleichzeitig bestehen Unsicherheiten darüber, was bereits beschlossen wurde und was noch Teil des politischen Prozesses ist.

Mit diesem Beitrag möchten wir deshalb sachlich einordnen, Orientierung geben und Missverständnisse vermeiden.

Wir zeigen darin:
• was der Kantonsratsentscheid bedeutet – und was nicht;
• wie der weitere politische Prozess aussieht;
• welche Rolle die VIOZ in dieser Situation wahrnimmt;
• und wofür wir uns als Dachverband der muslimischen Gemeinschaften im Kanton Zürich einsetzen.

Gerade bei politisch und rechtlich sensiblen Themen ist es wichtig, zwischen einem politischen Auftrag, einer Gesetzesvorlage und einem tatsächlich geltenden Gesetz zu unterscheiden.

Kopftuch-Motion: Was bedeutet der Entscheid für Lehrpersonen?Am Montag war die VIOZ im Zürcher Kantonsrat vor Ort und ha...
04/09/2026

Kopftuch-Motion: Was bedeutet der Entscheid für Lehrpersonen?

Am Montag war die VIOZ im Zürcher Kantonsrat vor Ort und hat die Debatte zur Kopftuch-Motion aufmerksam mitverfolgt.

Die Motion wurde mit 87 Ja zu 82 Nein bei 6 Enthaltungen angenommen.

Mit der Abstimmung ist der politische Prozess jedoch noch nicht abgeschlossen. Nun ist der Regierungsrat gefordert, die Umsetzung der Motion zu prüfen und die entsprechenden rechtlichen Grundlagen zu schaffen.

Die VIOZ wird den weiteren politischen Prozess aufmerksam begleiten und sich dafür einsetzen, dass die Perspektiven muslimischer Frauen und Mädchen berücksichtigt werden und ihre gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe gewährleistet bleibt.

Zwang und Unterdrückung von Frauen und Mädchen lehnen wir, wie jede Form von Zwang und Unterdrückung, jederzeit und in jeder Form ab. Gleichzeitig ist es uns wichtig, dass die Perspektiven und Erfahrungen der betroffenen Menschen in der weiteren Debatte gehört und berücksichtigt werden.

Vor allem für muslimische Lehrpersonen mit Kopftuch wird es wichtig sein, wie die weiteren Schritte ausgestaltet werden. Wir werden den weiteren Prozess aufmerksam verfolgen und uns dort einbringen, wo es um gesellschaftliche Teilhabe und die Interessen muslimischer Menschen im Kanton Zürich geht. Wenn Sie Fragen haben, sich im Zusammenhang mit der weiteren Entwicklung unsicher sind oder sich gerne austauschen möchten, können Sie sich jederzeit an den Tätigkeitsbereich Gesellschaftliche Teilhabe der VIOZ wenden.

Den Link zu unserer ausführlichen Stellungnahme zur Motion finden Sie in den Kommentaren.

Hierzu hat das Online Newsportal Blue News einen Artikel veröffentlicht, auf den wir an dieser Stelle gerne verweisen möchten. Den Artikel finden Sie ebenfalls in den Kommentaren.

Alter, Migration und mentale Gesundheit am Beispiel muslimischer GemeinschaftenAm 1. September 2026 veröffentlichte Muri...
03/09/2026

Alter, Migration und mentale Gesundheit am Beispiel muslimischer Gemeinschaften

Am 1. September 2026 veröffentlichte Muris Begovic, Geschäftsleiter der QuaMS, auf «religion.ch» den Beitrag «Alter, Migration und mentale Gesundheit am Beispiel muslimischer Gemeinschaften».

Der Artikel beleuchtet die besonderen Herausforderungen, mit denen ältere Menschen mit Migrationshintergrund konfrontiert sind, und zeigt die Bedeutung mentaler Gesundheit sowie sozialer Teilhabe innerhalb muslimischer Gemeinschaften auf.

Den Link zum Artikel findet ihr in den Kommentaren.

Wie zeigt sich antimuslimischer Rassismus (AMR) im Alltag und was können wir dagegen tun? Mit diesen Fragen setzte sich ...
02/09/2026

Wie zeigt sich antimuslimischer Rassismus (AMR) im Alltag und was können wir dagegen tun?

Mit diesen Fragen setzte sich ein Jugendtreffen im Jugendkulturzentrum Haus des Friedens in Schwamendingen auseinander. Am 28. August hielt Valmire Morina einen Vortrag zu diesem wichtigen Thema und förderte den Austausch mit den Jugendlichen.
Im Zentrum standen die Sensibilisierung für antimuslimischen Rassismus, seine unterschiedlichen Erscheinungsformen im Alltag sowie der gemeinsame Austausch mit den Jugendlichen.

In der Galerie findet ihr Feedback der Teilnehmenden.

Vielen Dank an die Organisatoren und die Teilnehmenden für den wertvollen Austausch.

Kantonsrat nimmt Kopftuch-Motion an: VIOZ bedauert den Entscheid Der Zürcher Kantonsrat hat die Motion ​​ ​​«Keine Unter...
31/08/2026

Kantonsrat nimmt Kopftuch-Motion an: VIOZ bedauert den Entscheid

Der Zürcher Kantonsrat hat die Motion ​​ ​​«Keine Unterdrückung von Frauen und Mädchen an Zürcher Schulen und Kindergärten» angenommen. Die VIOZ nimmt diesen Entscheid​ mit Bedauern​ zur Kenntnis, erachtet ein pauschales Verbot jedoch als ungeeignet, um die angestrebten Ziele zu erreichen.

Kernaussagen

• Die VIOZ lehnt jeden Zwang gegenüber Mädchen und Frauen entschieden ab.
• Der Schutz vor Zwang darf nicht mit der Einschränkung der Selbstbestimmung anderer Frauen erkauft werden.
• Ein pauschales Verbot unterscheidet nicht zwischen Zwang und freier Entscheidung.
• Bildung, Integration und Chancengleichheit werden durch Teilhabe gestärkt.
• Bestehende Instrumente wie Schulsozialarbeit, Fachstellen und Kindesschutzmassnahmen sind der wirksamere Weg, um konkrete Problemfälle zu erkennen und zu lösen.

Wer Frauen stärken will, muss ihre Selbstbestimmung stärken. Zwang ist entschieden abzulehnen. Gleichzeitig dürfen freiwillige Entscheidungen nicht durch neue staatliche Vorschriften ersetzt werden.

Die VIOZ wird sich weiterhin für den Schutz von Mädchen und Frauen, für Chancengleichheit, Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen und steht Medien, Politik und Öffentlichkeit als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Den Link zur Stellungnahme findet ihr in den Kommentaren.

Interreligiöser Dialog: Miteinander im Gespräch bleibenInterreligiöser Dialog bedeutet nicht, in allem gleicher Meinung ...
26/08/2026

Interreligiöser Dialog: Miteinander im Gespräch bleiben

Interreligiöser Dialog bedeutet nicht, in allem gleicher Meinung zu sein. Es bedeutet, einander zuzuhören, im Gespräch zu bleiben und gemeinsame Anliegen miteinander anzugehen.

Gerade in Zeiten, in denen gesellschaftliche Debatten zunehmend polarisiert geführt werden, sind Begegnungen wichtiger denn je. Sie schaffen Vertrauen, fördern gegenseitiges Verständnis und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Deshalb engagiert sich die VIOZ für den Austausch zwischen Religionsgemeinschaften, gemeinsame Projekte und Begegnungen, bei denen Menschen miteinander statt übereinander sprechen.

Den Link zum Jahresbericht findest du in den Kommentaren.

Menschen brauchen im Spital manchmal mehr als medizinische Versorgung.Krankheit, Unsicherheit, Verlust oder einschneiden...
20/08/2026

Menschen brauchen im Spital manchmal mehr als medizinische Versorgung.

Krankheit, Unsicherheit, Verlust oder einschneidende Lebensveränderungen können viele Fragen aufwerfen. Die muslimische Klinik- und Spitalseelsorge begleitet Menschen in solchen Situationen und schafft Raum für Gespräche, Orientierung und persönliche Anliegen.

Seelsorge bedeutet Zuhören, Begleiten und Dasein. Sie trägt dazu bei, dass Menschen auch in belastenden Lebenssituationen nicht allein bleiben und als individuelle Menschen wahrgenommen werden.

Muslimische Spitalseelsorge leistet einen wichtigen Beitrag zu einer ganzheitlichen Begleitung von Patientinnen, Patienten und Angehörigen.

Hast du Fragen oder suchst du ein Seelsorgeangebot? Kontaktiere uns unter: [email protected]

Weitere Informationen und den Jahresbericht findest du unter: islam-seelsorge.ch

𝐆𝐞𝐬𝐞𝐥𝐥𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞 𝐓𝐞𝐢𝐥𝐡𝐚𝐛𝐞 𝐛𝐞𝐝𝐞𝐮𝐭𝐞𝐭 𝐦𝐞𝐡𝐫 𝐚𝐥𝐬 𝐬𝐢𝐜𝐡𝐭𝐛𝐚𝐫 𝐳𝐮 𝐬𝐞𝐢𝐧.Sie bedeutet, gehört zu werden, Verantwortung zu übernehme...
18/08/2026

𝐆𝐞𝐬𝐞𝐥𝐥𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞 𝐓𝐞𝐢𝐥𝐡𝐚𝐛𝐞 𝐛𝐞𝐝𝐞𝐮𝐭𝐞𝐭 𝐦𝐞𝐡𝐫 𝐚𝐥𝐬 𝐬𝐢𝐜𝐡𝐭𝐛𝐚𝐫 𝐳𝐮 𝐬𝐞𝐢𝐧.

Sie bedeutet, gehört zu werden, Verantwortung zu übernehmen und das gesellschaftliche Zusammenleben aktiv mitzugestalten.

Die VIOZ setzt sich dafür ein, Brücken zwischen muslimischen Gemeinschaften, Behörden, Religionsgemeinschaften und der Zivilgesellschaft zu bauen. Begegnungen wie der Imam-Empfang, gemeinsame Iftar-Veranstaltungen oder Podiumsdiskussionen schaffen Vertrauen, fördern den Dialog und stärken langfristige Beziehungen.

Gesellschaftliche Teilhabe entsteht dort, wo Menschen einander begegnen, miteinander sprechen und Verantwortung füreinander übernehmen.

Den Link zum Jahresbericht findest du in den Kommentaren.

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