Benediktinerinnen der Anbetung

Benediktinerinnen der Anbetung Als Benediktinerinnen der Anbetung gehören wir der großen benediktinischen Familie an, deren Spiritualität auf der Regel des Hl.

Benedikt und dem monastischen Leben basiert.

65 Jahre Profess – Ein Fest der DankbarkeitEin besonderes Jubiläum durften wir in unserer Gemeinschaft am 5. September f...
07/09/2026

65 Jahre Profess – Ein Fest der Dankbarkeit

Ein besonderes Jubiläum durften wir in unserer Gemeinschaft am 5. September feiern: Drei unserer Schwestern blicken auf 65 Jahre Profess zurück. Sr. Elfriede und Sr. Monika konnten diesen Festtag gemeinsam mit ihren Familien und der Gemeinschaft begehen. Auch Sr. Helene aus unserer Filiale in Simmering gehört zu den Jubilarinnen. Aufgrund ihres gesundheitlichen Zustandes konnte sie leider nicht persönlich dabei sein, war aber in besonderer Weise in die Feier und unser Gebet eingeschlossen.

Den Festgottesdienst feierte mit uns Abt Nikolaus Poch OSB (Schottenstift Wien). In seiner Predigt stellte er besonders die Dankbarkeit in den Mittelpunkt. Anknüpfend an die Tageslesung aus dem Ersten Korintherbrief fragte er: „Was hast du, das du nicht empfangen hättest?“ (1 Kor 4,7) Diese Frage lädt dazu ein, das eigene Leben neu als Geschenk zu betrachten – und auch den Weg einer Berufung nicht nur als eigene Entscheidung und Leistung, sondern vor allem als empfangene Gabe.

65 Jahre Profess sind ein langer Weg mit vielen Erfahrungen, Begegnungen, Herausforderungen und Freuden. In all dem steht am Ende vor allem eines: die Dankbarkeit für Gottes Führung und Treue und für all das, was auf diesem Weg geschenkt wurde.

Nach dem Gottesdienst wurde noch gemeinsam gefeiert. Besonders schön war es, dass die Familien von Sr. Elfriede und Sr. Monika die Freude über dieses Jubiläum mit uns teilten. Bei einem festlichen Beisammensein blieb Zeit für Gespräche, Erinnerungen und frohes Miteinander.

Ikonenkurs 2026 Unter der Leitung von Sr. Rafaela Kolodziejak OSB und Hanns Sauter fand vom 22. bis 30. August wieder ei...
02/09/2026

Ikonenkurs 2026

Unter der Leitung von Sr. Rafaela Kolodziejak OSB und Hanns Sauter fand vom 22. bis 30. August wieder ein Ikonenkurs in unserem Kloster statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten ganz neu in die besondere Welt der Ikonenmalerei eintauchen oder ihre Kenntnisse vertiefen.

In den Tagen des Kurses wurde Schritt für Schritt an den Ikonen gearbeitet – von der Vorbereitung und Vergoldung bis zum Aufbau der Farbschichten. Dabei ging es nicht nur um die Vermittlung der verschiedenen Techniken, sondern auch um die Symbolik und die theologische Bedeutung der Ikonen.

Das Ikonenschreiben verbindet handwerkliches und künstlerisches Arbeiten mit Gebet und geistlicher Betrachtung. In der ruhigen Atmosphäre unseres Klosters war dafür Raum: konzentriertes Arbeiten in der Ikonenwerkstatt, Stille, gemeinsames Gebet und die Möglichkeit, am Leben unserer Gemeinschaft teilzunehmen, prägten diese Tage.

Besonders schön war auch die Gemeinschaft, die während des Kurses entstand. Beim gemeinsamen Arbeiten und bei den Mahlzeiten gab es Gelegenheit zum Austausch und gegenseitigen Kennenlernen.

Am Ende des Kurses konnten die entstandenen Ikonen im Rahmen der Eucharistiefeier gesegnet werden. Damit wurde noch einmal sichtbar, worum es beim Ikonenschreiben letztlich geht: Eine Ikone ist nicht nur ein Kunstwerk, sondern verweist über das Sichtbare hinaus auf die Wirklichkeit Gottes.

Ein Praktikum, das Brücken bautEmma studiert Soziale Arbeit und Praktische Theologie und hat sich ganz bewusst dafür ent...
02/09/2026

Ein Praktikum, das Brücken baut

Emma studiert Soziale Arbeit und Praktische Theologie und hat sich ganz bewusst dafür entschieden, ihr Praktikum in einem katholischen Kloster zu absolvieren. Als freikirchlich geprägte Christin war es ihr ein Anliegen, das Leben und den Glauben einer katholischen Ordensgemeinschaft aus nächster Nähe kennenzulernen.

Für uns war ihr Praktikum eine große Freude und Bereicherung. Emma hat sich von Anfang an interessiert und offen auf unsere Gemeinschaft und unseren Alltag eingelassen. Sie hat aufmerksam nachgefragt, sich in die verschiedenen Bereiche eingebracht und dort, wo Hilfe gebraucht wurde, tatkräftig mitangepackt. Dabei war ihre freundliche und unkomplizierte Art eine schöne Bereicherung für unseren Alltag.

Besonders wertvoll war auch der gegenseitige Austausch: Emma konnte Einblicke in das Leben einer katholischen Ordensgemeinschaft gewinnen, während wir durch ihre Fragen und ihre Perspektive manches neu betrachtet haben.

Wir freuen uns sehr über ihr Interesse an unserem Leben und darüber, dass ihr Praktikum bei uns zu einer guten Begegnung und einem lebendigen Austausch zwischen den Konfessionen geworden ist.

Was Emma selbst über ihre Zeit bei uns schreibt, ist hier nachzulesen:

Ich habe mein praktisch-theologisches Praktikum im Rahmen meines Studiums im Kloster der Benediktinerinnen der Anbetung gemacht und durfte viele inspirierende Erfahrungen sammeln. Besonders gefallen hat mir die Offenheit der Schwestern, sodass ich am klösterlichen Leben teilnehmen durfte und viele Einblicke in den Alltag der Schwestern bekommen habe. Neben den praktischen Aufgaben in der Küche, im Garten oder Haushalt durfte ich auch die Ikonen- und Lederwerkstatt besuchen und an den Gebetszeiten teilnehmen. Dadurch habe ich tolle Erfahrungen in verschiedenen Bereichen gesammelt und konnte vor allem geistlich auftanken und zur Ruhe kommen. Die dienende und gastfreundliche Haltung der Schwestern wurde mir zu einem großen Vorbild und ich habe viel über den katholischen Glauben gelernt. Es war eine rundum schöne und bereichernde Zeit und ich wünsche dem Kloster und den Schwestern weiterhin Gottes reichen Segen!

100 Jahre Kloster in SimmeringAm 15. August, dem Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel, durften wir ein besonderes Jubil...
24/08/2026

100 Jahre Kloster in Simmering

Am 15. August, dem Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel, durften wir ein besonderes Jubiläum feiern: Seit 100 Jahren sind wir als Gemeinschaft an unserem Standort in Simmering.

Gemeinsam mit der vietnamesischen Gemeinde feierten wir einen festlichen Gottesdienst zu Maria Himmelfahrt. Die gemeinsame Feier machte sichtbar, was unsere Zeit in Simmering über all die Jahre geprägt hat: die Begegnung verschiedener Menschen und Kulturen und die gemeinsame Freude am Glauben.

Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle von der vietnamesischen Gemeinde zu einem festlichen Essen eingeladen. Wir danken Gott für die vielen Menschen, die mit unserem Haus in Simmering verbunden sind, für alles, was hier gewachsen ist, und für die vergangenen 100 Jahre. Zugleich vertrauen wir darauf, dass er unsere Gemeinschaft auch auf ihrem weiteren Weg begleitet.

50. Geburtstag von Sr. BernadetteVor wenigen Tagen durfte Sr. Bernadette ihren 50. Geburtstag begehen. Gemeinsam mit den...
16/08/2026

50. Geburtstag von Sr. Bernadette

Vor wenigen Tagen durfte Sr. Bernadette ihren 50. Geburtstag begehen. Gemeinsam mit den Mitschwestern und einigen Gästen hat sie diesen besonderen Tag gefeiert. Besonders schön war, dass auch Sr. Bernadettes Mama aus Polen zu diesem Anlass nach Wien kommen konnte.

Bei gutem Essen, Gesprächen und gemütlichem Beisammensein konnten wir dankbar zurückblicken auf die vergangenen 50 Jahre und auf alles, was Sr. Bernadette auf ihrem Weg geschenkt wurde.

Wir danken Gott für Sr. Bernadette, für ihren Weg, ihr Leben in unserer Gemeinschaft und für alles, was sie in unsere Gemeinschaft einbringt. Für die kommenden Jahre wünschen wir ihr von Herzen Gottes Segen, Gesundheit und Freude!

Sommerzeit im Kloster – Gäste aus der UkraineDer Sommer ist bei uns eine Zeit, in der viele Menschen als Gäste zu uns ko...
16/08/2026

Sommerzeit im Kloster – Gäste aus der Ukraine

Der Sommer ist bei uns eine Zeit, in der viele Menschen als Gäste zu uns kommen. Wir freuen uns über die Begegnungen, die Gespräche und die Möglichkeit, in unserem Kloster Menschen willkommen zu heißen.

Eine besondere Freude war für uns der Besuch von sechs Schwestern (Ursulinen) und einem Priester aus der Ukraine. Gerade angesichts der schwierigen Situation in ihrem Heimatland war es uns ein großes Anliegen, ihnen hier einige Tage des Aufatmens und der Erholung zu ermöglichen. Wir haben uns gefreut, dass sie die Zeit in Wien genießen und ein wenig zur Ruhe kommen konnten.

Zu einer besonderen Freude wurde dieser Besuch auch dadurch, dass eine der Schwestern während ihres Aufenthalts ihre Profess erneuert hat. Dies war für uns ein berührender Moment und zugleich ein schönes Zeugnis: Mitten in einer so herausfordernden Zeit ihr Ja zu Gott zu erneuern und ihrer Berufung treu zu bleiben, hat auch uns sehr berührt.

Ein Jahr ‚Freiwilliges Ordensjahr‘ – Verabschiedung von MariaNach einem Jahr des Freiwilligen Ordensjahres (FOJ) haben w...
05/08/2026

Ein Jahr ‚Freiwilliges Ordensjahr‘ – Verabschiedung von Maria

Nach einem Jahr des Freiwilligen Ordensjahres (FOJ) haben wir Maria verabschiedet. Während dieser Zeit lebte sie unseren klösterlichen Alltag mit: Sie betete mit uns, nahm an den gemeinsamen Mahlzeiten teil und teilte viele kleine und große Momente des Gemeinschaftslebens. Es war schön, sie in diesem Jahr bei uns zu haben und sie ein Stück ihres Lebensweges begleiten zu dürfen.

Studium und klösterlicher Alltag
Ein besonderer Schwerpunkt ihres Freiwilligen Ordensjahres war für sie die Fortsetzung ihres Studiums. Gleichzeitig lernte sie den Rhythmus unseres Ordenslebens kennen und verband die Anforderungen des Studiums mit den festen Zeiten des Gebets und des gemeinschaftlichen Lebens. Darüber hinaus unterstützte sie uns in verschiedenen Aufgaben des Alltags und brachte sich dort ein, wo Hilfe gebraucht wurde.

Musikalische Bereicherung
Mit ihren musikalischen Begabungen schenkte Maria unserer Liturgie eine besondere Bereicherung. Ob mit der Flöte oder am Klavier oder sogar an der Orgel, an die sich wagte – immer wieder gestaltete sie unsere Gottesdienste mit und trug dazu bei, dass das gemeinsame Gebet auch musikalisch Ausdruck fand.

Dank für die gemeinsame Zeit
Wir danken Maria für das vergangene Jahr, für ihre Offenheit, ihre Hilfsbereitschaft und ihr vielfältiges Sich-einbringen. Für ihren weiteren Weg – im Studium und darüber hinaus – wünschen wir ihr Gottes reichen Segen, Freude und Zuversicht.

Zum Abschluss ihres Freiwilligen Ordensjahres hat Maria ihre Erfahrungen und Eindrücke in einem persönlichen Bericht festgehalten. Wir laden Sie herzlich ein, diesen zu lesen und an ihren Erlebnissen teilzuhaben: https://www.osb-wien.at/ein-jahr-freiwilliges-ordensjahr-verabschiedung-von-maria/

Junge Christinnen und Christen aus dem Nahen Osten zu GastVon 3. bis 5. Juli durften wir in unserem Kloster eine Gruppe ...
10/07/2026

Junge Christinnen und Christen aus dem Nahen Osten zu Gast

Von 3. bis 5. Juli durften wir in unserem Kloster eine Gruppe junger Christinnen und Christen aus dem Nahen Osten begrüßen, die derzeit in verschiedenen Ländern Europas leben. Die Begegnung fand im Rahmen eines internationalen Programms der Stiftung PRO ORIENTE statt, das den ökumenischen Austausch und die Vernetzung junger Menschen aus den Kirchen des Ostens und des Westens fördern möchte.

Für uns war es eine schöne Gelegenheit, die jungen Erwachsenen kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Sie berichteten von ihren Erfahrungen zwischen den Kulturen, ihrer Verbundenheit mit den Kirchen ihrer Heimat und ihrem Engagement in Kirche, Ökumene und Gesellschaft. Der Workshop bot ihnen Raum, über ihre Identität, ihr Leben in Europa und neue Perspektiven für ihr kirchliches und gesellschaftliches Engagement nachzudenken.

Wir freuen uns, dass unser Kloster ein Ort der Begegnung für diese internationale Gruppe sein durfte. Solche Besuche bereichern auch unsere Gemeinschaft und machen deutlich, wie wichtig der Austausch über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg ist.

Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den Begleitern – der libanesischen maronitischen Theologin Prof. Souraya Bechealany, dem ebenfalls aus dem Libanon stammenden maronitischen Theologen Fr. Rouphael Zgheib sowie PRO ORIENTE-Programmdirektorin Viola Raheb – für die wertvollen Begegnungen.

Volontariat der ‚Söhne Davids‘Auch heuer durften wir im Juni wieder die Gruppe ‚Söhne Davids‘ bei uns begrüßen. Die Männ...
25/06/2026

Volontariat der ‚Söhne Davids‘

Auch heuer durften wir im Juni wieder die Gruppe ‚Söhne Davids‘ bei uns begrüßen. Die Männergruppe trifft sich einmal im Monat und setzt sich gemeinsam mit den Themen Männlichkeit, Glaube und Vaterschaft auseinander. Einmal im Jahr organisiert die Gemeinschaft eine Wohltätigkeitsaktion, bei der die Teilnehmer ihre handwerklichen Fähigkeiten und ihre Zeit in den Dienst anderer stellen.

Im Rahmen dieses jährlichen Volontariats unterstützten uns die Männer auch heuer wieder bei verschiedenen Arbeiten. Sie halfen Sr. Mirjam bei der Gartenarbeit, wirkten bei Renovierungsarbeiten am Spielplatz mit und packten außerdem in unserem Ferienhaus in Gresten tatkräftig an.

Neben der gemeinsamen Arbeit war natürlich auch Zeit für Gebet, Gespräche und persönliche Begegnungen. Das gegenseitige Kennenlernen und die bereits über Jahre gewachsene Verbundenheit machten diese Tage erneut zu einer wertvollen Zeit der Gemeinschaft.

Wir sind dankbar für die großzügige Hilfe, die geschenkte Zeit und den engagierten Einsatz aller Beteiligten. Die Tage waren geprägt von guter Zusammenarbeit, Freude und gegenseitiger Wertschätzung.

Schnupper-Kurs in der LederwerkstattEin Jahr ist unsere Lederwerkstatt alt, und am Samstag, dem 13. Juni, fand ein erste...
20/06/2026

Schnupper-Kurs in der Lederwerkstatt

Ein Jahr ist unsere Lederwerkstatt alt, und am Samstag, dem 13. Juni, fand ein erster Kennenlern-Kurs statt.

Zwei Interessierte an der Arbeit mit Leder wollten ausprobieren, was mit Leder-Punzieren gemeint ist, und ihr eigenes kleines Kunstwerk gestalten. Nach einer kurzen Einführung in die Werkstatt und die Grundlagen des Punzierens entschieden sie sich, Armbänder zu gestalten. Sie lernten, wie man Stempel setzt, die Kanten bearbeitet und poliert sowie das Leder färbt und versiegelt. Am Ende hielten beide stolz ihre fertigen Bänder in den Händen – ein schöner, kreativer Nachmittag für sie und die Kursleiterin Sr. Magdalena.

Adresse

Liebhartstalstraße 52
Ottakring
1160

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