11/08/2026
Unsere Stellungnahme zum Beitrag „Nachgedacht“ auf Rai Südtirol vom 8. August 2026 von Florian Kronbichler.
Wir möchten dazu Stellung beziehen und einige Punkte aus unserer Sicht richtigstellen bzw. ergänzen.
Hier unsere Stellungnahme:
Sehr geehrter Herr Kronbichler,
wir von der kmb haben Ihren Beitrag zum „Wort zum Sonntag“ mit Wohlwollen gesehen und gelesen. Ihre spitzfindige und zugleich zum Nachdenken anregende Art der Betrachtung finden wir oft sehr anregend und inspirierend – so auch Ihre Gedanken zum Heiligen Christophorus und den damit verbundenen Autoweihefeiern.
Es stimmt, dass die kmb gemeinsam mit dem Autohaus Moser eine Autoweihe organisiert hat. Allerdings war es keineswegs unsere Absicht, damit den „Autowahnsinn“ zu verherrlichen oder gar zu vergöttern. Vielmehr wollten wir auf einen achtsamen und rücksichtsvollen Umgang im Straßenverkehr aufmerksam machen. Wenn man sich die aktuellen Zahlen zum aggressiven Verhalten im Straßenverkehr ansieht, ist dieser Hinweis aus unserer Sicht bitter notwendig.
Zudem weisen wir bei solchen Segnungen immer ausdrücklich darauf hin, dass wir die Menschen und nicht die Fahrzeuge segnen. Der Christophorussonntag bietet darüber hinaus – wie Sie auch in Ihrem Beitrag erwähnt haben – die Möglichkeit, für einen guten Zweck zu sammeln. Auch die Spenden aus Bruneck fließen, wenn es sich dabei auch nicht um große Summen handelt, in diese Aktion ein. Immerhin wurde im vergangenen Jahr in ganz Südtirol ein beachtlicher Betrag gesammelt.
Die von Ihnen als „Event“ bezeichnete Aktion hatte daher auch den Zweck, die Südtiroler Bevölkerung auf diese Spendenaktion aufmerksam zu machen. Leider braucht es heutzutage immer häufiger solche Initiativen, um Gehör zu finden und überhaupt die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und der Presse zu erreichen. Das ist uns mit dieser Aktion durchaus gelungen – und zwar sogar noch über den eigentlichen Christophorussonntag hinaus.
In diesem Sinne: Nicht verzagen, Matthäus fragen! 😉
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