18/08/2021
Oft sehen wir die Angst als einen Gegner an. Als ein Zeichen für einen kleinen oder schwachen Glauben. Jemand der Angst hat, ist Gott fern und glaubt nicht an seinen Schutz.
Dabei beruhen Ängste oft auf Erfahrungen und validen Sorgen. Sie zu unterdrücken, löst die Situation nicht auf. Wegzuschauen oder runterzuschlucken bringt einen nicht weiter.
Gerade als Christen haben wir einen Joker in der Hand, den wir frei einsetzen können, um mit Angst umzugehen: das Gebet.
Mach doch einmal den Versuch diese Woche: Wenn du Angst hast, hältst du inne, schaust dir an, was sie auslöst und sprichst mit Gott darüber. Findest du keine Worte oder weißt nicht, was es ausgelöst hast, kannst du es Gott trotzdem geben. Bitte ihn um Hilfe. Er sieht dich ganz klar und weiß, was dich bewegt. Er will dir helfen und er wird es auch.
Lasst uns Angst als etwas sehen, mit dessen Hilfe wir Gott näher kommen können. Nicht als etwas, was uns von ihm trennt.