Was Missionale will
Jesus Christus in der Mitte engagiert sich die Missionale für eine missionarische Kirche, die von Gottes Sendung bewegt ist. Sie vernetzt in ökumenischem Geist Christinnen und Christen aus Gemeinden, Kirchen, Werke und Gemeinschaften, vermittelt praxisbezogen innovative Ansätze und ermutigt zu lebendigen Gemeinden, die Gottes Liebe teilen und zum Glauben einladen als
• Fest
der Liebe Gottes, um Gottes Geistwirken Raum zu schenken
• Ort der Ermutigung, um Gottes Wort für sich ändernde Situationen und
Kontexte neu zu hören
• Werkstatt für Innovationen, um das Evangelium allen Menschen zugänglich zu
machen
• Forum der Begegnung und des lernenden Austausches zwischen Menschen aus
unterschiedlichen Gemeinden und Kirchen, Generationen und Milieus, um nach
neuen Wegen für die Verkündigung des Evangeliums zu suchen. Wie Missionale geschieht
Missionale findet als Habtagesveranstaltung an einem Samstag im Februar oder März von 13.30 – 19.00 in der Kölner Messe statt. Sie nimmt ihre Aufgaben wahr, indem sie
• Bibelauslegung und theologische Arbeit,
• (gemeinde-)praktische Umsetzung,
• geistliches Leben und seelsorgliche Klärung sowie
• diakonisches Engagement und gesellschaftliche Verantwortung
unterwegs in der Sendung Jesu Christi verbindet. Die parallele Jugend-Missionale lädt zu einem umfassenden, kreativen und geistlich profilierten Aktivprogramm für Jugendliche ab dem Konfirmandenalter (Besucherzahl: ca. 1.700). Kinder erleben lebendige Kinderkirche in sehr persönlicher Betreuung (Besucherzahl: ca. 350). Wie sich Missionale organisiert
Seit 1981 findet Missionale jährlich im Kongresszentrum der Kölner Messe statt. Ein aus Mitgliedern mehrerer Landes- und Freikirchen sowie Werken zusammen gesetzter Trägerkreis verantwortet ökumenisch Programm und Durchführung von Missionale. Die Geschäftsführung liegt beim Amt für Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste der EKiR (gmd) in Verantwortung des „geschäftsführenden Ausschusses Missionale“, dessen derzeitiger Vorsitzender Pfr. Die Durchführung wird ganz überwiegend aus ehrenamtlichen Kräften getragen (etwa 150 ehrenamtlich Mitwirkende). Das ungewöhnliche Veranstaltungsformat (von Gruppenangeboten über Workshops, Vorträge und Zentralveranstaltungen in der parallelen Struktur von Kinder-, Jugend- und Erwachsenenmissionale in der dichten Zeitfolge von max. 6 Stunden) verlangt nach einem Raumprogramm, das in NRW nur die Kölner (am kostengünstigsten) oder die Düsseldorfer Messe vorhalten. Wer Missionale besucht
• Teilnahmestruktur Erwachsener (Quelle: Erhebung 2013, Rücklauf 1400
Fragebögen):
• 60 % der erwachsenen Teilnehmenden sind in der EKiR beheimatet, 20 % in
Freikirchen, 12 % in anderen Landeskirchen;
• 50 % sind zwischen 40 und 60 Jahren alt, 40 % über 60 und 10 % unter 40;
• 60% Frauen, 40 % Männer;
• 40 % besuchen Missionale regelmäßig; 2013 wurden 25% als Erstbesucher
registriert. Wie Missionale erlebt wird
Die Teilnehmenden suchen und finden bei Missionale nach eigener Auskunft vor allem: Gemeinschaft mit anderen Christen, Inspiration und Ermutigung für Gemeindeleben und persönlichen Glauben, was der Zielvorstellung von Missionale („Was Missionale will“) entspricht.