kath 2:30

In der Tat verkünden!Es gab schon bessere Zeiten für die Kirche. Die Austrittszahlen sind zwar signifikant insgesamt zur...
07/02/2026

In der Tat verkünden!

Es gab schon bessere Zeiten für die Kirche. Die Austrittszahlen sind zwar signifikant insgesamt zurückgegangen, stagnieren aber im Vergleich zu früheren Jahren auf einem immer noch hohen Niveau. Die Pastoralstrategen versuchen dem mit marketingstrategischen Maßnahmen zu begegnen, als sei ein Unternehmen, bei dem man den Auftritt oder das Kommunikationsdesign einfach anders verpacken muss, damit die Menschen wieder kommen. Manch einer gibt sich dann schon damit zufrieden, wenn man den Kirchenraum mal wieder voll hatte – etwa, weil man eine wirklich eindrucksvolle Lichtinstallation oder ein anderes hippes Event dort durchgeführt hatte. All diese Maßnahmen sehen in der Kirche den eigentlichen Zweck; das eigentliche Ziel ist dann, dass die Kirche wieder wächst. Wenn dem so ist, muss man nüchtern konstatieren, dass das Ziel bisher nicht erreicht wurde ... Es wird wirklich Zeit für eine Rückbesinnung auf den Auftrag Jesu. Bevor man die Menschen tauft, muss man die Welt gehen und allen Geschöpfen überall das Evangelium verkünden – mit Worten, vor allem aber mit der Tat - meine ich in meinem neuen Wort zur Woche:

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Umkehr statt VorsätzeJesus beruft offenkundig keine Gelehrten, keine religiösen Spezialisten, sondern Fischer bei der Ar...
24/01/2026

Umkehr statt Vorsätze

Jesus beruft offenkundig keine Gelehrten, keine religiösen Spezialisten, sondern Fischer bei der Arbeit. Menschen mitten im Alltag. Jesus hält keine lange Rede, er erklärt kein Programm, er verspricht keine Sicherheiten. Und das Erstaunliche ist: Sie lassen alles zurück. Das ist kein romantisierendes Idealbild, sondern ein Zeichen dafür, dass Umkehr und Nachfolge immer ein Wagnis sind – auch heute. Vielleicht nicht, indem wir gleich unseren Beruf aufgeben, aber indem wir Gewohntes hinterfragen, festgefahrene Haltungen loslassen, Ängste nicht mehr das letzte Wort haben lassen und immer mehr Liebende werden. Christus nachzufolgen heißt, ihm als Person und in seinem Handeln ähnlicher zu werden - meint Lars Schäfers in seinem neuen Wort zur Woche:

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Aus Israel für IsraelWas würde Jesus in diesen Zeiten sagen? Er würde dem Konflikt nicht aus dem Weg gehen. Er würde den...
27/12/2025

Aus Israel für Israel

Was würde Jesus in diesen Zeiten sagen? Er würde dem Konflikt nicht aus dem Weg gehen. Er würde den Frieden suchen. Bei all dem aber würde er Jude bleiben, ein Kind aus dem Volk Israel. Wie nur konnte die Christenheit das über so viele Jahrhunderte übersehen. Und wieso wagen es heute so viele, das Zeugnis der Schriften so zu verdrehen, dass Jesus in ihren Kram passt. Das hat wohl Tradition: diesen Jesus so passend zu machen, dass man sich in ihn verlieben kann. Das ist aber nicht dieser Jesus, der bis heute verstört, wenn man ihn ganz und gar zur Kenntnis nimmt - meint Dr. Werner Kleine in seinem neuen Wort zur Woche:

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13/12/2025

Ist Jesus der, auf den wir warten sollen?

Johannes der Täufer zeigt uns, dass Zweifel erlaubt sind. Auch große dogmatische Entscheidungen wie die von Nizäa merzen bohrende Glaubensfragen nicht einfach aus. Sie gehören zum Glauben. Sie sind ein Zeichen dafür, dass wir Gott als Gott ernst nehmen - meint Lars Schäfers in seinem neuen Wort zur Woche:

https://www.kath-2-30.de/2025/12/13/ist-jesus-der-auf-den-wir-warten-sollen/

Alles hat seine ZeitEs ist wieder Advent. Alle Jahre wieder rufen nicht wenige zur Besinnung auf; der Advent sei eben ei...
29/11/2025

Alles hat seine Zeit

Es ist wieder Advent. Alle Jahre wieder rufen nicht wenige zur Besinnung auf; der Advent sei eben eine stille Zeit. Andere hingegen erfreuen sich am Trubel der Weihnachtsmärkte und eilen durch die Innenstädte (oder die digitalen Highways), um am Heiligen Abend im Kreis der Liebsten nicht mit leeren Händen da zu stehen. Weil beides so nicht zusammenpasst, bemühen sich viele Verfechter einer selbsterdachten adventlichen Spiritualität, Tipps zur Ruhe in der Hektik zu geben – Tipps, die viele gar nicht benötigen, weil sie einfach die schöne trubelige Vorweihnachtszeit genießen wollen. Wo steht eigentlich geschrieben, dass der Advent eine Zeit der Ruhe sein muss? - fragt Dr. Werner Kleine in seinem neuen Wort zur Woche:

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15/11/2025

Von der Standhaftigkeit

Bei allem, was in der vergangenen Jahren in Deutschland und in der Welt passiert ist, ist es nicht schwer, in Weltuntergangsstimmung zu verfallen. Das eigene Sicherheitsgefühl gerät immer mehr ins Wanken. Man verliert die Hoffnung, ob die aus den Kriegen im letzten Jahrhundert gezogenen Lehren noch eine Bedeutung haben. Oder am Ende allen Grübelns stellt sich einem einfach nur die Frage: Was ist morgen, nächste Woche, nächstes Jahr? - fragt Jan Wacker in seinem neuen Wort zur Woche:

https://www.kath-2-30.de/2025/11/15/von-der-standhaftigkeit/

Gott selbst ist die Auferstehung und das (ewige) LebenAllerseelen ist dasjenige Fest im Kirchenjahr, das dabei hilft, au...
01/11/2025

Gott selbst ist die Auferstehung und das (ewige) Leben

Allerseelen ist dasjenige Fest im Kirchenjahr, das dabei hilft, aus dem Dickicht allen zeitlichen Sorgens und Tuns herauszukommen und die Chance zu nutzen, diese christliche Hoffnung auf das ewige Leben für sich selbst wie für alle, die man liebt, wieder neu ins bis dahin träge gewordene Todesbewusstsein zu bringen. Ich glaube an das ewige Leben – das ist nicht nebensächlich, sondern die schönste Hoffnungssache der Welt. Darum ist der November für mich nicht das „Schmuddelkind“ unter den Monaten. Die Zeit nach Allerheiligen und Allerseelen ist vielmehr alle Jahre wieder neu die Gelegenheit, die Hoffnung zu trainieren, dass es mit Gott nur ein „Letztes Ding“ gibt und Jesus selbst die Auferstehung und das Leben ist, dem wir todüberwindend entgegengehen - mein Lars Schäfers in seinem neuen Wort zur Woche:

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Beharrlichkeit und AusdauerGerechtigkeit kommt nicht von allein. Sie braucht uns, die wir uns dafür einsetzen, dass die ...
18/10/2025

Beharrlichkeit und Ausdauer

Gerechtigkeit kommt nicht von allein. Sie braucht uns, die wir uns dafür einsetzen, dass die Welt sich zu einer besseren verändert. Und vielleicht müssen wir ihr sprichwörtlich die Arme stützen, wenn ihr der Atem droht auszugehen… - mein Jan Wacker in seinem neuen Wort zur Woche:

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Tikkkun Olam - Die Reparatur der WeltEs gibt viele Strategien, sich von den Herausforderungen, die das Leben unausweichl...
04/10/2025

Tikkkun Olam - Die Reparatur der Welt

Es gibt viele Strategien, sich von den Herausforderungen, die das Leben unausweichlich bereithält, zu schützen. Das Ignorieren von Nachrichten, Flucht vor der Weltwirklichkeit in Tagträume, die Fokussierung auf das Schöne der Kultur; Glaubende suchen außerdem nicht die Entlastung durch Delegation im Gebet: Gott möge doch endlich helfend eingreifen! Dabei sind die Verhältnisse anders als der Mensch denkt: Nicht der Mensch ruft Gott wie einen Kellner an, der gefälligst zu liefern hat, sonst wird ihm das Trinkgeld gestrichen; der Mensch ist vielmehr mitwirkungspflichtig und hat seinen Job zu tun - meint Dr. Werner Kleine in seinem neuen Wort zur Woche:

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