Evang.-freikirchliche Gemeinde Worms

Evang.-freikirchliche Gemeinde Worms Die Seite der Evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Worms. Mit ihnen verbindet sie der persönliche Glaube an Jesus Christus. Die Bibel nennt das Sünde.

Baptisten
Baptisten- und Brüdergemeinden leben ihren Glauben nicht isoliert, sondern in Gemeinschaft mit anderen Christen. Der Glaube an den Gott, der sich in der Bibel offenbart, wirkt sich aus. Baptisten richten ihren Glauben und ihr Leben an der Bibel aus und folgen so dem reformatorischen Grundsatz sola scriptura – allein die Schrift. Baptisten praktizieren eine tiefe Frömmigkeit, aus der sie

Kraft für das tägliche Leben schöpfen. Sie glauben – wie andere Christen auch –, dass die Wirkung die Gott auf ihr Leben hat, auch Wirkung in ihrer Umgebung zeigt. Baptisten sind - weltweit gesehen - die größte evangelische Kirche. Der Name ist vom griechischen Wort “baptistein“ = “taufen“ abgeleitet. Die 1834 von dem Hamburger Kaufmann Johann Gerhard Oncken (1800-1884) in Deutschland gegründeten Baptisten praktizieren die Taufe der Glaubenden und lehnen die Kindertaufe als unbiblisch ab. Die Gemeinden sind relativ überschaubar, da sie nur aus getauften Mitgliedern bestehen. Dadurch entsteht oft eine familiäre Atmosphäre. Die Gottesdienste sind jederzeit offen für Gäste. In Deutschland gehören die Baptisten zum Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden. Wie andere Freikirchen auch, legen die Baptisten Wert auf eine bewusste und mündige Glaubensentscheidung als Grundlage für eine Gemeindemitgliedschaft. Von Getauften wird erwartet, dass sie sich mit ihren Gaben und Möglichkeiten in die Gemeinde einbringen und gemeinsam mit anderen Christen die Liebe Gottes für alle Menschen erfahrbar machen. Unsere Gemeinde
Gott liebt uns Menschen. In der Bibel sagt er, wie unser Leben gelingen kann, lässt uns aber die freie Entscheidung, ob wir diesen Weg gehen wollen oder nicht. Aber weil wir Menschen nicht immer nach Gottes Willen leben, ist unsere Beziehung zu Gott gestört. Doch Gott kommt uns entgegen: Er schickte seinen Sohn Jesus Christus in die Welt. Wir glauben, dass Jesus Christus für unsere Schuld gestorben ist. So hat Jesus weggenommen, was uns von Gott trennt – die Beziehung zu Gott kann wieder aufgenommen werden. In der Bibel kann man dies im Johannes-Evangelium, Kapitel 3, Vers 16 nachlesen: “Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.”
Dieses Angebot gilt allen Menschen – auch Ihnen! Wir wollen diese gute Nachricht weiter sagen und Mut machen, mit Gott den Alltag zu meistern. Als Christen wollen wir mit beiden Beinen im Leben stehen. Dabei ist es oft nicht einfach, alleine richtige Entscheidungen zu treffen. In verschiedenen Gemeindegruppen bieten wir Hilfen, den christlichen Glauben im Alltag umzusetzen. Ob Kinder, Jugendliche, junge Familien oder Senioren, für alle ist etwas dabei. Wir lernen zusammen die Bibel besser kennen, hören auf die Probleme des einzelnen und helfen einander. Hier kann man auch seine Begabungen entdecken, ausprobieren und für andere einsetzen. Sind sie neugierig darauf? Sprechen Sie uns darauf an, wir haben ein offenes Ohr für Ihre Fragen.

14/05/2026

Gedanken zum Tag von Jonathan:

Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott.
Wann werde ich dahin kommen, dass ich Gottes Angesicht schaue?

Psalm 42,3



Aber was ist, wenn sich das bei mir nicht so anfühlt? Ich glaube, dass jeder Mensch eine gewisse Sehnsucht nach Gott in sich trägt. Es gibt viele Dinge und Ideen in dieser Welt, die versuchen sich diese Sehnsucht im Menschen zunutze zu machen und die Aufmerksamkeit und letztendlich die Anbetung des Menschen für sich zu gewinnen. Es ist ein geistlicher Kampf, der ständig tobt.

Leider hört er auch dann nicht auf, wenn wir uns für Jesus entschieden haben. In diesem Fall sind es nicht die Probleme dieser Welt, die uns zu schaffen machen – die wirken meistens sogar eher so, dass sie unsere Sehnsucht nach Gott vergrößern. Es sind die Freuden des Lebens, die hier gefährlich sind. Denn sie liefern uns andere Dinge, nach denen wir uns sehnen und auf die wir hin fiebern können. Die Sehnsucht nach Gott ist dann zwar nicht weg, aber überschattet – manchmal sogar so stark, dass es sich so anfühlt, als wäre sie ganz weg.

Man könnte mit diesen Überlegungen denken, dass es als Christ erstrebenswert wäre, sich von den Freuden des Lebens fernzuhalten und das Leben möglichst mühsam zu gestalten – und es gibt ja tatsächlich christliche Strömungen, die in diese Richtung gehen. Für unsere Sehnsucht nach Gott wäre das sicher positiv.

Aber das Leben ist selten eindimensional und glücklicherweise geht es Gott um mehr als nur darum, dass wir Sehnsucht nach ihm haben. Er möchte uns eine Identität als Kinder Gottes geben. Dazu gehört, dass er uns gerne beschenkt und möchte, dass wir lernen andere zu beschenken. Und dazu gehört, dass er uns trägt und möchte, dass wir lernen andere zu tragen.

Es ist mit den Freuden des Lebens ein bisschen wie mit etwas, das ich sehr gerne mag: Schokolade :-)

Es ist schön, wenn wir ein gesundes Leben führen, das es problemlos erlaubt, dass Schokolade ein Teil davon sein kann. Es wird gefährlich, wenn die Schokolade immer mehr zum Hauptnahrungsmittel wird und ich anfange Obst und Gemüse wegzulassen, weil die Schokolade mehr Platz braucht. Wenn ich das nicht unter Kontrolle bekomme, kann es sogar der richtige Schritt sein, gar keine Schokolade mehr zu Hause zu haben – nicht, weil Schokolade böse ist, sondern weil ich es nicht hinbekomme, angemessen mit ihr umzugehen.

Übertragen auf unser Leben soll das nicht heißen, Freude im Allgemeinen loszuwerden (das wäre sehr traurig und sicher nicht Gottes Wille), aber vielleicht die eine oder andere Sache, die immer wieder viel zu viel meiner Aufmerksamkeit auf sich zieht. Denn letztendlich geht es darum, die Beziehung zu Gott zu pflegen (da gibt es viele Möglichkeit, das zu tun) und zu schauen, dass das auf jeden Fall Platz in meinem Leben hat – ein Hauptnahrungsmittel. Wenn das seinen Platz hat, wird auch die Sehnsucht nach Gott automatisch wieder zum Vorschein kommen und es bleibt hoffentlich genug Platz für hier und da ein bisschen Schokolade!

Viele Grüße und Gottes Segen,

Jonathan

04/04/2026

Gedanken zum Tag von Doro:

Matthäus 20:28 Hfa

[28] Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen. Er kam, um zu dienen und sein Leben als Lösegeld hinzugeben, damit viele Menschen aus der Gewalt des Bösen befreit werden.«

Ich finde es gar nicht so leicht, das zu akzeptieren. Gott kommt, um mir zu dienen. Er kommt in diese Welt, um sich selbst als Lösegeld für mich zu geben. Ich muss im Gegensatz dazu annehmen, dass ich bedürftig bin und muss bereit sein, anzuerkennen, dass ich nicht alles kontrollieren kann. Das kann unangenehm sein.

Ich darf darin, aber die große Chance sehen, mich jemandem anzuvertrauen, der meine wahren Bedürfnisse auch wirklich stillen kann, der mich durch und durch kennt und behutsam mit mir umgeht. Ich darf jemandem die Kontrolle überlassen, der auch wirklich in der Lage ist, alles in seiner Hand zu haben, dem Schöpfer des Himmels und der Erde. Ich darf mich in die Abhängigkeit eines gültigen und gnädigen Gottes begeben, um von allen andern Abhängigkeiten frei zu werden. Ich darf frei werden, andere zu lieben, ihnen zu dienen und für andere Menschen da zu sein.

Dazu möchte Gott dich und mich zurüsten und ich wünsche dir viel Freude dabei.

Du hieltest es nicht fest
Dem Vater gleich zu sein
Kamst hierher zu uns auf diese Welt
Den Thron ließt Du zurück
Wurdest einfach Mensch
Gabst Dich selbst aus größter Liebe hin
Jeder wird sich
Beugen vor Dir
Wir rufen laut
Du regierst
Wie im Himmel
So auf dieser Welt
Singen wir Dir zu
Du bist erhöht

Liebe Grüße
Doro

12/03/2026

Gedanken zum Tag von Jonathan:

Ich danke dir mit aufrichtigem Herzen,
dass du mich lehrst die Ordnungen deiner Gerechtigkeit.
Psalm 119,7


Die Vorstellung, dass Gott uns lehrt kann oft mit Anstrengung und Druck verbunden sein – etwas Unbequemes. Ich finde es schön, wie es in diesem Psalm dargestellt wird: Als etwas, wofür man dankbar sein kann und ich würde behaupten, als etwas Schönes.

Es mag hier und da mit Schmerzen verbunden sein, weil es auch bedeutet mit meiner Unvollkommenheit konfrontiert zu werden und mich verändern zu müssen. Veränderung bedeutet immer auch, dass ein Teil von mir entfernt wird. Das kann schmerzhaft sein.

Aber Gott meint es gut mit uns und wenn ich mich richtig darauf einlasse, werde ich auch schnell feststellen, dass es ein guter Schmerz ist. Vielleicht so ähnlich wie Muskelkater: Im Moment nicht ganz angenehm, aber ich weiß, dass es mir guttut und etwas in mir aufgebaut wird. Außerdem gewöhnt man sich daran :-)

Ich glaube es ist sehr wichtig, unser Herz immer wieder zu positionieren und Gott mit Neugier, Offenheit und eben auch Dankbarkeit zu begegnen. Das macht und sehr viel empfänglicher für sein Wort und unser Leben ein gutes Stück fröhlicher.

Viele Grüße und Gottes Segen,
Jonathan

06/03/2026

Gedanken zum Tag von Michael:

Ich h**e meine Augen auf zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Psalm 121, 1f.

Liebe Geschwister ,

es gibt Zeiten, da fühlen sich unsere Sorgen an wie riesige Berge. Der Berg der finanziellen Unsicherheit. Der Berg der Krankheit. Der Berg der Zukunftsangst. Der Berg von Konflikten in Familie oder Beruf.

Berge können beeindrucken – und einschüchtern. Wer einmal vor einem gewaltigen Gebirgsmassiv stand, weiß, wie klein man sich fühlen kann. Genauso wirken Sorgen: Sie ragen vor uns auf und versperren den Blick nach vorn.
Der Psalmbeter kennt dieses Gefühl. Er sieht die Berge – aber er bleibt nicht bei ihnen stehen. Seine entscheidende Frage lautet: „Woher kommt mir Hilfe?“

Und dann folgt die Antwort:
„Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.“ – Psalm 121,2
Nicht die Berge sind entscheidend. Nicht die Größe des Problems. Entscheidend ist, wer über den Bergen steht. Der Schöpfer von Himmel und Erde ist größer als jede Sorge, die uns bedrückt. Was für uns unüberwindbar scheint, ist für Gott kein Hindernis.

Der Psalm geht noch weiter: Gott schläft nicht. Er wankt nicht. Er behütet. Er bewahrt.
Sorgen rauben uns oft den Schlaf. Aber Gott schläft nicht ein über unserem Leben. Während wir nachts grübeln, wacht er. Während wir nicht weiterwissen, hält er unsere Schritte fest.
Vielleicht verschwinden die Berge nicht sofort. Psalm 121 verspricht kein sorgenfreies Leben. Aber er verspricht einen treuen Begleiter. Einen Hüter, der mitgeht – „von nun an bis in Ewigkeit“.

Impuls für heute:
Welche „Sorgenberge“ stehen gerade vor dir?
Wohin richtest du deinen Blick – auf die Berge oder auf den Herrn?
Vielleicht ist heute ein guter Moment, innerlich die Augen zu h**en und zu sagen: „Herr, meine Hilfe kommt von dir.“

Danke Jesus! Du bist mir treu, auch wenn ich immer wieder auf die Sorgenberge hereinfalle. Vergib, dass ich Dir nicht immer sofort vertraue! Vergib, dass mein Glaube so schwach ist, obwohl Du doch schon so oft, eigentlich immer, geholfen hast! Herr, ich brauche Deinen Heiligen Geist, der mir glauben hilft.
Amen

Ich wünsche Euch eine gesegnete, sorgenfreie Woche

Euer Michael

05/02/2026

Gedanken zum Tag von Jonathan:

Als aber Gott ihr Tun sah, wie sie umkehrten von ihrem bösen Wege, reute ihn das Übel, das er ihnen angekündigt hatte, und tat’s nicht.

Jona 3,10



Die Menschen, von denen hier die Rede ist, sind die Menschen aus Ninive – Assyrer, ein grausames Kriegervolk mit vielen moralischen Problemen. Sie waren tatsächlich so offensichtlich böse, dass Jona wegen Gottes Gnade total verärgert war. Das ist sehr interessant anzuschauen, aber das haben wir in einer Predigtreihe ja schonmal getan und es würden den Rahmen dieser Andacht sprengen.

Worauf ich hinauswill ist Folgendes: Gott nimmt Reue sehr ernst! Das gilt für ein grausames Kriegervolk, dem das angerichtete Übel dann doch Leid tut. Das gilt für Menschen, die schwere Fehler gemacht haben. Das gilt für dich und den größten Fehler in deinem Leben. Und das gilt für dich und die unschönen Kleinigkeiten, die du dir immer wieder erlaubst.

Gott ist begeistert, wenn du sagen kannst: „Das war so nicht gut! Ich will einen Neustart! Ich will es jetzt anders machen! Es tut mir leid!“ – Egal, wie groß oder klein das Thema ist! Und ich glaube, manche von uns tun sich da bei den kleinen Themen vielleicht sogar schwerer, das konsequent anzugehen: Die kleinen Notlügen; es zuzulassen, dass Gott im Alltag doch eher zur Nebensache wird; unschöne Gedanken, denen wir immer wieder nachgehen.

Ich möchte dich ermutigen, Gottes Begeisterung für Reue zu nutzen! Egal ob es um eine Kleinigkeit oder etwas Großes geht – ich bin sicher, du brauchst nicht lange, um da irgendetwas im Kopf zu haben. Besprich es mit Gott! Lass das Gefühl der Reue zu und geh mit ihm gemeinsam an, dass es an dieser Stelle Veränderung in deinem Leben gibt.

Viele Grüße und Gottes Segen dabei,

Jonathan

23/12/2025

Adresse

Eckenbertstraße 52
Worms
67549

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