Katholische Pfarrei St. Laurentius Rudersdorf und St. Antonius Anzhausen

Katholische Pfarrei St. Laurentius Rudersdorf und St. Antonius Anzhausen römisch - katholische Kirchengemeinde Die Geschichte der Pfarrei St. Laurentius in Rudersdorf mit der Kapellengemeinde St. Laurentius. Eine Kapelle, die dem hl.

Antonius in Anzhausen und Flammersbach

Die katholische Pfarrkirche St. Geschichte und Architektur

Rudersdorf gehörte bis 1896 zum Kirchspiel Irmgarteichen. Laurentius geweiht war, brannte 1790 nieder. Durch den Umbau eines vorhandenen Wohnhauses wurde eine kleine Kapelle eingerichtet. Rudersdorf erhielt 1868 den Status einer Vikarie und wurde 1896 zur Filialgemeinde erhoben. Die Einwohner began

nen 1897 mit einer Spendensammlung zum Bau einer Kirche und gewannen in Eigenleistung Baumaterial aus dem ortseigenen Steinbruch. Der Dortmunder Architekt Johann Franz Klomp fertigte die Entwürfe für eine Kirche im neugotischen Stil an, mit deren Bau 1909 begonnen wurde. Der Weihbischof Heinrich Haehling von Lanzenauer aus Paderborn konsekrierte das Gebäude 1921, erster Pfarrer wurde der bisherige Vikar Eickhoff. Da der Dachreiter für das Gewicht der Glocken zu schwach ausgelegt war, musste er 1932 abgerissen werden, nach Plänen des Architekten Wilhelm Hafeneger wurde der heutige Kirchturm gebaut, über den durch das Westportal der Kirchenraum erschlossen war. Über diesem Portal fand ein Bildwerk des hl. Laurentius seinen Platz. Drei Turmuhren wurden 2001 in die seit Baubeginn vorgesehenen Öffnungen eingebaut. Bei dem Anbau im Jahr 1973 mit einer Erweiterungsfläche von etwa 250 m² wurde der Innenraum neu strukturiert. Die dreischiffige Stufenhalle gehört zum Typ der Hallenkirchen ohne Querschiff, der seit der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg üblich war. Kirchen dieser Bauart sind konsequent symmetrisch gegliedert und gut proportioniert. Durch die als Baumaterial verwendete Grauwacke passt sich der Bau, ebenso wie der später angefügte Westturm, gut in das Landschaftsbild ein. Das Satteldach des Schiffs ist durch Aufschieblinge stark abgeflacht. Das Zeltdach des Turmes ist mit einem achteckigen Helm bekrönt. Die Mauern des Kirchengebäudes sind durch abgestufte Strebepfeiler verstärkt. Die Gewände der Türen und Fenster, sowie das Maßwerk sind in neugotischer Art aus Werkstein gefertigt. Die Fenster im polygonen Chor zeigen Szenen aus dem Neuen Testament, sie wurden nach Entwürfen von Wilhelm Buschulte von der Werkstatt Oidtmann in Linnich ausgeführt. Das Gewände des Eingangs im ersten Joch der Nordseite ist aus Sandstein gefertigt und geht in eine rechteckige Form über. Von der Sakristei aus ist der Innenraum über den Eingang auf der Südseite begehbar. Das Mittelschiff und die schmalen Seitenschiffe werden von kräftigen Rundpfeilern mit runden Kapitellen abgetrennt, das Kreuzrippengewölbe ist steil geführt. Ausstattung: Das Retabel des ehemaligen Hochaltares stammt noch von der ehemaligen Laurentiuskapelle, es zeigt in einem aufwändigen Rahmen mit Säulen und Rankenwerk ein Relief des Patrons. Diese wohl ländliche Arbeit wurde der Gemeinde 1797 geschenkt, sie stand zuvor in der Schloßkapelle Junkernhess. Eine umfangreiche Restaurierung erfolgte 2002, seitdem steht der Altar im alten Chor. Die Muttergottes von 1958 ist eine Figur, die von Erich Jeckle aus Frankfurt geschaffen wurde. Der Tabernakel aus den 1960er Jahren ist eine Arbeit von Arbeit von Josef Jost aus Hattersheim, er zeigt die vier Evangelisten. Den Volksaltar, die Tabernakelstele und die Sedilien wurden nach Entwürfen von Aloyis Sonntag aus Siegen angefertigt. Sonntag erstellte auch die Pläne für den Anbau. Die vier Glocken aus Bronze wurden 1978 gegossen. Die Geschichte der Kapellengemeinde St. Antonius Eremita in Anzhausen / Flammersbach

Das Dorf Anzhausen gehört seit 1916 zu Filialgemeinde Rudersdorf, Pfarrei Irmgarteichen, und seit 1921 zur Pfarrei Rudersdorf. Im Jahr 1530 wurde erstmals eine Kapelle, mit einem Vermögen von drei zinspflichtigen Gütern, erwähnt. Diese Kapelle wurde nach Einführung der Reformation von den Katholiken und Protestanten simultan genutzt, was häufig zu Streitereien zwischen den Konfessionen führte. In der Nacht vom 1. auf den 2. Oktober 1746 zerstörten die Protestanten den katholischen Altar. Die wenigen Katholiken des Nachbarortes Flammersbach gehören seit den Wirren des dreißigjährigen Krieges zur Kapellengemeinde Anzhausen, da die Flammersbacher Kapelle ausschließlich von den evangelischen Christen genutzt wurde. Die kirchliche Betreuung, im weit vom Pfarrort Irmgarteichen entfernten Anzhausen, schuf viele Probleme. In der Kapelle wurde nur zweimal im Jahr eine Hl. Messe, am Antoniustag und bei der Erhebung der Martinigebühren (Hafer – und Beichtpfennig), gelesen. Als Anzhausen Filiale von Rudersdorf geworden war, hielt der Pfarrer jeden Mittwoch eine Messe in der Kapelle. Erst 1936 genehmigte der Bischof von Paderborn eine Sonntagsmesse im Monat. Die alte Simultankapelle erwies sich nach 1945 als zu klein. Wegen der gemeinsamen Nutzung mit der evangelischen Gemeinde war eine Erweiterung unmöglich. Deshalb gründeten die Anzhäuser Katholiken am 25. Oktober 1952 einen Kapellenverein, der einen oberhalb des Dorfes, gegenüber der neuen Schule, gelegenen Bauplatz erwarb. In Eigenleistung wurde am 12. Mai 1953 mit den Arbeiten für die neue Kapelle begonnen. Als Architekt wählte man Theodor Pluschka aus Siegen. Für die Innenausstattung zog man einheimische Firmen heran. Die künstlerische Ausstattung besteht aus einem Kreuz über dem Altar, Figuren der Gottesmutter Maria und des Hl. Josef, die den Altarraum flankieren, einer Kreuzigungsgruppe (Maria und Johannes unter dem Kreuz) im hinteren Bereich der Kirche, sowie einem Kreuzweg aus den siebziger Jahren. Weiter erwähnenswert ist das Buntglasfenster, mit der Darstellung des Hl. Antonius Eremita, an der Rückwand des Altarraumes.

16/06/2026

WortWechsel – Thema am 25.6.:

Mensch sein im Zeitalter der KI.
Auf der Suche nach dem, was uns wirklich ausmacht.

Künstliche Intelligenz schreibt Texte, komponiert Musik und führt Gespräche, die sich erstaunlich echt anfühlen. Manche sind fasziniert, andere verunsichert. Was bedeutet es da heute eigentlich noch, Mensch zu sein?

WortWechsel ist ein moderiertes Gesprächsformat, das Raum für Austausch, unterschiedliche Perspektiven und gemeinsames Nachdenken bietet.

Herzliche Einladung!
09/06/2026

Herzliche Einladung!

05/06/2026
Fronleichnam
04/06/2026

Fronleichnam

Gottesdienst und Prozession rund um den "Leib Christi"

02/06/2026

Gemeinsamer Pfarrbrief für den Pastoralen Raum Südliches Siegerland im Juni 2026.

Zum Pfarrbrief:
https://pr-suedliches-siegerland.de/wp-content/uploads/sites/56/2026/05/Pfarrbrief-Juni-2026-Website.pdf

Geistliches Wort von Pastor Michael Kammradt

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Schwestern und Brüder,

in dem Buch „Für den geistigen Hunger zwischendurch“ von Wolfgang Raible fand ich folgende Geschichte nach Lutz Hoffmann: „Zwei alte Wassermühlen hatten jahrhundertelang Mehl gemahlen und ihre feste Kundschaft gehabt – bis in der Umgebung elektrisch betriebene Mühlen auftauchten, die das Korn billiger, schneller und feiner zu Mehl verarbeiten. Die beiden Mühlen reagieren nun unterschiedlich auf diese Störung. Die eine Mühle wird völlig umgebaut. An die Stelle des wassergetriebenen Rades treten Elektromotoren, das alte Mahlwerk wird durch eine moderne Maschine ersetzt. Die andere Mühle lässt alles beim Alten, gibt jedoch das Mahlen von Mehl auf und lässt ihren ächzenden Leerlauf von neugierigen Touristen gegen gutes Geld bewundern. Bei der ersten Mühle hat sich das Erscheinungsbild völlig geändert. Aber die alten Ziele sind gerettet. Es wird weiter Mehl gemahlen. Bei der anderen Mühle ist alles geblieben, wie es immer war. Doch der Schein trügt, denn die früheren Ziele sind aufgegeben worden; an die Stelle des Mahlens von möglichst viel Mehl ist das Anschauen durch möglichst viele Neugierige getreten.“

Am 10. Juni wird unsere Kirche in Gernsdorf 75 Jahre alt. 1951 wurde sie vom damaligen Paderborner Erzbischof Lorenz Jaeger geweiht. Sie gilt als der erste Kirchenneubau im Siegerland nach dem Zweiten Weltkrieg. Vor rund zehn Jahren erhielt sie vor allem im Altarraum ein „update“, der den pastoralen Bedürfnissen unserer Zeit angepasst wurde. So verschwand die steile und mehrstufige Treppe in den Altarraum, die den Priester am Altar weit weg von der mitfeiernden Gemeinde entrückt hat. Der Altar wurde nach vorne Richtung Kirchenschiff gezogen, so dass hinter dem Altar ein Chorraum entstand, der sich für Gottesdienste in kleiner Runde eignet (beispielsweise für Werktagsmessen). In der Mitte des neugeschaffenen Chorraums befindet sich das Taufbecken. Die halbkreisförmige Sitzmöglichkeit im Chorraum bietet die Chance, Taufgottesdienste in einer besonders dichten Atmosphäre mitzufeiern. Zudem nutzt die Kleinkindergottesdienstgruppe den Altarraum für ihre monatlichen familien- und kindgerechte
Wortgottesfeiern.
Der begonnene Transformationsprozess in Pastoral und Verwaltung in unserem Erzbistum stellt uns auch vor die Herausforderung, uns Gedanken über unsere Kirchen zu machen. Wenn unsere Kirchen nicht zu musealen Anschauungsobjekten oder gar zu Bauruinen werden sollen, braucht es fantasievolle Ideen, Kooperationsbereitschaft und Tatkraft, um sie den Erfordernissen und geistlichen Bedürfnissen unserer Zeit anzupassen.

Am Sonntag, den 7. Juni, wollen wir 75 Jahre Kirchweihe St. Johannes Evangelist, Gernsdorf mit einem Familiengottesdienst feiern.

Im Namen des gesamten Pastoralteams wünsche ich Ihnen Gottes Segen.

Ihr Michael Kammradt, Pastor

"Es segne und behüte uns der allmächtige und barmherzige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist."
31/05/2026

"Es segne und behüte uns der allmächtige und barmherzige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist."

Das Hochfest nach Pfingsten

EIN FROHES UND GESEGNETES PFINGSTFEST EVANGELIUM VOM TAGAus dem heiligen Evangelium nach JohannesJoh 15, 26–27; 16, 12–1...
24/05/2026

EIN FROHES UND GESEGNETES PFINGSTFEST

EVANGELIUM VOM TAG
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Joh 15, 26–27; 16, 12–15

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Wenn der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen.
Und auch ihr legt Zeugnis ab, weil ihr von Anfang an bei mir seid.
Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.
Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in der ganzen Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird reden, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird.
Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden.
Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verkünden.

https://www.katholisch.de/artikel/154-pfingsten-was-bedeutet-das-fest-nach-ostern?fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTEAAR1XnojXP2Gebq4yBV1JyKYb_41avrJw3AOqRzWkkJghot0g52NIUy88GXc_aem_AUPvZvEnUFlXnzas3CHgajZTPTCYfQPKgroawqEF3PRV24H3os5obCXZR4w8tOARrwYJCXtKSbWebNqm81jPhonp

Das geheimnisvolle Hochfest im Kirchenjahr

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Wilnsdorf
57234

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