Missionare von Mariannhill

Missionare von Mariannhill Hier gibt es Infos rund um die Missionare von Mariannhill. Für Beiträge, die nicht vom Autorenteam erstellt sind, tragen wir keine Verantwortung.

Die Kongregation der Missionare von Mariannhill (CMM) ist eine moderne Ordens­gemeinschaft. Sie trägt ihren Namen nach der ehemaligen Trappisten­abtei Mariannhill (Maria-Anna-Hügel) in Südafrika. Das an Weihnachten 1882 von Abt Franz Pfanner gegründete Kloster Mariannhill wuchs schon bald zum größten Trappistenkloster der Welt und wurde ein geistliches und kulturelles Zentrum für ganz Südafrika. 1

909 löste Papst Pius X. das Kloster aus dem Ordensverband der Trappisten und gab den Weg frei zur Gründung der Kongregation der Missionare von Mariannhill. Heute arbeiten die Mariannhiller als Missionare in den Ländern Südafrika, Sambia, Mosambik, Simbabwe, Kenia oder Kolumbien. Ihr Motto: “Bessere Felder, bessere Häuser, bessere Herzen.”

In den Ländern Europas setzen sich die Mariannhiller vor allem für die Ausbreitung des Missionsgedanken ein. Sie unterrichten als Lehrer an einer ordenseigenen Schule, arbeiten u.a. als Brüder in der Verwaltung oder üben den Beruf eines Heilpraktikers aus. Als Priester helfen sie in der Pfarrseelsorge und Jugendarbeit mit. Ihr sozialer Einsatz und ihr Lebensstil ist durch die Devise geprägt: “Bete und Arbeite“

60. Geburtstag von P. Dr. John Chikadi Heute am 8. Juni darf Pater Dr. John Chikadi Anyanele seinen 60. Geburtstag feier...
08/06/2026

60. Geburtstag von P. Dr. John Chikadi

Heute am 8. Juni darf Pater Dr. John Chikadi Anyanele seinen 60. Geburtstag feiern. Im Jahr 1966 wurde er in Umunkwo in Nigeria geboren. Nach seinem Schulabschluss 1989 erwarb er im Jahr 1995 den Bachelor in Philosophie in Ibadan/Nigeria, und im Jahr 2002 den Bachelor in Theologie am St. Josephs Theological Institute in Cedara/Südafrika. Er ist zudem ausgebildeter Klinikseelsorger. Am 22. Mai 2004 empfing er in Mthatha durch den dortigen Diözesanbischof Oswald Hirmer die Priesterweihe. Er machte 2012 seinen Master in Entwicklungsforschung und promovierte 2019 zum Doktor der Pastoraltheologie an der Universität von Kwa-Zulu Natal in Südafrika. Er war in verschiedenen Pfarreien in der Diözese Mthatha tätig. Zudem war er zeitweise Koordinator und Spiritual kirchlicher Vereinigungen, Dekan und Provinzrat. In den Jahren 2016 – 2018 war er der Provinzobere der Ordensprovinz Mthatha. Im Jahr 2021 kam er nach Deutschland und ist seither Mitglied der Deutschen (mittlerweile Mitteleuropäischen) Provinz. Seit 2024 hat er in seiner Heimat Nigeria verschiedene pastorale Aufgaben übernommen.
Wir gratulieren P. Chikai herzlich zu seinem 60. Geburtstag und danken Gott für die Gaben, die er für unsere Gemeinschaft ist.

Besuch des Bischofs von Mariannhill in LangenUnsere Mitbrüder in Langen hatten die Freude, den Bischof von Mariannhill, ...
06/06/2026

Besuch des Bischofs von Mariannhill in Langen

Unsere Mitbrüder in Langen hatten die Freude, den Bischof von Mariannhill, Neil Frank OMI, zu beherbergen, der am 3. Juni erstmals nach Langen kam, um den Geburtsort von Abt Franz Pfanner zu besuchen. Bischof Neil Frank ist der Bischof der Diözese Mariannhill in Südafrika. Diese Diözese, die bis heute ein fruchtbarer Boden für Priesterberufungen und das Ordensleben ist, stellt eines der bedeutendsten Vermächtnisse der Missionsarbeit von Abt Franz Pfanner in Südafrika dar – der Name „Mariannhill“ selbst geht auf eine Schöpfung Pfanners zurück.

Am 4. Juni feierte Bischof Neil Frank gemeinsam mit den CMM‑Mitbrüdern in Langen die Heilige Messe. Anschließend fand eine feierliche Prozession statt, gefolgt von einem gemeinsamen Mittagessen mit der Langener Gemeinschaft. Zudem traf Bischof Neil Frank den örtlichen Bischof, Benno Elbs.

Die Mariannhiller Mitbrüder in Langen freuen sich, Bischof Neil Frank während dieses Besuchs als Gast gehabt zu haben, begleitet vom CMM‑Provinzial der Mitteuropäischen Provinz, P. Christoph Eisentraut.

DER MANN, DER DEN LETZTEN SCHLÜSSELBUND TRUG:Zum 80. Geburtstag von Br. Sebastian Fischer CMMStell dir vor, du wärst der...
02/06/2026

DER MANN, DER DEN LETZTEN SCHLÜSSELBUND TRUG:
Zum 80. Geburtstag von Br. Sebastian Fischer CMM

Stell dir vor, du wärst derjenige, der immer wieder Todesnachrichten überbringen muss, der unzählige Beerdigungen organisiert und daran teilnimmt. Stell dir vor, du trägst die Verantwortung für die Pflege betagter Mitbrüder in der verletzlichsten Phase ihres Lebens, behältst sie aufmerksam im Blick und bist ständig in Bereitschaft – manchmal sogar auf Kosten deines eigenen Schlafs.

Und dann stell dir vor, du leitest eine Gemeinschaft und erhältst die Nachricht, dass das große Haus aufgegeben werden muss, weil es logistisch nicht mehr zu halten ist. Stell dir den Preis des Gehorsams und der Loslösung vor, die Übung von Vertrauen, Ausdauer, Geduld und Demut. Stell dir die vielen kleinen Details vor, die mit der Räumung eines so großen Gebäudes verbunden sind – vom größten Kruzifix in der Kapelle bis zu den kleinsten in den privaten Zimmern der Brüder. Du bist fast achtzig Jahre alt, hebst schwere Lasten, trägst Verantwortung und ziehst aus einem Ort aus, an dem du Jahrzehnte gelebt hast.

Die Leitung Br. Sebastians in der Gemeinschaft von Reimlingen, als letzter Superior des Hauses in seinen letzten Jahren, ist eine Geschichte großer Tapferkeit. Man erinnert sich nicht verschwommen daran, sondern als Sammlung kleiner Szenen – eine Vignette nach der anderen.

Bruder Sebastian Fischer ist vielen Menschen in Deutschland als Reisebruder bekannt. Geboren wurde er 1946 in Lauda. Bereits im Alter von 16 Jahren kam er in das Missionshaus St. Josef in Reimlingen, um dort eine Lehre als Buchbinder zu machen. 1965 legte er seine Ordensgelübde ab. Seit 1970 bis heute betreut und besucht er als Reisebruder die Freunde, Förderer und Wohltäter der Missionare von Mariannhill. Seit 1980 war er verantwortlich für das Pflegeheim der Gemeinschaft, und von 2007 bis zur Auflösung des Missionshauses in Reimlingen im Juni 2025 war er dessen Hausoberer und Koordinator. Seither gehört er zur Hausgemeinschaft in Würzburg.

Wir danken Br. Sebastian für seinen Mut als Missionar, für seinen tiefen Glauben und seine Liebe im Dienst an alten wie jungen Mitbrüdern. Er wird immer in Erinnerung bleiben als der Mitbruder, der die letzten Schlüssel von Reimlingen trug.

.Sebastian #80.Geburtstag

P. BRUNO KEMPF CMMElf Jahre mit Pater Bruno Kempf CMM gehen aus Alters‑ und Krankheitsgründen zu Ende. Es waren für ihn ...
28/05/2026

P. BRUNO KEMPF CMM

Elf Jahre mit Pater Bruno Kempf CMM gehen aus Alters‑ und Krankheitsgründen zu Ende. Es waren für ihn wie für uns in Wernberg und Umgebung prägende Jahre. Gerne hätten wir am 31. Mai ein Abschiedsfest mit ihm gefeiert, doch bereits am 29. wird er zu seinen Mitbrüdern ins Theklaheim nach Würzburg übersiedeln.
Wir danken ihm von Herzen für seinen treuen Einsatz für uns Schwestern und für alle Pfarren der Umgebung. Die Lücke, die er hinterlässt, ist groß. Seine 87 Jahre hat man ihm kaum angemerkt, und doch war sein Körper erschöpft.
Wir wünschen ihm eine möglichst unbeschwerte Zeit bei seinen Mitbrüdern und in der Nähe seiner Familie.
Pater Bruno, möge Gott dir alles vergelten, was du für uns alle warst und getan hast. Im Gebet bleiben wir verbunden.

Text: Kloster Wernberg

.Bruno Wernberg

JUBILÄUMSFREUDE IN LANGENIn freudigem Dank an Gott für zwei unserer geschätzten Mitbrüder, die ihre Ordensjubiläen gefei...
24/05/2026

JUBILÄUMSFREUDE IN LANGEN

In freudigem Dank an Gott für zwei unserer geschätzten Mitbrüder, die ihre Ordensjubiläen gefeiert haben – eine gut besuchte Feier bei herrlichem Wetter in Österreich, in der Pfarre Langen bei Bregenz. Pater Winfried Egler und Pater Abidon Kabwe begingen ihr 65‑jähriges bzw. 25‑jähriges Ordensjubiläum.

Die Feierlichkeiten begannen gestern Nachmittag, am 23. Mai, mit einem gemeinsamen Ausflug nach Maria Bildstein, einschließlich einer Kirchenführung in der Basilika. Anschließend kamen Mitbrüder und Gäste zu einem gemeinsamen Abendessen im Abt‑Pfanner‑Heim zusammen.

Heute, am Pfingstsonntag, fand um 9:30 Uhr die feierliche Dankmesse statt, zelebriert vom Provinzial Pater Christoph Eisentraut CMM. Der Gottesdienst wurde musikalisch von der Singgemeinschaft Langen sowie durch afrikanische Klänge bereichert.

Wir gratulieren unseren Mitbrüdern von Herzen für ihren unermüdlichen Einsatz im Weinberg des Herrn und danken ebenso herzlich allen Organisatoren sowie allen Gästen und Wohltätern, die von nah und fern angereist sind. Bitte schließen Sie Pater Abidon und Pater Winfried weiterhin in Ihr Gebet ein.

22 JAHRE IM PRIESTERLICHEM DIENST Es war Pater Chikadi, der während seiner Zeit in Deutschland die Heilige Messe für eng...
23/05/2026

22 JAHRE IM PRIESTERLICHEM DIENST

Es war Pater Chikadi, der während seiner Zeit in Deutschland die Heilige Messe für englischsprachige Katholiken in Würzburg ins Leben rief. Die Gemeinde ist seither weiter gewachsen, und die Messe findet nun jeden Sonntag um 12:00 Uhr statt. Fast zwei Jahrzehnte lang wirkte er im aktiven pastoralen Dienst in der Eastern‑Cape‑Region in Südafrika und diente zudem als Provinzialoberer der damaligen Provinz Mtatha.

Pater Chikadi trat in Südafrika der Kongregation der Missionare von Mariannhill bei und wurde im Jahr 2004 zum Priester geweiht. Er absolvierte einen Masterabschluss in Development Studies an der University of South Africa (UNISA) sowie eine Promotion im Fach Religion and Governance an der University of KwaZulu‑Natal.

Er ist zudem Autor eines demnächst erscheinenden pastoral‑theologischen Buches über die Struktur der katholischen Kirche in Südost‑Nigeria mit dem Titel The Catholic Church and Governance: The “Ohakrasi” Igbo in Nigeria. Das Werk untersucht die Auswirkungen des Zweiten Vatikanischen Konzils auf die Kirche in der heutigen Zeit und widmet sich besonders den Herausforderungen und Aufgaben der Beteiligung der Laien an der Kirchenleitung innerhalb des traditionellen, konsultationsbasierten „Ohakrasi“-Kulturrahmens des Igbo‑Volkes.

Wir gratulieren Pater Chikadi von Herzen und beten für viele weitere Jahre freudigen und fruchtbaren Dienstes in guter Gesundheit.

Diözesen aus der Tschechischen Republik sind ebenfalls auf dem derzeit stattfindenden Katholikentag in Würzburg vertrete...
16/05/2026

Diözesen aus der Tschechischen Republik sind ebenfalls auf dem derzeit stattfindenden Katholikentag in Würzburg vertreten und tragen Spuren des seligen Mariannhiller Paters Engelmar Unzeitig in Form von Gebetskarten und Informationsblättern. Sie tun dies im Geist des diesjährigen Mottos des Katholikentags: „Hab Mut, steh auf.“ Dieses Motto spiegelt das Zeugnis Engelmars wider, der im Konzentrationslager Dachau mit seinem eigenen Leben das Evangelium der Liebe bezeugte.

Herzlich laden wir zur diesjährigen Wallfahrt in den Böhmerwald ein, bei der wir des seligen Paters Engelmar gedenken.
Start: 13:30 Uhr am Grenzübergang Sonnenwald – Schwemmkanal
Musikalische Gestaltung: Singkreis Gramastetten
Festprediger: Pfarrer Bernward Hofmann.
Um 15:00 Uhr feiern wir den Gottesdienst in Glöckelberg.
Veranstalter:
Missionare von Mariannhill in Österreich
Promenade 30, 4020 Linz
Wir freuen uns auf einen besinnlichen gemeinsamen Weg und laden herzlich zur Teilnahme ein.

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MIT MUT AUFSTEHENDie Missionare von Mariannhill sind beim diesjährigen Katholikentag in Würzburg vertreten, lebendig, be...
15/05/2026

MIT MUT AUFSTEHEN

Die Missionare von Mariannhill sind beim diesjährigen Katholikentag in Würzburg vertreten, lebendig, begeistert und voller missionarischem Eifer. Ein herzlicher Dank gilt Pater Hubert Wendl für die Organisation.

Das Leitwort des diesjährigen Katholikentags – „Hab Mut, steh auf“ – erinnert an den wohl bekanntesten Satz unseres Grunders Abbt Franz Pfanner: „Wenn niemand geht, gehe ich.“ Das ist Mut. Das ist Aufstehen für eine Sache. Das ist Überzeugung.

Der Katholikentag in Deutschland ist eine seit dem 19. Jahrhundert bestehende nationale Versammlung von Katholische Gläubigen, die alle politischen und gesellschaftlichen Veränderungen des Landes überdauert hat. Er entstand 1848 in den revolutionären Umbrüchen als Generalversammlung der Katholischen Vereine Deutschlands, organisiert von Adam Franz Lennig, um die bürgerlichen Rechte der Katholiken zu stärken und das Verhältnis zwischen Kirche und Staat zu festigen.

In diesem Jahr findet der Katholikentag in Würzburg statt, jener Stadt, in der das große Mariannhiller Piusseminar im Jahr 1927 vollendet wurde – ein kraftvolles Zeichen der Hoffnung und eine Antwort auf den missionarischen Auftrag der Kirche. Es ist daher sehr passend, dass das Ereignis erneut die Themen Mut und Aufstehen in den Mittelpunkt stellt.

Möge Gott die katholische Kirche in Deutschland segnen, die Gläubigen, die Priester, die Ordensbrüder und -schwestern, die Bischöfe, die Katechisten und alle, die den katholischen Glauben bewahren und weitergeben.

Wir gratulieren Unserem Mitbruder Frater Jovinus Sirito Njauganz herzlich zu seinem 30sten Geburtstag.Am 12. Mai 1996 wu...
12/05/2026

Wir gratulieren Unserem Mitbruder Frater Jovinus Sirito Njau
ganz herzlich zu seinem 30sten Geburtstag.
Am 12. Mai 1996 wurde er in Moshi in Tansania geboren
und studiert zur Zeit am Bischöflichen Studium Rudolphinum im Regensburg Theologie.
Alles Gute und Gottes Segen!

„Mütter sind das stärkste Gegenmittel gegen den Individualismus.“ – Papst Franziskus.Von den Mariannhiller Missionaren i...
10/05/2026

„Mütter sind das stärkste Gegenmittel gegen den Individualismus.“ – Papst Franziskus.

Von den Mariannhiller Missionaren in Mitteleuropa:
Ein gesegnetes Muttertagsfest den Müttern all unserer Mitbrüder, unseren Wohltäterinnen, die Mütter sind (und ihren Müttern ebenfalls), sowie den Müttern der Menschen, für die und mit denen wir in den Missionen arbeiten. Auch die Mütter, die bereits in das ewige Leben heimgegangen sind, dürfen niemals vergessen werden. Mögen die Spuren ihrer Liebe und Güte aus ihrer Zeit auf Erden weiterhin unter uns spürbar bleiben.

Adresse

MariannhillStr. 1
Würzburg
97074

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