25/08/2016
Die aufblasbare Kirche in Harsefeld
HARSEFELD. Es gibt wohl kaum ein Gebäude im neuen Harsefelder Baugebiet am Redder, das so schnell errichtet wurde, wie die aufblasbare Kirche, die dort nun für vier Veranstaltungstage steht.
Ein kleines Paket wuchteten Marlies und Pim Bottenberg aus den Niederlanden am Mittwochmorgen vom Pkw-Anhänger. Dann breiteten sie den Kunststoffberg aus und schlossen die Luftgebläse an. Mit sechs Helfern, die hier und da ein bisschen zogen und hielten, entfaltete sich die aufblasbare Kirche innerhalb von zehn Minuten zu einer imposanten Höhe von zwölf Metern, gemessen am Kreuz auf dem Kirchturm. Das acht mal zwölf Meter große Gotteshaus – auch Eventzelt genannt – bietet 120 Besuchern Platz.
Vier Tage volles Programm
In der Kirche und im Festzelt daneben werden vom morgigen Donnerstag bis Sonntag zahlreiche Veranstaltungen über die Bühne gehen. „Ganz schön stark“ heißt die Musiktheater-Show von Kinderliedermacher Daniel Kallauch am Freitag, 26. August, um 16 Uhr. Ein Familien-Spaßtag erwartet die Besucher am Sonnabend, 27. August, von 11 bis 18 Uhr und ab 20 Uhr bietet Illusionist Mr. Joy eine Mischung aus Artistik, Jonglage, Illusion Entfesselung und hoffnungsvollen Gedanken. Ein Gottesdienst ist am Sonntag ab 11 Uhr. Mit der Aktion will Pastor Hermann Heinrich zeigen, dass die Kirche in Harsefeld auf die Menschen zugeht und dass sie mehr zu bieten hat, als heiße Luft. Die befindet sich allein in den Luftkammern der mobilen Kirche.
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