Jugendgruppe Uelzen/Veerßen

Jugendgruppe Uelzen/Veerßen Jugendgruppe der Kirchengemeinden Uelzen & Veerßen. Treffen: jeden 2. Dienstag im Monat, 18:30 Uhr im Jugendraum Prisma, Veerßer Str. 23 Komm gerne vorbei!

Unsere Jugendgruppe findet jeden 2. Dienstag im Monat um 19 Uhr im Jugendraum Prisma, Veerßer Str. 23 statt. Wir treffen uns, erzählen, planen Jugendgottesdienste (JuGo's), Aktionen und vieles mehr! Für alle Jugendlichen ab der Konfirmation. Leitung: Diakonin Vanessa Ruhnke (hauptamlich), Joshua Schmidt, Bastian Brand, Leonie Reindl (ehrenamtlich). Der Jugendgottesdienst in Veerßen findet jeden le

tzten Dienstag im Monat um 19 Uhr in der Veerßer Kirche statt. Von Jugendlichen, für Jugendliche! Anschließend kann bei Essen und Trinken im eigens gestalteten JuGo-Keller erzählt und gegessen werden.

Letzte Jugendgruppe haben wir unser Frühjahrsmarkt-Projekt in Angriff genommen. Ausgerüstet mit Farbdosen und Müllbeutel...
11/02/2016

Letzte Jugendgruppe haben wir unser Frühjahrsmarkt-Projekt in Angriff genommen. Ausgerüstet mit Farbdosen und Müllbeuteljacken haben wir uns an den ersten Stuhl gewagt und sind auch schon fast fertig!

13/12/2015

+++Neue Jugendgruppenleitung+++

Bei unserem Treffen am letzten Dienstag Stand die jährliche Wahl der Jugendgruppenleitung an.
Das Amt der neuen "JuGruLei" halten inne: Tobias Wilhelm, Christian Schläger und Cedric Meyer.

Die weibliche Gewählte lehnte ihr Amt leider aus Zeitgründen ab und so müssen wir dieses Jahr in Einvernehmen mit den Jugendgruppenmitgliedern auf eine geschlechtergemischte Leitung verzichten.

Hier nochmal ein Rückblick auf unseren letzten Jugendgottesdiest "...dass aus Fremden Freunde werden!" :) Danke auch noc...
06/12/2015

Hier nochmal ein Rückblick auf unseren letzten Jugendgottesdiest "...dass aus Fremden Freunde werden!" :) Danke auch nochmal an Pastor Florian Moitje für die Unterstützung beim Abendmahl!
Die Predigt findet ihr unten.

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Damit aus Fremden Freunde werden. Für ein buntes und friedliches Miteinander. Wir schauen nicht weg, sondern setzen uns ein: www.ejh.de/fluechtende



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Predigt:
Das Lachen des kleinen Mohammed schallt durch die Turnhalle, die jetzt Notunterkunft für Geflüchtete ist. „Bitte, Danke, Ich liebe Dich!“ - einige Wörter, die er schon gelernt hat und stolz verkündet, in der kurzen Zeit, die er hier ist. Er spielt fangen mit einem der ehrenamtlichen Helfer und freut sich, dass sich jemand mit ihm beschäftigt. Und er ist glücklich hier bei uns in Deutschland, das merkt man. Keine Bomben, keine Gewalt, Nachts ruhig schlafen können. Es ist Essensausgabe für's Abendbrot. Ein Mann, er spricht weder Englisch noch Deutsch, gackert vor uns wie ein Huhn. Er möchte ein Ei haben. Wir müssen lachen – und er auch! Verständigung: Am Anfang nicht immer leicht, aber es funktioniert irgendwie! Ein anderer Tag, ich bin am Bahnhof, helfe bei der Organisation der ankommenden Geflüchteten. Ein paar Leute aus der Jugendgruppe sind mit dabei, wir kümmern uns um die Kinder, haben Straßenmalkreide und Stifte mitgebracht, damit die Zeit bis zur weiterreise nicht so langweilig wird. Als ich mir einige Zeit später anschauen will, was die Kinder gemalt haben, sehe ich Panzer. Krieg. Gezeichnet aus den Erinnerungen der Kinder. Ein anderer Junge malt sein brennendes, zerstörtes Haus auf den Asphalt. Seine Eltern erzählen, dass ihr Haus in Syrien zerstört wurde und sie fliehen mussten. Wenige Meter daneben stehen eine Handvoll N***s, die das Geschehen beäugen. Ich spüre Hass, auf diese Intoleranz, diese Abneigung. Doch, ich frage ich mich auch: Muss ich diese Leute vielleicht auch tolerieren, ihre Meinung akzeptieren? Ich tue mich schwer damit. Da ist noch ein Mann mit Armbinde. Ein Dolmetscher erzählt, die ungarische Polizei habe ihm den Arm gebrochen. Ein anderer Mann, er lebt in der Turnhalle, ist verletzt im Gesicht. Ich höre, dass er in Hamburg von N***s zusammengeschlagen wurde. Bilder: schöne, aber auch viele traurige, die ich so schnell nicht vergessen werde. Ich merke, was ich mir vor wenigen Jahren noch nicht hätte ausmalen können. Die Menschen, vertrieben von Krieg, Hunger, Gewalt und Armut klopfen jetzt an unsere Tür. Sie sind hautnah bei uns. Nicht mehr nur in den Medien, weit weg, von unserem geschützten Zuhause, sondern hier. In Europa, Deutschland, Uelzen. Sie suchen eine neue Heimat. Da fallen mir die wenigen Erzählungen meiner Oma ein. Sie wurde als kleines Mädchen am Ende des Zweiten Weltkrieges aus dem heutigen Polen vertrieben. Ich frage nochmal nach wie das war damals. Noch immer hat sie Schwierigkeiten davon zu erzählen. Aber es reicht um zu merken, es war ähnlich wie heute. Auch sie mussten alles aufgeben, wussten nicht wo sie landen und haben auf einen guten Neuanfang gehofft. Heute sind wieder genauso viele Menschen auf der Flucht wie damals nach dem 2. WK und viele Menschen fragen sich: „Können wir das schaffen?“. Merkel sagt: „Wir schaffen das!“. Und das glaube ich auch! Niemand sagt, dass es einfach für uns wird, aber ich glaube es ist machbar. Wer soll es sonst schaffen, wenn nicht eines der reichsten Länder der Erde? Wer, wenn nicht das Land, dass schon mal Millionen Vertriebene aufgenommen hat und zu dieser Zeit sogar selber in Schutt und Asche lag. Einfach war es nicht, aber es hat geklappt! Weil jeder mit angepackt hat. Und das wünscht sich auch Jesus von uns: Wir hören eine Geschichte aus dem Matthäusevangelium, Kapitel 25:

"31»Der Menschensohn wird wiederkommen
in seiner Herrlichkeit
mit allen Engeln.
34Dann wird der König zu denen rechts von ihm sagen:
›Kommt her! Euch hat mein Vater gesegnet!
Nehmt das Reich in Besitz,
das Gott seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt hat.
35Denn ich war hungrig,
und ihr habt mir zu essen gegeben.
Ich war durstig,
und ihr habt mir zu trinken gegeben.
Ich war ein Fremder,
und ihr habt mich als Gast aufgenommen.
36Ich war n***t,
und ihr habt mir Kleider gegeben.
Ich war krank,
und ihr habt euch um mich gekümmert.
Ich war im Gefängnis,
und ihr habt mich besucht.‹

›Amen, das sage ich euch:
Was ihr für einen meiner Brüder oder eine meiner Schwestern getan habt –
und wenn sie noch so unbedeutend sind –,
das habt ihr für mich getan."

„Was ihr für einen meiner Brüder oder eine meiner Schwestern getan habt, und wenn sie noch so unbedeutend sind, das habt ihr für mich getan“. An diese Worte sollten wir uns immer erinnern! Ängste sind normal, aber wenn wir uns einlassen auf Begegnungen, unvoreingenommen sind und schlechte Erfahrungen nicht verallgemeinern, wenn wir uns fragen „kann ich mein Leben vielleicht auch ein wenig einschränken, dafür, dass jemand bei uns Schutz findet und Ruhe hat vor Krieg und Terror“, dann glaube ich fest daran, dass wir es schaffen können, dass aus Fremden Freunde werden!
Amen.

05/12/2015

Nächsten Dienstag, 08.12., ist wieder Jugendgruppe im Prisma! Wir planen unseren Weihnachts-JuGo am 23. Dezember (Einladung folgt) und wählen die neue Jugendgruppenleitung! Auerdem ist unser Vikar Carsten Warncke zu Gast :) Also: erscheint zahlreich! :)

01/12/2015

In einem offenen Brief an Politiker*innen von Bund und Ländern fordert die aej einen menschenfreundlichen Umgang mit Geflüchteten und nimmt als Jugendverband selbstverständlich insbesondere die Belange junger Menschen in den Fokus.

12/11/2015

Vorfreude Camp 2016.........

03/11/2015

Herzliche Einladung zum nächsten Treffen unserer Jugendgruppe am kommenden Dienstag! Tanja Klomfass vom Diakonieverband wird mit uns über das Thema Flüchtende sprechen. Wo und wie begegnet man ihnen? Was gibt es in Uelzen schon alles? Wie sieht die aktuelle Lage aus? Was kann ich tun, wenn ich helfen möchte? Diese Fragen und auch eure Fragen sollen versucht werden zu beantworten. Also kommt gerne vorbei, nächsten Dienstag, 10.11., 19 Uhr im Jugendraum Prisma, Veerßer Straße 23!

Eure Jugendgruppe :)
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Damit aus Fremden Freunde werden. Für ein buntes und friedliches Miteinander. Wir schauen nicht weg, sondern setzen uns ein: www.ejh.de/fluechtende

(Wir behalten uns vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.)

27/10/2015

Die Landesjugendkammer, oberstes Gremium der EvJu in der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, hat ein Statement zum Thema Flüchtlinge und Flüchtlingspolitik veröffentlicht!

"Die Evangelische Jugend in der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers ruft ihre Mitglieder und alle
sich zur Ev. Jugend zugehörig fühlenden Menschen auf, sich an den Aktionen für Flüchtlinge zu
beteiligen! [...] Die bedingungslose Nächstenliebe
gegenüber allen Menschen ist der Kern des Evangeliums (vgl. Mk 12,29-31) und die Hilfe für
Menschen in Not Teil unseres christlichen Selbstverständnisses.[...] Aus unserem christlichen Glauben heraus können wir daher nicht anders, als uns
bedingungslos für Menschen, die auf der Flucht vor Tod, Krieg, Gewalt und Verfolgung ihr Land
verlassen haben, einzusetzen.
[...] Nur gemeinsam ist es möglich, den in Deutschland ankommenden
Flüchtenden aus den unterschiedlichsten Regionen, Religionen und Kulturen eine faire Chance
zu bieten. In vielen Situationen im Leben bevorzugen wir eine derartige bunte Mischung vor der Monotonie
einzelner Dinge. Wir sind überzeugt, dass gerade diese Mischung das Leben wertvoller macht.
Deshalb wollen wir eine gesunde und herzliche Willkommenskultur lebendig und bunt gestalten. [...] Der Kern einer offenen und freundlichen Willkommenskultur ist das friedliche und akzeptierende
Miteinander. Fremdenfeindlichkeit, Hass, Rassismus oder gar körperliche Gewalt haben hier
keinen Platz! Aus ihrem Selbstverständnis heraus wehrt sich die Ev. Jugend entschieden gegen
jede Art von Gewalt und Ausgrenzung, erst recht, wenn diese sich gegen Menschen wendet,
die in besonderer Weise auf unsere Hilfe und Solidarität angewiesen sind. Unser christliches
Selbstverständnis lässt keine einseitige, beschränkte Sicht der Dinge zu. Jegliche
Fremdenfeindlichkeit gehört für uns nicht zu einem weltoffenen und friedlichen Deutschland.
Zur Beendigung von Gewalt und offenkundigem Fremdenhass extremistischer Gruppen gegen
Flüchtende ist politisches Handeln zum Schutz und zur Aufklärung notwendig. Doch nicht die
Flucht, sondern die Fluchtgründe müssen politisch korrigiert werden. Niemand der nunmehr
etwa eine Million Flüchtlinge flieht ohne Grund oder nimmt derartige Gefahren für Leib und
Leben für die Chance auf ein besseres Einkommen auf sich. Die Regionen, aus denen die
Geflüchteten stammen, sind Kriegsgebiete. Deshalb fordert die Ev. Jugend von der
Bundesrepublik Deutschland und den Mitgliedstaaten der EU eine zielorientierte Lösung zur
Beendigung von Krieg, Not und Elend, sowie eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik!
Neben allen politischen Forderungen ist aber auch zielorientiertes Handeln vor Ort gefragt. Die
Ev. Jugend definiert sich dabei selbst als handelnde Kraft. Wir schauen nicht weg, sondern wir
werden und sind bereits aktiv. Fremdenfeindlichkeit lehnen wir dabei entschieden ab, denn aus
unserem christlichen Glauben heraus leben wir auf der Grundlage unseren Nächsten zu lieben -
nur so ist es gemeinsam möglich, dass aus zur Zeit noch Fremden schon bald Freunde werden.

Das koplette Statement könnt ihr euch unter nachfolgendem Link runterladen:http://www.ejh.de/fluechtende?file=files/sites/ejh/evangelischejugend/gremien_einrichtungen/landesjugendkammer/Statement.pdf

++Jugendgruppe unterstützt Verbände bei der Nothilfe für Geflüchtete++Durch die kurzfristig notwendig gewordene Notunter...
21/10/2015

++Jugendgruppe unterstützt Verbände bei der Nothilfe für Geflüchtete++

Durch die kurzfristig notwendig gewordene Notunterkunft für Geflüchtete im Uelzener Stadtgebiet, unterstützt unsere Jugendgruppe den Jugendmigrationsdienst (JMD Uelzen) bei der Betreuung der Notunterkunft. Gestern überreichten wir dem JMD eine vielzahl an Kleiderspenden und Decken für die kalten Wintermonate. Außerdem werden wir in den nächsten Wochen Unterstützung bei der Kinderbetreuung leisten, um die Kleinen ein bisschen aufzumuntern und zu beschäftigen und, soweit erforderlich, weitere organisatorische Vorgänge unterstützen.
Nicht zuletzt durch die Lage in unserem Gemeindegebiet fühlen wir uns der vollsten Unterstützung verpflichtet!
Die Bilder dokumentieren einen Teil unserer bisherigen Arbeit.

Eure Jugendgruppenleitung

Hier ein paar Eindrücke von unseren letzten JuGo mit dem Thema "Let's go to paradise!". Diesen Monat findet wegen der Fe...
16/10/2015

Hier ein paar Eindrücke von unseren letzten JuGo mit dem Thema "Let's go to paradise!". Diesen Monat findet wegen der Ferien leider kein JuGo statt, weiter geht's dann im November :)

02/10/2015

"Und sie aßen und wurden alle Satt..." - Gedanken zum Ernstedankfest

Sonntag feiern wir Erntedankfest. Wir danken Gott für die Nahrung, die er uns geschenkt hat.
Dabei fällt mir das Motto des Kirchentages 2013 ein: "Soviel du brauchst"...
Im Bezug auf Erntedank scheint die Aussage klar: Nimm dir soviel du brauchst, bis du satt bist! "Soviel du brauchst" - doch vielleicht kann es auch heißen: NUR soviel du brauchst!? Wir leben immerhin im Überfluss, haben mehr als wir eigentlich brauchen. Laut Brot für die Welt werfen wir jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen weg. Nahrung und alles andere Notwenige nahezu unbegrenzt zu haben scheint für uns Selbstverständlichkeit zu sein. Umso mehr regen wir uns auf, wenn unser Lieblingsgebäck gerade beim Bäcker ausverkauft oder das Lieblingseis heute nicht im Angebot ist.
Doch nicht allen geht es so, denken wir nur an die Kinder in den vielen Ländern unserer Erde, die im Müll nach ein wenig essbarem suchen, deren einzige Mahlzeit am Tag das kostenlose Mittagessen in der Schule ist.
Das Erntedankfest kann uns also auch ermahnen: Denkt daran, nicht allen geht es so gut wie uns, gerade deswegen sollten wir Gott danken, zufällig in einem Land geboren zu sein, in dem wir alles haben, was wir brauchen. Und das dies eben keine Selbstverständlichkeit ist!

Euch allen ein gesegnetes Erntedankfest!

Joshua Schmidt, Jugendgruppenleitung

Fast sieben Stunden waren wir heute gemeinsam mit vielen anderen Helfer_innen und Hilfsorganisationen am Hundertwasser B...
13/09/2015

Fast sieben Stunden waren wir heute gemeinsam mit vielen anderen Helfer_innen und Hilfsorganisationen am Hundertwasser Bahnhof im Einsatz und haben circa 400 Flüchtlinge in Empfang genommen und versorgt, die in Uelzen ausgestiegen sind und weiter in ein Aufnahmelager nach Oerbke gebracht wurden.

Für viel aussagekräftiger als einen großen Bericht, halten wir jedoch die "Kinderbilder", die beim Warten am Bahnhof gemalt wurden. Wir waren geschockt und uns wurde noch einmal ganz klar: Kein Kind sollte jemals Krieg und Gewalt erleben!

Unsere Meinung kennt ihr und solange Menschen weiter auf der Flucht sind und es Leute gibt, die gegen andere Kulturen hetzen, werden wir da sein und die Geflüchteten so gut es geht willkommen heißen! :)

Eure Jugendgruppe

Adresse

Veerßer Str. 23
Uelzen
29525

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