01/02/2026
Gyoji (Gyo = die Praxis, ji = andauernd) für die Zen-Praxis im Dojo heute: Flyer erstellen, Guenmai kochen, einkaufen, Dojo vorbereiten, Zazen, Samu. Einführungen für AnfängerInnen am Nachmittag.
Die Kusen griffen Texte von Meister Wanshi Shogaku (1091-1157) auf in "Die Praxis der stillen Erleuchtung" und die Kommentare von ZEN-Meister Roland Yuno Rech dazu.
Auszug:
"Im Zen legt man Wert auf die Praxis mit dem Körper, auf die wichtigen Punkte der Haltung, auf Kinhin, auf die Praxis im Alltag, auf die Handlungen während der Zeremonie, auf das Samu...Aber nicht die formelle Perfektion der Haltung ist wichtig, sondern der Geist, der sie ausfüllt. Der Geist, die aufgewandte Bemühung um zu praktizieren ist wichtiger als das formelle Ergebnis...Der Geist von Zazen, das Hishiryo-Bewußtsein berechnet nicht, misst nicht, setzt nichts einander entgegen. Im Alltag ist der Geist oft eng. Er ist wie ein Stein, den man in eine Pfütze wirft, dann trübt sich das Wasser sofort. Im Zazen ist der Geist wie ein Stein, den man ins Meer wirft, es nimmt den Stein auf, das Wasser bleibt klar."