Kirchengemeindeverband Heiligkreuz - Trier, Privat
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des Küsters Ralf Appel
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Trier
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Kurzgeschichte
Heiligkreuz
Die Kapelle soll im 4. Jahrhundert von der heiligen Helena (248/250–330), der Mutter Konstantins des Großen, gegründet worden sein, die Anfang des 4. Jahrhunderts in Trier lebte. 1050 bis 1060 errichtete der Trierer Dompropst Arnulf vor den Stadtmauern des mittelalterlichen Trier eine romanische Kapelle: Die Arme des kreuzförmigen Baus waren ursprünglich alle gleich lang, und auf der Vierung erhob sich zentral ein achteckiger Turm. Der Zugang erfolgte über ein Portal im Westarm. Auch wenn der Grundriss später verändert wurde, ist die Heiligkreuz-Kapelle damit einer der ältesten deutschen Kirchenbauten in der reinen Kreuzform. – Mehrere Kreuzwege führten von den Trierer Kaiserthermen aus zur Kapelle (1100 Schritte bzw. 7 Fußfälle).[1]
Um 1620 erhielt die Kapelle mehrere bauliche Veränderungen. Der Westarm wurde zu seinen heutigen Abmessungen verlängert. Auf der Ostseite wurden eine Sakristei und ein kapellenähnlicher Bau ergänzt. 1666 wurden Figuren am Westportal gestiftet. Auch erhielt die Kapelle im Barock eine neue Ausstattung im Stil der Zeit.