LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen

LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen Facebook-Auftritt des LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen

Die 1841 in Rödingen errichtete Synagoge bildet zusammen mit dem Wohnhaus der jüdischen Familie Ullmann das einzige weitgehend im Originalzustand erhaltene Gebäudeensemble dieser Art im westlichen Rheinland. Das LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen versteht sich als offenes Angebot für alle an dieser Thematik Interessierten und empfiehlt sich zudem als kultureller Veranstaltungsort mit besonderer

Atmosphäre. Auf dieser Seite finden Sie Hinweise auf Veranstaltungen des Landschaftsverbandes Rheinland und Kooperationsveranstaltungen mit dem LVR zum Thema "Geschichte, Religion und Kultur der Jüdinnen und Juden im Rheinland".

Vor 81 Jahren endete der 2. Weltkrieg in Europa.
08/05/2026

Vor 81 Jahren endete der 2. Weltkrieg in Europa.

„Ich werde nur ein einziges Mal durch diese Welt gehen. Was auch immer ich Gutes tun oder einem Menschen an Freundlichke...
16/03/2026

„Ich werde nur ein einziges Mal durch diese Welt gehen. Was auch immer ich Gutes tun oder einem Menschen an Freundlichkeit erweisen kann, das möchte ich jetzt tun. Ich möchte es nicht aufschieben oder vernachlässigen, denn ich werde diesen Weg nicht noch einmal gehen!“
Vor 100 Jahren wurde der amerikanische Komiker, Schauspieler, Sänger, Produzent, Drehbuchautor und Regisseur Jerry Lewis geboren. Joseph Levitch kam am 16 . März 1926 als Sohn des russischen Sängers Daniel Levitch und der Pianistin Rachael Brodsky in Newark zur Welt. 1945 lernte Jerry Lewis den Sänger Dean Martin kennen. Gemeinsam traten sie zunächst als Martin & Lewis im 500 Club in Atlantic City auf, seit 1950 in Fernsehsendungen. Bis 1956 entstanden 16 Spielfilme. In den 60ern setzte Lewis seine Karriere als Solokünstler fort.
1972 war er Hauptdarsteller und Regisseur in der unveröffentlichten Filmgroteske über den Holocaust The Day the Clown cried.
Jerry Lewis starb am 20. August 2017 im Alter von 91 Jahren.
The Day the Clown Cried
Im Dokumentarfilm Der Clown über das gescheiterte Filmprojekt sagt Jerry Lewis:
„… das Ganze hat mich einfach völlig verwirrt … und dann einen solchen Film einem Publikum zu zeigen, das völlig verwirrt zurückbleibt? … Den ganzen Irrsinn zu erklären, das konnte ich nicht mehr … Für mich war es einfach nur noch schlechte Arbeit … Die Liebe, die ich einst für das ganze Projekt entwickelt hatte, hatte sich in das Gegenteil verkehrt … Plötzlich schien alles schrecklich. Dieser Film wird mich bis an das Ende meiner Tage verfolgen.“
1999 erhielt der thematisch ähnliche Film Das Leben ist schön 3 Oscars.

Zum jüdischen Fest Purim haben wir Ihnen Esther vorgestellt, die ihr Volk vor der Vernichtung bewahrte, und letzte Woche...
13/03/2026

Zum jüdischen Fest Purim haben wir Ihnen Esther vorgestellt, die ihr Volk vor der Vernichtung bewahrte, und letzte Woche die feministische Aktivistin Theresa Serber Malkiel, Vordenkerin für den Internationalen Frauentag. Passend zu unserer Reihe über jüdische Frauen, möchten wir Ihnen heute den Podcast Unüberhörbar der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V. näherbringen.
In vier Folgen erkundet Unüberhörbar den Zeitraum von 1800 bis 1939 mit einem lokalen Fokus auf die Sächsische und Leipziger Geschichte. Dafür wurden verschiedene Expertinnen interviewt, die das Leben der einzelnen Frauen, der jüdischen Geschichte Leipzigs bzw. Sachsens oder den Antisemitismus der Frauenbewegung erforscht haben. Durch Gespräche mit jüdischen Feministinnen heute wird zudem eine Brücke in die Gegenwart geschlagen.
Folge 01: Zarte Anfänge – Jüdinnen am Beginn des 19. Jahrhunderts (1800–1850)
Folge 02: Die Pionierin – Henriette Goldschmidt in Leipzig (1850–1920)
Folge 03: Neues Selbstbewusstsein – Der jüdische Frauenbund (1900–1933)
Folge 04: Lautes Schweigen – Antisemitismus in der ersten Frauenbewegung (1900–1945)
Sie finden den Podcast bei Spotify, Apple Podcasts und Soundcloud unter dem Suchbegriff Unüberhörbar oder auf der Internetseite der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V.:
https://www.louiseottopeters-gesellschaft.de/unueberhoerbar-podcast

„Eines Tages werden wir arbeiten, um zu leben; vor uns liegt eine wunderschöne Welt, eine Welt, in der es für alle genug...
08/03/2026

„Eines Tages werden wir arbeiten, um zu leben; vor uns liegt eine wunderschöne Welt, eine Welt, in der es für alle genug gibt. Es liegt in Ihrer, in meiner, in jedermanns Macht, dies zu verwirklichen, aber wir müssen alle unsere Kraft einsetzen, wir müssen alle mit anpacken.“
Theresa Serber Malkiel
Zum Internationalen Frauentag stellen wir Ihnen die Aktivistin, Autorin und Journalistin Theresa Serber Malkiel vor. Theresa wurde als Tochter des Charles Serber und der Annie Stock am1. Mai 1874 in Bar (Russisches Kaiserreich; heute Ukraine) geboren. 1891 wanderte die jüdische Familie in die Vereinigten Staaten aus. In den USA musste Theresa unter prekären Bedingungen in der Textilindustrie arbeiten.
1892 gehörte sie zu den Gründerinnen der Infant Cloak Makers Union. 1899 trat Theresa der Sozialistischen Partei Amerikas bei.
1900 heiratete Theresa Serber den Rechtsanwalt (aktives Mitglied der Socialist Labor Party of America) Leon A. Malkiel.
Theresa Malkiel war der Überzeugung, dass nur der Sozialismus die Frauen befreien könnte und dass der Sozialismus nur mit der Unterstützung der Frauen überleben könnte. Sie war es leid, dass auch in den sozialistischen Parteien Frauen nur „offizielle Kuchenbäckerinnen und Geldsammlerinnen“ seien.
1905 gründete Theresa die Women‘s Progressive Society, die später einer Zweigstelle der Sozialistischen Frauenvereinigung von New York wurde.
Zum 28. Februar 1909 organisierte Theresa Serber Malkiel den National Women‘s Day, der als Vorläufer des Weltfrauentages gilt.
Im selben Jahr begann im November der New York Shirtwaist Strike, an dem sich vornehmlich jüdische Blusenmacherinnen beteiligten. Am 25. März 1911 kam es zum Brand der Triangle Shirtwaist Factory, bei dem 146 Menschen - vorwiegend minderjährige Mädchen aus Mitgrantenfamilien - ums Leben kamen. 1910 hatte Theresa den Roman The Diary of a Shirtwaist Striker veröffentlicht, der durch das Unglück aktuelle Brisanz erhielt.

Purim (hebr. = Lose) wird am 14./15. Adar gefeiert – in diesem Jahr am 3. März – und erinnert an die Errettung der Juden...
02/03/2026

Purim (hebr. = Lose) wird am 14./15. Adar gefeiert – in diesem Jahr am 3. März – und erinnert an die Errettung der Juden vor dem böswilligen Anschlag des Regierungsbeamten Haman, einem Günstling des Perserkönigs Ahasverus. Haman warf ein Los, um den Tag der Vernichtung der Juden zu bestimmen. Die Jüdin Esther, die Lieblingsfrau des Königs, vereitelt den Plan und rettet ihr Volk. Zum „Losfest“ Purim, dem fröhlichsten Fest im jüdischen Jahr, wird dies gefeiert.
Esther inpirierte immer wieder viele Künstler. Eine kleine Auswahl unterschiedlicher Interpretationen haben wir für Sie hier zusammengestellt.

Wir gratulieren Yuval Harari zum 50. Geburtstag!
24/02/2026

Wir gratulieren Yuval Harari zum 50. Geburtstag!

Heute ist der Tag der Muttersprache! Das Westjiddische ist mittlerweile untergegangen. Dennoch hat die Mameloschn (jiddi...
21/02/2026

Heute ist der Tag der Muttersprache! Das Westjiddische ist mittlerweile untergegangen. Dennoch hat die Mameloschn (jiddisch: Muttersprache) der ehemaligen jüdischen Bevölkerung im Rheinland im heutigen sprachlichen Alltag Spuren hinterlassen. Kennen Sie noch Beispiele aus der rheinischen Umgangssprache, die eine jiddische Abstammung haben? Schreiben Sie es in die Kommentare! Wenn Sie mehr zum Thema wissen wollen, empfehlen wir Ihnen „Jiddisch im Rheinland. Auf den Spuren der Sprachen der Juden“ herausgegeben von Monika Grübel und Peter Honnen.

Fast alle jüdischen Rödingerinnen und Rödinger zogen Ende des 19. Jahrhunderts in die größeren umliegenden Städte wie Jü...
18/02/2026

Fast alle jüdischen Rödingerinnen und Rödinger zogen Ende des 19. Jahrhunderts in die größeren umliegenden Städte wie Jülich, Düren, Düsseldorf oder Köln. 1926 lebten nur noch drei alte jüdische Menschen in Rödingen: Neben Sibilla Ullmann (1860-1942), der jüngsten, unverheiratet gebliebenen Tochter des Synagogenerbauers, waren dies der Viehhändler Abraham Katz und Henriette Horn.

Bereits im Februar 1926 beschloss die Synagogengemeinde Jülich, die Filialgemeinde Rödingen aufzulösen.

Am heutigen Aschermittwoch beginnt sowohl die vorösterliche Fastenzeit als auch der Fastenmonat Ramadan.
18/02/2026

Am heutigen Aschermittwoch beginnt sowohl die vorösterliche Fastenzeit als auch der Fastenmonat Ramadan.

Heute ist der 110. Geburtstag von Fredy Hirsch.
11/02/2026

Heute ist der 110. Geburtstag von Fredy Hirsch.

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Mühlenend 1
Titz
52445

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