14/05/2026
Himmelfahrt:
Kennst du das Gefühl, wenn jemand geht – und plötzlich alles anders ist? Vielleicht zieht eine Freundin weg, ein Lieblingslehrer verlässt die Schule oder ein besonderer Moment ist einfach vorbei. Man bleibt zurück und denkt: Und jetzt?
Genau so muss es den Jüngern gegangen sein an Himmelfahrt. Jesus war wieder da gewesen – nach allem Chaos, nach dem Kreuz, nach der Verwirrung. Und dann… geht er schon wieder. Einfach weg. In den Himmel.
Das klingt erstmal wie ein Abschied. Aber eigentlich ist es mehr wie ein Startsignal.
Denn Jesus sagt vorher zu den Jüngern: „Ihr werdet Kraft bekommen… und meine Zeugen sein.“ Mit anderen Worten: Ich gehe, aber ihr bleibt nicht allein. Und ihr habt jetzt eine Aufgabe.
Das ist der Punkt: Himmelfahrt bedeutet nicht, dass Jesus sich verabschiedet und uns zurücklässt. Es bedeutet, dass er uns etwas zutraut.
Er ist nicht mehr sichtbar – aber irgendwie näher als vorher. Nicht mehr an einen Ort gebunden, sondern überall erreichbar.
Vielleicht denkst du manchmal:
• „Ich bin nicht immer besonders gläubig.“
• „Ich habe keine Ahnung, wie das alles mit Gott funktionieren soll.“
• „Ich habe genug eigene Probleme.“
Aber genau solche Leute hat Jesus damals auch dagelassen. Keine Superhelden. Eher ganz normale Menschen mit Zweifeln, Chaos im Kopf und manchmal ziemlich wenig Plan.
Und trotzdem sagt er: Ihr schafft das. Ich bin bei euch.
Du bist nicht allein zurückgelassen worden. Du bist bewusst hier. Mit Bedeutung. Mit Einfluss. Mit einer Rolle in dieser Geschichte.