Katholisches Bibelwerk e. V.

Katholisches Bibelwerk e. V. Im Katholischen Bibelwerk treffen sich Menschen, die die Bibel lesen, verstehen und aus ihr Perspektiven für ein verantwortetes Leben heute gewinnen wollen.
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Derzeit sind ca. 17.000 Mitglieder in Deutschland verbunden durch die Geschäftsstelle in Stuttgart und die Beauftragten in den einzelnen Diözesen. Hauptziel des Vereins ist es, die Botschaft der Bibel wissenschaftlich verantwortet zu erschließen und lebensnah erfahrbar zu machen für
● die persönliche Bibellektüre
● die Arbeit mit der Bibel in Gemeinden und in Gemeinschaften
● die Weite

rgabe der biblischen Botschaft in Erwachsenenbildung, Religionsunterricht und an Hochschulen
● die Gestaltung von Gottesdiensten. Damit gewinnt die Arbeit des Katholischen Bibelwerks Relevanz für die Spiritualität einzelner Menschen, aber auch für die Gestaltung von Gesellschaft und Kirche in Deutschland.

Unser neue Kollege Dr. Philipp Graf ist seit Mai als wissenschaftlicher Referent Teil der Bibelwerk-Geschäftsstelle in S...
03/06/2026

Unser neue Kollege Dr. Philipp Graf ist seit Mai als wissenschaftlicher Referent Teil der Bibelwerk-Geschäftsstelle in Stuttgart. Er arbeitet vor allem in den Redaktionen von Welt und Umwelt der Bibel sowie Bibel heute mit.

Wir freuen uns sehr, dass Herr Graf unser Team verstärkt und heißen ihn herzlich willkommen!

Weihbischof Schepers, Queerbeauftragter der Bischofskonferenz macht in seinem Statement deutlich, dass  Queere Bibelausl...
27/05/2026

Weihbischof Schepers, Queerbeauftragter der Bischofskonferenz macht in seinem Statement deutlich, dass Queere Bibelauslegung der Bibel nichts von ihrem Wahrheitsanspruch nimmt.

Pfingsten wurde in den ersten Jahrhunderten der Kirche nicht als eigenes Fest gefeiert. Nach dem Zeugnis des Neuen Testa...
23/05/2026

Pfingsten wurde in den ersten Jahrhunderten der Kirche nicht als eigenes Fest gefeiert. Nach dem Zeugnis des Neuen Testaments war und ist Geistsendung ein Aspekt von Ostern. Sie erfolgt nach Johannes 20,19-23 am Abend des Ostertages. Maria von Magdala ist zuvor dem auferstandenen Jesus begegnet und hat seine Botschaft den Jüngern ausgerichtet. Allerdings scheint sie keine Wirkung gehabt zu haben. Die Jünger brauchen eigene Erfahrungen.

Die erste Gabe des Auferstandenen an die Jünger ist der Friede, der sogar zweimal zugesprochen wird! Die zweite Gabe ist der Geist Jesu. Diese Gabe wird für die Jünger zugleich zur Aufgabe: ihre Sendung. Das Vorbild dafür ist Jesu eigene Sendung vom Vater ausgehend, die er auf Erden gelebt hatte. Sie repräsentieren nun den Sendenden, nicht sich selbst. Nach den Abschiedsreden (Joh 14,25-26; 15,26; 16,7.13-15) lehrt und erinnert der Geist an das, was Jesus tut; der Geist sagt und führt in die Wahrheit ein und bewegt zum Zeugnis von Jesu Wirken.

Der Geist wird von Jesus durch Anhauchen übertragen. Das erinnert an Gen 2,7, wonach Gott den Menschen erschafft und durch seinen Geist/sein Einhauchen (hebr. ruach = Geist/Atem/Wind) erst lebendig macht. Jesus ermöglicht den Gesandten, in seinem Geist zu wirken. Jesus traut seinen Jüngern sehr viel zu: Sie erhalten eine ungeheure Beauftragung: Sie sollen das Werk Jesu vollmächtig fortsetzen und das Höchste, was Gott schenkt, Menschen zusprechen: Vergebung („Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben“). Die Vollmacht zur Sündenvergebung ist zu sehen als Teilaspekt der Sendung der Kirche. Sie wird allen Jesus-Nachfolgenden übertragen.

Gott vergibt großzügig. Gerade Vergebung ist das, was Jesus auch in seinem irdischen Wirken so oft den Menschen als Gabe des himmlischen Vaters zugesprochen hat. Wegen ihr hat er sich mit den führenden Theologen seines Volkes angelegt. Denn Schuld vergeben kann letztlich nur Gott als Herr des Lebens. Darin zeigt sich also gerade Jesu göttliche Vollmacht: im göttlichen Geschenk der Vergebung. Diese Vollmacht gibt er an Ostern weiter an die Jünger und Jüngerinnen. An solches erinnern wir uns und das feiern wir an diesem österlichen Fest von Pfingsten!

Wir freuen uns im Bibelwerk sehr über die große Resonanz auf unsere Social Media Posts zur aktuellen Ausgabe von Bibel u...
22/05/2026

Wir freuen uns im Bibelwerk sehr über die große Resonanz auf unsere Social Media Posts zur aktuellen Ausgabe von Bibel und Kirche “Bibel q***r gelesen“. Es gibt viel Zuspruch, Anerkennung und Dankbarkeit dafür, dass wir das Thema wissenschaftlich bearbeitet haben!
Viele Kommentare äußern auch Verunsicherung und Ablehnung, dann empfehlen wir, das Heft zu lesen und sich nicht nur am Titel zu stören. Für einen sachlichen und respektvollen Austausch stehen wir gern zur Verfügung.
Hass, Hetze und Diffamierung lehnen wir allerdings vehement ab.

Auf unserem Blog unkrautundweizen.wordpress.com blickt Daniel Pomm, Diözesanleiter in Erfurt auf das Zentrum Bibel und S...
21/05/2026

Auf unserem Blog unkrautundweizen.wordpress.com blickt Daniel Pomm, Diözesanleiter in Erfurt auf das Zentrum Bibel und Spiritualität auf dem Katholikentag zurück.

Die Polarität zwischen Mann und Frau, zwischen männlich und weiblich wird gerne genutzt, um die Bibel auf cis-Normen zu ...
21/05/2026

Die Polarität zwischen Mann und Frau, zwischen männlich und weiblich wird gerne genutzt, um die Bibel auf cis-Normen zu reduzieren. In der aktuellen Ausgabe von "Bibel und Kirche" wird darauf eingegangen und gezeigt, dass die Bibel hier weniger eindeutig ist, als manche glauben. .

Auf dem Katholikentag in Würzburg fiel die neue Ausgabe von Bibel und Kirche bereits auf. Ein wichtiger Beitrag zur Bibe...
20/05/2026

Auf dem Katholikentag in Würzburg fiel die neue Ausgabe von Bibel und Kirche bereits auf. Ein wichtiger Beitrag zur Bibelauslegung. Wir wünschen viel Spaß und einige überraschende Erkenntnisse.

Wenn man im „flow“ ist, wenn sich Dinge fügen und man eins ist mit seiner Aufgabe, dann ergibt sich daraus ein echtes Gl...
16/05/2026

Wenn man im „flow“ ist, wenn sich Dinge fügen und man eins ist mit seiner Aufgabe, dann ergibt sich daraus ein echtes Glücksgefühl.
Im heutigen Evangelium ist auch alles im Fluss. Es ist gerade so, als ob sich Gott Vater und Gott Sohn gegenseitig die Bälle zuwerfen und wir als JüngerInnen Jesu in dieses Spiel mit hineingenommen werden. Gott Vater würdigt Jesus, der wiederum seinem Vater die Ehre gibt. Alles im Fließen: vom Vater zum Sohn, vom Sohn zum Vater, und im Heiligen Geist, der beide vereint, schwappt es über zu uns, den Jüngerinnen und Jüngern Jesu. Durch Jesus werden wir in dieses ewige Gespräch zwischen Vater und Sohn einbezogen und haben so Anteil am ewigen Leben, das in Jesus und dem Vater ist. Ziel ist die Einheit mit Gott und untereinander, die zum Handeln im Sinne der göttlichen Geistkraft bewegt.
KirchenlehrerInnen nannten dieses Einssein mit Gott auch visio beatifica – die „seligmachende Schau“, die Erfüllung der menschlichen Sehnsucht nach Gott. Wenn das keine Glücksgefühle auslöst, was dann?

14/05/2026
Liebe braucht in der Regel ein Gegenüber: jemanden, der liebt, und jemanden, der geliebt wird. Warum wir lieben, lässt s...
09/05/2026

Liebe braucht in der Regel ein Gegenüber: jemanden, der liebt, und jemanden, der geliebt wird. Warum wir lieben, lässt sich oft nur schwer in Worte fassen. Und doch wird Liebe sichtbar: im Verhalten, in der Treue, in der Art, wie jemand lebt und handelt.
Auch in der Sonntagslesung dieser Woche spielt die Liebe eine zentrale Rolle. Die Jünger erfahren zuvor, dass Jesus nicht mehr lange bei ihnen sein wird und sind dementsprechend erschüttert (vgl. Joh 14,1–14). Doch Jesus deutet seine bevorstehende Abwesenheit nicht als Verlassenheit, im Gegenteil: Er spricht von einer bleibenden Beziehung zwischen ihm, den Jüngern und dem Vater, die von Liebe und Treue getragen ist.
In Joh 14,21 erfahren wir, dass sich die Liebe der Jünger zu Jesus darin zeigt, dass sie seine Gebote halten. Damit wird ein Motiv aufgegriffen, das bereits im Alten Testament präsent ist. Schon im Buch Deuteronomium wird die Liebe des Volkes Israels zu Gott mit dem Halten seiner Gebote verbunden (vgl. Dtn 6,1–9). Liebe bleibt also nicht nur ein Gefühl, sondern sie findet Ausdruck im konkreten Leben.
Das Halten der Gebote ist folglich Ausdruck einer lebendigen Beziehung zu Jesus. Wer ihn liebt, richtet sein Leben an ihm aus. Und wer mit Jesus verbunden bleibt, darf sich zugleich der Liebe Jesu und des Vaters gewiss sein.
Auch wir dürfen heute darauf vertrauen, dass die Liebe Jesu gegenwärtig ist. Sie wird dort erfahrbar, wo Menschen sich an seinem Wort orientieren und es im eigenen Handeln sichtbar werden lassen.

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Silberburgstraße 121
Stuttgart
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