Ártala - Jahrzähler

Ártala - Jahrzähler Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Ártala - Jahrzähler, Religiöse Gemeinschaft, Stuttgart.

Rekonstruktion des germanischen Lunisolarkalenders als moderne App für Geschichtsinteressierte, Heiden, Enthusiasten des Frühmittelalters und der vorchristlichen europäischen Religion der Germanen.
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Sowilo - Rune der Sonne und des Sieges.Sowilo (ᛊ) steht für die strahlende Sonne, durchdringendes Licht und Sieg. Sie ve...
10/06/2026

Sowilo - Rune der Sonne und des Sieges.

Sowilo (ᛊ) steht für die strahlende Sonne, durchdringendes Licht und Sieg. Sie verheißt Klarheit, Erfolg und das Durchbrechen von Dunkelheit.

Wer diese Rune am Morgen zieht, dem steht ein Tag voller Energie und Klarheit bevor - wenn er dem Licht folgt.

Im Ártala kannst du täglich eine Rune ziehen und bekommst eine kurze, klare Deutung dazu. Dafür kannst du sogar wählen zwischen dem Jüngeren Futhark, dem Älteren Futhark und dem Angelsächsischen Futhorc.
Heute so, morgen so? Eine Drei-Runen-Legung im Jüngeren, die nächste im Älteren Futhark? Auch das ist kein Problem.

Welche Rune begleitet dich heute? Schreib es in die Kommentare.

Mehr unter jahrzaehler.de

Seit gestern ist der Ártala da - der germanische Mondkalender als App für Android.Der Ártala zeigt den vollständigen Kal...
09/06/2026

Seit gestern ist der Ártala da - der germanische Mondkalender als App für Android.

Der Ártala zeigt den vollständigen Kalender der Germanen: zwölf Mondmonate mit Schaltregel und Mondphasen, acht überlieferte Hauptfeste mit Zeitpunkt und Quellen, dazu die Rauhnächte, die Tagesabschnitte (Sólarhringr), Tagesrune und Drei-Runen-Legung.

Wisch durch die Bilder für einen Rundgang durch die App.

Im Google Play Store nach Ártala suchen oder direkt über jahrzaehler.de.

Der Jahreskreis im Überblick - acht überlieferte Hauptfeste, dazu die zwölf Rauhnächte, ein Lauf von Wintersonnenwende z...
09/06/2026

Der Jahreskreis im Überblick - acht überlieferte Hauptfeste, dazu die zwölf Rauhnächte, ein Lauf von Wintersonnenwende zu Wintersonnenwende.

Was im Bild zu sehen ist, ist die Jahresansicht aus dem Ártala: alle Termine auf einem Ring, gegliedert in Winter, Frühling, Sommer und Herbst. Die sieben Mondfeste dauern jeweils drei Tage (das Jól im Neunjahr sogar neun; auch das wird alles jeweils korrekt in der Kalenderansicht dargestellt), die Mütternacht ist solar an der Wintersonnenwende fixiert. Ein Tipp auf ein Symbol im Jahreskreis öffnet Zeitpunkt, Bedeutung und Quellen.

Seit gestern ist der Ártala für Android im Google Play Store. Mehr unter jahrzaehler.de

08/06/2026

Es ist soweit: Der Ártala ist live im Google PlayStore.

Etliche Abende zwischen Programmcode und Quellentexten - und ab heute liegt der germanische Lunisolarkalender "Ártala" als App in eurer Hand.

Der Ártala ist kein Esoterik-Spielzeug. Er ist eine wissenschaftliche, rekonstruktionistische Annäherung an die Zeitrechnung unserer Vorfahren Nord- und Mitteleuropas, gebaut auf der Forschung von Andreas Zautner („Der gebundene Mondkalender der Germanen") - mit automatisch berechnetem Schaltmonat, fotorealistisch dargestellten Mondphasen, eigener Rechenlogik.

Was drinsteckt:
🌕 Mondansichten mit Runenkreis & Sternenfeld - der aktuelle Mond, wie er gerade wirklich steht
☀️ Jahreskreis mit Festlexikon
📅 Jahres-, Monats-, Wochenansicht sowie Tagesansicht mit neu gedachten, temporalstündlichen Tagesabschnitten (Solarhringr / átt)
ᚱ Runenorakel als tägliche Motivation und Inspiration
🔔 Lokale Erinnerungen an die Festtage - du verpasst kein Blót mehr

Diese App ist für die offene, neugierige, geschichtsbewusste Community - für alle, die unsere Vorfahren kennenlernen wollen, ohne ideologischen Ballast. Das Erbe gehört uns allen, nicht den Ewiggestrigen.

Gebaut hat das ein einzelner Hobby-Forscher (hallo, ich bin Damian 👋) für euch, für die Community. Es gibt eine kostenlose Vorschau zum Reinschnuppern, den Vollzugriff dann über Google Play oder über die Verknüpfung mit dem Web-Konto. Eldaring-Mitglieder bekommen eine Vergünstigung auf den lebenslangen Zugang.

👉 **Link in den Kommentaren.** Wenn euch die App gefällt: eine kurze Bewertung im Store hilft mir gerade in den ersten Tagen enorm. 🙏

Heill ok sæll
Damian Haller

Liebe Lunatics,in den letzten Wochen war ich vor Allem damit beschäftigt, die App für den Google Play Store / Android vo...
06/06/2026

Liebe Lunatics,
in den letzten Wochen war ich vor Allem damit beschäftigt, die App für den Google Play Store / Android vorzubereiten, dort den Geschlossenen Test mit ausgewählten TesterInnen durchzuführen und das Feedback einfließen zu lassen.

Außerdem benötigt eine Android App auch ein Zahlungssystem, das mit dem Play Store kommuniziert und darüber die Bestellungen abwickelt und verwaltet. Auch das war nochmal einiges an Programmieraufwand, insbesondere bei den zeitbegrenzten Zugängen - diese sollen sich ja bei Mehrfachkauf korrekt stapeln und sich verlängern, statt sich bspw. gegenseitig zu überschreiben. Und dann soll das Ganze bestenfalls nicht nur auf dem Gerät gespeichert werden, sondern auch bei Gerätewechsel muss der Zugang erhalten bleiben - hierfür implementiere ich eine Bindung an das Google Play Store Konto, die man bestätigen muss wenn man seinen Zugang darüber beibehalten möchte. Falls nicht, bleibt der Zugang standardmäßig ans Gerät gebunden.

Derweil ist der Geschlossene Test erfolgreich abgeschlossen (eine Voraussetzung für die Veröffentlichung im PlayStore: mindestens 12 TesterInnen müssen mindestens 14 zusammenhängende Tage die App testen und positiv rückmelden) und heute Nacht erreichte mich die Nachricht von Google, dass aufgrund des erfolgreichen Tests und der Beantwortung meiner Fragen nun auch der "Produktionszugriff" freigeschaltet ist - also das Grüne Licht von Google dafür, für Billionen von Android-Nutzern im Play Store veröffentlichen zu können. Das bedeutet: Sobald ich die App fertig vorbereitet habe, kann die Veröffentlichung stattfinden. Behaltet also in nächster Zeit die Nachrichten hier und auf Social Media im Blick, wenn ihr von Anfang an dabei sein möchtet!

Der nächste Schritt nach der Veröffentlichung wird dann die iOS App für Apple-Geräte sein - eine neue, ganz eigene Baustelle mit spannenden Herausforderungen.

Ich danke euch allen für jede Art der Unterstützung - seien es Beiträge, Tests oder Vorschläge!

🌙 Der Ártala sucht 12 Tester*innen für den Play Store.Der germanische Lunisolarkalender geht in den geschlossenen Beta-T...
18/05/2026

🌙 Der Ártala sucht 12 Tester*innen für den Play Store.
Der germanische Lunisolarkalender geht in den geschlossenen Beta-Test auf Google Play. Damit die App in den offiziellen Store darf, müssen mindestens 12 Menschen 14 Tage lang aktiv mittesten.
Hier kommst du ins Spiel.
Was du bekommst:
→ Frühzugang zu Ártala vor allen anderen
→ Mondphasen, germanische Lunisolardaten, Einblick in alle Funktionen wie Runenorakel und Blót-Lexikon
→ Direkten Einfluss auf das, was am Ende live geht

Voraussetzungen:
→ Android-Gerät mit Play Store (iOS noch nicht möglich)
→ mindestens 14 Tage aktiv mittesten
→ Ehrliches Feedback – gern auch unbequemes

So machst du mit:
1️⃣ Kommentiere diesen Post
2️⃣ Ich melde mich per DM
3️⃣ Du nennst mir deine Google-Play-Mail
4️⃣ Du bekommst den Opt-in-Link

Dank an alle, die mitgehen!

🌝 Warum ist der Mond ein Mann? Eine Frage, die im Deutschen banal klingt: DER Mond, DIE Sonne, fertig. Doch wer einmal ü...
14/05/2026

🌝 Warum ist der Mond ein Mann?

Eine Frage, die im Deutschen banal klingt: DER Mond, DIE Sonne, fertig. Doch wer einmal über die Sprachgrenze schaut, stolpert: In Frankreich ist es la lune und le soleil. In Italien la luna und il sole. Ebenso in Spanien, Portugal, im Lateinischen sowieso. Die Hälfte Europas hat das Genus exakt umgekehrt zu uns.

Wer hat nun Recht?
Die Antwort: niemand und alle. Das indogermanische Urwort für Sonne bspw. (*seh₂u̯l̥-) war ursprünglich neutral. Die Geschlechter haben sich erst später entwickelt – meistens entlang der jeweiligen Mythologie. Und genau hier wird es spannend.

🔹 In der germanischen Tradition sind Mond und Sonne ein Geschwisterpaar.
Máni, der Mond, ist ein junger Mann. Sól (auch Sunna), die Sonne, ist seine Schwester. Beide haben einen gemeinsamen Vater: Mundilfari, dessen Name etwa „Der die Weltmühle dreht" bedeutet. Das Vafþrúðnismál, eines der ältesten Lieder der Edda, sagt es klar:
„Mundilfari heißt des Mondes Vater
und so der Sonne."
Und an genau dieser Stelle (Vafþrúðnismál 23) kreisen Máni und Sól „den Menschen als Jahrzähler" gemeinsam am Himmel – altnordisch ártali. Sonst ist es in den Eddas vor allem der Mond allein, der diesen Beinamen trägt.

🔹 Bei den Griechen und Römern war es genau umgekehrt:
Helios bzw. Sol ist der Sonnengott (männlich), Selene bzw. Luna die Mondgöttin (weiblich). Daher der Mädchenname Luna, daher Selene als poetische Mondgöttin. (Artemis/Diana sind erst durch späteren Synkretismus zu Mondgöttinnen geworden – ursprünglich waren sie Jagd- und Wildtiergöttinnen.)

🔹 Und auf Englisch?
Im Altenglischen war mōna ganz nach germanischem Muster Maskulinum. Erst durch lateinisch-kirchlichen und später durch normannisch-französischen Einfluss („la lune") wurde der Mond im englischen poetischen Sprachgebrauch weiblich – "the moon, she". Das Oxford English Dictionary verzeichnet diese Verschiebung ausdrücklich. Im germanischen Wortschatz ist aber der „Man in the Moon" geblieben.

🔹 Warum erzähle ich euch das heute, am 14. Mai?
Weil heute Christi Himmelfahrt ist: in Deutschland auch Vatertag, in der DDR war es "Herrentag", in der Schweiz "Auffahrt". Ein Fest, das auf den ersten Blick nichts
mit dem Mond zu tun hat. Auf den zweiten Blick aber: ALLES.

Christi Himmelfahrt ist immer 39 Tage nach dem Ostersonntag. Ostern ist seit dem Konzil von Nicäa (im Jahr 325) festgelegt als der erste Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsbeginn.
Das heißt: Auch das christliche Datum, an dem Millionen Männer mit Bollerwagen losziehen, wird vom Mond bestimmt. Es wandert jedes Jahr genau so weit, wie der Ostervollmond es schiebt.

Ein heidnischer Gedanke für heute also:
Wer einen Vater ehren will, kann auch nach oben schauen. Mundilfari sorgt dafür, dass das Rad sich dreht. Seine Tochter Sól wärmte euch beim Bollerwagen-Zug, sein Sohn Máni stand tagsüber blass am Tageshimmel und schaut zu.

Schaut heute mal kurz hoch.
Es ist ein guter Tag dafür. 🌒

📚 Quellen u. a.:
Vafþrúðnismál (Lieder-Edda), Snorri Sturluson, Gylfaginning Kap. 10;
Rudolf Simek, Lexikon der germanischen Mythologie;
Andreas Zautner, Der gebundene Mondkalender der Germanen;
Oxford English Dictionary, Eintrag „moon".

Über 4,7 Milliarden Menschen leben bis heute nach dem Mond. Bald auch wir wieder: artala.jahrzaehler.deTeile diesen Beit...
13/05/2026

Über 4,7 Milliarden Menschen leben bis heute nach dem Mond. Bald auch wir wieder: artala.jahrzaehler.de
Teile diesen Beitrag um andere darauf aufmerksam zu machen!
Die Mehrheit der heutigen Menschheit orientiert sich nicht am gregorianischen Kalender, der seit 1582 das Verwaltungsgerüst Europas bildet, sondern am Lauf des Mondes.
Die Zahlen:
– 1,9 Milliarden Musliminnen und Muslime folgen einem rein lunaren Kalender. Ramadan, Hadsch und das Opferfest werden über die Sichtbarkeit der ersten Mondsichel festgelegt.
– 1,6 Milliarden Menschen in China, Korea, Japan, Vietnam und der Mongolei leben mit einem lunisolaren System. Das chinesische Neujahr ist das größte Volksfest der Welt.
– 1,2 Milliarden Hindus berechnen Diwali, Holi und Navaratri nach dem Pañcāṅga, einem hochpräzisen lunisolaren Almanach mit tausenden Jahren Tradition.
– 16 Millionen Jüdinnen und Juden nutzen den Luach - eines der ältesten kontinuierlich gepflegten Kalendersysteme überhaupt.
Dazu kommen buddhistische Gemeinschaften in Sri Lanka, Myanmar, Thailand und Kambodscha. Dazu kommen indigene Traditionen in Polynesien, Äthiopien, Tibet und Bali, deren Feste, Aussaat- und Erntezeiten am Mond hängen.
Der gregorianische Kalender misst Steuerjahre, Quartale und Fristen. Der Mond misst das, was lebt: Wachstum, Rhythmus, Übergang.
Auch die germanischsprachige Welt rechnete bis zur Christianisierung lunisolar. Andreas Zautner hat diesen Kalender philologisch und astronomisch rekonstruiert. Der Ártala macht ihn nutzbar - tagesgenau, quellenbasiert, ohne esoterischen Ballast und ohne völkische Vereinnahmung.

Vollständiger Artikel mit 36 Quellen: jahrzaehler.de/mondkalender

01/05/2026

✍️ Es ist offiziell. Der Eldaring e. V. fördert das Ártala-Projekt – und heute haben wir das mit unserer Unterschrift besiegelt. 🌿
Was als gedruckter Wandkalender begann, wächst als digitale Anwendung weiter. Für unsere Gemeinschaft, für unseren Weg, für die neu entdeckte Jahrzählung nach alten Wurzeln.
Danke für dieses Vertrauen. Ich trage es mit Würde. 🙏

Das Buch, ohne das meine ganze Arbeit nicht möglich gewesen wäre, ist neu aufgelegt und bald wieder verfügbar! Greift zu...
30/04/2026

Das Buch, ohne das meine ganze Arbeit nicht möglich gewesen wäre, ist neu aufgelegt und bald wieder verfügbar! Greift zu 🌝

5. aktualisierte Auflage!

Das Warten hat ein Ende, denn am 5. Mai erscheint DER GEBUNDENE MONDKALENDER DER GERMANEN in der aktualisierten Ausgabe. Die Termine der lunisolaren Festtage können bis 2036 in dem Buch nachgeschlagen werden.

Vor der Einführung der reinen Sonnenkalender benutzten in Europa sowohl Römer, Griechen als auch Gallier und Germanen gebundene Mond- oder Lunisolarkalender, bei denen der Mond der maßgebliche „Jahrzähler“ war. Neben dem gut überlieferten römischen und griechischen Lunisolarkalendern konnte der gallorömische Lunisolarkalender aus den Fragmenten von Coligny und Villards d’Héria weitestgehend rekonstruiert werden. Dieses Buch versucht nun anhand von antiken, mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Literaturquellen die Charakteristika des gebundenen Mondkalenders der Germanen zusammenzustellen.

Dieser gebundene Mondkalender hat nicht nur seine Spuren in alten Gesetzbüchern und den mythologischen Überlieferungen der Eddas und Sagas hinterlassen. Er wurde noch lange, d.h. bis ins 17. Jahrhundert, parallel zur Berechnung von Jahreskreisfesten benutzt. Diese Jahreskreisfeste im gebundenen Mondjahr bilden nach der Rekonstruktion der Schaltregeln des Lunisolarkalenders der Germanen den zweiten Schwerpunkt des Buches. In Exkursen über die antiken Kalender wird auch auf die Ursprünge von bekannten Festen wie Weihnachten und Ostern eingegangen.

Den Abschluss bilden die Festlichkeiten im Rahmen des (inklusiven) neunjährigen Schaltzyklus (Oktaeteris) dieses gebundenen Mondkalenders und der damit verbundene Mythos „Vom Tod König Auns“, der uns als Teil der Ynglingasaga überliefert wurde.

Dieser Titel kann in unserem Shop bererits bestellt werden.

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