12/10/2021
Rückblick: Abschiedsfeier für Pfarrer Anton Seeberger am 3. Oktober 2021
Am Sonntag, den 3. Oktober haben wir unseren Pfarrer Anton Seeberger in seinen wohlverdienten Ruhestand entlassen. Wie immer, wenn Pfarrer Seeberger ein Fest feiern will, schien an diesem Sonntag die Sonne auf St. Konrad und bevor die vielen Gäste eintrafen, hatten es Herr Windhab und Herr Breitenbach plus Helfer geschafft, den Gottesdienst nach draußen zu übertragen - vielen Dank!
In der Kirche bot sich uns dann ein lange nicht da gewesener Anblick. Dank der neusten Coronaverordnung war jeder Platz besetzt, Frau Leitz-Lorey als Sängerin, Frau Dreckmann an der Geige und der ökumenische Chor mit Angelika Kügele an der Orgel - welch schöne Überraschung - füllten die Empore und im Altarraum hatten sich neben den drei Pfarrern, Hermes, Krista und Seeberger, so viele Minis versammelt, dass es nicht einmal für alle Gewänder in einer Farbe gab. Trotz der gefüllten Kirche war es ein ruhiger, stiller Gottesdienst, bei dem sich die Gemeinde auf das gemeinsame Beten konzentrieren konnte. Stadtdekan Hermes drückte seine Anerkennung in einer lockeren und amüsanten Rede aus und Pfarrer Seeberger bedankte sich für die Zeit in St. Konrad mit einer Rede, die wie immer ganz ohne Pathos auskam. Der Applaus für unseren Pfarrer Anton Seeberger wollte gar nicht mehr aufhören. Als die Minis ihrem Pfarrer von den Altarstufen aus das Segenslied sangen, floss dann vielleicht doch noch vor Rührung die ein oder andere Träne.
Um ein letztes Mal auf Pfarrer Seeberger anzustoßen, trafen wir uns nach dem Gottesdienst im Hof. Markus Dreckmann als zweiter Vorsitzender des Kirchengemeinderats bedankte sich in seiner Rede im Namen der Gemeinde für die großartige Arbeit, die Pfarrer Seeberger in St. Konrad geleistet hat. Das gesellige Beisammensein wurde wunderbar von Theresa Lotterer und Florian Wolf mit Klezmermusik begleitet. Christina Fuhrmanns Lieder inspirierten zum Tanzen. So hat uns die fröhliche Feier Hoffnung gemacht, das Erbe von Anton Seeberger, das gut funktionierende Gemeindeleben, zu erhalten.
Pfarrer Seeberger hat sich sehr für die Ökumene eingesetzt. Deshalb spazierten wir, begleitet von einem Beitrag der Männerschola, zu Kaffee und Kuchen zur Christuskirche. Die Abschiedsreden wurden vom ökumenischen Chor und einem Posaunen-Quartett umrahmt. Besonders bemerkenswert war der Rückblick auf die vielen gemeinsamen Aktivitäten. Wir hoffen sehr, dass die Zusammenarbeit mit der Christuskirche erhalten bleibt.
Stadtdekan Hermes sprach in seiner Rede davon, dass sich Pfarrer nicht als unersetzlich ansehen sollten. Aber wir als Gemeinde dürfen unseren Pfarrer Seeberger als unersetzlich betrachten. Es wird eine Lücke entstehen, die bestimmt nur sehr schwer zu füllen sein wird. Nur ein lebendiges Gemeindeleben, in dem wir uns gegenseitig unterstützen, wird mit dieser Lücke umgehen können. Wir bedanken uns bei Anton Seeberger dafür, dass er in den letzten Jahren ein so lebendiges Gemeindeleben mit uns aufgebaut hat.