05/09/2026
Was ist wichtig, damit kleine Menschen einmal Gutes tun können und Gottes Wesen wiederspiegeln? Zum Beispiel:
– Lieben. Liebe kann es nicht zu viel geben! Nur wer sich geliebt fühlt, kann auch andere lieben.
– Reden. Viel! Kommunikation ist gelebte Beziehung. Außerdem lernen Kinder sprechen, indem man mit ihnen spricht. Wir haben den Kindern immer erklärt, was wir gerade tun.
– Vorlesen. Ganz wichtige Beziehungszeit. Aber noch mehr: Wir Christen sind wie die Juden Menschen des Buchs. Wir leben davon, das Wort Gottes zu lesen und danach zu leben! Lesen ist für einen Christen die wichtigste Kompetenz, den Glauben selbstverantwortlich zu leben und Mitverantwortung in der Gemeinschaft zu übernehmen.
– Gehorsam lehren. Auch wenn es unserer Gesellschaft nicht passt: Kinder brauchen die Autorität der Eltern. Die Kinder können viele Freunde haben. Aber sie haben nur einmal Eltern. Und die brauchen sie. Sie brauchen auch die Grenzen, die die Eltern ihnen setzen. Und sie müssen lernen, den Eltern zu gehorchen.
Immer wieder erlebe ich Eltern, die versuchen, ihre Kinder zu überzeugen, etwas zu tun oder zu lassen. Das gibt ein Riesentheater, weil das Kind auf dem Entwicklungsstand mit der Entscheidung völlig überfordert ist! Argumente haben ihre Zeit, wenn die Kinder größer sind. Zuerst müssen die Kinder lernen zu gehorchen.
Auch das ist übrigens eine Vorbereitung auf das Leben als Christ: Ich lerne, Gottes Autorität zu achten und ihm zu gehorchen. Weil er größer, gütiger und weiser ist als ich. Und weil ich am Kreuz seine Liebe zu mir gesehen habe!
– Sich versöhnen. Wir versagen so oft darin, Gottes Wesen widerzuspiegeln, auch als Eltern! Bitte dein Kind um Entschuldigung, wenn Du etwas falsch gemacht hast. Lass es um Entschuldigung bitten. Und lebe vor, was vergeben bedeutet.
– Mit Gott im Alltag leben. Siehe die Gebetsriemen und Kapseln mit Worten aus der Heiligen Schrift. Die Kinder sehen, wie Du lebst und was Dir Gott bedeutet. Wir sind Vorbilder!