16/03/2026
Berufliche Bildung ganz sicher kein zweitklassiger Bildungsweg!
Die berufliche Aus- und Fortbildung im Handwerk eröffnet vielfältige und anspruchsvolle und Berufswege, bei denen Praxis, Innovation und Verantwortung Hand in Hand gehen, betont ZDH-Präsident Jörg Dittrich in den VDI-nachrichten.com: „Mein Weg ist ein Beispiel von vielen im Handwerk, das zeigt, was möglich ist. Wir brauchen Fachkräfte, die Praxis und Theorie verbinden, Verantwortung übernehmen und unternehmerisch denken. Dafür ist ein Hochschulstudium nicht nötig, entscheidend ist die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen“, so der Handwerkspräsident.
Eine solide Ausbildung im Handwerk lege den Grundstock für eine Karriere, in der junge Menschen von Anfang an Verantwortung übernehmen und an realen Projekten mitwirken könnten. Ob die Sanierung eines Dachs, die Installation modernster oder digitale Fertigung: Das Handwerk biete vielfältige Berufsfelder und die Möglichkeit, Energiewende, oder Digitalisierung aktiv mitzugestalten. „Die größten Chancen liegen dort, wo handwerkliches Können auf neue Technologien trifft. Wer beides verbindet, kann Innovationen direkt in die Praxis bringen“, betont Dittrich.
Das Handwerk eröffne zahlreiche Aufstiegsmöglichkeiten vom Auszubildenden über den Meister bis hin zur Selbstständigkeit, kurze Wege, flache Hierarchien und unmittelbares Wirkungserlebnis. „Mich prägt bis heute der eigene Betriebsalltag. Wer selbst Verantwortung trägt, weiß, was politische Entscheidungen vor Ort bedeuten. Theorie ist das eine, im Betrieb zeigt sich, ob Ideen wirklich funktionieren“, so Dittrich.
Wie leistungsfähig dieser Bildungsweg ist, zeige sich an den Meisterinnen und Meistern im Handwerk. Sie führten Betriebe, schafften Arbeits- und Ausbildungsplätze und würden Innovationen vorantreiben. Dennoch werde die immer noch gesellschaftlich oft unterschätzt. „Es ist weniger eine Frage der Qualität als eine Frage tradierter Denkmuster“, sagt Dittrich.
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