GMDW-Pfalz

GMDW-Pfalz Der GMDW vertritt die Mitarbeitervertretungen von Einrichtungen im Bereich des DW Pfalz

Der Gesamtausschuss der Mitarbeitervertretungen von Einrichtungen im Bereich Diakonisches Werk Pfalz (GMDW-Pfalz) vertritt rund 50 Mitarbeitervertretungen und somit rund 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen diakonischer Träger in der Pfalz. Mitarbeitervertretungen nehmen in kirchlichen Einrichtungen die Aufgaben von Betriebsräten wahr, da das Betriebsverfassungsgesetz auf Relig

ionsgemeinschaften und ihre karitativen und erzieherischen Einrichtungen keine Anwendung findet (§ 118, II BetrVG). Wir unterstützen unsere MAV-Kolleginnen und –Kollegen vor Ort durch Informationen, Beratungen und Fortbildungen. Wir sind Mitglied der Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaften der Mitarbeitervertretungen/Gesamtausschüsse im Bereich des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Es kommt Bewegung rein!
22/01/2026

Es kommt Bewegung rein!

Die Zukunft der Pflegekammer Rheinland-Pfalz steht auf dem Spiel. Im Jahr ihres zehnten Bestehens sieht sich die Kammer massiver Kritik ausgesetzt. Sowohl Pflegeeinrichtungen als auch Mitarbeitende hinterfragen ihre Rolle und den Nutzen.

13/06/2025

Friedrich Merz findet die Förderung von Teilhabe in der jetzigen Form „nicht mehr akzeptabel“. Die Mittel für Eingliederungshilfe und Jugendhilfe müssten auf den Prüfstand, so der Bundeskanzler.

Es ist ein alarmierendes Signal, wenn ausgerechnet bei denen, die unsere Unterstützung am dringendsten brauchen, der Rotstift angesetzt werden soll.

𝗚𝗲𝘀𝗲𝘁𝘇𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗟𝗲𝗶𝘀𝘁𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗳ü𝗿 𝗞𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿, 𝗝𝘂𝗴𝗲𝗻𝗱𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗺𝗶𝘁 𝗕𝗲𝗵𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘃𝗲𝗿𝗵𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹𝗯𝗮𝗿!

📣 Die Bundesregierung muss ihrer umfassenden Verantwortung gerecht werden. Wir fordern ein klares Bekenntnis zur bedarfsgerechten und auskömmlich finanzierten Unterstützung aller Menschen in schwierigen Lebenslagen.

𝗙𝗮𝗸𝘁𝗲𝗻𝗰𝗵𝗲𝗰𝗸 🔎
Die von Merz genannten Kostensteigerungen sind Folgen von

👥 demografischen Entwicklungen,
📊 höheren Fallzahlen aufgrund einer steigenden Anzahl sozialer Bedarfslagen und
💶 Lohnentwicklungen für eine tariflich gebundene, fairere Bezahlung z.B. in der sozialen Arbeit.

Dazu sagt unser Präsident Michael Groß „Ich würde davon ausgehen, dass all das dem Bundeskanzleramt bekannt sein sollte. Umso mehr stellt sich die Frage, warum der Kanzler hier einen gefährlichen Diskurs über den Investitions-Wert von bestimmten Menschengruppen aufmacht. Soziale Dienste werden im Auftrag der
öffentlichen Hand ausgeführt und bilden eine fundamentale Stütze unserer
Gesellschaft. Die Angebote sind neben der individuellen Hilfe auch „Schulen der Demokratie“.“

Dass der Bundesrat sich für Modernisierung der Mitbestimmung ausgesprochen hat, halte ich für ein wichtiges und starkes ...
13/06/2025

Dass der Bundesrat sich für Modernisierung der Mitbestimmung ausgesprochen hat, halte ich für ein wichtiges und starkes Signal, denn sie ist gelebte Demokratie im Betrieb.

In Zeiten neuer Herausforderungen benötigen wir dringend eine Mitbestimmungsreform, um Veränderungsprozesse in den Betrieben besser zu bewältigen und Innovationen zu fördern. Wir brauchen vor allem für die Nutzung von Künstlicher Intelligenz einen vorausschauenden Mitbestimmungsmodus, der durch ein erweitertes Regelwerk abgesichert wird. Nur so entsteht das nötige Vertrauen.

Die Bundesregierung muss nun zügig ihre Ankündigung aus dem Koalitionsvertrag zur Weiterentwicklung der Mitbestimmung umsetzen. Für politisches Schattenboxen oder Taktiererei ist nicht die Zeit.

05/06/2025

Noch immer kursiert der Mythos, dass in diesem Land mehr gearbeitet werden müsste. Dabei arbeiten wir mehr als jemals zuvor. Allein im letzten Jahr wurden 1,2 Milliarden Überstunden geleistet, ein Großteil davon unbezahlt. Wozu also die geplante Abschaffung des 8-Stunden-Tags?

Ich kann die Bundesregierung nur vor einer Abschaffung des 8-Stunden-Tags warnen. Beschäftigte, die körperlich oder in Schichten arbeiten, sind bereits heute oft am Limit. Eine Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes würde für sie 13-Stunden-Schichten bedeuten. Das ist mit uns nicht zu machen!

Mein ganzes Interview mit der Rheinische Post findest du hier: https://rp-online.de/politik/deutschland/dgb-chefin-yasmin-fahimi-ueber-rente-arbeitszeit-und-kopfgeburten_aid-128351059

05/06/2025

Teilzeit? Ja – aber ohne Preisaufschlag! 💪

👉 Fast jede zweite Frau in Deutschland arbeitet in Teilzeit – meist wegen familiärer Aufgaben.
👉 Und noch immer bedeutet das: Weniger Einkommen, schlechtere Rente, weniger Karrierechancen.

Wir sagen: Teilzeitarbeit darf kein Risiko für Altersarmut oder berufliche Abhängigkeit sein.
Ob Vereinbarkeit, Weiterbildung oder Rückkehr in Vollzeit – Frauen haben ein Recht auf faire Bedingungen.

📣 Schluss mit der Teilzeitfalle!
📚 Mehr Tipps, Rechte & Unterstützung
👉 https://www.was-verdient-die-frau.de/blog/++co++b14f710e-3580-11f0-9dd7-7d8ada2dbdd2

05/06/2025

Jeder 5. Betrieb klagt über Personalmangel, baut aber gleichzeitig Arbeitsplätze ab. Stattdessen sollten Betriebe besser in Tarifverträge, gute Arbeitsbedingungen und in die Aus- und Weiterbildung ihrer Beschäftigten investieren!

05/06/2025

ver.di hat für die rund 7.700 nicht-ärztliche Beschäftigte der Uniklinik Mainz einen zukunftsweisenden Tarifvertrag verhandelt.
Kernstück: die 35-Stunden-Woche ab 2027 – ein starkes Signal für mehr Entlastung im Klinikalltag.

Im Gegenzug verzichten die Beschäftigten auf eine lineare Gehaltserhöhung und erhalten stattdessen jährlich 600 € Einmalzahlungen in 2025 und 2026.

Ein Tarifabschluss, der Balance schafft – zwischen den Bedürfnissen der Mitarbeitenden und der schwierigen wirtschaftlichen Lage der Klinik. Alle Infos zu der Einigung findet ihr auf unserer Homepage, der Link ist im ersten Kommentar.

05/06/2025
05/06/2025

🚨 An den Schwächsten der Gesellschaft darf auf keinen Fall gespart werden!

📉 Bundeskanzler Friedrich Merz will offensichtlich an den Leistungen für Menschen mit Behinderung sparen. Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, reagiert darauf mit aller Schärfe:

🗣 "Mit dieser pauschalen Aussage unterstellt der Kanzler, dass Menschen mit Behinderung und ihre Familie sowie Kinder und Jugendliche zu Unrecht Leistungen beziehen und zu viel Geld kosten. Das ist ungeheuerlich!"

❗️ Als Lebenshilfe sagen wir klipp und klar: „An den Schwächsten der Gesellschaft darf auf keinen Fall gespart werden. Vielmehr braucht es Investitionen in eine barrierefreie und inklusive Gesellschaft.“

🌐 Mehr in unserer aktuelle Medienmitteilung 👇
🔗 https://www.lebenshilfe.de/presse/pressemeldung/ulla-schmidt-an-den-schwaechsten-der-gesellschaft-darf-auf-keinen-fall-gespart-werden

Adresse

HilgardStr. 26
Speyer
67346

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