13/06/2025
Friedrich Merz findet die Förderung von Teilhabe in der jetzigen Form „nicht mehr akzeptabel“. Die Mittel für Eingliederungshilfe und Jugendhilfe müssten auf den Prüfstand, so der Bundeskanzler.
Es ist ein alarmierendes Signal, wenn ausgerechnet bei denen, die unsere Unterstützung am dringendsten brauchen, der Rotstift angesetzt werden soll.
𝗚𝗲𝘀𝗲𝘁𝘇𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗟𝗲𝗶𝘀𝘁𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗳ü𝗿 𝗞𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿, 𝗝𝘂𝗴𝗲𝗻𝗱𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗺𝗶𝘁 𝗕𝗲𝗵𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘃𝗲𝗿𝗵𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹𝗯𝗮𝗿!
📣 Die Bundesregierung muss ihrer umfassenden Verantwortung gerecht werden. Wir fordern ein klares Bekenntnis zur bedarfsgerechten und auskömmlich finanzierten Unterstützung aller Menschen in schwierigen Lebenslagen.
𝗙𝗮𝗸𝘁𝗲𝗻𝗰𝗵𝗲𝗰𝗸 🔎
Die von Merz genannten Kostensteigerungen sind Folgen von
👥 demografischen Entwicklungen,
📊 höheren Fallzahlen aufgrund einer steigenden Anzahl sozialer Bedarfslagen und
💶 Lohnentwicklungen für eine tariflich gebundene, fairere Bezahlung z.B. in der sozialen Arbeit.
Dazu sagt unser Präsident Michael Groß „Ich würde davon ausgehen, dass all das dem Bundeskanzleramt bekannt sein sollte. Umso mehr stellt sich die Frage, warum der Kanzler hier einen gefährlichen Diskurs über den Investitions-Wert von bestimmten Menschengruppen aufmacht. Soziale Dienste werden im Auftrag der
öffentlichen Hand ausgeführt und bilden eine fundamentale Stütze unserer
Gesellschaft. Die Angebote sind neben der individuellen Hilfe auch „Schulen der Demokratie“.“