Bistum Speyer

Bistum Speyer Das Bistum Speyer umfasst die Pfalz und den Saarpfalz-Kreis im Saarland. Von den 1,4 Millionen Einwohnern dieser Region sind rund 500 000 Katholiken.

In 70 Pfarreien finden sie Beheimatung und Unterstützung, ihren Glauben im Alltag zu leben.

„Der Mensch ist ein Wesen des Hungers.“ Mit diesem Gedanken stellte Weihbischof em. Otto Georgens die diesjährige Fronle...
04/06/2026

„Der Mensch ist ein Wesen des Hungers.“ Mit diesem Gedanken stellte Weihbischof em. Otto Georgens die diesjährige Fronleichnamsfeier in Speyer unter eine zentrale Lebensfrage.
In seiner Predigt erinnerte er daran, dass echter Lebenshunger nicht durch Besitz oder Erfolg gestillt wird. Die Eucharistie sei vielmehr Quelle von Gemeinschaft, Sinn und gelebter Hingabe. „Im Teilhaben am Brot und am Wein berühren sich Gott und Mensch und beide werden eins“, so Georgens.
Nach dem Pontifikalamt in St. Joseph zogen mehrere hundert Gläubige gemeinsam mit Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann durch die Speyerer Innenstadt zum Dom. Die Prozession machte sichtbar, was Fronleichnam bedeutet: Glauben nicht für sich zu behalten, sondern ihn mitten in die Welt und in den Alltag der Menschen zu tragen.

03/06/2026

Der Priester Innocent Mbarushimana aus unserer Partnerdiözese Cyangugu in Ruanda studiert derzeit Kirchenrecht in München und ist als Kaplan in Österreich tätig. Aktuell findet in Ruanda eine dreimonatige Gedenkzeit an den Völkermord statt. Mbarushimana beschreibt, was ihm dabei Hoffnung gibt.

Die Partnerschaft mit Cyangugu ging 2024 in das 40-jährige Jubiläum. Die Partnerschaft besteht offiziell seit dem Juni 1984. Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann besuchte aus diesem Anlass 2024 Ruanda.

Die diözesane Partnerschaft gestaltet sich konkret durch verbindliche Beziehungen zwischen Pfarreien und Verbänden der beiden Diözesen, durch gegenseitige Besuche, durch Gebet, Solidarität und gemeinsames Lernen.

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02/06/2026

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Neustadt hat gefeiert und diskutiert und das Bistum Speyer war mittendrin.Beim Demokratiefest „1832.Das Fest“ rund um da...
01/06/2026

Neustadt hat gefeiert und diskutiert und das Bistum Speyer war mittendrin.

Beim Demokratiefest „1832.Das Fest“ rund um das Hambacher Erbe in Neustadt an der Weinstraße ging es um nichts weniger als die Frage, wie wir heute Freiheit leben und gestalten. Bischof Dr. Karl Heinz Wiesemann setzte dazu einen klaren Impuls in seinem Vortrag „Zwischen Dom und Demokratie. Wege zu geteilter Freiheit“.

Im Zentrum stand die Frage, wie Freiheit heute verstanden und gelebt werden kann. Wiesemann machte deutlich, dass Freiheit nicht nur Selbstbestimmung bedeutet, sondern immer auch Verantwortung einschließt. Demokratie brauche deshalb mehr als Regeln und Institutionen, sie brauche eine gemeinsame Haltung des Respekts und der Gesprächsbereitschaft.

„Demokratie lebt nicht allein von gesetzlichen Regeln und partizipativen Verfahren; sie meint auch und zuerst eine Haltung des Respekts, der Offenheit und der Fähigkeit, Konflikte auszuhalten“, so der Bischof in seinem Vortrag.

Am Stand des Bistums entstand genau dieser Raum: Viele Menschen kamen ins Gespräch, stellten Fragen und teilten Perspektiven zu Glauben, Gesellschaft und Zusammenhalt. Offen, interessiert und auf Augenhöhe.

Wie kann gesellschaftlicher Zusammenhalt wachsen, wenn viele Menschen erschöpft, einsam oder überfordert sind?Darüber ha...
29/05/2026

Wie kann gesellschaftlicher Zusammenhalt wachsen, wenn viele Menschen erschöpft, einsam oder überfordert sind?

Darüber haben sich das Bistum Speyer und die Evangelische Kirche der Pfalz beim ökumenischen „Gipfeltreffen“ in Speyer ausgetauscht. Im Mittelpunkt stand die Idee sogenannter „Caring Communities“ - sorgender Gemeinschaften, in denen Menschen Verantwortung füreinander übernehmen.

Prof. Dr. Christine Wenona Hoffmann warb dafür, Kirche stärker von den Bedürfnissen der Menschen her zu denken: „Was brauchst du?“ müsse oft die erste Frage sein.

Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann betonte: „Vor jedem Helfen steht das Wahrnehmen.“ Sorge beginne dort, wo Menschen einander zuhören, aufmerksam werden und füreinander da sind.

Auch Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst hob hervor, wie wichtig eine neue Kultur der Nachbarschaft und gegenseitigen Aufmerksamkeit ist.

Denn: Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht nicht abstrakt - sondern konkret zwischen Menschen.

Neustadt wird zur Demokratie-Stadt – und das Bistum Speyer ist mit dabei. 🇩🇪🌱Vom 29. bis 31. Mai 2026 lädt „1832. Das Fe...
26/05/2026

Neustadt wird zur Demokratie-Stadt – und das Bistum Speyer ist mit dabei. 🇩🇪🌱

Vom 29. bis 31. Mai 2026 lädt „1832. Das Fest der Demokratie“ zu einem bundesweit beachteten Wochenende voller Begegnung, Diskussion, Kultur und gesellschaftlichem Engagement ein. Erwartet werden unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sowie zahlreiche Gäste aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Unter dem Motto „Freiheit pflanzen“ erinnert das Fest an das Hambacher Fest von 1832 und setzt zugleich ein Zeichen für Demokratie und Zusammenhalt heute.

Auch das Bistum Speyer beteiligt sich am Samstag, 30. Mai, mit einem eigenen Begegnungs- und Gesprächsangebot im Kirchengarten von St. Maria neben dem Rathaus.

Zwischen 11 und 18 Uhr erwarten Sie Mitmachaktionen, Impulse, Musik und Raum für Austausch über Freiheit, Verantwortung und Menschenwürde.

🎤 Um 12.30 Uhr spricht Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann auf der Gartenbühne zum Thema:
„Zwischen Dom und Demokratie: Wege zu geteilter Freiheit“

Wir freuen uns auf die Begegnung mit Ihnen in der Demokratie-Stadt Neustadt.

Künstliche Intelligenz verändert unsere Welt rasant. Doch bei aller technologischen Dynamik bleibt eine Frage zentral: D...
26/05/2026

Künstliche Intelligenz verändert unsere Welt rasant. Doch bei aller technologischen Dynamik bleibt eine Frage zentral: Dient der Fortschritt dem Menschen?

Mit seiner ersten Enzyklika „Magnifica Humanitas“ setzt Papst Leo XIV. ein starkes Zeichen für Menschenwürde, Verantwortung und ethische Orientierung im digitalen Zeitalter. Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann begrüßt den Impuls ausdrücklich: „KI darf menschliches Entscheiden und Handeln immer nur unterstützen, aber nie ersetzen.“

Die Kirche bringt sich damit bewusst in eine der wichtigsten Zukunftsdebatten unserer Zeit ein.

📖 Was denken Sie: Wie viel Verantwortung braucht Künstliche Intelligenz?
Diskutieren Sie mit uns in den Kommentaren.

Pflege ist mehr als Versorgung. Sie ist Nähe, Verantwortung und Haltung.Beim einem pflegeethischen Kongress im Priesters...
22/05/2026

Pflege ist mehr als Versorgung. Sie ist Nähe, Verantwortung und Haltung.

Beim einem pflegeethischen Kongress im Priesterseminar Speyer hat Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann den Einsatz von Pflegenden gewürdigt und zugleich auf die Herausforderungen ihres Berufsalltags hingewiesen.

„Gute Pflege scheitert heute oft nicht am Engagement der Pflegenden, sondern an den Bedingungen, unter denen sie arbeiten müssen.“

Im Mittelpunkt des Kongresses standen ethische Fragen, die Bedeutung von Selbstfürsorge und die Rahmenbedingungen guter Pflege. Am Rande der Tagung kam der Bischof auch mit dem neuen Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz, Gordon Schnieder, ins Gespräch.

Die angekündigten Veränderungen bei Mann+Hummel und TE Connectivity verunsichern derzeit viele Menschen in Speyer. Hinte...
19/05/2026

Die angekündigten Veränderungen bei Mann+Hummel und TE Connectivity verunsichern derzeit viele Menschen in Speyer. Hinter den Zahlen stehen Beschäftigte und Familien mit Sorgen und offenen Fragen.

Wir möchten Betroffenen Gespräch und Begleitung anbieten. Das Referat „Seelsorge in der Arbeitswelt“ des Bistums Speyer steht Menschen in belastenden beruflichen Situationen zur Seite – unabhängig von Religion oder persönlicher Lebenssituation.

Rufen Sie uns an unter Telefon 06232-102 357 oder E-Mail an [email protected]

Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann hat dem neu gewählten Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz, Gordon Schnieder, zur Wa...
18/05/2026

Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann hat dem neu gewählten Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz, Gordon Schnieder, zur Wahl gratuliert und ihm Gottes Segen für die vor ihm liegenden Aufgaben gewünscht.
In seinem Schreiben betont der Speyerer Bischof die Bedeutung von gesellschaftlichem Zusammenhalt, offenem Dialog und gemeinsamer Verantwortung für die Zukunft des Landes.
Zugleich dankte er dem bisherigen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer für die Zusammenarbeit und dessen Einsatz in den vergangenen Jahren.

.schweitzer

Adresse

Kleine Pfaffengasse 16
Speyer
67346

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