Treffpunkt am Markt, Griesgasse 2, 53721 Siegburg

Treffpunkt am Markt, Griesgasse 2, 53721 Siegburg Treffpunkt am Markt
dauerhaft geschlossen Die unterschiedlichsten Menschen kommen mit ihren Anliegen in den Treffpunkt.

„Wir haben Zeit für Sie!“ lautet das Motto zahlreicher ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Treffpunkt, einer vom Kreisdekanat Rhein-Sieg, von der Pfarrgemeinde Sankt Servatius, dem katholischen Bildungswerk, der Caritas, dem Erzbistum und dem Diözesanrat unterstützten Einrichtung des Kreiskatholikenrats. Gleich welcher Art diese Anliegen sind – jeder soll mit dem Gefühl wieder gehen

dürfen, eine gute Erfahrung gemacht, eine interessante Begegnung erlebt zu haben. Willkommen ist hier tatsächlich jeder, auch wenn gerade kein Gesprächsbedarf besteht oder die Kirche skeptisch betrachtet wird. - Zudem bietet der Treffpunkt ein schmales Sortiment an Büchern, Grußkarten, Kerzen, Kreuzen und ähnlichem. - Im Treffpunkt finden darüber hinaus unterschiedlichste Veranstaltungen religiöser, kultureller und beratender Art statt. - Über alles informiert die Facebook-Seite.

24/09/2025

Der Treffpunkt am Markt ist seit Ende September 2025 geschlossen.

Die Religionswissenschaftlerin Regina Laudage-Kleeberg erlangte als originelle Gestalterin der Morgenandacht im WDR eine...
13/09/2023

Die Religionswissenschaftlerin Regina Laudage-Kleeberg erlangte als originelle Gestalterin der Morgenandacht im WDR eine gewisse Prominenz. Doch ihr Wirken für den "Kirchenfunk" hat ein Ende gefunden, weil sie zwar nicht aus der Kirche ausgetreten ist, wohl aber mit ihrem kirchlichen Arbeitgeber gebrochen hat. Die dreifache Mutter arbeitet nun in der Privatwirtschaft. Sie geht nicht mehr allsonntäglich zur Messe - auch weil sie den von ihr so geschätzten Kirchengesang nicht mehr ungebrochen genießen kann. Sie ist "obdachlos katholisch" geworden. Aus dem unter diesem Titel erschienenen Buch trug Laudage-Kleeberg am Dienstagabend im Siegburger Servatiushaus vor. Fünfzig Interessierte folgten der Veranstaltung des "Treffpunkts am Markt", die meisten wohl "auf dem Weg zu einer Kirche, die wieder ein Zuhause ist". Ein bewegender Abend, auf dem vieles von dem artikuliert wurde, was an der Amtskirche Verzweifelnde empfinden. Dabei war die Stimmung nicht trübselig, sondern erfrischend munter.

23/08/2023
25/04/2023

Montag, 15. Mai 2023, 18:30 Uhr
Vortrag
Professor Dr. Niko Paech:
„Nach dem Wachstumsrausch – wie wir leben werden“

Im Servatiushaus, Mühlenstraße 14, 53721 Siegburg.

Der Eintritt ist frei.

Die lang gehegte Hoffnung, dass wirtschaftliches Wachstum durch technischen Fortschritt nachhaltig oder klimafreundlich gestaltet, also von Umweltschäden entkoppelt werden kann, ist längst an der Realität zerschellt. Durch das offenkundige Scheitern der ökologischen Modernisierung stellt sich die Frage nach ökonomischer Verantwortung völlig neu: Was darf sich ein einzelnes Individuum an materiellen Freiheiten erlauben, ohne über seine ökologischen und damit zugleich sozialen Verhältnisse zu leben?
Deren Beantwortung verweist darauf, die Bedingungen und Möglichkeiten einer Postwachstumsökonomie auszuloten. Letztere wäre das Resultat eines prägnanten Rückbaus arbeitsteiliger, geldbasierter und globalisierter Versorgungsmuster. Stattdessen würden Suffizienz und urbane Subsistenz als Ergänzung eines merklich reduzierten und zugleich umstrukturierten Industriesystems bedeutsam sein. Aus Konsumenten werden souveräne Prosumenten, die mittels reaktivierter Subsistenzressourcen (z. B. Handwerk) zur gemeinschaftlichen Versorgung beitragen. Zudem ist die Postwachstumsökonomie durch Bodenhaftung gekennzeichnet, also durch Glück ohne Kerosin.
Niko Paech ist außerplanmäßiger Professor an der Universität Siegen für den Studiengang Plurale Ökonomik. Nach dem Studium der Volkwirtschaft sowie Promotion in Osnabrück und Habilitation in Oldenburg war Paech u. a. Agendabeauftragter der Stadt Oldenburg und viele Jahre als außerplanmäßiger Professor an der Uni Oldenburg und an anderen Forschungsinstituten tätig, bevor er an die Universität Siegen wechselte. Die Schwerpunkte seiner Arbeit liegen in der Umweltökonomie, Ökologischen Ökonomie und der Nachhaltigkeitsforschung. Mit der „Postwachstumsökonomie“ hat Paech einen Schlüsselbegriff der Nachhaltigkeitsforschung geprägt. Er gilt als einer der wichtigsten Wachstumskritiker in Deutschland und weltweit.

17/04/2023

Dienstag, 18. April 2023, 18.30 Uhr im Servatiushaus, Mühlenstr. 14

Professor Dr. Andreas Neyer:
„Orientierungen und Antworten zu aktuellen Fragen in Kirche und Gesellschaft“

Erfahrungen bei der Begleitung von Sterbenden wie auch Erfahrungen von Menschen, die kurz vor dem Tod standen, eine Nahtoderfahrung hatten und wieder reanimiert wurden, werfen in vielen Fällen ein ganz neues Licht auf das, was im Leben zählt und Bedeutung hat.

Um eine solche Rückbesinnung auf unser Leben vom Tode her, geht es in diesem Vortrag. Im Mittelpunkt stehen Phänomene wie Sterbebettvisionen, Nahtoderfahrungen und auch Nachtodkontakte mit Verstorbenen. Am Schluss steht eine Reflexion darüber, was die gewonnenen Erkenntnisse für unser Leben bedeuten und welche Folgen sie im Hinblick auf unser Menschen- und Gottesbild haben.

Andreas Neyer studierte nach einem dreijährigen theologischen Studienaufenthalt als Franziskaner im Nordosten Brasiliens Physik an der Universität Dortmund. Nach Promotion und Habilitation war er bis Ende August 2018 Professor für Mikrostrukturtechnik in der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik an der Technischen Universität Dortmund. Sein Herzensanliegen ist es, zu zeigen, dass Naturwissenschaft und Glaube keine Gegensätze darstellen, sondern sich gegenseitig befruchten und zu einem beglückenden Gesamtbild der Wirklichkeit beitragen. Eine revolutionäre Schlüsselstellung in diesem Bemühen nehmen seiner Meinung nach die Nahtoderfahrungen ein.

Der Eintritt ist frei.

28/03/2023

Gesprächsabend „Letzte Worte“
Dienstag, 28. März 2023, 18:30 Uhr
Im Servatiushaus, Mühlenstraße 14, Siegburg
Vortrag und Moderation: Dr. Michael Laska

Unter den „letzten Worten“ versteht man das, was ein Mensch im Angesicht des nahenden Todes der Nachwelt hinterlässt. Sie werden seit Jahrtausenden von verschiedenen Völkern für bewahrenswert erachtet. Letzte Worte werden häufig schriftlich etwa in Abschiedsbriefen geäußert. Sie können für die Urheberin bzw. den Urheber das Ziel haben, eine persönliche Bilanz zu ziehen, eine Botschaft an die Nachwelt zu hinterlassen oder auch, wenn es sich um einen Suizid handelt, das Motiv zu erklären.

Michael Laska behandelt die letzten Worte ausgewählter Persönlichkeiten. Er gibt zunächst einen Einblick in die jeweilige Biografie dieser Menschen und deren Wirkungsgeschichte. Im anschließenden gemeinsamen Gespräch soll dann der tiefere Inhalt ihrer letzten Worte nachvollzogen werden. Der Abend soll die Anwesenden auch dazu anregen, über die eigene Situation nachzudenken: Was würde ich im Angesicht meines nahenden Todes als letzte Worte der Nachwelt hinterlassen wollen?

An dem Abend werden die letzten Worte folgender Persönlichkeiten behandelt:
Salvador Allende (1908−1973), chilenischer Arzt und Politiker
Sophie Scholl (1921−1943), Widerstandskämpferin, Mitglied der Gruppe „Weiße Rose“
Jitzchak Rabin (1922−1995), israelischer Politiker

Herzliche Einladung! Die Eintritt ist frei.

In der Reihe „Orientierungen und Antworten zu aktuellen Fragen in Kirche und Gesellschaft“:Vortrag am Dienstag, 7. Febru...
03/02/2023

In der Reihe „Orientierungen und Antworten zu aktuellen Fragen in Kirche und Gesellschaft“:

Vortrag am Dienstag, 7. Februar 2023, 18:30 Uhr

Diskriminiert die katholische Kirche Homosexuelle?

Mit dieser Frage setzt sich der Vortrag von Stephan Goertz auseinander. Obgleich die Kirche nach eigenen Worten keinen Menschen ungerecht behandeln will, wird ihr bis heute im Umgang mit sexuellen Minderheiten eine diskriminierende Lehre und Praxis vorgeworfen.

Wie kommt es zu diesem Urteil? Ist es begründet? Welche Traditionen sind verantwortlich für Vorurteile gegenüber Menschen mit einer homosexuellen Orientierung? Lassen sich solche Vorurteile im Raum der Kirche überwinden?

Stephan Goertz (*1964) ist seit 2010 Professor für Moraltheologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seine Promotion und Habilitation erfolgten in Münster. Für seine Dissertation erhielt er den Wissenschaftspreis des Katholisch-Sozialen Instituts (KSI) der Erzdiözese Köln. Von 2012 bis 2022 war er Zweiter Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Moraltheologen. Seine jüngste Veröffentlichung als Herausgeber: „Who Am I to Judge?" Homosexuality and the Catholic Church (Verlag De Gruyter 2022).

Ort: Servatiushaus, Mühlenstraße 14, Siegburg.

Der Eintritt ist frei.

Der Vortrag kann auch ONLINE verfolgt werden, Registrierung unter https://zoom.us/meeting/register/tJAvdOGvrjotG9xFVtEvcrAvJ70CuEex_9U2

In einer Hybrid-Veranstaltung online und vor Ort im Servatiushaus beschäftigte sich OStR i.R. Siegfried Powalla, früher ...
09/11/2022

In einer Hybrid-Veranstaltung online und vor Ort im Servatiushaus beschäftigte sich OStR i.R. Siegfried Powalla, früher Lehrer für Französisch und katholische Religion am Siegburger Anno-Gymnasium, mit der "Kirchenkrise". Dabei machte er den Gläubigen Mut, sich ohne starren Blick auf Köln und Rom in den Gemeinden vor Ort zu engagieren und auch neue Formen des Gottesdienstes zu wagen. Als theologische Begründung für diese Freiheit verwies Powalla unter anderem auf die Entstehungsgeschichte der Evangelien. Gott habe das Neue Testament eben nicht diktiert. Die Evangelien seien im Detail widersprüchlich, im Ganzen aber von der Liebe Gottes zu den Menschen geprägt. Nicht geprägt seien sie von Vorschriften etwa zur Sexualmoral oder zum Aufbau der Kirche.

02/11/2022

Ist ein Ende der Kirchenkrise in Sicht? – Plädoyer für eine Neue Theologie

Vortrag von Siegfried Powalla

Di, 8.11.2022, 18:30 Uhr

Ort: Servatiushaus, Mühlenstraße 14, Siegburg

Innerhalb der Vortragsreihe „Orientierungen und Antworten zu aktuellen Fragen in Kirche und Gesellschaft“

Die Debatten über die Kirchenkrise der letzten Jahre kreisen immer wieder um eine ganze Reihe struktureller und systemischer Defizite in der Kirche.

Dass Christen zu Hunderttausenden der Kirche den Rücken kehren, liegt sicher nicht nur an der skandalösen Aufarbeitung der Missbrauchsfälle. Oft war dies der letzte Tropfen, der das Fass des Unbehagens an der Kirche zum Überlaufen brachte. Viele, vor allem junge Menschen, haben seit langem den Eindruck, dass die Kirche ihnen nichts mehr zu sagen hat.

Wenn eine defizitäre Praxis der Ausfluss einer mangelhaften Theorie ist, so ist zu vermuten, dass auch der Klerikalismus Ergebnis einer Theologie ist, die sich von der frohen Botschaft Jesu weit entfernt hat. Allerdings gibt es seit langem eine Reihe hoffnungsvoller Neuansätze einer Theologie, die radikal bei der Botschaft Jesu ansetzt.

Siegfried Powalla, OStR i. R., war 40 Jahre tätig als katholischer Religionslehrer. Er ist Übersetzer eines französischen theologischen Buches ins Deutsche sowie Autor von Artikeln in der 'r***e théologique de l'université de Louvain'.

Der Eintritt ist bei sämtlichen Veranstaltungen frei.

02/11/2022

Gesprächsabende „Letzte Worte“

Dienstag 22.11. und 6.12.2022

Ort: Servatiushaus, Mühlenstraße 14, Siegburg

Vortrag und Moderation: Dr. Michael Laska

Unter den „letzten Worten“ versteht man das, was ein Mensch im Angesicht des nahenden Todes der Nachwelt hinterlässt. Sie werden seit Jahrtausenden von verschiedenen Völkern für bewahrenswert erachtet.

Letzte Worte werden häufig schriftlich etwa in Abschiedsbriefen geäußert. Sie können für die Urheberin oder den Urheber das Ziel haben, eine persönliche Bilanz zu ziehen, eine Botschaft an die Nachwelt zu hinterlassen oder auch, wenn es sich um einen Suizid handelt, das Motiv zu erklären.

Michael Laska behandelt die letzten Worte ausgewählter Persönlichkeiten. Er gibt zunächst einen Einblick in die jeweilige Biografie dieser Menschen und deren Wirkungsgeschichte. Im anschließenden gemeinsamen Gespräch soll dann der tiefere Inhalt ihrer letzten Worte nachvollzogen werden. Die Abende sollen die Anwesenden auch dazu anregen, über die eigene Situation nachzudenken: Was würde ich im Angesicht meines nahenden Todes als letzte Worte der Nachwelt hinterlassen wollen?

An zwei Abenden werden die letzten Worte folgender Persönlichkeiten behandelt:

Di, 22.11.2022, 18:30 Uhr:
Juri Gagarin (1934–1968)
sowjetischer Kosmonaut und der erste Mensch im Weltraum
Rose Schlösinger (1907–1943)
Widerstandskämpferin, Mitglied der „Roten Kapelle“
Roger Willemsen (1955–2016)
Publizist, Fernsehmoderator und Filmproduzent

Di, 6.12.2022, 18:30:
Martin Buber (1878–1965)
jüdischer Religionsphilosoph
Lena Christ (1881–1920)
Schriftstellerin
Robert Blum (1807–1848)
Politiker, Publizist Verleger und Dichter

Adresse

Früher: Griesgasse 2
Siegburg
53721

Öffnungszeiten

Montag 11:00 - 17:00
Dienstag 11:00 - 17:00
Mittwoch 11:00 - 17:00
Donnerstag 11:00 - 14:00
Freitag 11:00 - 14:00
Samstag 11:00 - 14:00

Telefon

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