Communität Christusbruderschaft Selbitz

Communität Christusbruderschaft Selbitz Die Communität Christusbruderschaft ist eine evangelische Ordensgemeinschaft Weitere Infos unter www.christusbruderschaft.de

Diese verbindliche Lebensgemeinschaft entstand 1945-1949 aus einem geistlichen Aufbruch heraus in der Gemeinde Schwarzenbach (Bayern).

Feiert mit uns den Gottesdienst am 14. Sonntag nach Trinitatis!
06/09/2026

Feiert mit uns den Gottesdienst am 14. Sonntag nach Trinitatis!

Das ist schon ein besonderer Weg, den der Oberzöllner Zachhäus da antreten soll: raus aus seiner gewohnten Welt und hine...
06/09/2026

Das ist schon ein besonderer Weg, den der Oberzöllner Zachhäus da antreten soll: raus aus seiner gewohnten Welt und hinein in ein Geschehen, dessen Dimension er so gar nicht abschätzen kann.
Spannend dabei: Erst im Gehen - oder in seinem Fall: erst beim Runterklettern von dem Baum, auf dem er sich versteckt hat - stellt er fest, dass es gar kein Weg in eine unbekannte neue Welt , sondern der Weg nach Hause ist.
Auf diesem Weg und gerade auf dem Weg zur Entscheidung hin, lauern aber viele Tücken - und die größte Tücke ist die Scham, die Beschämung. Was habe ich nur bisher mit meinem Leben gemacht? Warum habe ich nicht rechtzeitig gestoppt, als klar wurde, dass ich mich auf einem Weg befinde, der Miteinander aufkündigt und anderen Schaden zufügt? - So weit, so normal.
Was Zachäus erlebt, ist, dass Jesus sich wenig bis gar nicht für die Scham interessiert, sondern für das neue Leben, das heute, hier und jetzt beginnen kann. Also ruft er Zachäus vom Baum runter. Und ER ruft ihn in eine neue Welt. Und Zachäus versteht, es ist die Welt, in der er ganz er selbst ist und sein kann. Diese Welt gibt es und sie will gelebt werden. Das ist eine lebensdienliche, gemeinschaftsfördernde Heimat, die Zachäus da entdeckt.
Auf der Spur von Scham, aber auch von Leben ist Pfr.in Anne Mayer-Thormählen in ihrer Predigt zu Lk 19, 1-10. Die Predigt finder sich hier: https://drive.google.com/file/d/1ipfLPB6MgGWnu6ncaT6wgFR5pKWmfkfc/view?usp=sharing

Feiert mit uns den Gottesdienst am 13. Sonntag nach Trinitatis!Die Predigt zu Apg 6, 1-7, hält Sr. Nicole
30/08/2026

Feiert mit uns den Gottesdienst am 13. Sonntag nach Trinitatis!
Die Predigt zu Apg 6, 1-7, hält Sr. Nicole

Verkündigung des Wortes geschieht auch durch die diakonische Tat; g...

Es gibt sie, diese Geschichten hinter den Geschichten. Diese Geschichten werden erzählt in den Zwischenräume; dort, wo e...
30/08/2026

Es gibt sie, diese Geschichten hinter den Geschichten. Diese Geschichten werden erzählt in den Zwischenräume; dort, wo etwas ausgelassen und etwas betont wird.
Lukas ist ein großer Geschichtenerzähler - und seine allergrößte Geschichte ist die Apostelgeschichte. Es geht um die Gemeinde Christi, es geht um Menschen, es geht um ihr Leben miteinander.
Und da gibt es Konflikte, die eine Lösung brauchen. Und so erzählt Lukas, wie die Witwenversorgung geregelt wird, wie die Diakonie auf die Beine kommt.
Aber: Das ist nicht die einzige Geschichte, die er erzählt. Hinter der Geschichte steckt eine noch eine andere Geschichte. Und in dieser kommen plötzlich Hellenisten und Hebräer gut miteinander klar, weil sie je eigene Teile in der Gemeinde sind und sich doch - in ihren ganz eigenen Sprachen und Gottesdiensform - auf Christus ausrichten. Sie kommen miteinander klar, weil sie ihr Bild von Einheit verändert haben. Nicht mehr geht es darum, uniform und homogen unterwegs zu sein. Vielmehr geht es darum, die EInheit in der Vielfalt zu feiern und zu leben - gerade so wie der Dreieinige Gott die Einheit und Vielfalt in sich lebt.
Und dann wächst die Gemeinde. Nach außen in Zahlen - nach Innen in der Tiefe.
Es ist die andere Geschichte. Und es ist eine Geschichte, die auf ein Miteinander setzt, dass es nicht braucht, den Anderen wegen seiner Sprache, seines Glaubens oder sonstwas zu hassen.
Auf der Spur der Geschichte hinter der Geschichte ist Sr. Nicole in ihrer Predigt zu Apg 6, 1-7. DIe Predigt findet sich hier: https://drive.google.com/file/d/11_vXJDPo-JS8MLmrK5OsApJJbUt57KfE/view?usp=sharing

Feiert mit uns den Gottesdienst am 12. Sonntag nach Trinitatis!
23/08/2026

Feiert mit uns den Gottesdienst am 12. Sonntag nach Trinitatis!

Die große Wandlung - es geht auch anders; und es braucht manchmal n...

Wohin geht der Bau? Wohin geht der Bau des Lebens, nachdem das Fundament gelegt worden ist und uns zahlreiche Möglichkei...
23/08/2026

Wohin geht der Bau? Wohin geht der Bau des Lebens, nachdem das Fundament gelegt worden ist und uns zahlreiche Möglichkeiten anvertraut worden sind, von diesem Grund aus weiter zu bauen?
Paulus redet der Gemeinde in Korinth hier sehr ins Gewissen: Ihr braucht eine klare Idee davon, dass Ihr nicht allein baut - und Ihr braucht eine klare Idee davon, dass es immer auch ein Qualitätsmanagement gibt.
Im Reich Gottes steht das Feuer für dieses Management. Und dahinter steht die Frage: Was hat Bestand im Leben, wenn brennende Kräfte es angreifen und verschlingen wollen? Und Paulus lädt dazu ein, freundlich und forsch zugleich auf das eigene Leben zu schauen und mit dieser Frage umzugehen: Was ist wie Gold und deshalb sehr, sehr lange nicht verbrennbar? Was aber ist wie Stroh und deshalb total leicht entflammbar? Was hat Bestand? Und wie sieht mein Haus aus mit all diesen unterschiedlichen Bauteilen?
Wichtig auch: Paulus plant keinen Vernichtungsfeldzug. Nein, am Ende der Zeit, so sagt er ist, kommt der Qualitätscheck. Das ist sicher. Aber ebenso sicher ist: Das Haus mag verbrennen, aber der Mensch ist gerettet. Das wiederum liegt an dem Fundament - und glücklicherweise wird dieses Fundament nicht von uns Menschen, sondern von Gott selbst gelegt.
Eine besondere Baugeschichte erzählt Pfr. Ralph Thormählen in seiner Predigt zu 1. Kor 3, 9-17. Die Predigt findet sich hier: https://drive.google.com/file/d/1SN7-8vhn_C3i-XyehKbyPt51BZa858Gm/view?usp=sharing

Rückschau aufs Leben - am Geburtstag, bei Zäsuren, am Ende des Lebens. Rückschau mit Gott auf das, was gewesen ist, das ...
16/08/2026

Rückschau aufs Leben - am Geburtstag, bei Zäsuren, am Ende des Lebens. Rückschau mit Gott auf das, was gewesen ist, das kann befreien.
Aber: Es kann ebenso auch Fallen haben. Als Jesus in einem Gleichnis von einem Pharisäer und einem Zöllner erzählt, werden diese Fallen deutlich, denn: Pharisäer sind in den Augen Jesu besser als ihr Ruf. Freunde waren unter ihnen. Nähe hat es dort gegeben. Ein Vorbild in Frömmigkeit ist der Pharisäer ebenfalls.
Doch das Bild kippt dann, als Vergleich und Verachtung einziehen. Im Gebet verachtet der Pharisäer dann den Anderen: Ich bin so dankbar, dass ich nicht so bin wie der Zöllner - besser bin ich. Das ist die Diktion. Und das ist eine Diktion, die ohne Gott auskommt. So harsch formuliert es Jesus im Gleichnis.
Und dann der Zöllner. Auch eine unmögliche Person, auch bei der Rückschau im Gebet auf sein Leben. Und dann kommt sein Gebet: "Gott, sei mir Sünder gnädig," Mehr gibt es nicht zu sagen. Kein Vergleich, keine Verachtung. Nur: Ich bin auf deine Barmherzigkeit angewiesen, Gott. Punkt.
Mit dem Gleichnis lädt Jesus zu einer eigenen Prüfung ein für die je eigene Rückschau: Wie lebst du deinen Glauben? Und: Fromm und vergleichend? Gerecht und veachtend? Wo sind da die Anteile? Schau mal hin, das ist das Votum Jesu an die Menschen, die ihn hören.
Unterschiede gehören zu Gottes Reich. Wer diese abwertet, bleibt allein wie der Pharisäer in dem Gleichnis. Diese Zumutung steckt in dem Gleichnis. Und auf der Spur dieser Zumutung, aber auch der Gnade Gottes ist Sr. Barbara in ihrer Predigt zu Lk 18, 9-14. Die Predigt findet sich hier: https://drive.google.com/file/d/1R74JyGNjhpZqLw2I4mWgw8n0RPgkkBa2/view?usp=sharing

Gottes Gaben und Berufungen gereuen ihn nicht. So sagt es Paulus - und meint damit Menschen und ihre Berufung. Und er me...
09/08/2026

Gottes Gaben und Berufungen gereuen ihn nicht. So sagt es Paulus - und meint damit Menschen und ihre Berufung. Und er meint damit das jüdische Volk.
Gott spricht eine Berufung aus; sie leuchtet wie ein Edelstein; und will aber auch entdeckt werden wie ein Edelstein. Ausgegraben werden muss er dann durch die Zeiten. Nicht immer leuchtet eine Gabe oder Berufung. Manchmal wird auch ein Edelstein gar nicht entdeckt. - Und doch ist er da.
Die Berufung ist da. Die Gaben sind da. Gott gereut es nicht, dass ER diese ausgesprochen hat - und ER nimmt sie nicht zurück. Stattdessen hat ER Geduld und das Wissen, dass diese Berufung ins Leben finden wird. Vielleicht nicht heute, vielleicht nicht morgen, aber ganz gewiss übermorgen. Eine Gabe, eine Berufung wird nicht zurückgenommen - nicht von einzelnen Menschen, nicht vom jüdischen Volk.
Das Funkeln der Gaben und der Berufung hört nicht auf. Und deshalb: Halten wir Ausschau nach diesem Funkeln! Wo ist es? Wo ist es zu spüren, zu sehen, zu erahnen? Suchen wir los - und wir werden staunen.
Auf den Spuren der Berufung ist Sr. Elise in ihrer Predigt beim Familiengottesdienst am Ende der Familienfreizeit in Selbitz. Die Predigt findet sich hier: https://drive.google.com/file/d/1fioqKyq_HWGndCCJp1-fv01kNESgvWll/view?usp=sharing

Feiert mit uns den Gottesdienst am 9. Sonntag nach Trinitatis!
02/08/2026

Feiert mit uns den Gottesdienst am 9. Sonntag nach Trinitatis!

Gott schenkt viele Gaben! - So beruft ER uns Menschen und lädt uns ...

Haben Sie schon Klarheit darüber, was Ihre Berufung ist? -- Viele, viele Bücher locken mit dieser Frage - und stressen a...
02/08/2026

Haben Sie schon Klarheit darüber, was Ihre Berufung ist? -- Viele, viele Bücher locken mit dieser Frage - und stressen auch mit der Frage, was Berufung ist und warum es gut ist, über diese Klarheit zu haben.
Jeremia hätte vermutlich gern Unklarheit gehabt über seine Berufung. Aber nicht mit Gott. Prophet über Völker und Nationen, sicher gerüttelt, geschüttelt und bedroht - darunter macht es Gott nicht bei seiner Ansage an Jeremia. Furchterregend ist es, geradezu erschreckend; letztlich wie jede Berufung, denn die kommt nie ohne ein Erschrecken angesichts eines Geschehens aus.
Jeremia bekommt aber auch noch eine besondere Zusage: Noch bevor du geboren wurdest,, sagt Gott, habe ich dich schon erkannt; waren wir schon zusammen unterwegs; habe ich mich schon in Liebe und Freundlichkeit nach dir ausgestreckt.
Vor der Berufung steht also die Beziehung - und damit das tragfähige Fundament, auf das die Dramen einer Berufung, aber auch die Zusagen fallen, die sich etwa in Gottes "Fürchte dich nicht!" bündeln. Und so rührt Gott an, schafft neue Möglichkeiten, neue Wege im Leben - alles nicht unversehrt und ohne Schmerz, aber doch zutiefst getragen.
Auf den Spuren von Berufungen ist Sr. Susanne in ihrer Predigt zu Jer 1, 4-10. Die Predigt findet sich hier: https://drive.google.com/file/d/1l8IcTQ1ZEAYpqMF7ZGGv0oP-4c7aTAnc/view?usp=sharing

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