01/06/2026
Ja, Staudenflächen machen sich nicht von allein. Und ja, sie machen mehr Aufwand – zumindest im Vergleich zu einer Pflaster- oder Betonfläche. Gleichzeitig bekommt man für diesen Aufwand genau das, was einen Garten wirklich auszeichnet: Abwechslung, Farbe, Vielfalt. Etwas fürs Auge und auch für die Seele.
Und was muss man dafür an Arbeit investieren?
Bei einem gut durchdachten Staudenbeet, bei dem die richtige Pflanze am richtigen Ort steht, sind die Aufwandsminuten pro Quadratmeter und Jahr tatsächlich sehr überschaubar. Am Beispiel öffentlicher Pflanzungen – wie hier in diesem Video – liegen sie bei etwa 4–5 Minuten pro Jahr. Das ist beispielsweise weniger als bei einer Standardrasenfläche, die regelmäßig gemäht wird.
In diesem Sinne: Mut zur Staudenpflanzung! Bei korrekter Konzeptzusammensetzung und Pflanzung erhält man sehr viel Freude für verhältnismäßig wenig Aufwand.
Und ja, die von mir genannten Abstände sollten eingehalten werden, sodass man für sich selbst im Garten gut und gerne verankern kann, einmal im Monat eine bewusste Runde zu drehen, um ungewollte Beikräuter aus der Fläche zu sortieren. Somit würde das Beet langfristig sicher sehr gut funktionieren