Kirchenkreis Ronnenberg

Kirchenkreis Ronnenberg Hier veröffentlicht der Kirchenkreis Ronnenberg Informationen aus dem Kirchenkreis, Veranstaltungen, Einladungen, Impulse.

10/07/2026

Pastor Mathis Burfien wird neuer Regionalbischof im Sprengel Hannover.

Der Personalausschuss der Landeskirche wählte den 55-jährigen Theologen, derzeit Referatsleiter im Landeskirchenamt, zum Nachfolger von Petra Bahr, die im Mai 2025 als Staatssekretärin nach Berlin wechselte. Die Stelle ist zunächst auf vier Jahre befristet; Burfien soll die Struktur der Sprengel kritisch sichten und in neue Strukturen überführen.

„Die Aufgabe wird nicht sein, den bisherigen Zustand möglichst lange zu konservieren. Sondern: den Übergang geistlich und mutig zu gestalten“, sagt Burfien. Ihm ist wichtig, dass Kirche geistlich verwurzelt und gesellschaftlich sprachfähig bleibt – und die Vielfalt des Sprengels als Chance begreift.

Landesbischof Ralf Meister: „Er verbindet geistliche Glaubwürdigkeit mit einem weiten Blick für die Zukunft unserer Kirche.“

Burfien übernimmt sein Amt Mitte November 2026.

Hinterlasst gerne Glück- und Segenswünsche für Mathis Burfien!

Im ersten Kommentar findet Ihr den Link zu weiteren Infos.

07/05/2026

Evangelische Kirchen veröffentlichen Erklärung für Demokratie

Die leitenden Theologinnen und Theologen der evangelischen Kirchen in Niedersachsen und Bremen haben eine gemeinsame Erklärung für Demokratie und Menschenwürde veröffentlicht. Das Papier sei ein Bekenntnis zu den Grundwerten der Demokratie und solle zugleich ihre Gefährdungen benennen, teilte die Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen am Dienstag in Hannover mit. Explizit warnt die Erklärung vor „antidemokratischen Tendenzen“ und benennt dabei auch ausdrücklich die AfD.

Führende Vertreterinnen und Vertreter der Partei äußerten sich verfassungsfeindlich und rechtsextremistisch, heißt es in der Erklärung. „Nach unserer Überzeugung ist die AfD für Christinnen und Christen nicht wählbar“, schreiben die Unterzeichnenden. Die Bischöfe Thomas Adomeit (Oldenburg), Ralf Meister (Hannover), Oliver Schuegraf (Bückeburg), Bischöfin Christina-Maria Bammel (Braunschweig) sowie Kirchenpräsidentin Susanne Bei der Wieden (Leer) und Kirchenpräsident Bernd Kuschnerus (Bremen) betonen, die freiheitlich-liberale Demokratie sei als Form politischen Zusammenlebens unübertroffen. Sie habe über Generationen Frieden und Vielfalt in Deutschland ermöglicht. „Mit Sorge beobachten wir, wie Wut, Ausgrenzung und Verachtung den gesellschaftlichen Zusammenhalt untergraben.“

Ausdrücklich wird die demokratische Mitverantwortung aller Bürgerinnen und Bürger hervorgehoben. Die Kirchen wollten Begegnungen fördern und für einen respektvollen Umgang eintreten - „auch mit denen, die anders denken, sprechen oder leben“. Ihre Vertreter betonen: „Unsere Perspektive ist eine menschenfreundliche Gemeinschaft, in der alle nach demokratischen Regeln zum Gelingen des Ganzen beitragen.“

Die Erklärung trägt den Titel "Menschenwürde - Nächstenliebe - Zusammenhalt. In Fortsetzung der ökumenischen Demokratie-Kampagne der christlichen Kirchen in Niedersachsen zur Bundestagswahl 2025 wollen diese auch bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen (2026) und Bremen (2027) ein Zeichen für Menschenwürde, Nächstenliebe und gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen, wie sie betonen.

Die Erklärung im Wortlaut findet Ihr auf unserer Website:
➡️: https://www.landeskirche-hannovers.de/presse/pressemeldungen-konfoederation/2026/05/05-statement-der-leitenden-geistlichen-zur-staerkung-der-demokratie

✍️: Evangelischer Pressedienst (epd)​

Adresse

Am Kirchhofe 4A
Ronnenberg
30952

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