18/01/2026
Was in Bonn gerade beraten wird, geht uns auch im Bergischen an 💡
Gerade tagt die 80. Landessynode der Evangelische Kirche im Rheinland in Bonn – und wir aus dem Bergischen sind mittendrin.
Aus Evangelisch im Bergischen - Kirchenkreis Lennep bringen sich unsere Superintendentin Annette Cersovsky, Julia Schallbruch, Pfarrer David Kannemann und Christian Schoppe in Debatten, Ausschüssen und Entscheidungen ein 🙌
Warum das für uns vor Ort wichtig ist?
Weil es bei der Synode nicht nur um Zahlen geht, sondern um Grundsatzfragen, die viele Gemeinden kennen:
👉 Wofür wollen wir als Kirche künftig unsere knapper werdenden Mittel einsetzen?
👉 Was ist uns so wichtig, dass wir es auch unter veränderten Bedingungen weitertragen?
Ein Schwerpunkt der Synode ist die Finanzstrategie der Landeskirche mit geplanten Einsparungen bis 2030. Kurzfristig gibt es etwas Entlastung – langfristig braucht es klare Prioritäten, Haltung und einen gemeinsamen Blick nach vorn 🧭
Besonders eindrücklich war ein Grußwort der saarländischen Ministerpräsidentin Anke Rehlinger.
Sie stellte heraus, wo Politik sich auf Kirche (und umgekehrt) verlassen kann und verwies auf die gemeinsamen Werte, die es zu stärken gilt. Sie erinnerte an ein Zitat von Elon Musk: "Die grundlegende Schwäche der westlichen Zivilisation ist Empathie." Diesem Zitat stellte sie ein anderes entgegen, das für sich spricht, ein Wort von Hannah Arendt: "Der Tod der menschlichen Empathie ist eines der frühsten und deutlichsten Zeichen dafür, dass eine Kultur gerade in die Barbarei verfällt." Politik und Kirche haben die Aufgabe, hier die Kompassnadel auf Kurs zu halten.
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