24/04/2026
Morgen ist Internationaler Tag des Baumes
Der Tag des Baumes entstand Mitte des 19. Jahrhunderts im baumarmen Nebraska, dem Tag traditioneller Baumpflanzungen. 1951 beschlossen die Vereinten Nationen den Tag des Baumes, um an die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft zu erinnern. Erstmals am 25. April 1952 wurde der deutsche "Tag des Baumes" begangen.
Der Baum des Jahres 2026 ist die Zitterpappel, auch Espe oder Aspe genannt, die als Anpassungskünstlerin unter heimischen Baumarten zur Bodenverbesserung beiträgt und als Helferin bei der Wiederbewaldung gilt. Sie steht für Vielfalt, Lebenskraft und Erneuerung. Ihr Name entstammt wohl der Tatsache, dass sich ihre lang- und dünnstieligen Blätter bereits bei geringem Luftzug bewegen.
Schon gewusst: Auch den Buchenwäldern Deutschlands gilt in diesem Jahr besondere Aufmerksamkeit. Im Juni jährt sich mit Veranstaltungen die Ernennung der Buchenwälder Jasmund (Rügen), Kellerwald (Hessen), Grumsin (Brandenburg), Hainich (Thüringen) und Serrahn (Mecklenburg-Vorpommern) als UNESCO-Weltnaturerbe zum 15. Mal.
Die im Natur+Text Verlag erschienene Reihe Alte Buchenwälder Deutschlands bringt Sie an die schönsten Orte dieser einzigartigen Naturareale.
15 Jahre Weltnaturerbe: https://www.weltnaturerbe-buchenwaelder.de/teilgebiete/deutschland/15-jahre-welterbe-buchenwaelder-deutschlands
Alte Buchenwälder Deutschlands: https://naturundtext.de/index.php/gesamtverzeichnis/alte-buchenwaelder-deutschlands-1-5
Bilder:
Zitterpappel (2) © Wolfgang Schödel (BUND)
UNESCO-Welterbe Grumsin, Kleingewässer und Buchenwald © Tilo Geisel
UNESCO-Welterbe Hainich, Frühblüher © Tilo Geisel
UNESCO-Welterbe Jasmund, freistehende Buche © Tilo Geisel
UNESCO-Welterbe Kellerwald, Ruhlauber Herbstwald © Nationalpark Kellerwald Edersee
UNESCO-Welterbe Serrahn, Liegendes Buchen-Totholz mit Wurzelteller © Tilo Geisel