09/04/2019
Warten auf Freitag
Gehören Sie auch zu denen, die montags auf der Arbeit schon wieder das nächste Wochenende herbeisehnen? Oder gehören Sie zu den Glücklichen, die ihr Hobby zum Beruf machen konnten? Wie auch immer. Am Freitag heißt es für die meisten von uns: Kurzurlaub, Party, Sport und Hobby. Am Freitag beginnt das Leben.
Im Roman von Daniel Defoe aus dem Jahr 1719 landet ein gewisser Robinson Crusoe nach einem Schiffbruch auf einer entlegenen Insel. Dort lernt er den Eingeborenen kennen, dem er den Namen „Freitag“ gibt und der sein Diener wird.
Der Freitag als mein Diener, um mich glücklich zu machen? Das passt. Wir wollen leben und nicht nur gelebt werden. Wir wollen Zeichen setzen, unsere einsame Insel verlassen und Gemeinschaft haben. Und das ist gut so.
Auch die Schülerdemos „fridays for future“ für den Umweltschutz machen klar: Wir Menschen brauchen einen übergeordneten Lebenssinn, der über unser tägliches Klein-Klein hinausreicht. Diesen Lebenssinn können wir am besten entdecken, wenn wir das Hamsterrad verlassen und einmal innehalten. An diesem Wochenende ist wieder eine solche Gelegenheit.
Warum der Freitag alles andere als ein Unglückstag ist
Freitags passieren nicht mehr Unglücke, wenn im Kalender die 13 erscheint. Das haben Statistiken von Versicherungsgesellschaften oder dem ADAC deutlich ergeben. Der Freitag ist tatsächlich eher ein Glückstag für uns. Denn an einem Freitag begann das Leben neu als ein Mensch die damalige Gesellschaft mit einer krassen Tat erschütterte.
Vor über 2.000 Jahren, am Tag vor dem Sabbat, gab Jesus Christus, der Sohn Gottes, sein Leben an einem Kreuz auf einem Hügel vor Jerusalem. Er starb den Tod, den eigentlich wir verdient hätten aus lauter Liebe zu uns. In einem alten Bericht heißt es dazu:
„Wir verkünden, dass gerade der Gekreuzigte der von Gott versprochene Retter ist. Für die Juden ist das ein Skandal, für die anderen Völker eine Dummheit, aber für die, die Gott berufen hat - Juden oder Nichtjuden - ist der gekreuzigte Christus Gottes Kraft und Gottes Weisheit.“
Die Bibel: 1. Korinther 1 Verse 23-24
Also doch ein Unglück zum Freitag? Nein, denn Jesus nahm dort die Sünde der ganzen Welt auf sich, auch Ihre und meine. Kurze Zeit später weckte Gott Jesus von den Toten auf. Jesus lebt. Wer ihm heute sein Vertrauen schenkt und seine Sünden bekennt, der erhält Vergebung und das Versprechen des ewigen Lebens. Jesus Christus spricht:
„Ja, ich versichere euch: Wer auf meine Botschaft hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben. Auf ihn kommt keine Verurteilung mehr zu; er hat den Schritt vom Tod ins Leben schon hinter sich.“ Die Bibel: Johannes 5 Vers 24