Mariahilf ob Passau

Mariahilf ob Passau Gottesdienstordnung: Hl. Messe in Mariahilf Montag - 9.00 Uhr; 19.00 Uhr Dienstag - 9.00 Uhr Mittwoch

Am Pfingstmontag, dem 25. Mai, feierte Pater Zbigniew um 10.00 Uhr gemeinsam mit der Mariahilfer Kirchengemeinde in der ...
28/05/2026

Am Pfingstmontag, dem 25. Mai, feierte Pater Zbigniew um 10.00 Uhr gemeinsam mit der Mariahilfer Kirchengemeinde in der Wallfahrtskirche Mariahilf einen Festgottesdienst.

Pater Zbigniew begrüßte zu Beginn des Pfingstmontag-Gottesdienstes die Gläubigen und erinnerte daran, dass die Osterzeit nun abgeschlossen sei. Doch auch wenn die Osterkerze nicht mehr in der Mitte der Gemeinde brenne, müsse Ostern im Leben der Christen wirksam bleiben und ihr Handeln prägen. Gerade jetzt, beim Übergang in den Alltag des Kirchenjahres, brauche die Kirche den Heiligen Geist. Deshalb bat Pater Zbigniew um die Kraft des Heiligen Geistes für das Leben der Gläubigen in Kirche und Welt.
Pater Zbigniew betonte in seiner Predigt, dass jede wichtige Aufgabe Vorbereitung erfordert – auch im Glauben. Z.B. sollten Neugetaufte nicht sofort das Weihesakrament empfangen, damit ihr Glaube wachsen könne. So habe Christus auch den Aposteln die 50 Tage nach Ostern Zeit gegeben, um Auferstehung und Himmelfahrt innerlich zu verarbeiten. Erst dann waren sie bereit, das Werk Christi fortzuführen. Wesentlich sei auch die Einheit der Jünger: „alle zusammen am selben Ort“. Der Heilige Geist wirke dort, wo Menschen im Glauben verbunden sind. Unterschiedliche Meinungen hätten die Apostel im Vertrauen auf Christus überwinden können. Zur Verdeutlichung erinnerte Pater Zbigniew an Krisen der Kirchengeschichte, etwa den Arianismus. Obwohl viele damals irrten, blieb eine kleine Gruppe der Tradition treu. Von ihr aus erneuerte sich die Kirche. So bleibe der Heilige Geist bei der Kirche, selbst wenn das „Schiff Petri“ in schweres Fahrwasser gerate. Und Christus komme nicht dorthin, wo man Ihn bewusst ausschließe, wohl aber zu denen, die Ihn trotz innerer Verschlossenheit suchen. Er beseitige Hindernisse und wolle im Leben jedes Gläubigen gegenwärtig sein, um zu stärken und zu führen. Deshalb, appellierte Pater Zbigniew an die Gläubigen, sollten wir Ihn heute besonders darum bitten, unser Leben zu lenken und uns zur Wahrheit zu führen.
Vor dem Segen bat Pater Zbigniew Gott für alle Gottesdienstbesucher, sie an diesem besonderen Tag reich mit den Gaben und Gnaden des Heiligen Geistes zu segnen.

Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgte die stellvertretende Domkapellmeisterin und Mariahilfer Kirchenmusikerin Frau Brigitte Fruth.

Am Pfingstsonntag, dem 24. Mai, feierte Pater Slawo mit den Gläubigen in der Wallfahrtskirche Mariahilf einen besonders ...
27/05/2026

Am Pfingstsonntag, dem 24. Mai, feierte Pater Slawo mit den Gläubigen in der Wallfahrtskirche Mariahilf einen besonders festlich gestalteten 10.00 Uhr-Gottesdienst.

Zu Beginn des 10.00 Uhr-Gottesdienstes am Pfingstsonntag begrüßte Pater Slawo die Gemeinde. Er erinnerte daran, dass seit der Feier der Auferstehung Christi fünfzig Tage vergangen sind. Am Pfingsttag, so betonte er, schenke Gott der Kirche seinen Heiligen Geist, und Christus als Haupt der Kirche sei mitten unter uns gegenwärtig.
In seiner Predigt stellte Pater Slawo das Pfingstfest als Hochfest des Heiligen Geistes in den Mittelpunkt. Er erklärte, dass der Heilige Geist, die dritte göttliche Person, als Liebe zwischen Vater und Sohn verstanden werden könne. Gott habe sich in der Heilsgeschichte offenbart: Der Vater sandte den Sohn; der Sohn lehrte den Weg des Heils; und nach der Himmelfahrt sandten Vater und Sohn den verheißenen Geist in die Welt. Außerdem erinnerte Pater Slawo an die Pfingsterzählung, die erste Lesung, aus der Apostelgeschichte, in der die Jünger gemeinsam mit Maria im Abendmahlssaal beteten und den Heiligen Geist empfingen. Dieser Geist sei der Kirche bis heute geschenkt: als Lebensspender, Beistand und Tröster. Auch im persönlichen Leben der Gläubigen wirke er, wie der Römerbrief, die zweite Lesung, bezeuge. Pater Slawo appellierte an die Gemeinde, das Pfingstfest als Gelegenheit zu nutzen, das Geschenk des Heiligen Geistes neu zu entdecken und sich wieder dankbar bewusst zu werden, „welch einzigartiges Geschenk Gott uns im Heiligen Geist gemacht hat“. Wie die Jünger im Abendmahlssaal dürften sich die Gläubigen mit der Fürbitte der Gottesmutter Maria verbinden, der „Braut des Heiligen Geistes“.
Vor dem Segen erinnerte Pater Slawo daran, dass die Feier von Pfingsten mit dem Gottesdienst nicht ende, da auch der Pfingstmontag als Festtag begangen werde. Er wünschte der Gemeinde gesegnete Pfingsten und dankte den Musikerinnen und Musikern für die feierliche Gestaltung.

Die musikalische Umrahmung hatten Andrea Fitz (Sopran), Barbara Blumenstingl (Mezzosopran und Flöte) sowie die stellvertretende Domkapellmeisterin Brigitte Fruth an der Orgel übernommen. Neben Werken von J. S. Bach, G. F. Händel, J. A. Holzmann u.a. wurden gemeinsam viele beliebte Pfingstlieder gesungen.

Am Donnerstag, den 14. Mai, feierte Pater Slawo in der Wallfahrtskirche Mariahilf um 10.00 Uhr mit der Mariahilfer Kirch...
16/05/2026

Am Donnerstag, den 14. Mai, feierte Pater Slawo in der Wallfahrtskirche Mariahilf um 10.00 Uhr mit der Mariahilfer Kirchengemeinde den Festgottesdienst zu Christi Himmelfahrt.

Pater Slawo begrüßte die Kirchenbesucher am Festtag Christi Himmelfahrt in der Wallfahrtskirche Mariahilf zum 10.00 Uhr-Gottesdienst und stellte schon zu Beginn des Gottesdienstes die Botschaft in den Mittelpunkt, dass wir nach Christi Himmelfahrt als Jüngerinnen und Jünger Jesu gesandt seien, von der Frohen Botschaft Jesu Christi Zeugnis zu geben.
Eingangs seiner Predigt erzählte er eine Legende, die verdeutlichte, dass Jesus Christus bewusst auf Menschen setzt – trotz ihrer Zweifel und Begrenzungen. Pater Slawo erinnerte daran, dass die Jünger nach der Himmelfahrt aufgefordert wurden, nicht nach oben zu schauen. Sie sollten vielmehr aus dem leben, was Jesus ihnen mitgegeben hatte. Diese Botschaft der Engel gelte auch uns heute: In Zeiten der Unsicherheit verweise Christus uns mitten hinein ins Leben, denn dort sei er gegenwärtig und wirke „durch Hoffnung, durch Liebe, durch Menschen, die füreinander da sind“. Darum, so Pater Slawo, dürften wir Christi Himmelfahrt als ein Fest der Hoffnung feiern. Abschließend betonte er: „Wo Menschen im Geist Jesu leben, beginnt der Himmel schon auf Erden.“.
Vor dem Segen wünschte Pater Slawo allen ein gesegnetes Fest und einen schönen Feiertag. Er erinnerte nochmals daran, dass auch wir als Jüngerinnen und Jünger ausgesandt seien, um die Frohe Botschaft weiterzutragen.

Für die festliche und würdige musikalische Umrahmung des Gottesdienstes sorgte die stellvertretende Domkapellmeisterin und Mariahilfer Kirchenmusikerin Brigitte Fruth.

Der erste Fatimatag des Jahres – am Mittwoch, 13. Mai ab 18.25 Uhr -  wurde in der Wallfahrtskirche Mariahilf mit Rosenk...
16/05/2026

Der erste Fatimatag des Jahres – am Mittwoch, 13. Mai ab 18.25 Uhr - wurde in der Wallfahrtskirche Mariahilf mit Rosenkranzgebet, Eucharistiefeier und Andacht einschließlich Lichterprozession begangen. Hauptzelebrant und Prediger war Domkapitular Dr. Anton Spreitzer, Stadtpfarrer des Pfarrverbands Passau-St. Anton. Unterstützt wurde er von den Paulinerpatres P. Jakob, P. Slawo und P. Zbigniew.

Am Mittwoch, dem 13. Mai eröffnete „Hausherr“ P. Jakob nach dem Rosenkranzgebet den ersten Fatima-Gottesdienst des Jahres. Er erinnerte daran, dass der Monat Mai in besonderer Weise der Gottesmutter Maria geweiht sei. Nach Mariahilf kämen in diesen Tagen viele Gruppen und Gemeinschaften, um ihre Maiandachten zu feiern. Auch den „Gedenktag unserer Lieben Frau von Fatima“ sprach P. Jakob an, der an den 13. Mai 1917 erinnere, als die Gottesmutter den drei Hirtenkindern die immer noch aktuelle Botschaft von Fatima, den Aufruf zum Gebet, zur Umkehr und zur treuen Nachfolge Christi mitteilte. Dann stellte P. Jakob den Gläubigen den Hauptzelebranten und Festprediger, Herrn Domkapitular Dr. Anton Spreitzer, vor. Dieser bedankte sich für die freundliche Begrüßung und die Einladung nach Mariahilf. Es freue ihn, dass sich so viele Gläubige vor dem Gnadenbild versammelt haben, das seit so vielen Jahren Menschen anziehe, den Menschen Raum zum Ausruhen schenke und ihnen helfe, ihre Lasten ein Stück weit abzulegen. Der Domkapitular betonte auch seine persönliche Verbundenheit mit dem Gnadenbild. Zur Mutter gehe man immer gern, stellte er fest, besonders dann, wenn man Trost, Nähe und Geborgenheit suche.
In seiner Predigt sprach Domkapitular Dr. Anton Spreitzer über die Bedeutung der Marienverehrung und besonders über den Sinn der Weihe an die Gottesmutter, wie sie die jungen Diakone in Altötting vollziehen. Er erklärte, dass Maria keine Konkurrentin Gottes sei, sondern ein Vorbild dafür, wie ein Mensch auf Gottes Wirken antworten kann. Sie sei „in vorbildlicher Weise ein Mensch, der auf Gott hört und an dem wir ablesen und sehen können, wie wirkmächtig Gott ist, wenn er sich auf einen Menschen zubewegt und wie wirkmächtig ein Mensch sein kann, wenn er sich diesem Gott öffnet“. Wer sich der Gottesmutter weihe, verspreche, die Tugenden Mariens im eigenen Leben zu verwirklichen - ein Weg, der tiefer gehe als das bloße Befolgen äußerer Vorschriften. Der Domkapitular betonte auch, dass die Apostel die Frohe Botschaft nicht nur verkündet, sondern verinnerlicht und gelebt hätten. Ihre Glaubwürdigkeit sei aus dieser inneren Durchdringung entstanden – bis hin zum Martyrium. So gehe es auch heute darum, dass Christinnen und Christen die Botschaft Christi in ihrem Leben sichtbar werden lassen. Anhand des Evangeliums über die Hochzeit zu Kana hob der Domkapitular zwei Tugenden Marias hervor: ihre Fürsorge und ihre Fähigkeit, die Menschen auf Christus hinzuweisen. Letzteres verlange nicht bloßen Gehorsam, sondern Maria erwartete, dass Jesu Wort eindringe, Zustimmung finde und das Leben präge. Die Beziehung zu Maria beschrieb er als eine mütterliche Nähe, die vielen Gläubigen helfe, tiefer in die Nachfolge Jesu hineinzuwachsen. Als geistliches Hilfsmittel empfahl er das Gebet zur immerwährenden Hilfe (GL Nr.707), das in schlichter Sprache die innere Haltung eines Menschen ausdrücke, der im Gespräch mit Gott und Maria stehe. Am Ende der Predigt wurde dieses Gebet gemeinsam gesprochen.
Nach dem Kommuniondankgebet sprach P. Jakob dem Domkapitular Dr. Anton Spreitzer ein herzliches Dankeswort aus. Er dankte ihm für seine heitere und zugleich tiefgreifende Predigt und seine Bereitschaft, trotz vieler Verpflichtungen den Fatimatag in Mariahilf mitzufeiern. Ein weiterer Dank galt allen Beteiligten und besonders der Organistin Frau Brigitte Fruth und den Mariahilfer Bläsern unter der Leitung von Herrn Michael Beck für die festliche und würdevolle musikalische Gestaltung. Allen Gläubigen dankte P. Jakob für ihr Gebet und ihre Teilnahme.

Im Anschluss wurde am Freialtar das „Regina Coeli“ gebetet, gefolgt von der Lichterprozession und der Andacht am Freialtar. Zum Schluss der Feierlichkeiten spendete der Domkapitular mit dem Allerheiligsten den eucharistischen Segen.

In der Wallfahrtskirche Mariahilf feierten viele Gläubige am 1. Mai in der Hl. Messe um 10.00 Uhr und in einer Maiandach...
02/05/2026

In der Wallfahrtskirche Mariahilf feierten viele Gläubige am 1. Mai in der Hl. Messe um 10.00 Uhr und in einer Maiandacht um 19.00 Uhr das Hochfest der Gottesmutter Maria, der Patronin Bayerns.

Die 10.00 Uhr-Messe zelebrierte Pater Zbigniew. In seiner Begrüßung erinnerte er daran, dass der Monat Mai traditionell der Verehrung der Gottesmutter gewidmet ist. Maria würde unter vielen Titeln angerufen. Besonders in Bayern habe die Gottesmutter seit Jahrhunderten einen festen Platz in der Volksfrömmigkeit. So meinte Pater Zbigniew, das Fest biete eine gute Gelegenheit, Maria für ihre Fürsprache zu danken und um ihren weiteren Schutz zu bitten.
Seiner Predigt stellte Pater Zbigniew den theologischen Satz „De Maria numquam satis“ voran: Über Maria könne nie genug gesagt werden. Dazu erinnerte er an die Vielzahl marianischer Titel mit tiefer Bedeutung. In seiner Heimat - verriet Pater Zbigniew - werde die Gottesmutter als „Königin Polens“ verehrt. Für Bayern sei sie die Schutzfrau des Landes. Besonders hob Pater Zbigniew eine Eigenschaft Mariens hervor, die in der Liturgie des Tages nicht ausdrücklich genannt wird: Maria als Magd des Herrn. Sowohl bei der Verkündigung als auch im Magnificat habe sie sich selbst so genannt, und auch bei der Hochzeit zu Kana diese Haltung gezeigt: Maria forderte die Diener auf, alles zu tun, was Jesus ihnen sagt. Diese Aufforderung - erklärte Pater Zbigniew - sei glaubwürdig, weil die Gottesmutter selbst als Erste den Willen Gottes erfüllt habe. Da die Diener der Aufforderung von Jesus und der Gottesmutter vertrauten und die schweren Tonkrüge erneut mit Wasser füllten – eine Aufgabe, die menschlich gesehen keinen Sinn ergab – wären sie Zeugen eines Wunders geworden. Dieses Vertrauen und dieser Gehorsam seien auch für das Leben der Gläubigen wegweisend. Besonders stellte Pater Zbigniew den Zusammenhang zwischen Demut und Erhöhung heraus: Maria wurde Königin, weil sie zuerst Magd war. Auch Christus selbst „entäußerte sich“ und wurde den Menschen gleich, weshalb Gott ihn erhöhte. Der Dienst an Gott und dem Nächsten sei das Wichtigste, resümierte Pater Zbigniew. Und die Offenbarung verheiße, dass die Knechte Gottes einst mit ihm herrschen würden.
Für den passenden musikalischen Rahmen sorgte die stv. Domkapellmeisterin Frau Brigitte Fruth mit vielen beliebten Marienlieder.

Um 19.00 Uhr kamen die Gläubigen zur ersten Maiandacht des Jahres in die Wallfahrtskirche. Die Maiandacht wurde mit marianischer Kammermusik und Gesang begleitet. Orgelspiel und Leitung lagen wieder in Händen der stv. Domkapellmeisterin Frau Brigitte Fruth.

Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit
12/04/2026

Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit

Auch am Ostermontag, dem 6. April um 10.00 Uhr fanden sich wieder viele Gläubige in der Wallfahrtskirche Mariahilf ein. ...
11/04/2026

Auch am Ostermontag, dem 6. April um 10.00 Uhr fanden sich wieder viele Gläubige in der Wallfahrtskirche Mariahilf ein. Sie feierten mit Prof. Dr. Stefan Mückl einen festlichen Gottesdienst.

In seiner Predigt sprach Professor Dr. Stefan Mückl über die Lesung aus der Apostelgeschichte, über den ersten Korintherbrief des Apostels Paulus sowie über das Evangelium von der Begegnung des auferstandenen Jesus mit den beiden trauernden Jüngern auf dem Weg nach Emmaus.
In der zweiten Lesung, dem ältesten Zeugnis des Neuen Testaments über Tod und Auferstehung Jesu Christi, verweise Paulus nicht allein auf seine persönliche Erfahrung, sondern auf „die Schrift“, also das Alte Testament. Professor Mückl erinnerte dabei an die Gottesknechtslieder des Propheten Jesaia (Lesungen aus der Karwoche) sowie an den Psalm 16: „Gott gibt seinen Getreuen nicht der Verwesung preis.“. Auch der hl. Petrus beziehe sich in seiner Predigt in der Apostelgeschichte auf Christus und seine Auferstehung. So würden die Schriftzeugnisse im Licht des Christusereignisses neu verstanden und erhielten ihre volle Bedeutung. Das Evangelium des Ostermontags zeige ebenfalls, wie der Auferstandene selbst den Emmausjüngern die Schrift erschlossen habe. Erst durch dieses Verständnis seien ihnen die Augen aufgegangen, und im Brechen des Brotes hätten sie Jesus Christus erkannt.
Die Emmausgeschichte mache damit, so der Professor, die „beiden elementaren Elemente der Heiligen Messe“ sichtbar, die Verkündigung des Wortes Gottes und die Eucharistie: „Zuerst öffnet das Wort Gottes die Augen und das Herz, dann wird Christus im Brechen des Brotes gegenwärtig.“.
Deshalb rief der Professor die Gläubigen dazu auf, die Heilige Schrift nicht als bloßes historisches Dokument zu verstehen, sondern als lebendiges Wort Gottes, das auch heute zu den Menschen spreche und sie zu Christus führen wolle.
Abschließend ermutigte er die Gläubigen, in das österliche Bekenntnis der Jünger einzustimmen: „Der Herr ist wirklich auferstanden“ – ein Lobpreis, der genauso der Lobpreis der Mutter Gottes, der Himmelskönigin, sei.

Musikalisch besonders feierlich gestaltet wurde der Gottesdienst von der stellvertretenden Domkapellmeisterin Brigitte Fruth, die als Kantorin und Organistin wirkte.

Am Ostersonntag, dem 5. April, um 10.00 Uhr feierte man in der Wallfahrtskirche Mariahilf einen festlichen Gottesdienst,...
08/04/2026

Am Ostersonntag, dem 5. April, um 10.00 Uhr feierte man in der Wallfahrtskirche Mariahilf einen festlichen Gottesdienst, dem Pater Zbigniew als Hauptzelebrant vorstand.

Schon zu Beginn des 10.00 Uhr-Gottesdienstes am Ostersonntag erinnerte Pater Zbigniew daran, dass die Kirche an diesem Tag das wichtigste Geheimnis des Glaubens begehe: die Auferstehung Jesu Christi. Sie sei die Quelle des christlichen Glaubens und bleibe bis heute ein Zeichen dafür, dass Christus die Macht des Todes endgültig gebrochen habe. Gottes Wille sei es, den Menschen gerade in unsicheren Zeiten neue Hoffnung zu schenken.
Pater Zbigniew spannte in seiner Predigt einen Bogen vom Verhalten kleiner Kinder zu dem der Erwachsenen. Wie Kinder trotz guter Ratschläge oft ihren eigenen Weg gehen, so neigten auch Erwachsene dazu, Gottes Weisungen zu überhören. Auch die Jünger Jesu hätten die Wege Gottes zunächst nicht verstanden. Obwohl Christus mehrfach seine Auferstehung angekündigt hatte, erinnerte Pater Zbigniew daran, dass sie erst glaubten, als sie das leere Grab sahen oder dem Auferstandenen begegneten. Sie glaubten erst, als sich ihre Augen des Herzens öffneten, betonte Pater Zbigniew, und stellte fest: Gott erfülle seine Verheißungen, nicht die Erwartungen der Menschen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Predigt war das Thema Leid. Jeder Mensch kenne „Karfreitage“ im eigenen Leben, deren Sinn sich oft erst später erschließe. Leiden bleibe ein Geheimnis, konstatierte Pater Zbigniew, doch im Licht des Kreuzes Christi sei es tragbar. Jesus selbst habe alle Formen menschlicher Not durchlebt: Armut, Flucht, harte Arbeit, Ablehnung, Einsamkeit, ungerechte Anklagen und schließlich den Kreuzestod. Deshalb könne sich in seinem Weg jeder von uns selbst wiederfinden.
Pater Zbigniew sprach auch über das Gottesbild vieler Menschen. Wer ein verzerrtes Bild Gottes habe, empfinde Religion als Belastung. Wer jedoch an den wahren Gott glaube, finde im Glauben besonders in schweren Zeiten Halt und Hoffnung. Für Christen sei klar: Alles führe letztlich zur Auferstehung.
Zum Abschluss ging Pater Zbigniew auf das Evangelium des Tages ein. Der Evangelist Johannes berichte im Tagesevangelium, dass er selbst als Erster an die Auferstehung geglaubt habe. Auffallend sei, dass die Evangelien die Gottesmutter an dieser Stelle nicht erwähnen. Als Grund äußerte Pater Zbigniew seine Vermutung, dass Maria nie gezweifelt habe. Johannes’ Glaube sei aus seiner besonderen Nähe zu Jesus erwachsen, die sich beim letzten Abendmahl, unter dem Kreuz und durch die Aufnahme Mariens in sein Haus zeige. „Auch wir brauchen diese persönliche Nähe zu Christus“, so Pater Zbigniew, „damit wir im Alltag das Licht des Ostersonntags erkennen.“.

Musikalisch wurde der Gottesdienst feierlich gestaltet - durch Solisten, dem Projektchor und den Instrumentalisten Mariahilf ob Passau. Unter der Leitung der stv. Domkapellmeisterin Frau Brigitte Fruth erklang Wolfgang A. Mozarts „Missa brevis in C“, die sog. „Spatzenmesse“, die der Feier einen besonders festlichen Rahmen verlieh. Die Kirchenbesucher zeigten nach dem Festgottesdient durch Klatschen und sogar Jubeln ihre Begeisterung über die musikalischen Darbietungen.

Am Samstag, dem 4. April, versammelten sich um 21 Uhr zahlreiche Gläubige in der Wallfahrtskirche Mariahilf, um gemeinsa...
07/04/2026

Am Samstag, dem 4. April, versammelten sich um 21 Uhr zahlreiche Gläubige in der Wallfahrtskirche Mariahilf, um gemeinsam mit Pater Jakob und Prof. Dr. Stefan Mückl die Osternacht zu feiern. Mit erklärenden Kommentaren führte Herr Dr. Josef Meier durch die Liturgie.

Am Samstag um 21.00 Uhr, zu Beginn der Feier, waren alle Lichter in der Kirche erloschen. Die Gläubigen versammelten sich zur Lichtfeier im Wallfahrtshof, wo Pater Jakob das Osterfeuer segnete und an ihm die neue Osterkerze entzündete. Beim Einzug in die Kirche wurde ihr Licht an die Kerzen der Gläubigen weitergegeben und vertrieb nach und nach die Dunkelheit. Im warmen Schein der Kerzen sang Frau Brigitte Fruth das feierliche „Exultet“.
Der Wortgottesdienst erreichte einen beeindruckenden Höhepunkt im Gloria: Nach den stillen Tagen der Karwoche erklangen wieder Glocken, Instrumente und die Schellen der Ministranten. Gleichzeitig erstrahlte der Kirchenraum in vollem Licht und zeigte den festlichen Osterschmuck, den Bruder Christoph aus den am Karfreitag gespendeten Blumen kunstvoll gestaltet hatte. Bläserfanfaren stimmten das Osteralleluja an, in das die Gemeinde freudig einstimmte.
In seiner Predigt ging Pater Jakob auf die Zeichen und Riten der Osternacht ein. Das Entzünden des Lichts im Dunkeln erinnere daran, dass das menschliche Leben wie eine Kerze oft bedroht und endlich sei, Christus jedoch als Licht den Weg weise und Mut schenke. Die Lesungen von der Schöpfung, vom Durchzug durch das Rote Meer und vom lebensschaffenden Geist Gottes würden deutlich machen, dass Gott uns führt und wieder beleben will, was erstarrt ist. Zur Weihe des Taufwassers erklärte Pater Jakob, dass wir an die eigene Taufe und an unsere Aufgabe der inneren Erneuerung erinnert werden sollen. Pater Jakob wies auch auf die besondere Bedeutung des gemeinsamen Gottesdienstes hin. Denn wie die Jünger im Abendmahlssaal komme auch die Gemeinde zusammen, höre auf das Wort und breche das Brot. Dann sei Christus in unserer Mitte gegenwärtig und stärke uns.
Nach dem Kommuniondankgebet äußerte Pater Jakob die Hoffnung, dass die Freude der Osternacht in der Osteroktav und der gesamten Osterzeit weiterklinge und unser Leben erfüllen möge, damit wir in der Kraft Christi, des Auferstandenen als neue Menschen leben und so einst zur seligen Vollendung gelangen können.
Zu den österlichen Traditionen zählt auch die Segnung der Osterspeisen, die Pater Jakob zum Ende des Gottesdienstes vornahm. Dann wünschte er allen ein frohes und gesegnetes Osterfest. Seinen besonderen Dank übermittelte Pater Jakob allen, die an der Vorbereitung und Gestaltung der österlichen Feierlichkeiten mitgewirkt hatten.

Für eine besonders festliche musikalische Gestaltung sorgte die stellvertretende Domkapellmeisterin Frau Brigitte Fruth als Kantorin und Organistin. Kräftig unterstützt wurde sie von der Bläsergruppe Mariahilf ob Passau unter der Leitung von Herrn Michael Beck, dem Referenten der kirchlichen Bläsergruppen.

3. April                                                                                                KarfreitagAm Kar...
03/04/2026

3. April Karfreitag

Am Karfreitag, dem 3. April, um 15.00 Uhr, zur Todesstunde Christi, fanden sich viele Gläubige in der Wallfahrtskirche Mariahilf ein, um mit Pater Jakob, Prof. Dr. Dr. Stefan Mückl und Pater Zbigniew des Leidens und Sterbens Jesu zu gedenken.

Vor Beginn der Zeremonien wurde der dreiteilige Ablauf der Karfreitagsliturgie erklärt, der sich seit den ersten Jahrhunderten kaum verändert hat. So zeigt etwa das Johannesevangelium besonders deutlich, dass Jesus seinen Weg bewusst und freiwillig ging. Außerdem findet sich dort der Hinweis, dass Jesus in jener Stunde starb, in der im Tempel die Lämmer für das Paschamahl geschlachtet wurden – ein Hinweis darauf, dass Christus das wahre Osterlamm ist.
Die Liturgie selbst begann in Stille. Die Zelebranten – Hauptzelebrant Pater Jakob und die Konzelebranten Prof. Dr. Dr. Stefan Mückl und Pater Zbigniew – zogen mit den Ministranten in die Kirche ein und warfen sich als Zeichen tiefster Ehrfurcht und Trauer vor dem abgeräumten Altar auf den Boden.
In der Predigt lenkte Pater Jakob den Blick auf Probleme der Gegenwart: auf die vielen bekannten und auch weniger bekannten Kriege, auf Gewalt und politische Spannungen. Auch das persönliche Leid sprach er an und stellte fest, dass es wohl Gottes Heilsplan gewesen sei, dass sein Sohn Jesus Christus diesen brutalen Tod erleiden musste. Denn in seinem Leiden sei „Christus allen nahe, die Unrecht, Verfolgung oder Krankheit erleiden“, und das schenke die Kraft, das eigene Kreuz im Vertrauen auf die Auferstehung anzunehmen. Zugleich betonte Pater Jakob, dass dies die Christen nicht davon entbinde, Unrecht immer wieder anzuklagen und sich für Recht und Gerechtigkeit einzusetzen.
Nach den Großen Fürbitten wurde das Kreuz feierlich enthüllt und zur Verehrung erhoben. Die Gläubigen legten Blumen zu Füßen des Kreuzes nieder. Zur Kommunion wurde das Allerheiligste zum Altar übertragen und nach der Kommunionausteilung in einer Prozession in die Seitenkapelle gebracht, wo die Gläubigen bis 20.00 Uhr zur stillen Anbetung verweilen konnten.

Unter der Leitung der stellvertretenden Domkapellmeisterin Brigitte Fruth begleitete der Projektchor Mariahilf ob Passau die Feier musikalisch mit festlichen Motetten und bekannten Passionsliedern zum Mitsingen.

Adresse

Mariahilfberg 3
Passau
94032

Öffnungszeiten

Montag 07:00 - 20:00
Dienstag 07:00 - 20:00
Mittwoch 07:00 - 20:00
Donnerstag 07:00 - 20:00
Freitag 07:00 - 20:00
Samstag 07:00 - 20:00
Sonntag 07:00 - 20:00

Telefon

+498512356

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Mariahilf ob Passau erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Kultstätte Kontaktieren

Nachricht an Mariahilf ob Passau senden:

Teilen