Deutsches Institut für Erinnerungskultur

Deutsches Institut für Erinnerungskultur „Those who cannot remember the past are condemned to repeat it." George Santayana (1863-1952)

Das Deutsche Institut für Erinnerungskultur bietet verschiedene auf Sie abgestimmte Bildungsangebote für Pädagogen, Jugendliche und junge Erwachsene im Bereich der Erinnerungskultur an: die unterschiedlichen didaktischen Angebote ermöglichen dem Einzelnen und einer Gruppe einen Zu- und Umgang mit dem HOLOCAUST. Dabei liegt der besondere Fokus auf einem Besuch einer KZ- Gedenkstätte, die pädagogisc

h mit unseren Angeboten vor- und nachbereitet werden kann. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, Informationsveranstaltungen für Lehrer und Pädagogen zu buchen, die die Bildungsangebote nutzen möchten und/oder eine Gedenkstättenfahrt planen. Nach dem Motto „Wer die Vergangenheit erinnert, kann die Zukunft gestalten.“ möchten wir junge Menschen ermutigen, sich aktiv mit der Vergangenheit zu beschäftigen, um daraus Schlüsse für die Gestaltung der Zukunft zu ziehen. Die Jugendlichen sollen dadurch befähigt werden, gesellschaftskritisch und engagiert für eine Gesellschaft ohne Ausgrenzung und Diskriminierung einzutreten.

13/04/2026
https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1211740.htmlEin absolut sehenswerter Film. Schön, dass er durch diese Ver...
13/03/2026

https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1211740.html

Ein absolut sehenswerter Film. Schön, dass er durch diese Veranstaltung noch einmal in Erinnerung gerufen wird.

Sven hatte sich seinen Zivildienst anders vorgestellt. Er wollte ins Ausland und etwas Sinnvolles machen, doch für ihn blieb nur eine Stelle in der Begegnungsstätte in Auschwitz, dem Ort, dessen Name zum Symbol für den nationalsozialistischen Völkermord wurde. Am 18. März um 19 Uhr wird der Fil...

Heute vor 81 Jahren, am 27. Januar 1945, wurde das Vernichtungs- und Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau befreit. Für...
27/01/2026

Heute vor 81 Jahren, am 27. Januar 1945, wurde das Vernichtungs- und Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau befreit. Für die Überlebenden bedeutete dieser Tag das Ende unvorstellbaren Leidens – für über eine Million ermordeter Jüdinnen und Juden kam jede Hilfe zu spät.

Auschwitz steht bis heute als Synonym für die Shoah – einen beispiellosen Zivilisationsbruch. Die industrielle Vernichtung vonvon über sechs Millionen Menschen aus antisemitischem Wahn heraus hat alle moralischen, rechtlichen und menschlichen Maßstäbe zerstört. Sich daran zu erinnern heißt, den Ermordeten ihre Würde zurückzugeben und die historische Wahrheit wachzuhalten.

Doch Erinnerung darf nicht bei der Vergangenheit stehen bleiben.

Antisemitismus ist keine überwundene Ideologie. Er ist gegenwärtig – in offenen Angriffen, in Verschwörungsmythen, in Relativierungen, in Schweigen. Wer heute Auschwitz gedenkt, muss den Mut haben, den bestehenden Antisemitismus klar zu benennen und ihm entgegenzutreten.

„Nie wieder“ ist kein Ritual und kein Gedenktagsversprechen. Es ist ein fortwährender Auftrag: Antisemitismus zu erkennen, ihm zu widersprechen und jüdisches Leben aktiv zu schützen – in unserer Gesellschaft, in unseren Institutionen, im Alltag.

Als Deutsches Institut für Erinnerungskultur stehen wir für eine Erinnerung, die Verantwortung übernimmt. Die Lehren aus Auschwitz verpflichten uns – heute.

Erinnern heißt handeln. Gegen Antisemitismus. Jetzt.

AUFRUF AN SCHULEN - Bewerbung ab sofort erwünscht!DIE KINDER DER TOTEN STADT DIE KINDER DER TOTEN STADT ist ein didaktis...
05/01/2026

AUFRUF AN SCHULEN - Bewerbung ab sofort erwünscht!

DIE KINDER DER TOTEN STADT

DIE KINDER DER TOTEN STADT ist ein didaktisch aufbereitetes Musikdrama zur Vermittlung des Holocaust für Schulen und professionelle Bühnen. Es handelt von wahren Begebenheiten und ermöglicht Schülerinnen und Schülern eine aktive Auseinandersetzung mit dem Holocaust, mit jüdischer Kultur und der Notwendigkeit von Erinnerungskultur. Das Projekt wurde und wird erfolgreich an zahlreichen Schulen in ganz Deutschland umgesetzt.

DANK der Unterstützung der Deutschen Postcode-Lotterie-Stiftung haben drei Schulen in NRW die Möglichkeit, bis zum Ende des Kalenderjahres an einem dreitägigen Workshop mit dem Autorenteam vor Ort an ihrer Schule teilzunehmen. Die Schulen werden bei der Vor- und Nachbereitung engmaschig betreut und erleben drei intensive Arbeitstage mit der Initiatorin des Stücks, Dr. Sarah Kass, dem Autoren Thomas Auerswald und dem Komponisten Lars Hesse. Unterstützt wird das Team von einem Gesangschoach.

Inhaltlich wird es am 1. Tag um die Vermittlung des Holocaust am Beispiel des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz und des Ghettos Theresienstadt gehen. Daran schließt eine Erarbeitung der Inhalte des Musikdramas DIE KINDER DER TOTEN STADT an.

Am 2. Tag werden je nach Möglichkeit 3-5 Lieder/Szenen des Musikdramas erarbeitet, inszeniert und geprobt. Das geschieht unter Anleitung des Autors/des Regisseurs zusammen mit einem Gesangscoach und Piano-Begleitung des Komponisten.

Am 3. Tag wir das Erprobte vertieft und einem schulinternen oder -externen Publikum präsentiert.

Eine historische Einführung für das Publikum erfolgt durch die Initiatorin des Stücks Dr. Sarah Kass.

Schulen können sich ab sofort formlos per Mail bewerben ([email protected]). Aus der Bewerbung sollte hervorgehen, welchen Bedarf/welche Wünsche die Schule zum Thema "Antisemitismusprävention" hat, welches Schüler*innen-Klientel unser Team erwartet und welche Vorkenntnisse ggf. vorhanden sind.

Das Vorhandensein einer Bühne mit Piano, Flügel, E-Piano oder Keyboard sind obligatorische Voraussetzungen; ebenso sollte ein Beamer zur Verfügung stehen.

Den Schulen entstehen keinerlei Kosten.

Die Einbindung der lokalen Presse ist wünschenswert.

Bewerbung: [email protected]

Anfragen von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen zu Workshops und Vorträgen zur Vermittlung dieser Themen bitte an...
28/12/2025

Anfragen von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen zu Workshops und Vorträgen zur Vermittlung dieser Themen bitte an: [email protected]

80 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz wissen viele 18- bis 29-Jährigen nicht, dass in Nazi-Deutschland sechs Millionen Juden ermordet wurden. Die Mehrheit der Befragten aus acht Ländern glaubt, dass sich die Schoah wiederholen könnte.

Was hat die KI mit einem Kriegsverbrecher zu tun?
13/11/2025

Was hat die KI mit einem Kriegsverbrecher zu tun?

Es ist eines der bekanntesten Bilder, das die Verbrechen von SS-Soldaten zeigt. Mithilfe von KI konnte ein Historiker den Schützen auf dem Foto identifizieren. In seiner Heimatstadt Weener wird gehandelt.

04/11/2025

After decades of research, Yad Vashem has now recovered the names of five million of the more than six million Jews murdered during the Holocaust. Thanks to AI and machine learning, researchers believe they can uncover another 250,000 identities hidden in millions of historical documents.

“Behind each name is a life that mattered,” said Yad Vashem chairman Dani Dayan. “It is our moral duty to ensure no victim remains anonymous.”

Each name restores a voice the N***s tried to erase — and keeps their memory alive for future generations.

20/10/2025

🎶 Erinnern heißt Leben – Kultur-Matinee im KAWAII 🎶
Am Mittwoch, 5. November, laden wir euch herzlich zu einer besonderen Veranstaltung ins KAWAII Restaurant im Modehaus Klingenthal ein:
Von 15:00 bis 18:00 Uhr widmen wir uns einem Thema, das bewegt, berührt und verbindet – der Erinnerungskultur.
Anlass ist der Jahrestag der Pogromnacht vom 9. November 1938, ein Datum, das mahnt und erinnert. Gemeinsam mit dem Gymnasium Theodorianum Paderborn, dem Deutschen Institut für Erinnerungskultur und dem Kulturverein TONIKA e. V. präsentieren wir einen Nachmittag voller Musik, Geschichte und Nachdenken. Die Grußworte und die Eröffnung übernimmt Xenia Nickel, Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Paderborn, die an diesem Nachmittag zugleich den Kreis Paderborn vertritt.
Ein Teil des Chor-Ensembles der Theodorianum-Aufführung von „Die Kinder der toten Stadt“ tritt live bei uns auf – unter der Leitung von Imke Röder und begleitet vom Komponisten Lars Hesse am Klavier. Sie präsentieren bewegende Ausschnitte aus dem Musikdrama, das Schüler*innen, Lehrende und Publikum gleichermaßen tief beeindruckt hat. Den Text des Dramas schrieb der Frankfurter Autor Thomas Auerswald.
Im Mittelpunkt steht ein Vortrag von Dr. Sarah Kass, Initiatorin des Projekts und Leiterin des Deutschen Instituts für Erinnerungskultur. Sie spricht über die historische Bedeutung des Werks, über gelebtes Erinnern und zeigt Filme von Zeitzeugen, die eindrucksvoll belegen, warum Erinnerung auch heute unverzichtbar ist.
Das Musikdrama „Die Kinder der toten Stadt“ – ein „Musikdrama gegen das Vergessen“ – spielt im Ghetto Theresienstadt und erzählt die Geschichte von Kindern, die dort ein Theaterstück einstudieren. Es ist eine Geschichte über Mut, Kunst und Menschlichkeit inmitten der Finsternis – und über die Kraft, Hoffnung zu bewahren.
🎵 Musik. Geschichte. Emotion. Ein Nachmittag, der berührt und zum Nachdenken einlädt – mitten im Herzen Paderborns, über den Dächern der Westernstraße.
📅 Mittwoch, 5. November 2025
🕒 15:00 – 18:00 Uhr
📍 KAWAII Restaurant, 2. OG, Modehaus Klingenthal, Paderborn
🎟️ Eintritt frei – Tischreservierung empfohlen: 05251 / 2027812

Adresse

Meinwerkstraße 7-9
Paderborn
33098

Öffnungszeiten

Mittwoch 13:00 - 18:00
Donnerstag 11:00 - 17:00
Freitag 11:00 - 17:00

Telefon

0170/9731666

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