Evangelische Hoffnungskirchengemeinde - Bereich Ottweiler

Evangelische Hoffnungskirchengemeinde - Bereich Ottweiler Die Ev. Hoffnungskirchengemeinde, Bereich Ottweiler gehört zur Evangelischen Kirche im Rheinland.

Im wunderschönen Saarland gelegen gehören zum Bereich große Teile von Ottweiler und die Orte Steinbach, Mainzweiler, Stennweiler, Hirzweiler und Welschbach.

Erinnerung: Sonntag ist Konzert-Tag
11/06/2026

Erinnerung: Sonntag ist Konzert-Tag

Wichtiger Hinweis: Ortswechsel am SonntagAus organisatorischen Gründen wird der Gottesdienst im Bereich Ottweiler am kom...
10/06/2026

Wichtiger Hinweis: Ortswechsel am Sonntag

Aus organisatorischen Gründen wird der Gottesdienst im Bereich Ottweiler am kommenden Sonntag, 14. Juni, von der ehemaligen evangelischen Kirche in Hirzweiler in die evangelische Kirche in Ottweiler verlegt. Die Uhrzeit des Gottesdienstes - 11 Uhr - bleibt gleich. Auch weitere in Hirzweiler geplante Gottesdienste sind davon betroffen, so der Gottesdienst im Rahmen der Sommerkirche am 9. August.

Wir laden Sie und euch herzlich zu unseren weiteren Gottesdiensten ein:

Am Sonntag, 14. Juni
* um 9:30 Uhr zum Gottesdienst mit Abendmahl in Werschweiler mit Pfarrer Bremges; bei Bedarf Kirchentaxi - verbindliche Anmeldung erforderlich im Gemeindebüro zu den regulären Öffnungszeiten unter Tel. 06858/262
* um 9:30 Uhr zum Gottesdienst mit Abendmahl in Schiffweiler mit Pfarrerin Paaries
* um 14:00 Uhr zum Gottesdienst i mit Verabschiedung der KiTa-Leiterin in Wiebelskirchen mit Pfarrerin Labow

Am Samstag, 20. Juni
* um 14:00 Uhr zur Konfirmation in Ottweiler mit Pfarrerin Paaries

Am Sonntag, 21. Juni
* um 9:30 Uhr zum Gottesdienst in Dörrenbach mit Pfarrer Bremges
* um 11:00 Uhr zum Gottesdienst für Klein und Groß in Wiebelskirchen mit Pfarrerin Labow
* um 14:00 Uhr zur Konfirmation in Ottweiler mit Pfarrerin Paaries
* um 16:00 Uhr zur Kirche Kunterbunt "Faulsein ist wunderschön" im Gemeindehaus Landsweiler mit Pfarrerin Bauer

Lassen Sie uns miteinander beten und Gottes Wort hören.

Wir wünschen Ihnen und euch eine gesegnete Zeit.
Ihre / Eure Ev. Hoffnungskirchengemeinde

Bild von Porntep Lueangon auf Pixabay

Kindheits-WünscheAls ich ein Kind war, gab es bei uns die Tradition, in der frühen Adventszeit einen Wunschzettel zu mac...
09/06/2026

Kindheits-Wünsche

Als ich ein Kind war, gab es bei uns die Tradition, in der frühen Adventszeit einen Wunschzettel zu machen. Beinahe hätte ich eben „einen Wunschzettel zu schreiben“ geschrieben. Aber das würde es nicht treffen. Denn die Wünsche würde nicht aufgelistet. Sie wurden als Bilder aufgemalt. Oder aus einem Katalog ausgeschnitten und aufgeklebt. Wobei der Weihnachtsmann gemalt lieber hatte. Zumindest hieß es immer, ausschneiden sei nicht so schön und auch nicht so gut überlegt. Denn das war wichtig: Dass ich mir gut überlegte, was auf den Wunschzettel kam. Denn zu viele Sachen durften es nicht sein. Wenn der Zettel fertig war, wurde er auf den Kaminsims gestellt und nachts holte ihn der Weihnachtsmann dann ab.
Wie zu erwarten, bleiben immer Sachen übrig. Als Kind schon. Was ja auch normal und gesund ist. Nicht immer alles zu bekommen. Sei es bei Weihnachtswünschen oder im Alltag. Die eine Hörspielkassette. Der besondere Helium Ballon von der Kirmes. Die Puppe, die alle anderen hatten. Die Sorte Frühstücksflocken, wo die Packung so schön aussah. Um nur ein paar Beispiele zu nennen. Spannenderweise sind unter den unerfüllten Wünschen aus der Kindheit Sachen dabei, an denen ich sicher auch heute noch Freude hätte.
Vor einiger Zeit habe ich einen neuen Begriff kennengelernt. „Adult Money“. Man könnte ihn übersetzen mit „Erwachsenen-Geld“. Gemeint ist damit, dass man als erwachsener Mensch sein eigenes Geld verdient und damit machen kann, was man will. Genau genommen: dass man sich damit die Dinge kaufen kann, die man als Kind gerne gehabt hätte. Oder leicht verrückte oder nerdige Sachen. Also Sachen, von denen „man“ sagen würde, dass die nichts für Erwachsene sind. Und genau das ist der Punkt vom Adult Money. Zu realisieren, dass es egal was, was die Eltern damals gesagt haben oder was andere heute sagen. Oft stecken wir aber genau in diesen Mustern fest. Sowas ist unnötig. Das ist Geldverschwendung. Das ist albern oder kindisch. Egal. Mein Geld, meine Entscheidung.
Ich mag diesen Gedanken. Und ich wüsste auch sofort mindestens eine Sache, die ich kaufen wollen würde. Jedes Mal, wenn ich was dazu lese oder ein Video dazu sehe, denke ich daran. Es ist der Helium Ballon. Ich meine diese Ballons, die oft aus einer Folie bestehen und zB die Form von Tieren oder Comicfiguren oder ähnlichem haben und mit Helium gefüllt sind, so dass sie in der Luft schweben. Spannenderweise habe ich mit trotzdem noch keinen dieser Ballons gekauft. Seit dem Wochenende ist aber genau das mein Vorsatz: Wenn ich das nächste Mal solche Ballons sehe, werde ich mir einen kaufen. Nur so. Obwohl es unnötig ist. Einfach weil er mir Freude machen wird. Weil er mein inneres Kind glücklich machen wird.

„Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich SELBST.“

CW

Ohne Liebe…Ich war gestern auf der Hochzeit eines lieben Freundes. Die Trauung war wunderschön. Eine der schönsten Trauu...
07/06/2026

Ohne Liebe…

Ich war gestern auf der Hochzeit eines lieben Freundes. Die Trauung war wunderschön. Eine der schönsten Trauungen, an denen ich teilnehmen durfte. Sie passte so gut zu meinem Freund. Und ich habe mal wieder gemerkt, wie ähnlich unser Geschmack in mancherlei Hinsicht ist. Sowohl der Gottesdienst als auch der anschließende Empfang waren von großer Herzlichkeit geprägt. Des Paares, aber auch der Gemeinde, in der die Trauung stattfand. Zur Erklärung: mein Freund ist ebenfalls Pfarrer. Der Empfang fand auf der Gemeindewiese statt.
Im Laufe der Trauung ist mir der Schluss der Ansprache der Kollegin besonders in Erinnerung geblieben. Sie hat einen Text eingebaut, den ich abends gegoogelt habe und den ich heute mit ihnen teilen möchte. Vielleicht macht er sie genauso nachdenklich wie mich. Besonders in Verbindung mit dem bekannten Bibelvers aus dem 1. Korintherbrief

Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart
Wahrheit ohne Liebe macht kritiksüchtig
Erziehung ohne Liebe macht widerspruchsvoll
Klugheit ohne Liebe macht gerissen
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch
Macht ohne Liebe macht gewalttätig
Ehre ohne Liebe macht hochmütig
Besitz ohne Liebe macht geizig
Glaube ohne Liebe macht fanatisch

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. (1. Korinther 13,13)

CW

Wir laden Sie und euch herzlich ein:Am Samstag, 6. Juni* von 10:00 – 11:00 Uhr zum Kindergottesdienst in der Teestube Ot...
04/06/2026

Wir laden Sie und euch herzlich ein:

Am Samstag, 6. Juni
* von 10:00 – 11:00 Uhr zum Kindergottesdienst in der Teestube Ottweiler mit dem KiGo-Team. Für alle, die Lust haben, starten wir mit einem gemeinsamen Frühstück um 9:30 Uhr.
* um 10:00 Uhr zum ökumenischen Gottesdienst im Rahmen des Klinikfestes in Münchwies mit Pfarrerin Labow und Gemeindereferentin Frau Busch

Am Sonntag, 7. Juni
* um 9:30 Uhr zum Gottesdienst mit Taufe in Landsweiler mit Pfarrerin Bauer
* um 11:00 Uhr zum Gottesdienst mit Taufe in Ottweiler mit Pfarrerin Labow. Bitte beachten Sie die Straßensperrungen wegen des Altstadtfestes.
* um 11:00 Uhr zum Gottesdienst mit Taufe in Hangard mit Pfarrerin Bauer

Am Donnerstag, 11. Juni
* um 19:00 Uhr zum ökumenischen Bibelgespräch in Wiebelskirchen, Haus an der Kirche, mit Pfarrer Bremges

Am Sonntag, 14. Juni
* um 9:30 Uhr zum Gottesdienst mit Abendmahl in Werschweiler mit Pfarrer Bremges; bei Bedarf Kirchentaxi - verbindliche Anmeldung erforderlich im Gemeindebüro zu den regulären Öffnungszeiten unter Tel. 06858/262
* um 9:30 Uhr zum Gottesdienst mit Abendmahl in Schiffweiler mit Pfarrerin Paaries
* um 11:00 Uhr zum Gottesdienst in Hirzweiler mit Pfarrerin Paaries
* um 14:00 Uhr zum Gottesdienst mit Verabschiedung der KiTa-Leiterin in Wiebelskirchen mit Pfarrerin Labow
* um 17:00 Uhr zum Konzert " Frieden & Freiheit" in der Ev. Kirche Ottweiler mit dem Frauenchor TonArt unter Leitung von Dr. Bettina Nonnweiler; Eintritt frei

Lassen Sie uns miteinander beten und Gottes Wort hören.

Wir wünschen Ihnen und euch eine gesegnete Zeit.
Ihre / Eure Ev. Hoffnungskirchengemeinde

Oscar in der MülltonneAls ich klein war, durfte ich nur sehr wenig fernsehen. Das Einzige, was ich zwar nicht täglich, a...
02/06/2026

Oscar in der Mülltonne

Als ich klein war, durfte ich nur sehr wenig fernsehen. Das Einzige, was ich zwar nicht täglich, aber häufiger Mal gucken durfte waren die Sesamstraße und Hallo Spencer. Wie ich inzwischen gelernt habe, waren die Folgen der Sesamstraße, die ich damals sehen konnte, nicht synchronisierte Original-Folgen, sondern eine speziell für Deutschland und in Deutschland gedrehte Version. In einem anderen Set. Mit einer eigenen Rahmenhandlung.
Ich habe die Sesamstraße geliebt. Die Puppen und die Menschen. Damals waren es Lilo, Manfred, Horst und eine vierte Frau, an deren Namen ich mich nicht erinnere. Und natürlich die Puppen. Samson und Tiffy und Herr von Bödefeld und Finchen innerhalb der Wohnung. Und mit ihren eigenen Geschichten Ernie und Bert. Das Krümelmonster. Graf Zahl. Grobi. Schlemihl. Und Oscar. Der grüne, plüschige in der silbernen Mülltonne. Er wurde in Deutschland irgendwann durch Rumpel ersetzt, der freundlicher guckte. Schade eigentlich. Denn Oscar war etwas Besonderes. Ja, er war ein echter Grummel. Wenn man ihn störte oder dumme Sachen sagte, konnte er richtig ungehalten werden. Aber eigentlich macht ihn das gerade auch sympathisch. Denn das Leben ist nicht nur schön. Es sind nicht immer alle nur gut gelaunt. Auch im Leben von Kindern ist das nicht anders. Deshalb finde ich es schön, eine solche Figur dabei zu haben.
Wussten sie, dass Oscar am 1.Juni offiziell Geburtstag hat? Ich bin vor kurzem auch noch nicht. Ist aber so. Das stand mal in einem von den Machern der Sesamstrasse herausgegebenen Kalender.
Heute als Erwachsenen, rückblickend, finde ich Oscar noch auf eine andere Weise interessant, als ich es früher wahrgenommen habe. Er hat Eigenschaften, die wirklich bemerkenswert sind. Oscar versteckt nicht, wer er wirklich ist. Wenn er sich grummelig fühlt, ist er grummelig. Sein „Song“ in der Sesamstrasse war „Ich liebe Müll“. Er passt sich nicht an, um von anderen gemocht zu werden. Er sagt, was er denkt. Und lebt gut mit den Konsequenzen.
Es gibt aber durchaus Figuren/Personen, die er mag. Mit denen er befreundet ist. Und wenn Oscar einmal dein Freund ist, dann auch für ein ganzes Leben. Manchmal mag Oscar nicht reden. Wenn er aber etwas interessant findet, dann ist er Feuer und Flamme. Denn Oscar ist eigentlich total neugierig. Er fragt nach. Macht sich schlau. Und so weiß er über das, was ihn interessiert auch absolut alles, was es zu wissen gibt.
Sein, wer man wirklich ist. Sagen, was man denkt. Wenige, aber dafür bedeutende Beziehungen haben. Neugierig und begeisterungsfähig sein. Das ist doch eigentlich ganz wunderbar. Manchmal wünsche ich mir, ich hätte mehr davon. Und anderen wünsche ich das auch.

Jetzt aber spricht der Herr, der Jakob geschaffen und sein Volk Israel gebildet hat: Du bist kostbar und wertvoll für mich, und ich habe dich lieb. (Jes 43,4)

CW

Einladung zum Chorkonzert "Frieden & Freiheit"Wir laden Sie herzlich zum Konzert mit dem Frauenchor TonArt unter der Lei...
01/06/2026

Einladung zum Chorkonzert "Frieden & Freiheit"

Wir laden Sie herzlich zum Konzert mit dem Frauenchor TonArt unter der Leitung von Dr. Bettina Nonnweiler ein - 14. Juni 2026 um 17 Uhr in der Ev. Kirche in Ottweiler

Barmer Theologische ErklärungHeute vor 92 Jahren saßen in Wuppertal-Barmen 138 Delegierte der lutherischen, der unierten...
30/05/2026

Barmer Theologische Erklärung

Heute vor 92 Jahren saßen in Wuppertal-Barmen 138 Delegierte der lutherischen, der unierten und der reformierten Evangelische Kirche in einer Synode zusammen. Sie haben drei Tage miteinander verhandelt. Am Ende stand ein Text, der bis heute von so großer Bedeutung ist, dass Pfarrer sich auf ihn ordinieren lassen können.
Der Text heisst die Barmer Theologische Erklärung. Diese Erklärung ist ein Bekenntnis. Ein offizielles Bekenntnis der Evangelischen Kirche. Das erste Bekenntnis der der Reformation, auf das sich alle inner-evangelischen Kirchen einigen konnten. Anlass waren 1934 die massive Bedrohung der Menschen und der Kirche durch den Nationalsozialismus. Die Frage, wie sich die Kirche und wie sich jeder Christ verhalten soll, hatte große Bedeutung bekommen. Es entstand eine Spaltung in die sog. Deutschen Christen, die argumentierten, die Kirche dürfe sich in Politik nicht einmischen und müsse sich dem Staat unterordnen. Und es gab die sog. Bekennende Kirche, die die Bibel und Jesus Christus als einzige Autorität anerkannten. In diesem Kontext fand das Treffen in Barmen statt.
Ich habe in Wuppertal an der kirchlichen Hochschule studiert. Die Barmer Theologische Erklärung spielte dort immer eine große Rolle im Selbstverständnis der Hochschule. Ein, leicht skurriler Effekt davon war zB, dass das Fenster der Kapelle, die während meines Studiums neu gebaut wurde, nicht nach Osten geht, wie bei den meisten Kirchen, sondern Richtung Barmen.
Ich habe mich in meinem Studium sehr intensiv mit der Barmer Theologischen Erklärung beschäftigt. Der Professor in Münster, bei dem ich ein Seminar dazu besucht habe, stand kurz vor der Pensionierung und war damit in einem Alter, in dem er manche der Schriften rund um die Erklärung im Original besaß.
Auf alles in der Erklärung einzugehen, das würde den Rahmen hier sprengen. Aber einige wichtige Punkte möchte ich mit ihnen Teilen. Das Erste, was die Erklärung besonders macht, ist ihre Form. Sie besteht auf sechs sog. „Thesen“. Jeder dieser Thesen hat ein eigenes Thema. Jede These ist gleich aufgebaut. Sie hat drei Teile: Als erstes ein Bibel-Zitat. So wird sehr deutlich, was die Grundlage, die alleinige Grundlage aller Thesen ist. Dann kommt die positive Aussage, die These, was das für Christen und Kirche bedeutet. Als drittes folgt die sog. Abgrenzung. Das, wogegen sich diese These richtet. Dieser Abschnitt beginnt immer mit den Worten: „Wir verwerfen die falsche Lehre…“
Hier als Beispiel die erste These:
Jesus Christus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. (Joh 14,6)
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und Räuber. Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden. (Joh 10,1.9
Jesus Christus, wie er uns in der Heiligen Schrift bezeugt wird, ist das eine Wort Gottes, das wir zu hören, dem wir im Leben und im Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben.
Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne und müsse die Kirche als Quelle ihrer Verkündigung außer und neben diesem einen Worte Gottes auch noch andere Ereignisse und Mächte, Gestalten und Wahrheiten als Gottes Offenbarung anerkennen.“
Diese erste These ist die grundlegendste, allgemeinste aller Thesen. Sie bezeugt Christus als den einzigen Maßstab für christliches Handeln, kirchliches Handeln. Nichts anderes steht darüber oder auch nur daneben. Sprich: kein Staat, kein Politiker, keine Partei. Und heute auch: nichts und niemand aus der Wirtschaft. Keine Firmen, Konzerne, Millionäre. Keine Sozialen Medien. Nichts. Gar nichts.
Je mehr ich die Entwicklungen in der Welt verfolge, in den USA, aber auch hier in Europa, hier in Deutschland, desto öfter denke ich mir, wir sollten uns wieder auf das besinnen, was eigentlich zählt. Sollten andere daran erinnern, was das ist.
Als ich 2013 ordiniert wurde, habe ich Barmen in mein Ordinationsversprechen eingebunden. Man muss sich als Pfarrer*in der EKiR für ein lutherische, uniertes oder reformiertes Bekenntnis entscheiden. Jede*r aber kann die Barmer Erklärung in dieses Bekenntnis einbinden. Was ich getan habe. Damals eher als Ausnahme. Etwas, das ich nie bereut habe.
Denn mit jedem Tag finde ich sie wieder wichtiger.

CW

PS: Wenn sie mehr über die Barmer Theologische Erklärung erfahren wollen, finden sie hier eine digitale Ausstellung dazu: https://ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/jubilaeum-bekenntnis-barmen

27/05/2026

Wir laden Sie und euch herzlich ein:

Am Sonntag, 31. Mai
* um 9:30 Uhr zum Gottesdienst in Fürth mit Pfarrer Bremges
* um 9:30 Uhr zur Jubiläumskonfirmation in Landsweiler mit Pfarrerin Bauer
* um 11:00 Uhr zum Gottesdienst mit Taufe in Ottweiler mit Pfarrerin Paaries. Bitte beachten Sie die Straßensperrungen wegen des Antik- und Trödelmarktes.
* um 11:00 Uhr zum Gottesdienst in Wiebelskirchen mit Pfarrer Bremges

Am Samstag, 6. Juni
* von 10:00 – 11:00 Uhr zum Kindergottesdienst in der Teestube Ottweiler mit dem KiGo-Team. Für alle, die Lust haben, starten wir mit einem gemeinsamen Frühstück um 9:30 Uhr.
* um 10:00 Uhr zum ökumenischen Gottesdienst im Rahmen des Klinikfestes in Münchwies mit Pfarrerin Labow und Gemeindereferentin Frau Busch

Am Sonntag, 7. Juni
* um 9:30 Uhr zum Gottesdienst mit Taufe in Landsweiler mit Pfarrerin Bauer
* um 11:00 Uhr zum Gottesdienst mit Taufe in Ottweiler mit Pfarrerin Labow. Bitte beachten Sie *die Straßensperrungen wegen des Altstadtfestes.
* um 11:00 Uhr zum Gottesdienst mit Taufe in Hangard mit Pfarrerin Bauer

Lassen Sie uns miteinander beten und Gottes Wort hören.
Wir wünschen Ihnen und euch eine gesegnete Zeit.
Ihre / Eure Ev. Hoffnungskirchengemeinde

Das hat FeuerAm Sonntag war Pfingsten. Das drittwichtigste Fest der Kirche, wie wir oft sagen. Nach Weihnachten und Oste...
26/05/2026

Das hat Feuer

Am Sonntag war Pfingsten. Das drittwichtigste Fest der Kirche, wie wir oft sagen. Nach Weihnachten und Ostern. Und gleichzeitig ist es eines der Feste, die am schwierigsten zu verstehen sind. Denn an Pfingsten feiern wir, dass der Heiligen Geist zu den Jüngern und damit insgesamt zu den Menschen gekommen ist.
Aber das ist etwas sehr Abstraktes. Noch mehr als Gott ohnehin schon. Jesus Christus, dazu fällt uns eine Vorstellung leicht. Er war schließlich Mensch geworden. Auch zum Vater haben wir eine Vorstellung, selbst wenn sie oft eher kindlich wirkt, wenn es der alte Mann mit dem Bart ist. Aber der Heilige Geist, was ist das? Wie kann ich mir das vorstellen? Schließlich sehen wir ihn nicht.
Jesus hat ihn beschrieben als den Tröster. Als den, der kommt, wenn er weg ist und der bei dem Menschen bleibt. Aber das hilft uns nur begrenzt weiter.
In der Geschichte von Pfingsten beschreibt Lukas den Heiligen Geist auf zweierlei Weise. Einmal als „Brausen“, das im Raum war. Also als Wind bzw. Sturm.
Das schöne an diesem Bild ist, es nimmt auf, dass wir den Heiligen Geist nicht sehen können. Denn Wind und Sturm an sich sehen wir auch nicht. Was wir aber sehen, was wir erleben, ist das, was er tut, was er bewirkt. In Gottesdiensten mit Grundschülern gehe ich gerne nach draußen und wir suchen den Wind. Die Kinder zeigen zB auf die Blätter, die sich am Baum bewegen. Oder sie schreiben, wie sie Wind auf ihrer Haut fühlen können.
Mit dem Heiligen Geist ist es auch so: Wir sehen ihn nicht, aber wir erleben, was er bewirkt in unserem Leben.
Die andere Beschreibung von Lukas ist: „Zungen wie von Feuer“, die sich den Jüngern auf die Köpfe setzen. Ohne ihnen zu schaden.
Das Feuer ist ganz anders als Wind. Wir sehen es. Hören es. Riechen es. Spüren es. Feuer können wir mit allen unseren Sinnen wahrnehmen. Es ist heiß. Es brennt. Wir kennen diese Art von Feuer, die Lukas meint. Zum Beispiel aus der Wendung: Für etwas brennen. Oder für etwas Feuer und Flamme sein. Wenn uns etwas oder jemand so sehr fasziniert, so sehr in seinen Bann zieht, dass wir eine Zeit nur noch davon reden und unsere Gedanken immer wieder darum kreisen, dann brennen wir für etwas. Wir sind be-geist-ert.
Feuer kann auch ein Wegweiser für uns sein mit seinem Licht. Es schenkt Wärme. Es bereitet Nahrung zu bzw. wir brauchen es dafür. In all diesen Funktionen kennt auch die Bibel Feuer.
Feuer ist kraftvoll. Lebendig. Es schenkt Leben und Hoffnung.
Und so ist auch der Heilige Geist. Er ist unsere Hoffnung. Er gibt uns Kraft und Mut. Kann uns den Weg weisen. Und er lässt uns brennen für Gott.
Im Gottesdienst am Sonntag haben wir diesem Feuer nachgespürt. Jeder konnte sich überlegen: Wofür brenne ich? Was nährt mein Feuer? Wo ist etwas in meinem Leben auch verbrannt? Jeder konnte sich Segnen lassen. Und jeder konnte einen (oder mehrere) "Funken" des Feuers mitnehmen. Für sich selbst. Um es in der Hosentasche mit sich zu tragen oder im Portemonnaie. Auf dem Nachttisch liegen zu haben oder am Telefon. Oder um es zu verschenken, so dass auch andere das Feuer des Heiligen Geistes erleben können.
Und das wünsche ich uns allen: Dass wir uns anstecken lassen vom Heiligen Geist. Dass wir uns Feuer zu den Menschen tragen.

CW

Adresse

Tenschstraße 1
Ottweiler
66564

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