15/10/2022
Dessau-Roßlau – Unter dem Motto „Einmal Essen macht zweimal satt“ wird Kirchenpräsident Joachim Liebig am Montag, 17. Oktober, ab 12 Uhr auf dem Dessauer Bahnhofsvorplatz Suppe verteilen. Mit der Aktion macht die Evangelische Landeskirche Anhalts auf die wachsende Armut aufmerksam. Ein Teller Suppe wird 2,50 Euro kosten. Die „Suppengäste“ werden gebeten, den gleichen Betrag als Spende in die Sammelbüchsen zu entrichten – als symbolischen Beitrag, damit auch ein von Armut betroffener Mensch an diesem Tag satt wird. Die Spenden kommen der Bahnhofsmission Dessau zugute. Das Städtische Klinikum Dessau unterstützt die Aktion.
Der anhaltische Kirchenpräsident Joachim Liebig und der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Mitteldeutschland, Oberkirchenrat Christoph Stolte, sagen dazu. „Schon die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie trafen Familien mit kleinen Einkommen besonders hart. Auch die jetzt steigenden Energie- und Lebensmittelkosten wirken sich besonders stark auf ohnehin benachteiligte Haushalte aus.“
Die Aktion „Einmal essen macht zweimal satt“ solle einerseits auf die Dramatisierung der Situation hinweisen. Sie solle aber auch zeigen, welche große Hilfe von Kirchen und Diakonie bereits leisten. Dank vieler Spenderinnen und Spendern und zahlreicher Ehrenamtlicher könnten kirchlich-diakonische Einrichtungen Menschen in Armut beistehen, beispielsweise in Tafeln und Wärmestuben, Kleiderkammern und Kindertreffs, Bahnhofsmissionen und Beratungsstellen.
Landeskirche und Diakonie laden dazu ein, auch weiterhin Menschen in Armut mit Spenden zu unterstützen. Zuwendungen werden entgegen genommen unter www.diakonie-mitteldeutschland.de.