Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e. V.

Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e. V. Ein freier Zusammenschluss von Frauen und Männern, die sich kritisch und konstruktiv mit Homosexualität und Kirche auseinandersetzen

Unsere Ziele einen uns, wir sind aber so vielfältig wie die Farben des Regenbogens – Symbol des Bundes Gottes mit den Menschen und der lesbisch-schwulen Befreiungsbewegung. Wir bringen unsere Gaben auf rein ehrenamtlicher Basis in die Arbeit des Vereins ein – als Menschen

• mit unterschiedlichen Konfessionen, Religionen und
• Frömmigkeiten,
• mit unterschiedlichen politischen Ansichten,
• mit unterschiedlichen Geschlechteridentitäten,
• mit unterschiedlichen Liebes- und Lebensformen und
• mit unterschiedlicher sozialer Herkunft und Bildung.

Der Transhass von Darth Vader Musk kann eigentlich nur mit einem Tesla-Boykott beantwortet werden.
09/09/2026

Der Transhass von Darth Vader Musk kann eigentlich nur mit einem Tesla-Boykott beantwortet werden.

Die Zwischenwahlen in den USA stehen an – und Unternehmer Elon Musk tut alles, um die Trump-Partei zu stärken. Dabei setzt er derzeit ausschließlich auf Transphobie. (Politik - International)

24/08/2026

Katholisches LSBT+ Komitee
PRESSEMITTEILUNG
24. August 2026

Scharf daneben

Katholisches LSBT+ Komitee kritisiert Predigt des medienaffinen Bischofs Oster über Menschenwürde und christliches Menschenbild

Der Bischof von Passau hat sich in seiner Predigt zum Fest Mariä Himmelfahrt mit Fragen von Menschenwürde und freiheitlicher Demokratie befasst. Das Katholische LSBT+ Komitee teilt zwar die Überzeugung des Bischofs, dass die christliche Tradition wichtige Impulse für das Verständnis der Würde jedes Menschen gibt. Dennoch ist seine Predigt missglückt, weil er seine anfänglich nachvollziehbaren Worte von der Menschenwürde mit abwertenden Aussagen über q***re Menschen, Christopher-Street-Days und gesellschaftliche Vielfalt verbindet.

„Die Menschenwürde hängt weder von sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität, noch von Familienformen oder Glaubensüberzeugungen ab. Sie gilt für alle Menschen in gleicher Weise.“

Gleiche Menschenwürde für alle, weil das christlich ist

Oster argumentiert, die christliche Vorstellung gebe der Menschenwürde eine objektive Grundlage. Mit der Säkularisierung jedoch verliere die Gesellschaft diese gemeinsame Basis. Dem ist klar entgegenzusetzen: Wer vom christlichen Menschenbild spricht, darf deswegen nicht manchen Lebensformen eine reduzierte Würde zusprechen.

Ein Bischof hadert mit q***rer Sichtbarkeit

Die weiteren Ausführungen des Bischofs sind abwegig. Er nennt Christopher-Street-Days Ausdruck eines grundlegenden gesellschaftlichen Wandels, spricht von „Lebensweisen, sexuellen Präferenzen und angeeigneten Identitäten“ und fragt, ob dies der von Gott gegebenen Würde entspreche. Im Zusammenhang mit der suggestiven Frage „Wenn es Gott nicht gibt, ist alles erlaubt?“ entsteht so der Eindruck, q***re Sichtbarkeit stehe für moralische Beliebigkeit und Gottesferne. Zwar betont der Bischof die Würde aller CSD-Teilnehmenden, mutmaßt dann aber doch, dass q***re Menschen deshalb lesbisch, schwul, bisexuell, trans, intergeschlechtlich oder nicht-binär sein könnten, weil ihnen der Glaube an Gott fehlt oder sie sich vom christlichen Menschenbild entfernt hätten.

Gerade jetzt braucht es eine solidarische kirchliche Stimme

Queere Menschen werden in unserer Gesellschaft zunehmend angegriffen. Der Christopher-Street-Day stellt sich dem entgegen und steht für Sichtbarkeit, gesellschaftliche Akzeptanz, Freiheit und gleiche Rechte. Umso erschütternder ist, dass Bischof Oster kein Wort über den Anschlag auf den Berliner CSD verliert. Dieser Angriff hätte eine klare Verurteilung und unmissverständliche Solidarität mit den Betroffenen erfordert. Wo Menschen aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität oder sexuellen Orientierung abgewertet, angegriffen oder ihrer Rechte beraubt werden, ist seine Stimme nicht zu hören.

Als q***re Christ:innen glauben und beten wir, feiern Gottesdienste und verstehen unser Leben in Einklang mit unserer Beziehung zu Gott. Unsere geschlechtliche Identität oder sexuelle Orientierung ist ein bedeutender Teil unseres Lebens. Im Coming-out erfahren wir die befreiende Kraft unseres Glaubens.

Oster hat sich als Theologe wie auch als Seelsorger disqualifiziert. Er hat wohl vergessen, dass Papst Franziskus schon 2013 gefragt hat „Wer bin ich, zu verurteilen“. Mutige q***re Menschen und ihre Verbündeten passen nicht in das Weltbild des Bischofs. Auch q***rsensible Theologie und Queerseelsorge sind ihm seltsam fremd. Oster, der sich als Evangelisierungsbischof sieht und gerne Klickzahlen generiert, steht nicht an der Seite von Menschen, deren Würde und Rechte tatsächlich angegriffen werden.

Queer.de hat (mal wieder) eine einseitige Bewertung von Papst Franziskus auf Lager - ohne Fiducia supplicans auch nur zu...
18/08/2026

Queer.de hat (mal wieder) eine einseitige Bewertung von Papst Franziskus auf Lager - ohne Fiducia supplicans auch nur zu erwähnen oder die Änderung der Lehre (mehr als bloß seine persönliche Meinung), die die Kriminalisierung aufgrund der Homosexualität als unkatholisch zurückweist (in Dignitas infinita). Dieses Franziskusbild würde auch Putin gefallen!
https://www.q***r.de/detail.php?article_id=59217&fbclid=IwY2xjawTxfPlwZG9mAWV4dG4DYWVtAjExAHNydGMGYXBwX2lkEDIyMjAzOTE3ODgyMDA4OTIAAR6k0q4inDbikBA76jS75ygFWBLjdCHC9a_m9ORV_Mq8tdDcQg1V_PAHHcTn8g_aem_sAiQdzqcPO3l0sEVflhKMw

Papst Franziskus hat in seiner Autobiografie ein paar warme Worte für q***re Menschen gefunden. Das war zu viel für Moskau: In der russischen Ausgabe wurden all diese Stellen gestrichen. (Politik - Europa)

Darf sich die Kirche dem Druck aus Social Media beugen oder ist Sicherheit die oberste Leitlinie? Das Beispiel aus Olomu...
16/08/2026

Darf sich die Kirche dem Druck aus Social Media beugen oder ist Sicherheit die oberste Leitlinie? Das Beispiel aus Olomuc gibt zu denken.

Das Internetportal katholisch.de berichtet aktuell und multimedial über Kirche und Gesellschaft.

Na, Jott sei Dank!
02/08/2026

Na, Jott sei Dank!

Das Internetportal katholisch.de berichtet aktuell und multimedial über Kirche und Gesellschaft.

Ludger Schwienhorst-Schönberger, Prof. em. für AT in Wien, versucht sich in diesem Artikel in Communio mit dem Heft von ...
30/05/2026

Ludger Schwienhorst-Schönberger, Prof. em. für AT in Wien, versucht sich in diesem Artikel in Communio mit dem Heft von "Bibel und Kirche" über "Bibel q***r lesen" auseinanderzusetzen. Während er im ersten Teil noch Verständnis für eine rezeptionsästhetische Bibelauslegung zeigt, packt er dann aber eine Häresiekeule nach der nächsten aus: Das Plädoyer für Vielfalt wird bei ihm zu einem Plädoyer für Polytheismus; die Lesestrategie, nur empowernde und heilsame Bibeltexte zu empfehlen, wird als eine neue Version eines markionitischen (und damit häretischen) Kanon im Kanon verworfen. Schließlich wirft der den Autor:innen noch einen Mangel an Verständnis christlicher Spiritualität vor, weil sie nicht das durch Meditation erkannte, "wahre Selbst" als Referenzpunkt der Bibelauslegung favorisierten, sondern eine fluide Beliebigkeit der Identitäten bzw. letztlich eine spirituelle Leere.
Eine wilde und aufgeregte Debatte wird Schwienhorst-Schönberger mit seinem Beitrag sicher befeuern, einem Verständnis des Anliegens q***rer Bibelauslegungen wird er so nicht näherkommen.
https://www.herder.de/communio/theologie/zu-einem-umstrittenen-heft-des-katholischen-bibelwerks-die-bibel-q***r-lesen/?utm_source=co-facebook&utm_medium=social&fbclid=IwY2xjawSH87ZleHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZBAyMjIwMzkxNzg4MjAwODkyAAEePoRKu9ZA6KBP3f0bweXn9LaRH8gWvGEIcqAi1jEKaOoc985CypkPKynRSzA_aem_ovgzrXSOK4ukehVvgL4WMA

Das Heft "Bibel q***r lesen" des Katholischen Bibelwerks hat eine heftige Debatte ausgelöst. Im Zentrum steht die Frage, wie die Bibel heute verstanden werden soll: Gibt es verbindliche Bedeutungen der Heiligen Schrift – oder entstehen Sinn und Wahrheit erst im Zusammenspiel von Text, Erfahrung u...

Das ghanaische Parlament hat heute das Anti-LGBT-Gesetz beschlossen, über das dort viele Jahre debattiert worden ist. Al...
29/05/2026

Das ghanaische Parlament hat heute das Anti-LGBT-Gesetz beschlossen, über das dort viele Jahre debattiert worden ist. Als HuK sind wir erschüttert über diese Verachtung der Grund- und Menschenrechte von LGBT-Personen. Insbesondere kritisieren wir die Religionsgemeinschaften, die dieses Gesetzesvorhaben sein Jahren mit aller Macht vorangetrieben haben. Es ist ein trauriger Tag und unsere Solidarität gilt der q***ren Community in Ghana, die wir seit langem in ihrem Kampf gegen diese Bedrohung ihrer Existenz unterstützen. Die ganze Hoffnung der LGBT+ Community in Ghana ruht jetzt darauf, dass der Präsident das Gesetz nicht unterzeichnet.

The legislation, which seeks to criminalise LGBTQ activities, was passed with new amendments that exempt certain individuals and institutions from sanctions

Adresse

Heuchlinger Str. 16
Nuremberg
90482

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