24/03/2020
Die Moscheen sind zu. Tote werden nicht mehr gewaschen.
Allah hat die Türen Seiner Häuser geschlossen. Selbst Mekka und Medina sind eingeschränkt oder teilweise ganz geschlossen.
Ist das uns aufgefallen? Allah möchte nicht von uns, in Seinen Häuser verehrt werden. Erkennen wir die Ernsthaftigkeit dieser Situation?
Wir Muslime haben nur Allah. ER ist unser Beschützer; ER ist der, der Rechtleitung gibt; ER ist der, der Gesundheit gibt; ER ist der, der Rizq gibt und vieles mehr.
Wollen wir nicht endlich mal über unsere Lebenseinstellung nachdenken? Wollen wir nicht endlich mal unsere momentane Situation überdenken?
Wenn uns Allah eine Gelegenheit gibt zur Änderung, wollen wir uns dann auch ändern? Oder gehören wir zu denen, die jetzt Allah anrufen und fehlen, ER möge doch die Plage von uns nehmen und kaum hat Allah die Plage abgewandt, dann vergessen wir unser Versprechen IHM gegenüber?
Sind wir nicht selber Schuld an dieser jetzigen Lage? Haben wir nicht immer gesagt: „habe jetzt keine Zeit für Moschee“ ? Haben wir nicht immer gesagt: „ist doch nur Sunnah“? Haben wir nicht immer nach Ausreden gesucht um ja nicht in die Moschee zu gehen?
Waren uns nicht Fitnessstudio, Shishabar und andere Dinge wichtiger?
Auf der anderen Seite zeigt uns Allah auch, dass ER nicht nur Seine Häuser zumacht, sondern auch die Orte des Schaytan!
Diskotheken, Shishabar, Spielhallen und viele andere Freizeiteinrichtungen sind geschlossen!
Jetzt sitzen viele Zuhause und bejammern die Epidemie. Doch vergesst nicht, Allah hat uns noch nicht alles genommen. Wir haben Zuhause noch das Internet und die Spielkonsolen.
Wie würden wir ausrasten, wenn Allah uns das auch noch nimmt?
Ach du denkst, wie soll Allah das machen?
Meinst du nicht, das es für Allah eine Leichtigkeit die Satelliten zu stören? Die Stromversorgung zusammen brechen zu lassen?
Weiß du nicht, das einst mal wieder eine Zeit kommt, in der es kein Strom geben wird? Das eine Zeit kommen wird, wo wir keine moderne Technik mehr haben?
Wenn wir jetzt uns nicht ändern, wird wohl die Ermahnung von Allah zur einer Strafe werden.
Will sich die Ummeti (Gemeinschaft) mal endlich bereit erklären von gewissen Dingen Abstand zu halten?
Wie von Glücksspiel, von Drogen, von Alkohol, von Zinsen, von Zina, von Betrug, von Freundin, von Schlägereien, von Musik.
Die Aufgezählten Sünden werden nicht nur vereinzelnd gemacht, sondern schon von einer großen Mehrheit von Muslimen. Es ist wie eine Epidemie geworden. Es hat sich so stark ausgebreitet, das man diese Dinge gar nicht mehr als „haram“ ansieht. Gerade Jugendlichen wissen nicht mal mehr, das diese Dinge im Islam verboten sind. Und viele Muslime sagen zu den verbotenen Dingen gar nichts, sondern denken sich nur, ist nicht meine Sache, jeder soll selber wissen, was er macht!
Jetzt würde der eine oder andere doch gerne Moschee gehen wollen um am Gemeinschaftsgebet oder Sohbet teilzunehmen.
Jetzt würden doch gerne die Eltern ihre Kinder zur Moschee schicken wollen damit sie lernen was helal und haram ist.
Jetzt würde der eine oder andere doch gerne mit dem Gebet oder Spenden geben anfangen.
Es sind gute Vorsätze, die meist dann doch nicht umgesetzt werden. Wir wissen nicht, ob es von Allah für uns die „letzte Ermahnung“ sein mag. Deshalb sollten wir nicht mit der Zeit spielen. Die Zeit ist unser Gegner. Denn wir wissen nicht, wann Allah Seinen Boten den Todesengel schickt um unsere Seelen zu holen.
Wir uns Allah erlauben wieder im Ramadan zusammen kommen zu können? Ramadan der Monat der Muslime und Allah möchte uns nicht in Seinen Moscheen (Häusern) haben. Was für eine Erniedrigung wäre das für uns Muslime.
Statt dessen schickt Allah Tiere, die in Seinen Häusern Ibadet machen werden. Spätestens dann sollten wir begreifen, das wir bei Allah keinen Wert mehr haben.
Schaue deshalb nicht auf die anderen, sondern fange mit dir selber an. Nimm dir den Vorsatz, dich zu ändern. Fange mit dem Beten, Spenden an, damit Allah uns wieder in Seine Häuser (Moscheen) lässt.
Ein gut gemeinter Ratschlag von Ansar-Service Nürnberg