Die Katholischen Jugendwerke wollen junge Menschen befähigen, ihre körperlichen, geistigen und seelischen Kräfte zu entfalten und sich zu selbstbestimmten Persönlichkeiten zu entwickeln, die in der Lage sind, Familie, Staat und Gesellschaft als Chance und Herausforderung für ihre Entfaltung zu nutzen, sich solidarisch zu verhalten und am wirtschaftlichen, sozialen und politischen Leben verantwortl
ich mitzuwirken. Viele Jahre lang hat der Verein dieses Ziel durch den Betrieb von Einrichtungen der Jugendarbeit verwirklicht: vier offene Jugendeinrichtungen in Dormagen, Grevenbroich und Rommerskirchen, drei jugendpastorale Ausgangspunkte, den Jugendmigrationsdienst im Rhein-Kreis Neuss, 13 Maßnahmen “Übermittag” im Bereich der weiterführenden Schulen in Grevenbroich, Kaarst, Korschenbroich und Neuss sowie sechs offene Ganztagsgrundschulen in Dormagen, Kaarst und Neuss. In den Jahren 2012 und 2013 haben die Katholischen Jugendwerke ihre Arbeit grundlegend umstrukturiert: Gemeinsam mit den Katholischen Jugendwerken Düsseldorf und dem Erzbistum Köln haben sie die Katholische Jugendagentur Düsseldorf gGmbH (KJA) gegründet und in einem weiteren Schritt sämtliche Einrichtungen auf sie übertragen. Seitdem sind die Katholischen Jugendwerke als Gesellschafter für die Arbeit der KJA mitverantwortlich, sie nehmen Aufgaben in der Gesellschafterversammlung und im Aufsichtsrat wahr. Die Mitgliederversammlung des Vereins bildet zugleich ein regionales Kuratorium, das die KJA in inhaltlichen Fragen berät. Darüber hinaus setzen sie Katholischen Jugendwerke auch ihre Arbeit im Rhein-Kreis Neuss fort, und zwar als Förderverein, der Projekte vor Ort anstößt und begleitet.