Christliche Gedichte

Christliche Gedichte Gottverlassenheit in einer materiell geprägten Zeit bedeutet keineswegs dass Gott uns verlassen hätte, - er lässt sich nach wie vor finden.

Nicht Gott verließ uns, - sondern wir verließen Ihn.

18/01/2025

Liebe Leser !

Die Zeit vergeht unaufhörlich. Nichts, was sich nicht verändert bis auf wenige Ausnahmen. Gottes Wort und seine Zusagen bleiben.

Wer aufrichtig, beharrlich und von ganzem Herzen nach Gott sucht, kann ihn auch finden. Gottes Liebe ist stärker als der Tod.

Wir dürfen frei sein von allen geistigen Fesseln. Jesus erfüllte, was er predigte und seine Worte bleiben ewiglich. Wenn wir in Ihm bleiben und auf seine Worte hören, werden wir die Wahrheit erkennen und die Wahrheit macht uns frei.

Bis bald, alles Gute euch, - mfg Kalle.

21/01/2023

Vom Weinstock

Jesus nahm uns bei der Hand
und führte uns auf gutes Land,
er sandte uns den heil'gen Geist,
der uns mit Gottes Worten speist,
wie der Weinstock nährt die Reben,
gibt Gottes Wort uns Kraft im Leben.

Zu Brot und Wein beim letzten Mahle,
saßen Jesus und die Jünger zu Tisch im Saale,
wobei Jesu es alsdann verhiess,
vom Wein erst wieder zu trinken im Paradies,
vereint mit Ihnen am Ende der Zeit,
umgeben von Gottes Herrlichkeit.

Es gibt einen Weinstock im Paradies,
an dem fruchtig, sauer, süss
Trauben wachsen an den Reben,
wie auf Erden, - so in Eden,
Wunder Gottes ohne Ende,
überdauerten die Zeitenwende.

Wunder zahlreich die geschah'n,
an Menschen, die sich Jesu nah'n,

die mit Jesus durch das Leben gingen
sie suchten nicht eigne Ehre,
die letzten Endes vergänglich wäre.

Stolze Leute die nur Ihresgleichen grüßen,
verhärten ihr Herz ..Lazarus
dem Schmutz der Gassen,

(in Überarbeitung)..

wer gross sein will, soll and'ren dienen,
dazu ist Jesus uns erschienen.

Jesu unser Brot, sein Blut der Wein
mit ihm stets verbunden sein,
gedanklich bereits in dieser Welt,
Gott ist's, der uns am Leben hält,
wahre Worte brechen nicht,
nur wer lügt, der scheut das Licht.

Karl Stark, 20.1.2023

02/01/2022

Jesus in mir

Ich suchte Gott auf vielen Wegen,
wünschte mir, es sollt' ihn geben.
Einige sagten - "Gott ist hier"
And're sprachen - "Er ist bei mir"

Prinzipiell war mir längst klar,
wenn's Gott gibt fürwahr,
so können's nicht verschied'ne sein,
so ist es Einer ganz allein.

Ich betete, fastete, meditierte,
lebte im Walde und studierte,
Lao Tse, - sowie die Philosophen,
die Namenlosen und die Großen.

Was ich auch tat, - und das war viel,
ich kam und kam nicht an mein Ziel,
aber doch war plötzlich etwas da,
eine Art Aura, ein Gefühl und es war nah.

Es zog mich und ich liess mich ziehen
es wollte nicht mehr vor mir fliehen
Gottes Geist war jetzt in meinem Leben
Fehler von früher hatte er mir vergeben.

Es gibt Dinge, die weiss ich nicht
sind nicht geschrieben in meinem Gesicht
warum erst jetzt, warum bei mir
warum bereits gestern denn schon bei Dir.

Diese Dinge sind teils von Gott gegeben
doch auch Du spielst eine Rolle daneben
man traf sich in der Mitte,
auf beiden Seiten gab es Schritte.

Bei jedem kann es anders sein
nicht jeder lässt Gott in's Leben hinein
eine Sache aber war mir klar,
ich kannte den, der plötzlich bei mir war.

Ich hatte bis dahin im Leben
auf alles Mögliche 'acht gegeben,
hatte mir ein eig'nes Bild von Gott gemacht
doch Gott hatte längst an mich gedacht.

Es war nicht so wie ich es wollte,
das Gott aussah wie er ausseh'n sollte,
an etwas glauben ist anders als es zu seh'n
hab ich Gewissheit, werden Zweifel geh'n.

Ist's wahr, lässt Gott sich finden
wie kann ich mich mit ihm verbinden
der Fehler vieler Religionen
Gott soll nach deren Richtschnur thronen.

Er soll genau so sein, wie sie es sagen
wär's nicht besser ihn selbst zu fragen,
da ist soviel menschlicher Stolz,
der sich streitet und schlägt um totes Holz.

Und in all dem besseren Wissen
klopfet auch nicht an, eig'nes Gewissen
um dafür um Verzeihung zu bitten,
weil man theologisch sich zerstritten.

Gott selbst gäb' hierfür Gnade
denn was gut sei oder schade
das kann mir Gott in Demut sagen
das kann ich Ihn, in meinen Gebeten fragen.

Gott ist keiner der Dich bestiehlt,
der nach deinem Eigentum schielt,
der dir nimmt was Dir gehört
der dir aufbürdet was dich stört.

Purpurrot tropfte sein Blut vom Holz,
verwundet durch böser Menschen Stolz
Hände und Füße durchbohrt aus Neid
Jesu selbst trug all der Schöpfung Leid.

Heile Welt wird durch Böses zerstört,
selten dass man auf Gutes noch hört,
Hilf mir Herr Gutes zu reden,
lass mich für meine Feinde beten.

Ein Licht anzünden in dieser Zeit,
das leuchtet bis in Ewigkeit,
mit Anderen die Wahrheit sprechen
das Brot mit Dir im Stillen brechen.

Karl Stark, Jan. 2022

Im Garten EdenGott, - Schöpfer aller Kreaturschuf Menschen, Tiere, die Natur mit großer Weisheit, stark an Kraft,schuf G...
03/06/2021

Im Garten Eden

Gott, - Schöpfer aller Kreatur
schuf Menschen, Tiere, die Natur
mit großer Weisheit, stark an Kraft,
schuf Gott die Welt, mit Wort und Macht.

Er rief aus der Finsternis hervor das Licht,
die Finsternis ergriff es nicht.
Gott nannte die Finsternis Nacht
und hat das Licht zum Tag gemacht.

Gott schuf die Erde, die Himmel, das Meer,
Länder und Meere blieben nicht leer.
Fische tummelten sich in den Tiefen der Seen,
unzählige Arten sollten entsteh'n.

Das Festland beherbergte ebenso Tiere
Giraffen, Vögel, Löwen und Stiere,
Frösche, Grillen, Füchse und Raben,
scheue Rehe, die an Büschen sich laben.

Klippdachse hausen im Felsengestein,
Eulen fliegen in des Mondes Schein.
Adler ziehen hoch in den Lüften Kreise,
Katzen stapfen auf Ihren Pfoten leise.

Wunder über Wunder hat Gott vollbracht,
bis ins kleinste Detail alles wohl durchdacht,
jedes Blümlein, jed' s Kraut auf den Wiesen,
begann fortan unzählig zu sprießen.

Es grünten die Pflanzen, die Saat ging auf,
das Leben keimte und nahm seinen Lauf,
nach diesem Allem beschloss der Herr
Menschen zu machen, die aussah'n wie Er.

Aus Erde formte Gott den Menschen fein,
hauchte Ihm den Odem des Lebens ein,
Adam aus Erde und Eva aus Adams Rippe
sollten sich mehren zur ersten Sippe.

Und Gott sah, alles Erschaffene war gut,
er gebot den Menschen, seid auf der Hut,
er gab den Menschen einen freien Willen,
um in Freiheit Gottes Gebote zu erfüllen.

Er sagte esset von den Bäumen im Garten,
gebt Namen den Tieren, allen Arten
vom Baum der Erkenntnis in des Gartens Mitte
verbiete ich zu essen, darauf höret bitte.

Ihr sollt diesen Baum unbedingt meiden,
um den geistlichen Tod nicht zu erleiden,
seine Früchte vergiften menschliches Herz,
bringen eurer Seele viel Leid und Schmerz.

Dieses einzige Verbot nur gab Gott in Eden,
nicht zuviel war's, worum er einst gebeten,
an diesem friedevollen Ort,
dass man ihn fürchte und folge seinem Wort.

Jedoch der Teufel, der seinen Glanz verloren, als er sich kämpfend wider Gott verschworen,
verbüsste seither einen Teil seiner Macht,
und war stets auf Rache sehr bedacht.

Er näherte sich den Menschen mit Lügen,
sie sollten sich Gottes Geboten nicht fügen,
er lockte sie damit Gott gleich zu sein,
die Frucht des Baumes schmecke fein.

In Gestalt einer Schlange belog er das Weibe,
suchte zu zerstören deren Paradieses Bleibe,
Adam, - Eva glaubet doch der Schlange nicht,
da eures Feindes Lüge durch sie spricht.

Doch Eva liess sich betören von der Schlange,
und reichte die Frucht auch Adam, dem Manne.
Alsgleich überkam sie großes Grämen,
auch Ihrer Nacktheit taten sie sich schämen.

Gott der Herr besuchte den Garten,
wo sich angsterfüllt die Menschen verbargen,
Gott vertrieb fortan die Menschen aus Eden,
sie durften von da an nicht länger dort leben.

K. Stark (1995 ü.arb. 2022)

Gottverlassenheit in einer materiell geprägten Zeit bedeutet keineswegs dass Gott uns verlassen hätte, - er lässt sich nach wie vor finden. Nicht Gott verließ uns, - sondern wir verließen Ihn.

Stille der NaturMich zieht's hinaus in die Natur,in der Stille mag ich sein,blau der Himmel, weite Flur,es hat Sonnensch...
03/06/2021

Stille der Natur

Mich zieht's hinaus in die Natur,
in der Stille mag ich sein,
blau der Himmel, weite Flur,
es hat Sonnenschein.

Ich steige hoch zu einem Hügel,
nicht weit vom Waldesrand,
Herr unter'm Schatten Deiner Flügel
streift mein Blick nun übers Land.

Von fern seh' ich die alte Bank,
an die ich so oft dachte,
hier war's ruhig und sehr gemütlich
wenn des Frühlings Sonne lachte.

Immer näher rückt die Bank,
auf Ihr lässt sich's gut verweilen,
so beschliesse ich voller Dank,
meine Zeit mit Ihr zu teilen.

Wie auch schon die Jahre zuvor,
liegt vor der Bank ein Felsenstein,
Grillen zirpen dort im Chor,
dazu zwitschern Vögelein.

Um mich her grünt die Natur,
der Wald und auch die Wiesen,
dies alles mein Gott kann ich nur
weil du es gabst geniessen.

Ich freue mich und genieße den Tag,
sehe noch die Sonne untergeh'n
so Gott will und mag,
werde ich die Sonne wieder seh'n.

K.St. - ca. 1997

(die Bank ist nahe,
dem Ort Grossviehberg)

Gottverlassenheit in einer materiell geprägten Zeit bedeutet keineswegs dass Gott uns verlassen hätte, - er lässt sich nach wie vor finden. Nicht Gott verließ uns, - sondern wir verließen Ihn.

Das Wort (nach Johannesevangelium)Am Anfang zu Beginn der Zeit,war das Wort bei Gott in Herrlichkeit.In IHM war das Lich...
01/06/2021

Das Wort (nach Johannesevangelium)

Am Anfang zu Beginn der Zeit,
war das Wort bei Gott in Herrlichkeit.
In IHM war das Licht das Leben,
welches auch uns das Leben gegeben.

Alles ist durchs Wort gemacht,
was die Schöpfung hervorgebracht.

Es ward durchs Wort der Raum die Zeit,
das All und die Unendlichkeit.
Es ward die Erde, - die Natur,
der Mensch und jede Kreatur.

Stets tat das Wort erfüllen,
Gottes heiligen Willen.

Gottes Geist war mit dem Wort,
in Allem und an jedem Ort.
Und es geschah einst der Zeit,
da sah'n wir Gottes Herrlichkeit.

Das Wort nahm Gestalt an auf Erden,
ein Mensch wie wir tat's werden.

Hierzu verliess Jesu Gottes Sohn,
seinen himmlischen Gnadenthron.
um uns aus Liebe zu erlösen,
von Lüge, - von der Macht des Bösen.

Um uns're Krankheiten zu heilen
um mit uns Sorgen und Nöte zu teilen.

Um uns zu lehren seines Vater Gebot,
mit uns zu brechen beim Mahle das Brot,
um zu vergießen sein heiliges Blut,
das uns von Verfehlung freisetzen tut.

Er wurde gekreuzigt, stand wieder auf,
fuhr vor Vieler Augen gen Himmel auf.

Er kehrte zurück in die Ewigkeit,
zu Gott dem Vater in die Herrlichkeit.
Welch' Liebe im Glauben und Hoffen
Vielen stehet der Himmel nun offen.

Jesus Christus du Licht der Welt,
hast die Finsternis für uns erhellt.

K.Stark - 1995

Gottverlassenheit in einer materiell geprägten Zeit bedeutet keineswegs dass Gott uns verlassen hätte, - er lässt sich nach wie vor finden. Nicht Gott verließ uns, - sondern wir verließen Ihn.

Begegnung Klar ist die Nacht,hell leuchten am Himmel die Sterne,da eilen meine Schritte,fort von Zuhaus in die Ferne.San...
01/06/2021

Begegnung

Klar ist die Nacht,
hell leuchten am Himmel die Sterne,
da eilen meine Schritte,
fort von Zuhaus in die Ferne.

Sanft zieht mich und behutsam,
eine Kraft geheimnisvoll,
nahe zu der Quelle,
zu der alsbald ich finden soll.

Ich spüre ich bin nicht allein,
ringsum ist Behaglichkeit,
etwas ist ganz nah bei mir,
aber niemand zu sehen weit und breit.

Ähnlich dem Säuseln des Windes,
zart und fein wie der Abendhauch,
ist die Luft erfüllt von sanftem Frieden,
und mein Innerstes ist's auch.

Mir wird bewusst es ist Gott,
er umgibt mich von allen Seiten,
und hat bereits begonnen,
mich auf guten Weg zu leiten.

Der ewig gütige Vater,
ist mir plötzlich greifbar nah,
er wohnt wohl weit über den Sternen,
von woaus er mich gehen sah.

Da beten meine Lippen,
Gott ich möchte bei Dir sein,
Sternschnuppen fielen in jener Nacht
und Gott liess mich nie mehr allein.

K.S. 1993

Gottverlassenheit in einer materiell geprägten Zeit bedeutet keineswegs dass Gott uns verlassen hätte, - er lässt sich nach wie vor finden. Nicht Gott verließ uns, - sondern wir verließen Ihn.

Gottes guter GeistHeiliger Geist du erfüllest mich,bleibst als guter Freund bei mir,verborg'ne Weisheit zeiget sich,du ö...
01/06/2021

Gottes guter Geist

Heiliger Geist du erfüllest mich,
bleibst als guter Freund bei mir,
verborg'ne Weisheit zeiget sich,
du öffnest für mich eine Tür.

Gottes Brünnlein in der Stille
lebend'ges Wasser gibst du mir,
Wasser das ins Leben quillt,
das meinen Durst für immer stillt.

Du warst es ja, der mich zu Jesus führte
auf wunderlichen Wegen,
du warst der Wind, den ich verspürte
und ich begann zu beten.

Mein Herz ging auf und wurde weich,
Freudentränen flossen,
nichts kam deinem Wirken gleich,
was ich bislang genossen.

Wer gottlos lebt, der kennt Dich nicht
ich aber will Dich ehren
und wenn ein neuer Tag anbricht,
so will ich auf Dich hören.

K.S. ca 1999

Gottverlassenheit in einer materiell geprägten Zeit bedeutet keineswegs dass Gott uns verlassen hätte, - er lässt sich nach wie vor finden. Nicht Gott verließ uns, - sondern wir verließen Ihn.

31/05/2021

Segen

Lieber Leser, ich wünsche Dir,
ein frohes Herz auf Erden hier,
welches Traurigkeiten überwindet,
Antworten auf Nöte findet,
ich wünsch Dir des Heilig Geistes Kraft
einen starken Engel der über Dir wacht,
sowie einen Felsen als Fundament,
darauf Mauern, die nichts niederbrennt.

Teils wird man Jesus tief in Dir sehen,
wird mit Dir manche Meile gehen,
um zu hören von Dir, was Gott getan,
je und je bislang in deiner Lebensbahn.
Gott selbst ebnete Dir ja deinen Weg,
war für Dich Brücke und rettender Steg,
der über tiefe Gewässer dich gebracht,
mit starkem Arm, bei Tag und Nacht.

Gott hat Dich getragen bei tosender Flut,
und was er tat, das tat er Dir zugut,
denn Gott ist treu, - er hält sein Wort,
und der Himmel wird somit zum Ort,
wo wir in des Lichtes hellem Schein,
einst bei Jesus werden getröstet sein,
weder Rost noch Motten können vergälen,
den Lohn unseres Weges, den wir wählen.


Karl Stark,
überarbeitet - 28.12.2022.

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