Ev.-Luth. Cornelius-Kirchengemeinde

Ev.-Luth. Cornelius-Kirchengemeinde Nachrichten aus der Ev.-Luth. Cornelius-Kirchengemeinde in Hamburg-Fischbek

Die Hamburger Bischofskanzlei hat alle Gemeinden gebeten, folgenden Aufruf zu einer Kundgebung am kommenden Sonntag um 1...
09/03/2022

Die Hamburger Bischofskanzlei hat alle Gemeinden gebeten, folgenden Aufruf zu einer Kundgebung am kommenden Sonntag um 13 Uhr auf dem Jungfernstieg/ Ballindamm über unsere Kanäle zu verbreiten. Die Nordkirche gehört mit zu den Veranstaltern dieser Kundgebung:
Kundgebung: Stoppt den Krieg – Frieden in der Ukraine jetzt!

Als breites zivilgesellschaftliches Bündnis rufen wir für Sonntag, den 13. März, 13 Uhr am Jungfernstieg, zu einer Kundgebung gegen den Angriffskrieg der russischen Regierung und für Frieden in der Ukraine auf.

Vor einer Woche hat der russische Präsident Putin einen Krieg gegen die Ukraine gestartet und damit in dramatischer Weise die Souveränität der Ukraine und das Völkerrecht verletzt. Wir verurteilen den Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine auf das Schärfste. Wir sind solidarisch mit den Menschen in der Ukraine, die unter dem Konflikt leiden und deren Leben jetzt bedroht ist. Wir rufen die Europäische Union dazu auf, auch weiterhin Geflüchtete aus der Ukraine aufzunehmen und ihnen unbürokratische Hilfe zur Verfügung zu stellen. Dies muss für alle Geflüchteten aus dem Kriegsgebiet gelten, unabhängig von der Nationalität. Wir sind darüber hinaus solidarisch mit den Menschen, die in Russland für Frieden demonstrieren und dafür verhaftet werden.

Wir fordern die russische Regierung auf, unverzüglich alle Angriffe einzustellen, sich aus der Ukraine zurückzuziehen und deren territoriale Integrität wieder herzustellen. Russland provoziert mit der Eröffnung dieses Angriffskrieges sehenden Auges eine weitere Eskalation militärischer Gewalt, die jederzeit völlig außer Kontrolle geraten kann.

Wir streiten gemeinsam für ein Europa des Vertrauens in gegenseitiger Abrüstung, in Entspannung und Verständigung. Wir brauchen dringend eine europäische Friedensordnung, in der Grenzen nicht gewalt- sam verschoben werden und die Sicherheit von allen geachtet wird. Wir sind besorgt, dass die russische Eskalation zu einer Gewaltspirale führen kann. Deswegen appellieren wir an alle, besonnen vorzugehen und zuerst auf Verständigung zu setzen.

Sei dabei! Sag deinem Freundeskreis, Bekannten, deiner Familie und allen in deinem Umfeld Bescheid! In Solidarität miteinander halten wir die Corona-Hygieneregeln ein und bitten mit Maske an der Kundgebung teilzunehmen.

Wo: Jungfernstieg/ Ballindamm

Wann: Sonntag, 13. März, 13 Uhr

Die Hamburger Bischofskanzlei hat alle Gemeinden gebeten, folgenden Aufruf zu einer Kundgebung am kommenden Sonntag um 13 Uhr auf dem Jungfernstieg/ Ballindamm über unsere Kanäle zu verbreiten. Die Nordkirche gehört mit zu den Veranstaltern dieser Kundgebung: Kundgebung: Stoppt den Krieg

Millionen von Menschen müssen in diesen Tagen ihre ukrainische Heimat verlassen – vertrieben durch Putins brutalen Angri...
08/03/2022

Millionen von Menschen müssen in diesen Tagen ihre ukrainische Heimat verlassen – vertrieben durch Putins brutalen Angriffskrieg. Auch die Unterkünfte in Süderelbe bereiten sich auf die Ankunft von Menschen aus der Ukraine vor. Und sie schauen hoffnungsvoll auf die Nachbarn im Stadtteil und deren Hilfsbereitschaft.

Als im Herbst 2015 Geflüchtete aus Syrien und Afghanistan erstmals auch in Süderelbe untergebracht wurden, entstand binnen weniger Tage eine eindrucksvolle ehrenamtliche Hilfswelle mit vielen eigenständigen Teams. Der Mailverteiler der Initiative »Willkommen in Süderelbe« erreichte zeitweilig an die tausend Menschen, und bis zu zwanzig Gruppen kümmerten sich in Eigeninitiative um die Geflüchteten. Die freundliche Aufnahme durch so viele Bürger und Bürgerinnen von Süderelbe erleichterte vielen Geflüchteten den Weg zur deutschen Sprache, zu privaten Freundschaften, in Arbeit und in eigene Wohnungen.

Mit den Jahren ist »Willkommen in Süderelbe« kleiner geworden. Nicht jeder hatte die Kraft für einen siebenjährigen Marathonlauf. Corona versetzte viele Angebote in einen zweijährigen Dornröschenschlaf. Dennoch konnten dank der unermüdlichen Hilfsbereitschaft großartiger Menschen einige Angebote bis jetzt aufrechterhalten werden, die auch dringend gebraucht wurden und werden.

Und jetzt sind wir noch mehr gefordert und gefragt. Das Leitungsteam von »Willkommen in Süderelbe« ist dabei, mit den Unterkünften, der Bezirkspolitik und den Hilfsorganisationen zu klären, was wann wo benötigt wird. Deutschunterricht, Hilfe bei Behördenangelegenheiten, Sport- und Nachhilfeangebote für Kinder, Aktivitäten für Frauen … es wird viel zu tun geben.

Waren Sie damals schon dabei oder sind es bis heute? Ging es damals nicht, aber jetzt hätten Sie die Möglichkeit zu helfen? Oder sind Sie neu im Stadtteil? Wir bitten alle, die helfen wollen, sich unter [email protected] bei Bettina Domzalski vom Leitungsteam zu melden. Geben Sie gerne an, in welchem zeitlichen Rahmen Sie helfen können. Vielleicht haben Sie schon eine Idee, was man tun könnte. Jede helfende Hand ist willkommen – egal, ob für regelmäßige oder sporadische Hilfe, für handfestes Anpacken oder Organisieren … Wir nehmen Sie dann in unseren Verteiler auf und informieren Sie über die nächsten Schritte, sobald diese feststehen.

Außerdem laden wir alle Interessierten ein zu einer Versammlung am Mittwoch, den 23.3. um 19:30 in der Michaeliskirche in Neugraben. Dort wollen wir gemeinsam beraten über die nächsten Schritte und über Ideen für Hilfsangebote. Es gilt die 2-G-Regel: Genesen oder geimpft.

Wir zählen auf Sie. Weil Süderelbe ein Stadtteil mit hilfsbereiten Bürgerinnen und Bürgern ist. Öffnen wir unsere Arme für Menschen in Not!

Für das Leitungsteam von »Willkommen in Süderelbe«: Oliver Domzalski

Millionen von Menschen müssen in diesen Tagen ihre ukrainische Heimat verlassen – vertrieben durch Putins brutalen Angriffskrieg. Auch die Unterkünfte in Süderelbe bereiten sich auf die Ankunft von Menschen aus der Ukraine vor. Und sie schauen hoffnungsvoll auf die Nachbarn im Stadtteil u

https://cornelius-kirche.de/glocken-laeuten-fuer-den-frieden/Jeden Werktag um 12:00 Uhr läuten die Glocken der Cornelius...
25/02/2022

https://cornelius-kirche.de/glocken-laeuten-fuer-den-frieden/
Jeden Werktag um 12:00 Uhr läuten die Glocken der Cornelius-Kirche. Aber sie sind nicht nur eine Zeitansage – seit 30 Jahren rufen sie zum Gebet für den Frieden.

Kriege machen uns hilflos und erschrocken. Sie dürfen einfach nicht sein.

Wieder ist der gute und süße Frieden bedroht. Kann es denn etwas Besseres geben, als dass sich Menschen des Abends in sicheren Häusern zu einem kummerlosen Schlaf niederlegen? Gibt es irgendetwas Besseres?

Aber wenn sich auch nur einer nicht drum schwert und den Frieden riskiert und den Krieg beginnt, so wissen auch die Klügsten und Stärksten nicht, wie sie ihm in den Arm fallen und zum Frieden bewegen können.

In aller Hilflosigkeit und auch mit verzagtem Herzen wissen wir nichts anderes zu tun, als Gott anzurufen und ihn um den Frieden zu bitten – immer wieder – immer wieder – auch dann, wenn wir uns fragen, ob das denn überhaupt etwas nützt. Wir bleiben dabei. Was bleibt uns denn sonst?

Als in den 90er-Jahren die Balkankriege ausbrachen, haben wir damit begonnen, mittags um 12:00 Uhr die Glocken zu läuten. Einige versammelten sich dann zu einem Friedensgebet in der Kirche. Die Glocken läuten immer noch – Tag für Tag.

Und nicht erst seit 30 Jahren. Seit 900 Jahren gehört das Gebet für den Frieden zum Wesen der Glocken. Die älteste, häufig verwendete Glockeninschrift aus dem 12. Jahrhundert lautet: »Oh König der Herrlichkeit, komm in Frieden«.

Die Glocken haben auch weitere Aufgaben: Sie rufen zum Gottesdienst, sie erklingen, wenn Menschen zu Grabe getragen werden oder wenn die Gemeinde das Vaterunser betet. Und sie rufen zum Gebet für den Frieden. Auch in diesen Tagen. Betet mit, wenn ihr sie hört, oder wenn ihr euch in eurem sicheren Haus zum Schlafen legt.

Jeden Werktag um 12:00 Uhr läuten die Glocken der Cornelius-Kirche. Aber sie sind nicht nur eine Zeitansage - seit 30 Jahren rufen sie zum Gebet für den Frieden. Kriege machen uns hilflos und erschrocken. Sie dürfen einfach nicht sein. Wieder ist der gute und süße Frieden bedroht. K

https://cornelius-kirche.de/freie-plaetze-im-kinderspielkreis-und-miniclub/
07/01/2022

https://cornelius-kirche.de/freie-plaetze-im-kinderspielkreis-und-miniclub/

Im Kinderspielkreis sind noch einige Plätze frei. Der Kinderspielkreis richtet sich an Kinder ab 2 Jahren, die vielleicht keinen Kitaplatz gefunden haben, oder an Familien, denen ein Angebot an drei Vormittagen genug ist. Der Kinderspielkreis findet statt montags, mittwochs und donnerstag

https://cornelius-kirche.de/schulbeginn/
30/07/2021

https://cornelius-kirche.de/schulbeginn/

Am 10. August 2021 zwischen 8:00 und 11:30 Uhr Der erste Schultag ist ein aufregender Tag. Für die ABC-Schützen beginnt ein neuer Lebensabschnitt, jetzt sind sie Schulkinder. So viel Neues kommt ins Leben: Lesen und Schreiben lernen, das Klassenzimmer, die Lehrerin oder der Lehrer, die Mi

https://cornelius-kirche.de/moria-ist-ein-name-mooria-aber-bedeutet-torheit/Das Flüchtlingslager auf der Insel Le**os ha...
14/09/2020

https://cornelius-kirche.de/moria-ist-ein-name-mooria-aber-bedeutet-torheit/

Das Flüchtlingslager auf der Insel Le**os hat seinen Namen von der benachbarten Ortschaft Moria (Μόρια) – das ist einfach nur ein Name.

Es gibt ein anderes aber ganz ähnlich klingendes Wort, bei dem das o lang gesprochen wird: Mooria (Μωρία). Mooria aber bedeutet Torheit.

Das Camp ist nur eins von ungezählten Flüchtlingslagern, Moria aber ist zum Inbegriff der Torheit geworden.

Nicht dass ich es richtig fände, aber ich kann verstehen, wie Politiker:innen denken. Sie nehmen nicht nur die unmittelbaren Wirkungen ihres Handelns in den Blick, sondern sie überlegen, welche Botschaften ihr Handeln vermittelt, und ob die Schlussfolgerungen, die andere daraus ziehen, die Lösung des großen Problems womöglich erschweren.

Aber das Gegenteil von Torheit ist etwas anderes. Das Gegenteil von Torheit ist nicht Klugheit oder Kalkül. Das Gegenteil von Torheit ist eine Klugheit des Herzens, die man auch Weisheit nennt. Und ohne Weisheit wird es nicht gehen, nicht in Moria und auch nicht bei uns. Wir brauchen diese Klugheit der Herzen, wir brauchen Menschen, die mit Weisheit beschenkt sind. Davon gibt es nicht so viele. Wir müssen Gott um solche Menschen bitten.

Wenn es einmal einen Staatsmann gegeben hat, an den man sich insbesondere wegen seiner großen Weisheit erinnert, dann ist es der König Salomo gewesen, der vor 3.000 gelebt und regiert hat. Einer der Sprüche, die ihm zugeschrieben werden, lautet:

Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag.
Sprüche 3, 24

In die neue Woche grüße ich Euch mit seinem Namen, denn Salomo kommt von Schalom:

Friede sei mit Euch!
Euer Gerhard Janke

Das Flüchtlingslager auf der Insel Le**os hat seinen Namen von der benachbarten Ortschaft Moria (Μόρια) – das ist einfach nur ein Name. Es gibt ein anderes aber ganz ähnlich klingendes Wort, bei dem das o lang gesprochen wird: Mooria (Μωρία). Mooria aber bedeutet Torheit. D

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Neugraben-Fischbek
21149

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