Pax Christi Bistumsstelle München

Pax Christi Bistumsstelle München pax christi München - Diözesanverband der internationalen katholischen Friedensbewegung pax christi

pax christi ist die internationale katholische Friedensbewegung mit ökumenischem Selbstverständnis. Bei den Vereinten Nationen als Nichtregierungsorganisation registriert, wirken wir in über 60 Ländern auf allen Kontinenten. Als christlich motivierte und politisch engagierte Bewegung benennen wir Missstände und beziehen klare Positionen, wo Menschenrechte verletzt und Konflikte mit Gewalt ausgetra

gen werden. Dachorganisation der zahlreichen nationalen Sektionen und affiliierten Organisationen ist pax christi internationalis mit Sitz in Bruessel.

Gedenken in Gilching: Mahnung gegen Atomwaffen und Plädoyer für den FriedenGilching – Auch im Jahr 2026 stand das Gedenk...
11/08/2026

Gedenken in Gilching: Mahnung gegen Atomwaffen und Plädoyer für den Frieden

Gilching – Auch im Jahr 2026 stand das Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im Zentrum einer gemeinschaftlichen Aktion. Die pax christi Gruppe Gilching lud die Bürgerinnen und Bürger ein, gemeinsam innezuhalten und über die Verantwortung für eine gewaltfreie Welt nachzudenken.

Eingeleitet wurde das Gedenken durch einen Gottesdienst von Charles Borg Manché, dem geistlichen Beirat von pax christi in der Erzdiözese München und Freising, der am ersten Sonntag im August an die Ereignisse vor 81 Jahren erinnerte.

Den emotionalen Höhepunkt bildete die Versammlung am Gilchinger Friedenspfahl am Abend des 6. August zu dem auch Vertreter des Gemeinderates und der dritte Bürgermeister gekommen waren. Durch Texte von Bert Brecht, Elie Wiesel, Günter Anders und Rosa Luxemburg wurde die tiefe Tragik der historischen Katastrophe vor Augen geführt. Musikalisch wurde die feierliche Stimmung durch das Klarinettenensemble der Musikschule Gilching unterstrichen, was dem Gedenken eine würdevolle und verbindende Note verlieh.

Neben dem Rückblick auf die Geschichte wurde im Rahmen des Abends auch die aktuelle globale Lage thematisiert. Kritisch wurde die gegenwärtige atomare Aufrüstung angesprochen, die im Widerspruch zu den Zusagen der Atommächte im Atomwaffensperrvertrag steht. Die Veranstaltung machte deutlich, dass das Gedenken an Hiroshima kein reiner Rückblick ist, sondern eine dringliche Aufforderung zur Abrüstung und zur aktiven Gestaltung einer friedlichen Zukunft für alle Menschen weltweit.

Den Abschluss bildete ein symbolischer Akt: In Anlehnung an die Traditionen in Hiroshima wurden Schwimmkerzen in den gegenüberliegenden Brunnen gesetzt. Diese Lichter erinnerten an die zahlreichen Opfer, die nach der Explosion auf dem Fluss in Hiroshima trieben, und setzten ein stilles Zeichen der Hoffnung auf eine Welt ohne Kernwaffen.

Fritz Gerlich. Erbitterter Gegner der NationalsozialistenAm Dienstag, 21. April 2026, wird im Bayerischen Hauptstaatsarc...
26/04/2026

Fritz Gerlich. Erbitterter Gegner der Nationalsozialisten

Am Dienstag, 21. April 2026, wird im Bayerischen Hauptstaatsarchiv die kleine Ausstellung „Fritz Gerlich. Erbitterter Gegner der Nationalsozialisten“ eröffnet.

Nachgezeichnet wird der Lebensweg des Archivars und Journalisten Fritz Gerlich (1883-1934), der wegen seiner politischen Auffassungen durch die Nationalsozialisten ermordet wurde. Mit der Übernahme des Chefredakteurspostens der „Münchner Neuesten Nachrichten“ machte Gerlich 1920 einen Karrieresprung. In dieser Zeit sympathisierte er mit dem aufkommenden Nationalsozialismus, von dem er sich allerdings nach dem Hitler-Putsch abwandte. Ende der 1920er Jahre geriet Gerlich in eine psychische, geschäftliche und familiäre Krise. Als die stigmatisierte Mystikerin aus Konnersreuth, Therese Neumann, zum Tagesthema der bayerischen Bevölkerung wurde, hielt Gerlich die Geschehnisse für einen Schwindel und wollte die Vorgänge durch einen Besuch widerlegen. Doch er kam verändert aus Konnersreuth zurück und ließ sich katholisch taufen

1930 kaufte und politisierte Fritz Gerlich die Wochenzeitung „Illustrierter Sonntag“. Mit Hilfe der Zeitung wollte er die Bevölkerung über die Gefahren des Kommunismus und des Nationalsozialismus aufklären. 1932 änderte er den Namen der Zeitung in „Der Gerade Weg. Deutsche Zeitung für Wahrheit und Recht“. Ein harter Kampf begann: Die Nationalsozialisten reagierten auf seine polemischen Artikel mit Drohungen, hinzu kamen finanzielle Schwierigkeiten. Trotz allem fand die Zeitung eine breite Leserschaft.

Am 9. März 1933 wurde die Redaktion des „Geraden Wegs“ von SA-Truppen gestürmt. Fritz Gerlich wurde schwer misshandelt, in „Schutzhaft“ genommen und im KZ Dachau ermordet. 2017 wurde durch das Erzbistum München und Freising ein Seligsprechungsverfahren eingeleitet.

Die Ausstellung wurde im Rahmen der Ausbildung im Vorbereitungsdienst 2024/2027 für den Einstieg in der 3. Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Bildung und Wissenschaft, fachlicher Schwerpunkt Archivwesen, an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern erarbeitet.

Zu sehen vom 21. April bis 15. Mai 2026 im Hauptgebäude des Bayerischen Hauptstaatsarchivs, 1. OG, Schönfeldstraße 5, 80539 München.

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 8.30 – 18.00 Uhr
Freitag 8.30 – 13.30 Uhr
geschlossen am 1. und 14. Mai

Eintritt frei.

Allgemeine öffentliche Führungen: Donnerstag, 23.4., 30.4. und 7.5. jeweils um 13 Uhr

https://www.gda.bayern.de/de/aktuelles/23/04/2026/fritz-gerlich-erbitterter-gegner-der-nationalsozialisten/

Friedenszeichen05. Mai 2026 – 17:00 Uhr , Schrannenplatz, ErdingTexte Klänge Schweigen - Vergessene“ Kriege - Die pax ch...
24/04/2026

Friedenszeichen

05. Mai 2026 – 17:00 Uhr , Schrannenplatz, Erding

Texte Klänge Schweigen - Vergessene“ Kriege - Die pax christi Gruppe Erding lädt herzlich ein.
Vergessene Kriege
Kongo, Myanmar, Kolumbien, Westjordanland sind Beispiele für unzählige aktuelle Kriegsschauplätze, über die in unseren Hauptmedien sehr selten berichtet wird.
Werden diese Kriege im öffentlichen Bewusstsein ausgeblendet,
weil sie uns nichts angehen?
weil wir überfordert sind mit dem Leid der Menschheit?
weil uns die Menschen in diesen Ländern so fremd sind?

„An die Händler des Todes,
an euch, die ihr mit dem Blut der Menschen handelt,
an euch, die ihr eure Gewinne zählt, während Mütter ihre Kinder zählen,
an euch, die ihr das, was das Evangelium als Skandal
bezeichnet, als „Strategie" bezeichnet,
an euch richte ich Worte, die nicht der Diplomatie entspringen,
sondern aus der Wunde. …
Ich schreibe euch, während es scheint, als habe die Welt die
Sprache Kains wieder erlernt.
Diese alte und schreckliche Sprache, die fragt:
„Bin ich etwa der Hüter meines Bruders?"
Und doch, ja, das sind wir. Wir alle sind es.
Und ihr mehr als andere, denn ihr habt euch entschieden, nicht
nur wegzuschauen, sondern die Wunde eures Bruders
auszunutzen. …“
Kardinal Domenico Battaglia / Metropolit-Erzbischof von
Neapel, 14.3.2026

Texte Klänge Schweigen - Vergessene“ Kriege - Die pax christi Gruppe Erding lädt herzlich ein.

Schwester Sonne, Bruder MondThematischer Friedensgottesdienst mit em. Weihbischof Bernhard Haßlberger zum 800. Todestag ...
24/04/2026

Schwester Sonne, Bruder Mond

Thematischer Friedensgottesdienst mit em. Weihbischof Bernhard Haßlberger zum 800. Todestag von Franz von Assisi.
Franz von Assisi hat sich der Eroberungs- und Tötungsideologie der christlichen Kreuzzüge widersetzt. Unbewaffnet und mit der Friedensbotschaft des Evangeliums im Herzen hat er im Gespräch mit dem Sultan einen Weg zum friedlichen Miteinander im Heiligen Land gesucht .

26. Apr 2026 – 10:30 Uhr , Wieskirche Freising, Wies 4, 85356 Freising,

https://muenchen.paxchristi.de/termine/view/5283632480518144/Schwester%20Sonne,%20Bruder%20Mond

pax christi beim Münchner Ostermarsch 2026
06/04/2026

pax christi beim Münchner Ostermarsch 2026

Der diesjährige Ostermarsch startete mit einem ökumenischen Gottesdienst unter der Leitung des Geistlichen Beirats von pax christi, Charles Borg-Manché, in der Dreifaltigkeitskirche, Pacellistr.

Theologe warnt vor Militarisierung und fordert Diplomatie statt AufrüstungVon: Friedbert HolzClemens Ronnefeldt kritisie...
03/04/2026

Theologe warnt vor Militarisierung und fordert Diplomatie statt Aufrüstung

Von: Friedbert Holz

Clemens Ronnefeldt kritisiert Rüstungsexporte und Wehrpflicht-Pläne scharf. Der Friedensexperte sieht Diplomatie als einzigen Weg zur Sicherheit.

Klettham – Kann es Sicherheit durch Militarisierung geben? Zu diesem sehr aktuellen Thema referierte Clemens Ronnefeldt aus Freising (65), Diplom-Theologe und Mitglied des Internationalen Versöhnungsbunds, vor zwei Dutzend Interessierten im Pfarrheim von St. Vinzenz. Der Abend war organisiert von Pax Christi zusammen mit Kreisbildungswerk und Ökumenischem Gesprächsforum.

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Clemens Ronnefeldt kritisiert Rüstungsexporte und Wehrpflicht-Pläne scharf. Der Friedensexperte sieht Diplomatie als einzigen Weg zur Sicherheit.

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