04/05/2026
Käpt'n mein Käpt'n – Werner Windisch geht nach 19 Jahren von Bord! ⚓
Letzten Mittwoch war es soweit – Werner Windisch geht in den Ruhestand.
Ein Leben für die Jugendarbeit. So könnte man die vielen Stationen der Laufbahn von Werner Windisch zusammenfassen. Fürth, Neustadt/Aisch, Passau und zweimal München (Anfang und Ende) – Werner ist ganz schön rumgekommen in der Evangelischen Jugend in Bayern.
Diese lange, bewegte Karriere zeigte sich in der bunten Zusammensetzung der Gäste in der Jugendkirche an diesem Abend. Ehemalige und aktuelle Kolleg:innen, Weggefährt:innen, ein ganzes Rudel Berufspraktikant:innen – sie alle haben Werner auf seinem Weg begleitet oder er sie.
Dabei hat er das Handwerk von der Pike auf gelernt: Gemeinschaft stiften, Glaube erlebbar machen, den Horizont weiten – so hat Werner seine Arbeit gelebt. Ehrenamtliche begleiten, befähigen und ermutigen, sich für sich und andere einzusetzen. Mit dabei: immer überraschend fundierte Geschichten über Menschen, Phänomene und geschichtliche Entwicklungen – und was sie uns über das Hier und Jetzt erzählen können.
Als Geschäftsführer der EJM arbeitete Werner stets im Tandem mit dem jeweiligen Dekanatsjugendpfarrer. „Das war toll. Da war so viel Gemeinsames. Ich hab da Kinder neben mir groß werden sehen. Eine schöne Zeit." (Zeit mit Matthias Biber) – Und in der bewegten Zeit mit Jugendkirchen-Umbau und tiefgreifenden Strukturprozessen: „In solchen Umbrüchen braucht man einen Teamkollegen, mit dem man sich nicht auseinander dividieren lässt. Das haben Michi und ich geschafft. Dafür bin ich sehr dankbar!" (Zeit mit Michael Stritar).
Mit Klaus Schmucker waren Vision und Aufbruch möglich – und mit seiner Nachfolgerin Barbara Pühl waren auch in allen Herausforderungen Verlässlichkeit und Gestaltungswille immer spürbar. Bernhard Liess, Münchens Stadtdekan, bedankte sich für die langjährige, konstruktive Zusammenarbeit.
Der Jugendverband ließ es sich nicht nehmen, Werner mit Humor und Herzlichkeit in den Ruhestand zu schicken. Axel Pfeiffer aus der Wirkstatt Evangelisch – ebenfalls ehemaliger Werner-Praktikant – überbrachte herzlichste Grüße von der EJB. Die Sophie-Scholl-Gemeinde "stanzelte" Anekdoten aus der gemeinsamen Zusammenarbeit vor. Die Kolleginnen aus der Sozialarbeit der Schule am Winthirplatz herzten Werner zum Abschied.
Und das Team der EJM sang Werner ein letztes Ständchen an Deck.
Werner Windisch. Ein Berufsleben für die Jugendarbeit. So klein das Wort, so umfassend seine Bedeutung an dieser Stelle:
Danke! 🙏