12/03/2026
It’s good to be back!
Während ich diese Zeilen schreibe es juckt mich in den Fingern den Text mit Marus Müller-Westernhagens „Ich bin wieder hier, in meinem Revier, war nie richtig weg...“ oder mit Angela Merkels Wahl-Slogan aus 2013 „Sie kennen mich!“ zu beginnen.
Beides wäre griffig – aber auch wiederum falsch. Denn ich war weg, und zwar nicht nur so ein bisschen, sondern so richtig. Im Kloster noch hinter Hamburg, ohne Social Media, ohne alles.
Als ich 2024 nach der Kürzung der 3. Pfarrstelle durch den Landesstellenplan ins Sabbatical ging, bin nicht davon ausgegangen so bald wieder zurück nach St. Lukas zu kommen. So war es damals ein ganz schön schwerer Abschied.
Der zweite Satz, stimmt auch nicht. Denn vielleicht bist du erst im Verlauf des letzten Jahres nach St. Lukas gekommen oder du warst schon vorher hier, aber wir sind uns nie begegnet. Und auf einer zweiten Ebene stimmt er auch nicht, denn wann kennt man jemanden schon so richtig? Wir sind – solange wir leben – ein lebendiges, unabgeschlossenes Kunstwerk, werden geprägt, wenn wir Kinder bekommen, einen Lieblingsmenschen verlieren oder uns beruflich verändern.
Auch ein Jahr im Benediktinerkloster ist nicht spurlos an mir vorbei gegangen. Ich habe neue Dinge entdeckt, am Leben, an Gott und an mir. Mit diesen Prägungen komme ich wieder – und ich freue mich sehr Euch alle wiederzusehen, mit Euch den Glauben und das Leben zu feiern!
Und für alle, die ich hoffe bald kennenzulernen:
Mein Name ist Steve Kennedy Henkel, ich bin 37 Jahre alt, mit schottischen Wurzeln im Saarland geboren und in München heimisch geworden. Ich habe eine Leidenschaft für schöne Gottesdienste, Gin, guten Kaffee, trashige Gute-Laune-Musik aus den 80er & 90ern und, den dreieinigen Gott.
Nicht notwendigerweise in dieser Reihenfolge.
Ich freue mich auf ein Kennenlernen oder Wiedersehen! Vielleicht ja schon bei meinem Einführungsgottesdienst am Sonntag, den 12. April um 10 Uhr in St. Jakob.
Euer stev
#089