06/05/2026
Nicht immer ist klar, was mit Worten gemeint ist. Im Buddhadharma unterscheidet man deshalb zwischen Aussagen des dargelegten Sinnes (nītārtha), die so wie sie sind letztendlich gültig sind, und der Auslegung bedürfenden Aussagen (neyārtha). Nicht immer ist leicht zu erkennen, welche Aussage welcher der beiden Kategorien angehört. Unsere unterscheidende Einsicht ist gefragt. Unterstützung kommt aber auch von spirituellen Freunden, den Lehrern, von den Dharmageschwistern und durch den Austausch miteinander.
In zwei Tagen geht im Milarepa Retreat Zentrum Schneverdingen die Reihe 'Emotionen verstehen gemäß den Fünf Buddha-Familien' in die nächste Runde.
Am Samstag findet online ausserdem der erste Seminartag zur 'Essenz der Mahayana-Lehren' statt.
In den Sūtras wird der Dharma nicht nur Menschen gelehrt, sondern auch anderen Wesen – so zum Beispiel den Nāgas. Nāgas sind Mischwesen, die bald menschlich, bald schlangenartig erscheinen; in ostasiatischen Traditionen begegnen sie uns auch in Gestalt von Drachen. Sie leben in Gewässern, der Natur oder in unterirdischen Welten und sind bekannt dafür, auf Störungen ihres Lebensraumes mitunter sehr empfindlich zu reagieren. Zugleich gelten sie als Hüter bestimmter buddhistischer Lehren sowie als Wesen von großer Schönheit und Intelligenz.