Pfarrei Miltach

Pfarrei Miltach Katholische Pfarrgemeinde im Landkreis Cham im Herzen des Bayerischen Waldes. Regierungsbezirk Oberpfalz, Bistum Regensburg, Dekanat Cham Emmeram in Regensburg.

Überlieferte Geschichte
Um 739 schenkte Bayernherzog Odili die Gegend um Cham dem Kloster St. Die Benediktinermöche erbauten hier zur Kultivierung und Pastorisierung des Landes eine Zelle (cella apud Chambe), aus der das Dorf und die Kirche Chammünster hervorgingen. Da die Grenzen dieser Klostergründung bis nach Miltach heranreichten, darf man annhemen, dass die Seelsorge für diesen Bereich die do

rtigen Patres leisteten. Miltach wurde erstmals um 1070 als Miltaha erwähnt, spätere Schreibweisen lauten „Miltha“ (1170) und „Milta“ (1235). Von der Filiale zur Pfarreiengemeinschaft
Laut Regensburger Bistumsmatrikel war Miltach schon in früheren Jahrhunderten eine Pfarrei. In der neueren Geschichte wird Miltach jedoch als Filiale der Pfarrei Chamerau geführt. In dieser Zeit hatte ein Kaplan aus Chamerau fast täglich den weiten Weg auf sich nehmen müssen, um hier die seelsorgerischen Aufgaben zu erfüllen. Gelegentlich übernachtete der Geistliche aber auch in Miltach. Dies geschah entweder im damaligen Schulhaus (dem späteren Pfarrhof an der Kirchgasse) oder im Gasthaus zur Post, das Freifrau Ursula von Schönprunn besaß. Erst ab 6. Juli 1880 erhielt Miltach den Status einer „Expositur“ zugesprochen. Ausschlaggebend war unter anderem der Bau einer neuen Schule im Jahr 1877. Damit wurde das frühere Schulgebäude frei und konnte als Pfarrhof verwendet werden. Als erster Priester mit festem Wohnsitz in Miltach wirkte ab 4. März 1880 bis 23. Dezember 1885 Jakob Ferstl. Eine erneute Aufwertung erfolgte 1947, als die Diözese Miltach zu einer „Pfarrkuratie“ erhob. Durch die Umgemeindung von Eismannsberg aus der Pfarrei Moosbach (1951) nach Miltach und durch Siedlungserweiterungen stieg die Gebietseinheit auf 1365 Katholiken an. Bischof Dr. Rudolf Graber entsprach 1980 der Bitte des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung, Miltach zu einer selbständigen Pfarrei zu erheben. Mit diesem Akt war in der Pfarrei das Recht des amtierenden Priesters auf die ordentliche Trauungsvollmacht, auf das Tauf- und Beerdigungsrecht, auf eine selbständige Matrikelführung sowie die Verwaltung des Kirchenvermögens verbunden. Pfarrer Johann Six schrieb 1980: „Die Pfarreierhebung ist eine Auszeichnung, noch mehr aber eine Verpflichtung für alle Pfarrangehörigen, Pfarrgemeinde auch zu leben und sich aktiv am Geschehen zu beteiligen“. Seit 1. September 2001 betreut nun Pfarrer BGR Augustin Sperl aus Blaibach als Pfarradministrator (seit 01. September 2020 als Pfarrer) die Pfarrei Miltach. Die Pfarrei hat 1415 Katholiken (Stand 2011). Neben dem Dorf Miltach gehören zum Pfarrsprengel die Orte Tiefental, Höhenried, Anzenberg, Heitzelsberg, Rabenhof, Eismannsberg, Untervierau, Oberndorf, Flammried (links des Radlbaches), Berghäusl, Agleiten und Riesl.

Gedanken zum Evangelium am  11. Sonntag im JahreskreisGesandt, Hoffnung zu bringenAls Jesus die vielen Menschen sieht, w...
14/06/2026

Gedanken zum Evangelium am 11. Sonntag im Jahreskreis
Gesandt, Hoffnung zu bringen

Als Jesus die vielen Menschen sieht, wird er von tiefem Mitgefühl bewegt. Sie erscheinen ihm wie Schafe, die keinen Hirten haben – orientierungslos, erschöpft und auf der Suche nach Halt.

Jesus Christus schaut nicht weg. Er sieht die Not der Menschen und lässt sich davon berühren. Das ist der Ausgangspunkt seines Handelns: Mitgefühl.

Dann sagt er zu seinen Jüngern:

„Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter.“

Damit meint Jesus nicht nur die damalige Zeit. Auch heute braucht die Welt Menschen, die Hoffnung schenken, zuhören, ermutigen und Gottes Liebe sichtbar machen.

Jesus ruft die Zwölf zu sich und sendet sie aus. Interessant ist: Er beruft keine perfekten Menschen. Die Jünger haben Stärken und Schwächen, Mut und Zweifel. Dennoch vertraut Jesus ihnen eine große Aufgabe an.

Das Evangelium macht deutlich: Berufung beginnt nicht mit Fähigkeiten, sondern mit der Bereitschaft, sich rufen zu lassen.

Auch wir sind gesandt. Vielleicht nicht in ferne Länder, aber zu den Menschen, denen wir täglich begegnen. Durch ein gutes Wort, eine helfende Hand, ein offenes Ohr oder einen Moment der Aufmerksamkeit können wir Zeugen der Liebe Gottes sein.

Jesus gibt seinen Jüngern einen klaren Auftrag:

„Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.“

Alles, was wir von Gott erhalten – Liebe, Vergebung, Hoffnung und Kraft –, ist Geschenk. Dieses Geschenk will weitergegeben werden.

Impuls

Wo sehe ich Menschen, die Ermutigung und Hoffnung brauchen?

Und wie kann ich heute ein Zeichen der Liebe Gottes sein?

Denn Christus ruft nicht nur wenige Auserwählte –
er sendet jeden, der bereit ist, sein Herz für andere zu öffnen.

34 junge Christen aus den beiden Pfarrgemeinden "St. Elisabeth" in Blaibach und "St. Martin" in Miltach haben heute Sams...
13/06/2026

34 junge Christen aus den beiden Pfarrgemeinden "St. Elisabeth" in Blaibach und "St. Martin" in Miltach haben heute Samstag in unserer Pfarrkirche das heilige Sakrament der Firmung empfangen.

Beim gemeinsamen Gebet und der anschließenden Firmspendung durch Petrus-Adrian Lerchenmüller aus Windberg empfingen die Jugendlichen das Firmsakrament. Der Firmspender zeichnete dabei ein Kreuz mit heiligem Chrisam auf die Stirn der Jugendlichen.

Ein ausführlicher Bericht zur Feier und weitere Bilder vom festlichen Gottesdienst folgen in Kürze auf der Homepage unserer Pfarrgemeinde.

Hochfest - Herz JesuKommt alle zu mirDas heutige Herz-Jesu-Fest lenkt unseren Blick auf das Herz Gottes – auf seine Lieb...
12/06/2026

Hochfest - Herz Jesu
Kommt alle zu mir

Das heutige Herz-Jesu-Fest lenkt unseren Blick auf das Herz Gottes – auf seine Liebe zu den Menschen. Im Evangelium spricht Jesus Christus Worte, die bis heute Trost schenken:

„Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken.“

Wie viele Menschen tragen Lasten mit sich: Sorgen um die Familie, gesundheitliche Belastungen, Enttäuschungen, Einsamkeit oder Zukunftsängste. Jesus kennt diese Lasten. Er schaut nicht auf Leistung oder Erfolg, sondern auf den Menschen selbst.

Das Herz Jesu steht für eine Liebe, die niemanden ausschließt. Es ist ein Herz voller Erbarmen, Geduld und Güte. Jesus lädt nicht die Starken und Perfekten ein, sondern gerade jene, die müde geworden sind.

Seine Worte sind eine Einladung zum Vertrauen. Wer sich Gott anvertraut, findet nicht immer sofort eine Lösung für alle Probleme. Aber er findet einen Ort der Geborgenheit und des Friedens.

Besonders bewegend ist der Satz:

„Lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig.“

In einer Welt, die oft von Konkurrenz, Schnelligkeit und Leistungsdruck geprägt ist, zeigt Jesus einen anderen Weg: den Weg der Liebe, der Barmherzigkeit und der Demut.

Das Herz Jesu ist kein Zeichen sentimentaler Frömmigkeit. Es ist ein Symbol für die grenzenlose Liebe Gottes, die jeden Menschen annimmt und trägt.

Impuls

Welche Last trage ich gerade in meinem Herzen?

Und kann ich darauf vertrauen, dass Christus auch mich einlädt:
„Komm zu mir“?

Denn das Herz Jesu schlägt für jeden Menschen –
voll Liebe, Trost und Hoffnung

Fronleichnamsfest 2026 mit Festgottesdienst und anschließender eucharistischer Prozession. Ein wunderschönes Fest des Gl...
07/06/2026

Fronleichnamsfest 2026 mit Festgottesdienst und anschließender eucharistischer Prozession. Ein wunderschönes Fest des Glaubens.

Weitere Bilder folgen in Kürze auf unserer Homepage.

Vergelt‘s Gott allen Beteiligten und vielen Dank allen Gläubigen fürs mitbeten🙏

Am heutigen 5. Juni gedenkt die Kirche besonders des heiligen Bonifatius, eines der bedeutendsten Glaubensboten Europas ...
05/06/2026

Am heutigen 5. Juni gedenkt die Kirche besonders des heiligen Bonifatius, eines der bedeutendsten Glaubensboten Europas und des Patrons Deutschlands.

Der heilige Bonifatius (ca. 673–754)

Bonifatius wurde als Winfried in England geboren. Schon früh trat er in ein Kloster ein und wurde Priester. Sein großer Wunsch war es, den christlichen Glauben zu den germanischen Völkern zu bringen.

Im Jahr 719 sandte ihn Papst Gregor II. als Missionar nach Deutschland. Bonifatius verkündete das Evangelium, gründete Klöster und organisierte die Kirche in vielen Regionen neu. Berühmt wurde die Erzählung von der Donareiche bei Geismar: Um den Menschen die Machtlosigkeit der heidnischen Götter zu zeigen, fällte Bonifatius die dem Gott Donar geweihte Eiche. Als nichts geschah, öffneten sich viele Menschen für den christlichen Glauben.

Bonifatius gründete zahlreiche Bistümer, darunter das bis heute bedeutende Bistum Fulda. Dort befindet sich auch sein Grab, das jedes Jahr viele Pilger anzieht.

Im hohen Alter zog er noch einmal als Missionar zu den Friesen. Dort erlitt er am 5. Juni 754 mit seinen Begleitern das Martyrium. Er starb, weil er seinem Glauben treu blieb.

Bonifatius steht für:

* Mut und Standhaftigkeit
* Glaubensfreude und missionarischen Eifer
* Einheit der Kirche
* Vertrauen auf Gottes Führung

Impuls

Bonifatius verließ seine Heimat, um anderen Menschen die Frohe Botschaft zu bringen. Sein Leben fragt uns:

Wo bin ich gerufen, meinen Glauben durch Worte und Taten sichtbar zu machen?
Und wo braucht es heute Menschen, die mutig für Hoffnung, Wahrheit und Versöhnung eintreten?

Gedanken zum Evangelium an FronleichnamBrot des LebensAm Fronleichnamsfest richtet sich unser Blick auf das Herzstück de...
04/06/2026

Gedanken zum Evangelium an Fronleichnam

Brot des Lebens

Am Fronleichnamsfest richtet sich unser Blick auf das Herzstück des christlichen Glaubens: die Eucharistie. Im Evangelium sagt Jesus Christus:

„Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist.“

Brot gehört zu den einfachsten und grundlegendsten Lebensmitteln. Es steht für Nahrung, Kraft und Leben. Genau dieses Bild verwendet Jesus für sich selbst. Er will nicht nur ein Lehrer oder Vorbild sein. Er schenkt sich selbst als Nahrung für den Weg des Lebens.

Viele Menschen damals konnten diese Worte kaum verstehen. Auch heute bleiben sie ein Geheimnis des Glaubens. Doch die Botschaft ist klar: Gott möchte den Menschen ganz nahe sein. Nicht nur in Gedanken oder Erinnerungen, sondern in einer lebendigen Gemeinschaft.

In der Eucharistie schenkt Christus sich selbst. Er stärkt uns für unseren Alltag, für unsere Aufgaben, unsere Sorgen und Herausforderungen. Wer von diesem Brot lebt, darf darauf vertrauen, dass Gott ihn begleitet.

Fronleichnam erinnert uns deshalb nicht nur an die Feier in der Kirche. Die Prozessionen tragen die Eucharistie hinaus auf die Straßen und Plätze. Damit wird sichtbar: Christus gehört nicht nur in den Kirchenraum. Er möchte mitten unter den Menschen sein.

Das Fest lädt uns ein, unseren Glauben nicht zu verstecken. Die Gegenwart Christi will unser Leben prägen – in unseren Familien, am Arbeitsplatz, in unseren Begegnungen.

Wo Menschen teilen, vergeben, helfen und füreinander da sind, wird etwas von diesem „Brot des Lebens“ sichtbar.

Impuls

Woraus schöpfe ich Kraft für mein Leben?
Und wie kann ich die Nähe Christi in meinem Alltag weitergeben?

Denn Fronleichnam erinnert uns:
Christus bleibt nicht auf Distanz –
er schenkt sich selbst als Nahrung für unseren Weg.

Gedanken zum Evangelium am heutigen Dreifaltigkeitssonntag – Lesejahr AAm Dreifaltigkeitssonntag feiern wir keinen kompl...
31/05/2026

Gedanken zum Evangelium am heutigen Dreifaltigkeitssonntag – Lesejahr A

Am Dreifaltigkeitssonntag feiern wir keinen komplizierten theologischen Gedanken, sondern das Wesen Gottes selbst:
Gott ist Beziehung.
Gott ist Liebe.

Im Evangelium hören wir einen der bekanntesten Sätze der Bibel:

„Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab.“

Diese Worte zeigen: Gottes Blick auf die Welt ist kein Blick des Urteils oder der Ablehnung. Es ist ein Blick voller Liebe, Hoffnung und Vertrauen.

Jesus Christus kommt nicht, um Menschen kleinzumachen oder zu verurteilen, sondern um zu retten, aufzurichten und neues Leben zu schenken.

Die Dreifaltigkeit – Vater, Sohn und Heiliger Geist – beschreibt keinen fernen Gott, sondern einen Gott, der lebendige Gemeinschaft ist.
Der Vater schenkt Leben.
Der Sohn zeigt Gottes Liebe.
Der Heilige Geist begleitet und stärkt.

Alles, was Gott tut, geschieht aus Liebe heraus.

Gerade heute ist diese Botschaft wichtig. Viele Menschen erleben Leistungsdruck, Angst oder das Gefühl, nicht zu genügen. Das Evangelium erinnert daran:
Der Wert eines Menschen hängt nicht von Erfolg oder Perfektion ab. Jeder Mensch ist von Gott gewollt und geliebt.

Die Dreifaltigkeit zeigt außerdem: Liebe lebt nie für sich allein. Sie verbindet. Sie schafft Gemeinschaft. Sie öffnet Türen.

Darum lädt uns dieses Fest ein, auch unser eigenes Leben zu betrachten:
Wo lebe ich aus Liebe?
Wo schenke ich Gemeinschaft?
Und wo darf ich selbst neu erfahren, dass Gott mich trägt?

Impuls

Kann ich glauben, dass Gottes erster Blick auf mich Liebe ist?
Und wie kann ich diese Liebe im Alltag weitergeben?

Denn Gott ist nicht fern und unnahbar –
er ist Liebe, die Leben schenkt.

Gedanken zum PfingstmontagDer Geist der WahrheitIm Evangelium spricht Jesus Christus von einem Beistand, den er senden w...
25/05/2026

Gedanken zum Pfingstmontag

Der Geist der Wahrheit

Im Evangelium spricht Jesus Christus von einem Beistand, den er senden wird: dem Heiligen Geist. Er nennt ihn den „Geist der Wahrheit“.

Die Jünger stehen vor einer unsicheren Zukunft. Jesus weiß, dass schwierige Zeiten kommen werden – Missverständnisse, Widerstand und Angst. Deshalb verspricht er ihnen: Ihr seid nicht allein.

Der Heilige Geist soll sie stärken, begleiten und erinnern. Er wird ihnen helfen zu verstehen, was Jesus ihnen gesagt hat. Denn vieles können die Jünger jetzt noch gar nicht begreifen.

Auch das kennen wir aus unserem Leben:
Manche Erfahrungen verstehen wir erst später.
Manche Worte entfalten ihre Bedeutung erst mit der Zeit.

Der Geist Gottes führt Schritt für Schritt. Nicht mit Druck oder Lautstärke, sondern oft leise und tief.

Jesus nennt ihn den „Geist der Wahrheit“. Wahrheit meint hier nicht nur Wissen oder richtige Antworten. Es geht um eine Wahrheit, die trägt – eine Wahrheit der Liebe, der Hoffnung und der Nähe Gottes.

Gerade in einer Welt voller Unsicherheit und widersprüchlicher Stimmen ist diese Zusage wichtig: Gottes Geist hilft uns, Orientierung zu finden.

Pfingstmontag erinnert uns daran, dass Glauben ein Weg des Wachsens ist. Niemand muss alles sofort verstehen. Der Geist Gottes begleitet uns hinein in die Wahrheit – Schritt für Schritt.

Und er schenkt Mut, den Glauben auch im Alltag zu leben.

Impuls

Wo wünsche ich mir gerade Orientierung und Klarheit?
Und bin ich offen dafür, dass Gottes Geist mich führen möchte?

Denn der Heilige Geist wirkt nicht nur im Außergewöhnlichen – sondern mitten im Leben.

Gedanken zum PfingstsonntagDer Geist, der lebendig machtDie Jünger sitzen hinter verschlossenen Türen. Angst, Unsicherhe...
24/05/2026

Gedanken zum Pfingstsonntag

Der Geist, der lebendig macht

Die Jünger sitzen hinter verschlossenen Türen. Angst, Unsicherheit und Mutlosigkeit bestimmen ihr Denken. Nach allem, was geschehen ist, wissen sie nicht, wie es weitergehen soll.

Mitten hinein tritt Jesus Christus und spricht: „Friede sei mit euch!“

Dann haucht er sie an und sagt:
„Empfangt den Heiligen Geist.“

Dieses Bild erinnert an den Anfang der Schöpfung: Gott haucht dem Menschen Leben ein. Pfingsten ist deshalb wie eine neue Schöpfung. Der Geist Gottes macht lebendig. Er schenkt Mut, Hoffnung und neue Kraft.

Aus ängstlichen Menschen werden Zeugen. Die verschlossenen Türen öffnen sich. Die Jünger beginnen zu sprechen, hinauszugehen und die Botschaft weiterzutragen.

Der Heilige Geist ist keine spektakuläre Macht nur für besondere Menschen. Er wirkt oft leise – und doch tief:
in einem Wort, das tröstet,
in einem neuen Gedanken,
in Mut trotz Angst,
in Liebe trotz Konflikten.

Pfingsten bedeutet: Gott bleibt nicht fern. Er lebt in den Herzen der Menschen weiter.

Besonders schön ist das Zeichen der vielen Sprachen. Menschen unterschiedlicher Herkunft verstehen einander. Der Geist Gottes verbindet, wo Menschen sich fremd geworden sind.

Gerade heute ist diese Botschaft wichtig. In einer Welt voller Spannungen, Unsicherheit und Trennung braucht es den Geist des Friedens, der Verständigung und der Hoffnung.

Pfingsten fragt uns deshalb:
Wo lasse ich mich bewegen?
Wo brauche ich neuen Mut?
Und wo kann ich selbst Hoffnung weitergeben?

Impuls:
Welche „verschlossenen Türen“ gibt es gerade in meinem Leben?
Und wo wünsche ich mir Gottes Geist als Kraft zum Aufbruch?

Denn Gottes Geist macht nicht laut –
aber lebendig.

Adresse

Kirchgasse 1
Miltach
93468

Öffnungszeiten

Dienstag 09:00 - 11:00
Donnerstag 14:00 - 16:00

Telefon

+499944306640

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