Pfarrsprengel Meyenburg

Pfarrsprengel Meyenburg Der Pfarrsprengel Meyenburg möchte hier auf Veranstaltungen aus der Gemeinde hinweisen an denen Sie herzlich willkommen sind.

Die Wanderausstellung "Kinder spielen überall" können Besucher bis zum 20. August 2017 in der Meyenburger Kirche sehen. ...
02/08/2017

Die Wanderausstellung "Kinder spielen überall" können Besucher bis zum 20. August 2017 in der Meyenburger Kirche sehen. Öffnungszeit: Dienstag bis Sonntag 12:00 bis 15:00 Uhr

15/07/2017

Nach 500 Jahren: Welche Rolle spielt Martin Luther für uns heute? Fragt den Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland!

12/07/2017

Werkstatt Familienkirche

Das Leben in der Familie folgt seinen eigenen Gesetzen und hat seine ganz eigenen Ansprüche, aber auch besondere Freuden. Das Leben in der Kirche als Familie muss vielleicht auch ganz besonders aussehen, um diesen Ansprüchen und Freuden gerecht zu werden. Aber wie?

Das würde ich gern mit Ihnen und euch zusammen herausfinden und dann darauf aufbauen. Deshalb gibt es einen Werkstatttag zur Familienkirche. Alle sind eingeladen, die an diesem Tag Ideen einbringen und / oder in der Folgezeit aktiv Angebote und Veranstaltungen für Kinder und Familien mitgestalten wollen.
Die Werkstatt findet statt in den Gemeinderäumen Boberow, Sa. 15.7., 11 - 14 Uhr (Für einen Mittagsimbiss wird gesorgt sein).

Zur Planung hilft es mir, wenn Sie im Gemeindebüro ([email protected]) Bescheid geben, ob Sie kommen wollen. Aber auch kurzfristig ohne Anmeldung sind alle willkommen.

Herzlich grüßt

Marcel Borchers,
Pfarrer in der Westprignitz

11/07/2017

Ausstellungseröffnung am Freitag, dem 14.07.2017 um 18:00 Uhr:
Sünde, Tod und Fegefeuer - Bildmedien vor und nach der Reformation
Die Ausstellung des Fördervereins zum Reformationsjubiläum wird am Freitag, den 14. Juli, um 18 Uhr in der Kirche eröffnet. Die Wunderblutlegende wurde einst auf großformatigen Holztafeln im Hohen Chor unserer Kirche Pilgern bildlich erzählt. Sprachbarrieren konnten damit überwunden werden. Die lange verschollen geglaubten Tafeln wurden kürzlich wiederentdeckt und werden zurzeit restauriert. Die ursprüngliche Aufhängung der Tafeln wird mit einer Reproduktion auf einem Spezialgewebe rekonstruiert und im Hohen Chor aufgehängt. Zur feierlichen Eröffnung der Ausstellung singt der Chor Wilsnack Cantabile ab 19 Uhr die Estnische Messe.

07/07/2017
07/07/2017

Die Geschichte von Martin Luther (Playmobil)

06/07/2017

„Was will ich denn machen?“ So sagt und fragt wiederholt die Jubilarin bei meinem Besuch. Im Krieg hat sie drei Brüder verloren. Sie war gerade mal sieben. Was will ich denn machen? Fragt sie ohne eine direkte Antwort zu erwarten. Der gewaltsame Tod der Geschwister bleibt bei ihr eine offene Wunde. Was will ich denn machen? Das Leben geht weiter, ergänzt sie. Gern hätte sie damals in der LPG die Fahrerlaubnis gemacht. Aber irgendwie fehlte die Motivation und ein Trabant stände dann ja auch nicht gleich vor der Tür. Was will ich denn machen? Sie macht einfach. Sie fährt Rad, zum Friedhof und in die Stadt zum Erzählen. Und einen schönen Humor hat sie behalten. Ihr Mann meinte vor seinem Tod, er würde dann regelmäßig zurückkommen und das Grab harken und sie redet dann mit ihm am Grab und sagt: Jetzt kannste mal langsam wieder! Was willste denn machen? Der Mann von Frau B. ist immer wieder „fremd“ gegangen. Neben den eigenen Kindern mit ihr hat er parallel noch weitere gezeugt. Sie hat sich scheiden lassen. Was willste denn machen? Das war Verzweiflung , sagt sie. Sie konnte nicht mehr. Und all das Gerede. Nun ist er auch gestorben. Der liebe Gott wird’s schon wissen, warum. Und was willste denn machen? Die Kinder mussten durchgebracht werden. Die Lebensgeschichten der Menschen in meinen Orten sind oft hart, sind ernüchternd, gehen mir ans Herz. Woher nehmen Menschen die Kraft zum Leben? Da ist wenig Spielraum, waren wenig Wahlmöglichkeiten. Was willste denn machen? Was Mann oder Frau selbst wollten, spielte überhaupt keine Geige. Das Leben war und ist für Viele ein Muss. Der Vater ist eben zu pflegen. Der kommt doch nicht in ein Heim! Und mit der Trauer um das nicht mehr Mögliche muss Frau und Mann leben. Und dann wird aus einem Muss im Verlauf oder im Nachhinein ein tiefer Sinn, der mich staunen lässt. Da ist eine Kraft und Zuversicht, die ich bei Anderen, die garnicht wissen was sie zuerst genießen und wohin sie reisen sollen, vermisse. Frau C würde mal wieder zum Gottesdienst kommen. Aber beim „Vater unser“ traut sie sich nicht aufzustehen, weil sie dann vielleicht das Wasser nicht halten kann. Darf sie dennoch kommen? Na klar. Was willste denn machen? Der Glaube trägt und das Leben geht weiter. Wie lange weiß keiner, sagt sie. Gut so, sage ich. Unsere Zeit ist in Gottes Hand. Und Jesus sagt:„Kommt her zu mir ihr Mühseligen und Beladenen. Ich will euch erquicken!“ Also rein in den Gottesdienst und bitte sitzen bleiben! Oder ein Anruf: Besuchen Sie mich mal Herr Pfarrer!

(Geschrieben von Pfarrer Kölbel)

06/07/2017

Adresse

Kirchplatz 3
Meyenburg
16945

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