04/04/2026
Ostern
An Ostern feiern wir die Auferstehung Jesu von den Toten. Das zentrale Motiv und Fundament des christlichen Glaubens macht das Osterfest daher auch zum wichtigsten Hochfest. Denn die Auferstehung und der Sieg über den Tod spenden den Christen Hoffnung auf das ewige Leben. So wird Ostern auch als das Fest der Hoffnung bezeichnet. Die vier Evangelien des neuen Testaments berichten, dass das Grab Jesu am dritten Tage nach seiner Kreuzigung leer war und Jesus seinen Jüngern erschien. Auch am Ostermontag sei Jesus seinen noch zweifelnden Jüngern erschienen. Als sie ihn leibhaftig erkannten, verbreiteten sie die Nachricht mit Freude.
Die Herkunft des Namens „Ostern“ ist nicht genau geklärt. Vermutlich leitet er sich vom gallo-fränkischen „Austro“ für „Morgenröte“ ab, welches an den Ostermorgen erinnern könnte. Dieses Wort hat sich dann im Altenglischen zu „Ä’ostre“, im Althochdeutschen zu „Åstara“ fortgebildet. Eine weitere Herkunftsmöglichkeit liegt beim alten germanischen „aus-tra“ (= mit/bei dem Schöpfen von Wasser) und könnte eine Beziehung zur christlichen Tauffeier in der Osternacht haben.
Nach altem Brauch fällt Ostern immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond, was auf dem Konzil von Nizäa im Jahre 325 endgültig festgelegt wurde. Den Vollmond deutete der hl. Ambrosius von Mailand (339–397) als ein Symbol für die Fülle der göttlichen Liebe.