17/06/2026
Die Erzählungen über die Wunder Jesu sind nicht selbsterklärend, sie wollen erschlossen – aufgeschlossen werden für das eigene Lebensverständnis. Schon die biblischen Autor:innen haben dies im Blick gehabt. Es ging ihnen nicht darum, dass ihre Erzählungen als Tatsachenberichte unhinterfragt angenommen werden, sie wollten die Zuhörerschaft nicht unbeteiligt zurücklassen, sondern zu Reaktionen herausfordern. Ein Staunen, ein Stirnrunzeln, Zweifeln, Neugierde – ein Wundern beim Hören wecken. Um den Kindern diese Perspektive der Wundererzählungen zu eröffnen, empfiehlt es sich, gemeinsam über das Thema nachzudenken und ihnen die Möglichkeit des eigenen Theologisierens anzubieten. Das Ziel des religionspädagogischen Ansatzes des Theologisierens ist es, das theologische Denken der Kinder wahr- und ernst zu nehmen, zu fördern und anzuregen.
Julia Gerth und Nadine Hofmann-Driesch
Den kompletten Artikel finden Sie in der rpi-Impulse Ausgabe 1/26.
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