Bundesverband effiziente nachhaltige Gebäude e.V.

Bundesverband effiziente nachhaltige Gebäude e.V. Bundesverband effiziente nachhaltige Gebäude e. V. Das Netzwerk engagierter Planer, Hersteller und Dienstleister

Ein Gebäude belastet das Klima, lange bevor der erste Mensch einzieht.34% des weltweiten Energieverbrauchs stecken schon...
15/09/2026

Ein Gebäude belastet das Klima, lange bevor der erste Mensch einzieht.

34% des weltweiten Energieverbrauchs stecken schon in der Herstellung der Baustoffe. Das zeigt eine aktuelle Studie der KU Leuven, laut Reuters mehrfach Europas innovativste Uni, im Fachjournal Building and Environment (2024).

👉 Sanierung schneidet beim Klimaschutz meist besser ab als Abriss und Neubau
👉 80% der europäischen Wohngebäude stehen 2050 noch
👉 Biobasierte oder kreislauffähige Materialien senken Emissionen um bis zu 60%

Zwei Punkte davon sind auch unsere Position bei BenG: Bestandserhalt statt Abriss, und Bauteile wiederverwenden statt neu produzieren. Mehr dazu im Link in der Bio.

Hinweis: Hintergrundbild KI-generiert (Symbolbild).

Deine Heizkosten diesen Winter entscheiden sich nicht an der Heizung.Drei Dinge zählen mehr:👉 Luftdichte Gebäudehülle👉 G...
07/09/2026

Deine Heizkosten diesen Winter entscheiden sich nicht an der Heizung.

Drei Dinge zählen mehr:

👉 Luftdichte Gebäudehülle
👉 Gute Dämmung
👉 Kontrollierte Lüftung statt Fenster kippen

Zusammen wirken sie oft stärker als ein Heizungsupgrade. Was an gängigen Mythen rund ums Lüften dran ist, checken wir für dich im Link in der Bio.

Die besten Lösungen im nachhaltigen Bauen entstehen im Austausch.Als Planer:in oder herstellendes Unternehmen bringst du...
01/09/2026

Die besten Lösungen im nachhaltigen Bauen entstehen im Austausch.

Als Planer:in oder herstellendes Unternehmen bringst du bei BenG deine Expertise ein und triffst auf Menschen, die an denselben Fragen arbeiten.

👉 Austausch mit LNB-Expert:innen
👉 Kooperationen auf Augenhöhe
👉 Gemeinsam an Standards arbeiten, die zählen

Mehr zur Mitgliedschaft im Link in der Bio.

Ein Einfamilienhaus von 1978. Ungedämmt, undicht, mit einem Heizwärmebedarf, der heute kein Förderprogramm mehr durchgeh...
21/08/2026

Ein Einfamilienhaus von 1978.
Ungedämmt, undicht, mit einem Heizwärmebedarf, der heute kein Förderprogramm mehr durchgehen würde.

2016 hat BenG-Vorstandsmitglied Sebastian Früh genau dieses Haus zum EnerPHit-Plus-Standard saniert – als eines der ersten Projekte dieser Art in Deutschland.

Das Ergebnis:
👉 Heizwärmebedarf von über 200 auf 20 kWh/(m²a)
👉 Passivhaus-Komponenten im Bestand, ohne Abriss und Neubau
👉 2020 Zertifizierung im EnerPHit-Plus-Standard
👉 2021 Upgrade auf EnerPHit Premium über Partnerprojekte

Keine Laborergebnisse, kein Modellprojekt mit Sonderbudget – gebaute Praxis, die sich seit acht Jahren im Alltag bewährt und stetig weiterentwickelt wurde.

Wer bei BenG mitarbeitet, bringt nicht nur Positionen ein, sondern auch Projekte, die zeigen, dass es geht.

Mehr zum Projekt: beng.info/positionen/passivhaus/projekte/sanierung-wohnhaus-zum-passivhaus.html

🏡 Nachhaltig geplant, regional gebaut, von BenG gefördert: Ein Zuhause mit minimalem HeizenergiebedarfDrei Kinderzimmer ...
19/08/2026

🏡 Nachhaltig geplant, regional gebaut, von BenG gefördert: Ein Zuhause mit minimalem Heizenergiebedarf

Drei Kinderzimmer statt zwei, ein barrierefreier Eingang – so sieht das neue Haus einer Familie im Landkreis Augsburg aus. Eine Doppelhaushälfte, 150 m², geplant nach Passivhaus-Standard und mit dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) zertifiziert.

Die Bauherrin legte besonderen Wert auf regionale Partner:

"Für uns war wichtig, dass wir mit einem lokalen Bauträger bauen, der alle seine Gewerke in der Umgebung hat. So haben wir die Ansprechpartner alle vor Ort."

📍 Geplant vom Planungsbüro Arpla, umgesetzt von der Augsburger Holzhaus GmbH, energetisch begleitet vom Ingenieurbüro Ranzmeyer – alle drei aus der Region.

✅ In Sachen Luftdichtheit der Hülle übertrifft das Gebäude den gesetzlichen Grenzwert deutlich, der Heizwärmebedarf liegt spürbar unter dem, was ein durchschnittlicher Neubau benötigt – für einen nachhaltigen und sparsamen Betrieb.

👉 Mehr zum Projekt: https://beng.info/positionen/passivhaus/projekte/passivhaus-fuer-alle-lebenslagen.html

👉 Infos zur Passivhaus-Förderung durch BenG: https://beng.info/positionen/passivhaus/passivhaus-foerderung.html

Auf der einen Baustelle bist du die Person, die auf kontrollierte Lüftung besteht.Auf der nächsten die, die für bessere ...
13/08/2026

Auf der einen Baustelle bist du die Person, die auf kontrollierte Lüftung besteht.

Auf der nächsten die, die für bessere Dämmung kämpft.

Und beim übernächsten Projekt fängst du wieder von vorne an – mit denselben Argumenten, bei Kolleg:innen oder Bauherren, die dich schon beim letzten Mal für "zu ambitioniert" hielten.

Wer sich für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen einsetzt, kennt dieses Gefühl: erklären, überzeugen, kämpfen – Projekt für Projekt, allein.

Bei BenG ist genau das nicht mehr nötig.

👉 Ein Netzwerk, das deine Argumente schon kennt – und sie gemeinsam schärft
👉 Positionen, auf die du dich berufen kannst, statt sie jedes Mal neu zu erfinden
👉 Praxiswissen aus dem Leitfaden Nachhaltiges Bauen (LNB), statt Trial-and-Error auf jeder Baustelle

>>> Du musst nicht bei jedem Projekt wieder bei null anfangen.

Mehr zur Mitgliedschaft: beng.info/verband/mitgliedschaft

07/08/2026

30 Jahre Klimaschutz. Ein Neubaugebiet, das zeigt, wie's geht. 🏗️
Bei unserem Netzwerktreffen hat Ralf Bermich – seit über 30 Jahren im Bereich Nachhaltigkeit und Energieeffizienz bei der Stadt Heidelberg tätig – von der Entwicklung des Passivhaus-Neubaugebiets Heidelberg-Bahnstadt berichtet.

Danke Dir für den Vortrag "Erfahrungen, Betriebsergebnisse und Perspektiven aus dem Passivhaus-Stadtteil Heidelberg-Bahnstadt" 🙏 – und für den offenen Austausch beim Netzwerktreffen.

„Im Passivhaus darf man die Fenster nicht öffnen." Dieser Mythos ist so alt wie das energieeffiziente Bauen selbst – und...
31/07/2026

„Im Passivhaus darf man die Fenster nicht öffnen." Dieser Mythos ist so alt wie das energieeffiziente Bauen selbst – und schlicht falsch. 🪟

Die Wahrheit steckt in einem einzigen Wort: Es heißt nicht „darf nicht", sondern „muss nicht".

Dank kontrollierter Wohnraumlüftung herrscht im Passivhaus immer frische, sauerstoffreiche Luft – auch bei geschlossenen Fenstern. CO₂ und Feuchte werden zuverlässig abtransportiert. Man MUSS die Fenster also nicht öffnen.

Aber man KANN und DARF natürlich jederzeit – sommers wie winters. Ein kurz geöffnetes Fenster zerstört weder einen geheimnisvollen „Luftdruck" (den gibt es nicht) noch die Energiebilanz: Der Effekt ist im Winter kaum messbar.

Im Sommer ist ausgiebige Fensterlüftung in der Nacht oder am frühen Morgen sogar sinnvoll – so entleert man die Wärmespeicher (Möbel, Böden, Wände) und es bleibt tagsüber angenehm.

▶️ Fenster auf? Im Passivhaus jederzeit erlaubt – nur eben kein Muss.

Den vollen Beitrag und mehr zum Thema kannst du hier auf unserer Website nachlesen:
https://www.beng.info/positionen/passivhaus/mythen.html

Diese Woche ist das umstrittene Gebäudemodernisierungsgesetz in Kraft getreten. 🏛️Kritik gibt's vor allem an der Heizung...
30/07/2026

Diese Woche ist das umstrittene Gebäudemodernisierungsgesetz in Kraft getreten. 🏛️

Kritik gibt's vor allem an der Heizungstechnik – wir weisen in unserem Positionspapier auf einen weiteren Punkt hin:

Ab 2027 kann ein Gebäude mit schwächerer Dämmung höhere Effizienzstandards erfüllen – allein wegen einer Wärmepumpe.
Grund: Der Primärenergiefaktor für Strom sinkt 📉. Sinnvoll, weil Strom heute sauberer erzeugt wird – aber ohne ambitioniertere Zielvorgabe droht das zulasten der Gebäudehülle zu gehen. Wer in Dämmung, Fenster oder Lüftung investiert, gewinnt rechnerisch nichts mehr.

Zweites Risiko: die ♻️ Lebenszyklusanalyse (Pflicht ab 2028/2030). Grundsätzlich richtig – wird aber vor allem die CO2-Last der Herstellung gewichtet, könnten hochwertige Dämmstoffe schlechter abschneiden als einfachere Lösungen, obwohl sie über die Nutzungsdauer mehr Energie sparen.

🤝 Beide Instrumente unterstützen wir – nur darf die Gebäudehülle nicht nebenbei an Bedeutung verlieren.

Unsere Forderungen:
✅ Unabhängige Wirkungsfolgenabschätzung vor Inkrafttreten
✅ Ambitionierte Anforderungen an die Gebäudehülle – unabhängig vom Wärmeerzeuger
✅ Förderstandards konsequent anpassen

Vollständiges Positionspapier via Link in Bio: 👉 https://beng.info/news/gmodg-gefaehrdet-qualitaet-kuenftiger-gebaeude.html

Hinweis: Hintergrundbild KI-generiert

Nachhaltiges Denken ein Luxus? Nein. Es ist die Voraussetzung dafür, dass Bauen eine Zukunft hat. Der dena-Gebäudereport...
23/07/2026

Nachhaltiges Denken ein Luxus?

Nein.
Es ist die Voraussetzung dafür, dass Bauen eine Zukunft hat.
Der dena-Gebäudereport 2026 zeigt: Der Gebäudesektor verfehlt seine Klimaziele erneut. Mehr als 5 Millionen Heizungen sind über 30 Jahre alt. Eine Reduktion auf 65 Mio. Tonnen CO2 bis 2030 wäre möglich. Aber nur, wenn jetzt gehandelt wird.

Genau deshalb freut es uns, wenn gerade auch junge Unternehmerinnen und Unternehmer den Schritt machen und sich klar positionieren. Denn die Generation, die heute entscheidet, lebt am längsten mit den Konsequenzen.

Bei BenG ziehen wir gemeinsam an einem Strang. Von erfahrenen Akteuren bis zur nächsten Generation. Nachhaltigkeit. Einfach. Machen.

Zum dena-Gebäudereport 2026: https://www.dena.de/infocenter/dena-gebaeudereport-2026/

Adresse

Kamenzer Str. 12
Mannheim
68309

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