Zentrum Bildung und Gesellschaft der EKHN

Zentrum Bildung und Gesellschaft der EKHN Vielfältig. Klar. Lebendig. Zentrum Bildung und Gesellschaft der EKHN

„Kann Kirche Klima?“ – zu dieser Frage führte der theologische Studienleiter der Ev. Akademie Frankfurt, Dr. Helge Bezol...
28/05/2026

„Kann Kirche Klima?“ – zu dieser Frage führte der theologische Studienleiter der Ev. Akademie Frankfurt, Dr. Helge Bezold, drei miteinander zusammenhängende Interviews: Mit Hannah Ferber als Klimaaktivistin, die nun in die Kirchenleitung der EKHN gewählt wurde, mit Dr. Hubert Meisinger, Pfarrer und Referent für Umweltfragen im Zentrum Bildung und Gesellschaft, und mit Dr. Benjamin Held, Leiter des Arbeitsbereichs “Nachhaltige Entwicklung” an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft FEST in Heidelberg. Alle drei wurden auf ihre unterschiedlichen Perspektiven auf die Frage „Kann Kirche Klima?“ befragt und stimmten darin überein, dass Kirche und Klimaschutz unmittelbar zusammen gehören. Wie genau, das erfahrt Ihr in diesem Beitrag:

Die EKHN hat ehrgeizige Ziele im Klimaschutz: Als erste evangelische Landeskirche hat sie eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie verabschiedet. Im Winter 2...

KI erledigt deinen Selbstlernkurs in 10 Minuten – mit 100 % richtigen Antworten. 🎓✨Bildung oder Farce? Was bleibt, wenn ...
26/05/2026

KI erledigt deinen Selbstlernkurs in 10 Minuten – mit 100 % richtigen Antworten. 🎓✨
Bildung oder Farce? Was bleibt, wenn das Zertifikat da ist – aber das Lernen fehlt?
Was denkt ihr: Sind solche Kurse noch sinnvoll – oder braucht es mehr als Algorithmen?

Stell dir vor: Ein Online-Selbstlernkurs, ausgelegt auf vier bis sechs Stunden. Du öffnest ihn in einem KI-Browser, gibst einen einfachen Prompt ein – und zehn Minuten später ist der Kurs „abgeschlossen“. 100 % richtige Antworten, Zertifikat in der Tasche. Ohne dass du auch nur eine Zeile ge...

KI als Sparringspartner für Seelsorger*innen? 🤖✨Wie Simulationen helfen, schwierige Gespräche sicherer zu führen – ohne ...
22/05/2026

KI als Sparringspartner für Seelsorger*innen? 🤖✨
Wie Simulationen helfen, schwierige Gespräche sicherer zu führen – ohne reelles Risiko. Was haltet ihr von digitalen Trainings für emotionale Themen wie Trauer oder Schuld?

Simulationen sind in vielen professionellen Bereichen längst üblich. Feuerwehr, Katastrophenschutz, Medizin oder Luftfahrt nutzen Trainingssituationen, um komplexe Handlungsszenarien unter möglichst realistischen Bedingungen zu üben. Ziel ist es, Handlungssicherheit zu stärken, Fehler sichtbar ...

Dezentrale soziale Netzwerke sind mehr als ein Trend – sie sind eine Notwendigkeit für eine offene, demokratische digita...
19/05/2026

Dezentrale soziale Netzwerke sind mehr als ein Trend – sie sind eine Notwendigkeit für eine offene, demokratische digitale Zukunft.

Als Zentrum Bildung und Gesellschaft wollen wir genau das:
✅ Peertube für videobasiertes Lernen ohne Algorithmen und Tracking auf https://erwachsenenbildung.digital
✅ Funkwhale für Musik und Audio unserer Digitalprojekte
✅ und nun ganz neu: Mastodon für vernetzte, werbefreie Kommunikation - https://kirche.social/

Warum? Weil Bildung und Gesellschaft unabhängig sein müssen.
Wie seht ihr das? Diskutiert mit uns in den Kommentaren und vernetzt euch mit uns! 💬

World Café, Meeting oder Barcamp mit KI dokumentieren – ganz ohne Cloud! 🎤Mit Hedy.AI läuft die KI lokal auf dem Tablet,...
18/05/2026

World Café, Meeting oder Barcamp mit KI dokumentieren – ganz ohne Cloud! 🎤

Mit Hedy.AI läuft die KI lokal auf dem Tablet, PC oder Samrtphone: , Zusammenfassung, Sprecher*innen-Zuordnung – alles in Echtzeit, und: die Daten bleiben auf eurem Gerät!

Wer testet’s im nächsten Workshop? 👇

https://erwachsenenbildung.digital/hedy-lokaler-meeting-assistent/

Warum dieselbe KI-Antwort mal als „genial“ und mal als „unbrauchbar“ bewertet wird – und was das über uns aussagt. Zwei ...
27/04/2026

Warum dieselbe KI-Antwort mal als „genial“ und mal als „unbrauchbar“ bewertet wird – und was das über uns aussagt. Zwei Menschen fragen dieselbe KI dasselbe – und kommen zu völlig unterschiedlichen Urteilen. Die eine ist begeistert, die andere enttäuscht. Der Unterschied? Nicht die Technologie, sondern unsere Erwartungen.

🔹 Erwartungen als unsichtbarer Maßstab

Ob wir eine KI-Antwort als „gut“ empfinden, hängt weniger von ihrer objektiven Qualität ab, sondern davon, was wir von ihr erwarten. Suchen wir eine schnelle Orientierung? Oder eine fundierte Entscheidungsgrundlage? Dieselbe Antwort wird unterschiedlich bewertet – je nachdem, welchen Zweck wir mit ihr verbinden.

🔹 Woher kommen diese Erwartungen?
Sie entstehen nicht im luftleeren Raum. Öffentliche Debatten („KI ist effizient!“, „KI ist gefährlich!“), organisatorische Kontexte („Bei uns nutzt KI nur, wer Zeit sparen will“) und persönliche Werte („Mir ist Genauigkeit wichtiger als Geschwindigkeit“) prägen, was wir von KI erwarten – oft, ohne dass wir es bewusst reflektieren.

🔹 Erwartungen verändern sich
Mit jeder Nutzung passen wir unsere Maßstäbe an. Wer anfangs denkt, KI spare Zeit, merkt vielleicht: Ja, aber nur, wenn ich die Ergebnisse kritisch prüfe. Bewertung ist kein einmaliger Akt, sondern ein Lernprozess.

💡 Die eigentliche Frage lautet also nicht: „Wie gut ist diese KI?“ sondern: „Mit welchen Erwartungen gehe ich an sie heran – und sind diese realistisch?“

Wie bewertet ihr KI-Ergebnisse? Erlebt ihr ähnliche Unterschiede in euren Teams? Und: Welche Werte leiten euch dabei? (Effizienz? Genauigkeit? Transparenz?)

https://erwachsenenbildung.digital/erwartungen-werte-und-generative-kuenstliche-intelligenz/

Teilt eure Perspektiven – ich bin gespannt auf den Austausch! 👇

Zwei Personen stellen derselben KI dieselbe Frage – und kommen zu völlig unterschiedlichen Urteilen. Die eine spricht von einer erstaunlich präzisen und hilfreichen Antwort. Die andere hält sie für oberflächlich oder unzuverlässig. Solche Situationen sind nicht ungewöhnlich. Sie verweisen a...

Wichtige Entscheidungen der Synode, die aus unserem Zentrum in der Vorbereitung unterstützt wurden. Für Fragen in der Um...
24/04/2026

Wichtige Entscheidungen der Synode, die aus unserem Zentrum in der Vorbereitung unterstützt wurden. Für Fragen in der Umsetzung stehen wir gerne zur Verfügung.

Mit einer Neuausrichtung ihrer Wahlordnung für Kirchenvorstände und einer begleitenden Resolution bekräftigt die Synode die zentralen Werte der Landeskirche: die unantastbare Würde jeder und jedes Einzelnen, gelebte Nächstenliebe und Vielfalt. Daraus ergibt sich ihr Einsatz für eine an Menschenwürde und Menschenrechten orientierte Demokratie.

Konkret hat die Synode die sogenannte Kirchengemeindewahlordnung dahingehend präzisiert, dass die Wählbarkeit für ein Leitungsamt nun ausdrücklich an die Loyalität gegenüber den christlichen Grundwerten geknüpft ist. Wer sich kirchenfeindlich verhält, extremistische, antisemitische, rassistische oder sonst menschenverachtende Auffassungen vertritt, wird künftig von der Wahl in den Kirchenvorstand ausgeschlossen oder verliert das Amt. Gleiches gilt, wenn bekannt wird, dass Kandidierende oder Kirchenvorstandsmitglieder Mitglied in einer Organisation sind, die die genannten Auffassungen vertritt. Die Regelung tritt zum 1. Mai 2026 in Kraft und damit rechtzeitig vor der Kirchenvorstandswahl, die 2027 ansteht.

Mehr Informationen liest du auf ekhn.link/je8gDv

Info: Wir haben uns entschieden, die Kommentare unter diesem Beitrag vorübergehend zu schließen. Der Austausch zu kontroversen Themen ist uns wichtig. Wenn Diskussionen jedoch zunehmend unsachlich werden oder sich im Kreis drehen, ziehen wir eine Grenze. Danke an alle, die respektvoll und konstruktiv kommentiert haben.

23/04/2026

Kirchenpräsidentin Christiane Tietz hat in ihrem Bericht vor der Synode vor einem Erstarken der AfD gewarnt. Dabei verwies sie unter anderem auf das Programm der AfD Sachsen-Anhalt, das nach ihrer Meinung offen zeige, dass die Partei die "Menschenwürde-Demokratie" abschaffen wolle.

Dabei sei gerade die Stärke unserer Demokratie, eine Menschenwürde-Demokratie zu sein. Dies bedeute: Keine Mehrheit könne die Grundrechte von Minderheiten abschaffen, die Würde eines jeden Menschen sei unantastbar. Zudem greife die Partei die beiden großen Kirchen an. Ihre Forderungen zielten tief in das Selbstverständnis und die Handlungsspielräume von Kirche.

All dem begegne die EKHN mit demokratischem Engagement und einer klaren Position: „Ich bin überzeugt: Unsere gesellschaftliche Relevanz, gerade die Relevanz der EKHN als einer politischen Kirche, ist gegenwärtig besonders groß". Tietz rief dazu auf, Menschen, die extremistischen Parteien zugewandt sind, nicht abzuwerten, sondern die gesellschaftlichen Ursachen – Verlusterfahrungen, Überforderung, Misstrauen – ernst zu nehmen.

„Wir sind als Kirche stark darin, unterschiedliche Menschen ins Gespräch miteinander zu bringen. Darin liegt die große Chance auch angesichts der Beobachtung, dass ein hoher Anteil an Evangelischen extremistische Positionen gewählt hat. Wir sollten weiterhin Gesprächs- und Begegnungsmöglichkeiten schaffen." Es sei wichtig, die Mitte zu stärken: Denn wenn die Mitte stark bleibe, dann liefen Polarisierungserzählungen der Gesellschaft ins Leere.

➡️ Zum vollständigen Bericht: ekhn.link/f4YwJM
➡️ Mehr zur Synode: www.ekhn.de/synode

Info: Wir haben uns entschieden, die Kommentare unter diesem Beitrag vorübergehend zu schließen. Der Austausch zu kontroversen Themen ist uns wichtig. Wenn Diskussionen jedoch zunehmend unsachlich werden oder sich im Kreis drehen, ziehen wir eine Grenze. Danke an alle, die respektvoll und konstruktiv kommentiert haben.

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