Burschenschaft Prata-Schleusingen zu Magdeburg

Burschenschaft Prata-Schleusingen zu Magdeburg Die Burschenschaft Prata-Schleusingen zu Magdeburg ist eine Verbindung von Studenten, die über das Ihre Mitglieder werden „Pratenser“ genannt. Sie wurde am 8.

Die Burschenschaft Prata-Schleusingen zu Magdeburg ist eine Verbindung von Studenten, die über das Studium hinaus einen lebenslangen Freundeskreis bildet. Die Burschenschaft Prata-Schleusingen zu Magdeburg ist eine farbtragende
und fakultativ schlagende Studentenverbindung am Hochschulort Magdeburg. November 1901 an der Wiesenbauschule im thüringischen Ort Schleusingen als Schülerverein gegründet.

1931 trat die Prata als kulturtechnische Verbindung (KTV) dem Kasseler Vertreter-Convent bei, bis sich 1935 ihre Mitglieder, unter dem starken Druck der nationalsozialistischen Gleichschaltungspolitik, dazu entschlossen hatten, die Verbindung aufzulösen. Am 3. Oktober 1990 wurde sie mit der Unterstützung der Burschenschaft Erica zu Suderburg von Studenten der damaligen Ingenieurschule für Wasserwirtschaft in Magdeburg reaktiviert. Traditionell waren die Mitglieder Studenten des Faches Wiesenbau bzw. der verwandten Ingenieurwissenschaften, seit der Reaktivierung werden auch Studenten anderer Fachrichtungen aufgenommen. Die Mitgliedschaft steht heute jedem männlichen Studenten offen, der seinen Lebensmittelpunkt in der Stadt Magdeburg hat.

11/11/2022
„Der sittliche Wert eines Menschen beginnt erst dort, wo er bereit ist, für seine Überzeugung sein Leben hinzugeben.“   ...
20/07/2022

„Der sittliche Wert eines Menschen beginnt erst dort, wo er bereit ist, für seine Überzeugung sein Leben hinzugeben.“
-Henning von Tresckow-
Im Gedenken an die Helden des 20. Juli 1944.
Wir erinnern insbesondere an den gebürtigen Magdeburger Generalmajor Henning von Tresckow. Henning von Tresckow war einer der Entschlossensten im Kreis um Oberst Claus Graf Schenk von Stauffenberg. Er beteiligte sich bereits vor der "Operation Walküre" an mehreren Attentatsversuchen gegen Hi**er.

28/05/2022

Heute vor 190 Jahren fand über vier Tage das Hambacher Fest statt, eines der wichtigsten burschenschaftlich geprägten Ereignissen der deutschen Geschichte. Es ist zugleich das erste, indem sich die bildungsbürgerlich geprägten Burschenschaften mit breiteren Teilen der Bevölkerung vereinten.

Die Veranstaltung stand in Opposition zu den restaurativen Bestrebungen der Entscheidungsträger des deutschen Bundes und war bürgerlich geprägt. Die zentralen Forderungen waren die nationale Einheit, die Freiheit und die Volkssouveränität für alle Deutschen.
Das Hambacher Fest stand in direkter inhaltlicher und teils personeller Kontinuität zum Wartburgfest der Burschenschaften 1817, das das wesentlichste Fundament für die Gründung der Allgemeinen Deutschen Burschenschaft 2016 bildete. Erstmals wurde Schwarz-Rot-Gold als Trikolore getragen. Die Fahne mit der Aufschrift "Deutschlands Wiedergeburt" wurde weltberühmt und ist heute im Hambacher Schloss ausgestellt.

Ebenfalls große Bedeutung erlangte am Hambacher Fest die Anwesenheit polnischer Freiheitskämpfer, deren polnische Fahne ebenfalls gehisst wurde und deren Forderung nach Freiheit ebenso auf diesem Fest von den Deutschen Unterstützt wurde. Gerade heute ist daher das Hambachfest neben der für Polen wie Deutsche bedeutenden Heiligen Hedwig von Andechs der wichtigste Pfeiler der traditionellen deutsch-polnischen Freundschaft, die bekanntlich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts schweren Schaden erlitt und erst jüngst wieder etwas erneuert werden konnte.

23/04/2022

Am heutigen Tag ist der Tag des deutschen Bieres.

Wenn auch im Klischee Außenstehender die Bedeutung etwas überschätzt wird, steht das urtraditionelle Getränk dennoch sinnbildlich für jugendliche, deutsche Fröhlichkeit und Unbekümmertheit.

Welchen Stellenwert das Kulturgetränk bei Burschenschafter in den Studententagen einnimmt brachte der Industrielle und Burschenschafter Carl Bosch treffend auf den Punkt und skizzierte mit diesem berühmten Ausspruch ein bis heute aktuelles Idealbild, das bis heute den Burschenschaftern Orientierung gibt.

31/03/2022

Das Kaisergrab befindet sich übrigens in unserem prächtigen Dom.
02/02/2022

Das Kaisergrab befindet sich übrigens in unserem prächtigen Dom.

Heute vor bereits 1060 wurde Otto der Große zum römisch-deutschen Kaiser gekrönt.

Dem Vorausgegangen war ein langer Weg der Herrschaft Ottos als Herzog von Sachsen und König des Ostfrankenreichs. Nach längeren Machtkämpfen, die größtenteils innerfamiliär ausgetragen wurden, sicherte er schließlich seine Macht und festigte diese insbesondere durch die Schlacht auf dem Lechfeld bei Augsburg. Diese Schlacht sicherte ihm zudem den Nimbus des Retters der Christenheit.

Der Kaiserkrönung 962 ging die Ausdehnung seines Reich bis Süditalien voraus. 968 gründete er noch das Erzbistum Magdeburg, das schließlich die Basis zur Christianisierung der Slawen gilt.

Otto der Große gilt zweifelsfrei als einer der ganz großen Deutschen, dessen Herrschaft oft mit der ersten, echten Geburt der Deutschen als Volk in Verbindung gebracht wird. Unter dem Namen der "Ottonischen Renaissance" setzte eine kulturelle Blütezeit ein, die eine große und nachhaltige Wirkung entfachte.

"Seh ich das Bild von Machdeborch,denn zittern mich die Beene,Denn jeht mich das so durch un durch,denn denk ich an Mach...
16/01/2022

"Seh ich das Bild von Machdeborch,
denn zittern mich die Beene,
Denn jeht mich das so durch un durch,
denn denk ich an Machdeborch,
an Machdeborch - un weene."

unbekannter Magdeburger

Fast 40 Mal war Magdeburg im Zweiten Weltkrieg Ziel alliierter Bomber. Der schwerste Angriff erfolgte im Januar 1945. Nach einer halben Stunde war die Innenstadt ausgelöscht. An den Folgen des Bombenkrieges leidet die Stadt noch heute.

19/12/2021

Allen Freunden einen gesegneten vierten Advent!

Mit der vierten Kerze kommt die Adventszeit zu ihrem Ende. Die meisten werden ihre Weihnachtbesorgungen gemacht haben und sich freuen, dass die Weihnachtsfesttage vor der Tür stehen. Die Familien rücken zusammen und nehmen sich Zeit füreinander - je nach persönlicher und weltanschaulicher Prägung mit Christmette und Krippenspiel oder einfach zu Hause beim Weihnachtsbaum mit Plätzchen und Punsch.

Aber die Zeit vom 24.12. bis zum 02.01. ist die einzige Zeit im Jahr, in der sich nahezu alle Berufstätigen, soweit es ihr Aufgabenfeld zulässt, frei nehmen und Zeit nehmen. Alle kommen zur Ruhe und mit Freunden und Familien zusammen. Es ist der Abschluss des Jahres, der mit dem Heiligabend am 24.12. jährlich beginnt.

Wir wünschen allen nun einen erfolgreichen Abschluss der Tätigkeiten im Kalenderjahr 2021 und eine stressfreie Zeit die Tage vor aber vor allem auch während der Weihnachtsfeiertage. Da es auch oft Thema ist, dass in manchen Familien gerade diese Tage eher von Stress und Unzufriedenheit als von Ruhe geprägt sind, ein Rat: Die Erwartungen sollten nicht auf ein perfektes Weihnachtsessen mit perfekten Menschen und Familienangehörigen ausgerichtet sein, sondern es sollte die Dankbarkeit überwiegen, gerade in solchen Zeiten, zusammenkommen und Zeit miteinander verbringen zu können.

Und wenn dann noch alles frühzeitig und nicht auf den letzten Drücker vorbereitet wird, dann gelingen auch die Besuche. In diesem Sinne allen schöne letzte Adventsfeiertage.

09/11/2021

Der 9. November ist der Schicksalstag der Deutschen. Wie unter einem Brennglas zeigt dieses eine Datum, wie eng Licht und Schatten zusammenliegen. Fünf Jahreszahlen hat einst jeder Schüler auswendig gelernt: 1848, 1918, 1923, 1938 und 1989. Ist den Meisten der Mauerfall sowie die koordinierten Angriffe der nationalsozialistischen Diktatur auf jüdische Einrichtungen und Symbole im Gedächtnis sehr präsent, verblasst die Erinnerung umso mehr, je weiter das Datum zurück liegt.

Wir Burschenschafter gedenken im Besonderen der Exekution Robert Blums in Wien. "Ich sterbe für die Freiheit" waren seine letzten Worte, die den Anfang vom Ende der Märzrevolution von 1848 markierte. Viele Burschenschafter waren an diesem Kampf für Freiheit beteiligt und saßen im ersten demokratisch gewählten Parlament in der Paulskirche. Vorerst scheiterte der Versuch, Grundrechte von Freiheit und Gleichberechtigung zu etablieren. Der 9. November dokumentiert auch mit den anderen Ereignis mehrere Schlaglichter, die die Erfolge und Rückschläge in diesem Ringen in aller Dramatik, Grausamkeit aber auch Freude dokumentieren. Für uns Deutsche im Allgemeinen und uns Burschenschafter im Speziellen wird dieser Tag stehts für dies stehen.

„Man muss die Unzahl menschlicher Tragödien im Auge haben, die sich in diesen Tagen abspielen. Mitten durch eine Stadt, ...
13/08/2021

„Man muss die Unzahl menschlicher Tragödien im Auge haben, die sich in diesen Tagen abspielen. Mitten durch eine Stadt, in der es trotz der administrativen Teilung noch immer täglich vieltausendfache Verbindungen gab, sind die Betonpfähle einer Grenze eingerammt worden, die zu einer Art chinesischer Mauer ausgebaut wird.“ (Der Berliner Bürgermeister W***y Brandt, SPD, am 18. August 1961)
Heute vor 60 Jahren begann der Bau der Berliner Mauer. Allen Gefahren zum Trotz versuchten mehr als 100.000 Bürger aus der DDR in die Freiheit zu flüchten.
Allein an der Berliner Mauer starben zwischen 1961 und 1989 mindestens 140 Menschen. Mehr als 600 Menschen starben auf ihrer Flucht an der gesamten innerdeutschen Grenze.

„Wenn einst Gott Abraham verheißen hat, er werde S***m nicht verderben, wenn auch nur zehn Gerechte darin seien, so hoff...
23/07/2021

„Wenn einst Gott Abraham verheißen hat, er werde S***m nicht verderben, wenn auch nur zehn Gerechte darin seien, so hoffe ich, dass Gott Deutschland um unseretwillen nicht vernichten wird. Niemand von uns kann über seinen Tod Klage führen. Wer in unseren Kreis getreten ist, hat damit das Nessushemd angezogen. Der sittliche Wert eines Menschen beginnt erst dort, wo er bereit ist, für seine Überzeugung sein Leben hinzugeben.“
-Henning von Tresckow-
Am vergangenem Dienstag, dem 20. Juli gedachten wir der Helden des 20. Juli 1944. Zwei unserer Bundesbrüder nahmen an der Gedenkveranstaltung in Magdeburg teil.
Insbesondere erinnerten wir an den gebürtigen Magdeburger Generalmajor Henning von Tresckow. Henning von Tresckow war einer der Entschlossensten im Kreis um Oberst Claus Graf Schenk von Stauffenberg und war im Laufe des Kriegs an mehreren Attentatsversuchen gegen Hi**er beteiligt.
Noch in der Nachkriegszeit galten die Teilnehmer der "Operation Walküre" nicht selten als Verräter. Heute wird oftmals auf die politische Ambivalenz mancher Beteiligter verwiesen.
Dennoch darf der Mut und die Entschlossenheit der Widerstandskämpfer nie vergessen werden und ihr Handeln soll uns ein Vorbild sein. Sie bezahlten mit ihrem Leben, weil sie das Richtige taten und waren sich des Risikos bewusst. Wäre das Attentat erfolgreich gewesen, hätten Millionen Menschenleben gerettet werden können.

Adresse

1 Universitäts Platz
Magdeburg

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