30/08/2026
Die Bibel - oder der Zugang zur "Matrix des Lebens" mit Gott!
"Eine Schultüte von Gott" - der lange Weg zu und mit ihm!
Als vor Urzeiten das Volk Israel, bestehend aus grundsätzlich den Menschen, die an Gott glauben, noch in einem Gebiet wohnten, wo zwar der Glaube an und in Gott mehr oder weniger toleriert wurde, also zum Beispiel in Ägypten, kam auf einmal zu ihnen ein Mensch, mit dem Namen Mose, der dieses Volk aus Ägypten führen wollte, hin in ein zwar aus Geschichten bekannten Land, doch die Israeliten, die da noch in "Ägypten" lebten hatten keine wirkliche Vorstellung mehr von jenem Land, in denen ihre Urväter einst beheimatet waren...
Mose, der Name bedeutet, "der aus dem Wasser Gezogene", und der Begriff Matrix hat laut KI die Bedeutung:
"Der Begriff Matrix (lateinisch für „Muttertier“ oder „Gebärmutter“) bedeutet ursprünglich eine umgebende oder hervorbringende Grundmasse"
Ich verwende diesen Begriff Matrix als eine Umgebung und ein Leben aus, in und mit Gott seiend! respektive werden wir alle gewissermaßen durch unser "Vorleben" in der "Gebärmutter" entwickelt und auf das eigentliche Leben "danach" vorbereitet.
So, wie nun die Gebärmutter für 280 Tage unsere Heimat ist, und wir in ihr und durch sie und der darin eingebetteten Nabelschnur mit allem versorgt werden, was unsere Entwicklung zu dem, was wir werden sollen ermöglicht - nämlich ein Mensch, ...
.. so kann man in einem gewaltigen geistigen Sprung nunmehr unsere jetzige Existenz in Bezug zu Gott derart vergleichen, als dass unsere Gebärmutter, oder eben auch "Matrix" die Bibel darstellt, mit all den Geschichten, darin vorkommenden Menschen, Ereignissen, Geschehnissen um und mit Menschen, die keiner von uns kennt, die aber Menschen waren und sind, wie du und ich.
All jene Menschen und Geschichten der Bibel könnte man durchaus aus unserem alltäglichen Leben herausgreifen als eine "Momentaufnahme", wo wir Menschen selbst im Hier und Heute mit Gott als jemanden, der uns erschaffen hat, erstmals in Berührung kommen -
Die Nabelschnur wäre oder ist dabei unsere Beziehung zu Jesus Christus, und dadurch fließt von ihm und durch ihm die Speise für unser Leben mit Gott, vermittelt und nutzbar zubereitet durch den Heiligen Geist!
- und jener "Gott" gibt uns auf einmal Anweisung, ein Leben in seiner Matrix, nämlich der Bibel, mit zu leben, mitzuführen, teilhaftig zu werden - herausgerissen aus unserer uns bekannten Matrix des Daseins, welches auf persönliche Erfahrungen, Erkenntnisse beruht, die so ganz anders erscheinen, als jenes Leben aus und in der Bibel, welches aus unserer zeitlichen Perspektive heraus vor 2000 bis 6000 Jahren vor unseren Hier und Heute stattfand.
Es ist gleichsam wie Abraham, der Anfangs noch Abram hieß, den Gott aufforderte, sein Land zu verlassen, sein Hier und Heute, und ab sofort eine für ihn ungewisse Reise mit Gott zusammen in und auf einer ihm unbekannten Matrix des Glaubens einzulassen, ihm einfach nur zu glauben und vor allem zu vertrauen.
So etwas ist um so schwerer, je größer die Zeit meines persönlichen Lebens, meiner Erfahrung und Erkenntnisse hinter mir ist - also jenes Leben, dass ich schon geführt habe, bevor ich nunmehr eine mir unbekannte "Matrix des Lebens" mit Gott beschreite und mit meinem Leben erfülle. Ich also in der Matrix der Bibel, mein Leben mit Adam, Henoch, Noah , Abraham, Mose David und schließlich Jesus Christus.
Vielleicht hilft mir dabei ein uralter Leitgedanke, den ich vor 35 Jahren das erste Mal gelesen habe von "Angelus Silesius" aus dem 17.ten Jahrhundert:
"Wäre Christus Tausend Mal in Bethlehem geboren, aber niemals in dir selbst, so wärest du auf ewig verloren!"
Und somit wurde mir persönlich klar, ein Leben mit Gott in seiner Matrix der Bibel ist tatsächlich nur möglich, wenn all jene Menschen darin gewissermaßen auch in mir zu leben beginnen, also geboren werden ...
Das "Abenteuer Gott", wie es für mich persönlich vor 40 Jahren begann erinnert nicht ohne Grund an das "Abenteuer Leben", welches jeder Mensch bewusst erlebt, sobald er in die "Schule des Lebens" kommt, wie es zur zeit hier überall nach den Ferien der Fall ist.